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Kostenlose Software für alle Handys: wir stellen interessante Anwendungen vor

Inhaltsverzeichnis

Zusatz-Software für alle Handys

Die Welt der Handys verändert sich immer schneller. Neue Tarifstrukturen und Anbieter machen den Weg frei zu ständig neuen Anwendungen. Plötzlich kann man mit dem Telefon navigieren, Videos anschauen oder in Dauerkontakt mit Freunden und Kollegen per E-Mail und Messenger zu bleiben. Doch nur wenige Leute können es sich leisten, jedes Halbjahr ein neues Handy zu kaufen, das mit allen neuen Angeboten umgehen kann.

Abhilfe schafft da Java-Software. Schließlich sind Handys heute kleine Computer, die von den Herstellern auf Erweiterungsfähigkeit getrimmt werden. Durch die Java-Plattform soll ein Programm, das für ein bestimmtes Handy geschrieben wurde, auch auf allen anderen Geräten funktioniere

Die bekanntesten Java-Anwendungen sind Spiele, die in Fernsehwerbung, auf Plakaten oder auf Bannern und Pop-Up's im Internet beworben werden. Doch daneben gibt es auch eine unüberschaubare Menge anderer Software für Handys. Ein Teil davon wird sogar kostenlos angeboten. Beim Ausprobieren der Gratissoftware stießen wir allerdings auf Probleme. Manche Programme laufen nur auf wenigen Handy-Modellen und andere funktionieren einfach gar nicht. Wir stellen exemplarisch fünf Programme vor, die kostenlos sind, auf vielen Mobiltelefonen funktionieren und den Nutzern einen Mehrwert ermöglichen. Software, die uns besonders gut gefallen hat.

Google Maps ist eine kleine Anwendung für Mobiltelefone mit der sich Straßen finden und Wegbeschreibungen einblenden lassen. Sie ersetzt zwar kein Navigationssystem, doch für das Zurechtfinden in fremden Orten reicht sie völlig aus. Seit einigen Wochen beherrscht die Symbian-Version außerdem die Lokalisierung des Handy-Besitzers über das Mobilfunknetz. Man mus nur die 7 drücken, und schon wird auf der Karte der nächstgelegene Funkmast mit einem blauen Punkt markiert. Das ist oft ziemlich nah am eigenen Standort.

Die gut 500 Kilobyte große Software wird von Google unter der Adresse www.maps.google.de/gmm zur Verfügung gestellt - allerdings nur über den Webbrowser des Handys. Da der Service anonym bereitgestellt wird, ist die Installation recht schnell beendet. Es wird lediglich gefragt, ob das Programm sich mit dem Internet verbinden darf.

Google Maps beherrscht zwei Ansichten, in die stufenweise hinein und heraus gezoomt werden kann: die klassische Kartenansicht mit Straßennamen, Bahnhöfen, Wasser- und Grünflächen und eine teils beeindruckend scharfe Satellitenansicht. Sie zeigt Straßen und Gebäude als Luftaufnahme, jedoch ohne Bezeichnung. Durch beide Ansichten kann beliebig gescrollt werden. Zusätzlich bietet das Programm eine detaillierte Wegbeschreibung, bei der die Route auf der Karte angezeigt und Schritt für Schritt beschrieben wird.

Neben reinen Hausnummern lassen sich auch Points of Interest (POIs), örtliche Geschäfts- und Unternehmensstandorte anzeigen. Das geht über unscharfe Suchwörter, wie "Pizza" oder "Hotel", bis hin zu konkreten Unternehmensnamen. Wenn die Firma gefunden ist, werden oft Kontaktinformationen wie Telefonnummer, Homepage und Adresse angezeigt sowie weitere nützliche Details für Reisende, etwa die Zahlungsmöglichkeiten in einem Hotel.

Foto: AMB | Routenplanung

Zur Vereinfachung der Navigation speichert Google Maps die zuletzt eingegebenen Adressen und Suchanfragen. Häufig benutzte Standorte und Routen können zudem als Favoriten markiert werden. Das Programm ist zwar kostenlos, doch zur Darstellung der Karten braucht die Software immer eine Datenverbindung. Anders als die Software Nokia Maps, bei der man sich einfach die Karten für ganz Europa über den PC aufs Handy lädt.

Bei Google Maps fallen also immer Kosten für die übertragenen Daten an, über die man sich am besten vorher informiert. Die Karten werden auch mit GPRS ziemlich schnell aufs Handy geladen, weil die Grafiken relativ klein sind, besonders bei der Kartenansicht. Das schont die Nerven und die Mobilfunkrechnung. Außerdem wird die übertragene Datenmenge während des Downloads rechts oben im Display eingeblendet, so dass es auch bei exessiver Routenplanung keine Überraschungen bei der Mobilfunkrechnung geben sollte. top

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Kommentare
  1. 26.05.08 17:28 Anonymous (Gast)

    Also bei meinem Vertrag wird das ganze in 100kb Blöcken a 0,19 Euro abgerechnet. Billiger als ne normale SMS ist das dann auf keinen Fall.

  2. 14.01.08 19:47 philz95

    Schade, dass Ihre ganzen vermeintlich kostenlosen Anwendungen ständig mit laufenden Kosten verbunden sind (manche haben vielleicht eine Daten-Option, aber auch die ist mal am Ende und kostet ja schließlich auch Geld...).

  3. 08.01.08 16:37 stadolf (Admininator)

    nein, das Kartenmaterial ist natürlich nur online abrufbar - sonst wäre der Download ja gigantisch :D Das ganze ist im Prinzip nichts anderes als ein Client für GMaps, der auf allen Handys funktioniert. Die eigentliche Webseite (maps.google.com) ist ja dank massivem Client-Scripting und AJAX-Aufrufen nicht mit normalen Handys aufrufbar...

  4. 04.01.08 15:49 Anonymous (Gast)

    muss man denn online sein, während man google mas benutzt? oder sind karten etc. einfach installiert und offline abrufbar?

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