Twitter Facebook Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
 

Von Nokia E90 bis Windows Mobile 6: alle Infos, Bilder und Videos zur 3GSM World

Trends und Technologien

Der 3GSM World Congress in Barcelona hat sich in den letzen Jahren zum Pulsmesser der Mobilfunkbranche entwickelt – hier werden die Geräte und Trends vorgestellt, die das ganze Jahr bestimmen. Was also erwartet uns 2007?

Foto: AMB | Blick auf das Messegelände

 

war das Schlagwort in Barcelona. Alle namhaften Handyhersteller stellten Geräte vor, mit denen der Nutzer nicht nur Telefonieren und Kontakte verwalten sondern genauso gut Fernsehen, Spielen, Musik hören und E-Mails abrufen kann - Features, die noch vor einem Jahr meistens Smartphones vorbehalten blieben, finden ihren Weg in "gewöhnliche" Geräte. Konvergenz ermöglicht eine umfassende mobile Unterhaltung, die wiederum den Kern einer neuen Industrie bildet, in der die Grenzen zwischen Netzbetreibern, Herstellern und Contentanbietern verschwimmen. Diese neue Mobilfunkindustrie wurde schon einen Monat zuvor mit der lang erwarteten Präsentation von Apples iPhone sichtbar. Auf der 3GSM war dieses Gerät kaum noch mehr als ein Medienthema für Journalisten, dem von Seiten der etablierten Handyhersteller mit äußerster Gelassenheit begegnet wurde. Fast schon süffisant verwies man auf die eigenen Geräte: bei glänzte das SGH-F700 auf dem Podest, LG stellte sein Prada-Phone in die Vitrinen.

v.l.n.r: Apple iPhone, Samsung SGH-F700, LG Prada

 

Vor allem an Samsungs SGH-F700 wird erkennbar, dass sich Apple mit dem Eintritt in den Mobilfunkmarkt auf ein Terrain mit dünner Luft vorgewagt hat. Eines der Flaggschiffe der neuen Ultra-Serie von Samsung verfügt über genau die Features, die man am iPhone vermisst: die schnelle Datenübertragung via HSDPA und eine hoch auflösende Kamera mit 5 Megapixeln. Steve Jobs wollte mit dem iPhone das Telefon neu erfinden, doch letztendlich hat Apples Marketing-Paukenschlag vom 9. Januar nur einige wichtige Themen der 3GSM 2007 vorweg genommen: eine neue Form der Bedienung via Touchscreen-Oberfläche sowie die Orientierung auf den mobilen Lifestyle und die damit verbundenen multimedialen Inhalte.

Mobiler Lifestyle umfasst nicht nur schickes Design sondern Musikdownloads, MobileTV, Videostreaming und das Surfen im Internet. Alle neuen mobilen Medien sind nur mit schnellen Datenpaket-Verbindungen möglich. Nicht umsonst wurden daher in Barcelona zahlreiche präsentiert, die dank HSDPA locker mit einem durchschnittlichen DSL-Anschluss mithalten können. Und während sich nahezu alle Spitzenmodelle der Hersteller mit HSDPA schmücken, dringt UMTS jetzt bis in die unteren Midrange-Bereiche vor; man denke nur ans preiswerte UMTS-Handy LG KU 250, das einen 3GSM Award einheimsen konnte. Mit dieser Entwicklung wächst die Hoffnung der Industrie, dass in diesem Jahr an Popularität zulegen werden. 2007, das war in allen Messehallen zu hören, wird endlich eine lang gehegte Hoffnung der Netzbetreiber Realität: zu guter Letzt werden sich die milliardenschweren Investitionen in den UMTS-Netzausbau rentieren.

Damit ist eine stärkere Fokussierung auf die "weichen" Bereiche verbunden: abseits der schicken neuen Handys werden Software und Inhalte immer wichtiger. In Barcelona war dies unübersehbar. Das neu vorgestellte integriert so genannte Live Services direkt in den Homescreen des Betriebssystems. Und das Sundance Film Festival präsentierte an einem separaten Stand seine speziell an das Mobiltelefon angepassten Kurzfilme. Nokia gab eine Partnerschaft mit YouTube bekannt, um das unüberschaubare Entertainment-Angebot der Google-Tochter auf ihre Breitband-Handys zu bringen. Laut Nokia soll das in Kürze erscheinende N95 das erste Endgerät sein, das mit einer speziellen vorinstallierten Videocenter-Software den direkten Zugriff auf YouTube-Content erlaubt. Zahlreiche weitere Handybauer und Netzbetreiber vertieften oder gaben ähnliche Kooperationen bekannt.

Doch die neue Konvergenz von Hard-, Software und Content wird nirgendwo so deutlich wie bei den so genannten , die einen weiteren Schwerpunkt in Barcelona setzten. Nachdem die ursprüngliche Deutung dieses Begriffs (die Ortung über die nächstgelegene Mobilfunkzelle) ihren Markt verfehlt hat, präsentierten viele Hersteller Handys mit integriertem GPS-Empfänger samt entsprechendem Kartenmaterial und Routing-Programmen. Der Nutzer kann mit ihnen nicht nur navigieren, sondern gezielt nach Resaurants, Kinos, Hotels oder touristischen Sehenswürdigkeiten suchen.

Dabei sollte allerdings nicht vergessen werden, dass diese Entwicklung auch der Evolution des Marktes geschuldet ist: in den Industrieländern ist die Sättigungsgrenze für mobile Endgeräte erreicht, hier sind die Mobilfunkmärkte "erwachsen" geworden. Wenn bereits heute in Deutschland mehr Mobiltelefone als Einwohner existieren, dann lassen sich über den simplen Handyverkauf kaum erreichen. Nur mit Multimediamaschinen und den damit verbundenen Diensten kann es die Branche schaffen, das Wachstumsniveau der letzten Jahre zu halten.

Der Konsument kann nun zwischen immer umfangreicher ausgestatteten Geräten und neuartigen Diensten auswählen oder sich ein umso preiswerteres Prepaid-Gerät zulegen. Welche neuen Möglichkeiten uns im Jahre 2007 erwarten, wollen wir Ihnen auf den folgenden Seiten vorstellen!

Kommentar schreiben
  1. Du bist nicht dabei?
    Werde Teil der Community
    Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
    Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
    Benutzername:
    Hinweis: Da Du nicht angemeldet bist, kannst Du hier einen alternativen Namen angeben.
    Titel: (optional)
    Kommentar:
    Bitte gib hier die Buchstaben vom nebenstehenden Bild ein.
 
Kommentare
  1. 19.02.11 23:19 Anonymous (Gast)

    Sie haben viele Wörter verschluckt, der Artikel ist unvollständig. Bitte Korrekturlesen...

antworten
Aktuelle Geräte im Test