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Software, die man haben muss: Wir zeigen die 10 besten Programme fürs Handy

Inhaltsverzeichnis

Teil I: Einleitung | Googlemail | Qik | Fring
Teil II: Truphone | Google Maps | Opera Mini | Devicescape Teil III: Quickoffice | Dailyme.tv | Zyb | Fazit

Truphone

Beim Thema Internet-Telefonie darf auch die englische Firma Truphone nicht fehlen. Zwar ermöglicht ihr Service lediglich VoIP-Telefonate nach dem SIP-Standard sowie kostenlose Anrufe zu Google Talk, dafür ist Truphone aber am einfachsten zu installieren. Was viele andere VoIP-Anbieter nämlich gern verheimlichen: Die Konfiguration auf dem Handy ist gar nicht so einfach. Das hat auch das Special von AreaMobile gezeigt.

Man muss sich auskennen mit dem SIP-Proxy, Diensteprofilen, Standard-Zugangspunkten und den richtigen Ports für die Sprachverbindungen. Wer dabei durcheinanderkommt, kann entweder gar nicht Telefonieren oder sein Telefon klingelt, aber es ist keine Stimme zu hören. All diese Klippen umschifft Truphone mit seinem SMS Installer. Man sendet einfach eine Kurznachricht mit dem Wort "Tru" an die englische Mobilfunknummer +44 7624 000 000 und bekommt als Antwort eine SMS, die einen Link für den Download der Software enthält. Danach einfach alle Abfragen während der Installation bestätigen und schon kann das erste Telefonat mit Truphone per WLAN geführt werden. Anrufe in die wichtigsten Länder, einschließlich Deutschland, kosten für Neukunden 1,9 Cent ins Festnetz und 19 Cent aufs Handy. Wer sich schon früher angemeldet hat, kann noch bis zum 1. Juni 2008 die Festnetze von 40 Ländern kostenlos anrufen. Bisher gibt es Truphone nur für S60, Versionen fürs iPhone und Windows Mobile sind aber in Arbeit. top

Google Maps

Wie alle neuen Angebote der erfolgreichsten Internet-Suchmaschine der Welt ist auch Google Maps gratis und erstaunt mit hilfreichen Features, die man woanders teuer kaufen muss. Die Funktion "mein Standort" wurde oft schon als GPS für Arme bezeichnet, weil sie kostenlos ist und einen ähnlichen Effekt erzielt wie die teure Satelliten-Navigation. Man drückt nur die "0" auf der Handy-Tastatur und schon zeigt Google Maps auf der Landkarte den ungefähren Standort an, an dem man sich gerade aufhält. Falls kein GPS-Empfänger eingebaut ist und auch nicht per Bluetooth ans Mobiltelefon angeschlossen werden kann, dann nutzt die Software dafür Informationen aus dem Mobilfunknetz. Jede Funkzelle hat ihre feste Bezeichnung und Google kann aus den Positionsdaten der Mobilfunkmasten den ungefähre Standort des Nutzers berechnen.

Ein weiterer Unterschied zu anderen Navigationsprogrammen fürs Handy ist die Satelliten-Ansicht. Zusätzlich zur Landkarte blendet die Software extrem scharfe Satelliten-Fotos ein, die aus Google Earth stammen. Für diese aufwendige Darstellung müssen allerdings viel mehr Daten übertragen als bei der einfachen Landkarte, was per UMTS schnell teuer werden kann. Deswegen ist es sehr beruhigend, dass Google Maps bei jedem Zoom und jeder Bewegung über die Landkarte genau einblendet, wie viel Kilobyte bereits übertragen wurden. Die Software kann von der Webseite www.google.de/gmm direkt über den Handy-Webbrowser aufs Mobiltelefon geladen werden. Das Programm läuft auf Smartphones mit den Betriebssystemen Windows Mobile, Blackberry, Palm und Symbian. Auch für das iPhone und für Java-Handys gibt es eine Version. top

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Foto: Opera | Opera Mini 4 auf unterschiedlichen Internetseiten

Wenn man nicht gerade ein iPhone von Apple besitzt, dann ist Opera Mini der schnellste Browser, den man auf seinem Handy installieren kann. Dafür nutzt die Software nicht nur ihre extrem schnelle Rendering Engine sondern auch einen technischen Trick: Alle Webseiten und Grafiken kommen nicht direkt aufs Mobiltelefon, sondern nehmen einen Umweg über den Proxy-Server von Opera. Dort werden sie so verkleinert, dass sie auf den Handy-Bildschirm passen und nicht lang laden müssen. Neue Funktionen in der aktuellen Version sind die Komplettdarstellung von Webseiten, die Anzeige im Querformat, ein virtueller Mauszeiger und die Synchronisation der mobilen Bookmarks mit der Desktop-Version von Opera.

Nachdem man die Website im Original-Design im Überblick gesehen hat, kann man gezielt einzelne Teile vergrößern. Die Inhalte werden dann so umformatiert, dass sie immer ins Display passen, ohne dass der Leser zur Seite scrollen muss. Opera Mini versucht selbsttätig zu erkennen, welchen Seitenbereich der Nutzer wahrscheinlich lesen möchte, und schiebt den Mauszeiger für die Vergrößerung gleich an diese Stelle. Das ist zwar nicht ganz so elegant wie der Safari-Browser des iPhone, bei dem man die Darstellung einfach mit einem Fingerstreich vergrößert. Aber dafür funktioniert die Software wenigstens auf fast jedem Handy, weil sie in Java programmiert ist. top

n95 mit devicescape 150px

Foto: Devicescape

Wer schon einmal ein 32 Zeichen langes Passwort für den WLAN-Zugang mit der Zifferntastatur seines Handys eingeben musste, der will auf Devicescape nicht mehr verzichten. Statt ewig zu klicken bis der richtige Buchstabe im Display erscheint, installiert man einfach die Software auf seinem Handy und regelt den Rest am Bildschirm des PC. Auf der zugehörigen Website hinterlegt der Nutzer die Zugangsdaten zu seinen WLAN-Netzen und kann außerdem die Logins zu Tausenden von kostenlosen Hotspots auf sein Mobiltelefon schicken. Im Handy muss er nur noch einen einzigen virtuellen Access Point verwenden, hinter dem sich in Wirklichkeit die Zugangsdaten zu unbegrenzt vielen WLAN-Netzen verbergen, die alle bei Devicescape hinterlegt sind. Wer beispielsweise in Berlin über den Potsdamer Platz läuft, loggt sich einfach bei dem Access Point mit dem Namen Devicescape ein und schon surft er über den kostenlosen WLAN-Zugang des Sony Center ohne dass er irgendwelche Daten eingeben musste.

Devicescape läuft nicht nur auf Handys, sondern auch auf Laptops mit verschiedenen Betriebssystemen und Nokia Internet Tablets. Wer ein neues Gerät kauft, muss darauf nicht mehr alle WLAN-Zugänge einzeln einrichten, sondern installiert einfach die Software von Devicescape und synchronisiert sie mit seinem Account. Ähnlich funktioniert auch die Buddy-Funktion: Die Nutzer können andere Devicescape-Kunden einladen, ihre gesammelten WLAN-Zugänge mitzuverwenden.

Wer die Daten für einen neuen Hotspot bekommen hat, stellt ihn der Community zur Verfügung und alle Freunde können den Zugang gemeinsam nutzen. Devicescape kümmert sich sogar um das WLAN-Roaming. Wer beispielsweise seine Zugangsdaten für den kommerziellen Hotspot-Anbieter Boingo hinterlegt hat, kann damit auch automatisch den Anbieter Wifly in Taiwan benutzen. top

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