Die Java Virtual Machine (JVM) von Esmertec, die HTC im Touch Diamond verwendet, ist zwar kompatibel zum MIDP2.0, versteht sich aber auf keinen einzigen modernen JSR. So bleiben unter anderem auch 3D-lastige Java-Games auf der Strecke. Im JBenchmark2 erreicht das Supersmartphone nur 217 Punkte - das HTC Touch Cruise glänzte noch mit Leistungswerten jenseits der 500er-Marke. Man sollte daraus aber keine Rückschlüsse auf die Gesamtperfomance des Systems ziehen. Die Hardware ist schnell und wird von einem 3D-Prozessor unterstützt. Mehr dazu im Kapitel "Menüführung/Bedienung", an dieser Stelle soll der Hinweis genügen, dass sich das Gerät nicht für anspruchsvolle Java-Games eignet. Es gibt aber ohnehin kaum Spiele, die die hohe VGA-Auflösung unterstützen.
Das Games-Angebot auf dem Touch Diamond beschränkt sich aber trotzdem nicht nur auf die üblichen Verdächtigen Bubblebreaker und Solitär. Mit "Labyrinth" installiert HTC ein Spiel, das die Hardware des Diamond gut ausnutzt. Die Darstellung auf dem großen Display schaltet ins Vollbild und zeigt eine mit Löchern übersäte Tischplatte, auf der eine Kugel durch gut abgestimmte Neigungen des Smartphones in das richtige Loch balanciert werden muss. Je weiter man kommt, umso schwieriger wird die Anordnung der Löcher. Die Darstellung ist zwar nur 2D, aber dank der hohen Auflösung sehr fein gerendert.
Windows Mobile ist mit Applikationen vollgepackt. Rechner, Notizen, Sprachmemo, Zip-Datei-Explorer - im "Programme"-Ordner finden sich viele kleine, aber wichtige Helferein.
Word-Dokumente, Excel-Tabellen sowie PowerPoint-Präsentationen können ohne große Umwege bearbeitet werden. Mit Zoom und Full Screen, Formeln für Excel, Aufzählungen bei Word und vielen anderen Features, die man vom PC kennt, ist das vorinstallierte Office Mobile gut ausgestattet. Es unterstützt neben den neuen ...x-Formaten (z.B. .docx) sogar das Open Dokument Textformat (odt), das von Open Office verwendet wird. Egal ob .doc(x) oder .odt: beim Öffnen der Dateien muss man bis zu 30 Sekunden warten, da sie erst in das mobile Format konvertiert werden müssen. Dank des hochauflösenden VGA-Displays hat man fast das Gefühl, zu Hause vor dem PC-Bildschrim zu sitzen. Die virtuelle Tastatur schränkt die Nutzbarkeit allerdings ein, da sie beim Schreiben den größten Teil des Displays ausfüllt.
PDFs werden im Adobe Reader LE angezeigt, auch hier sorgt der große Bildschrim dafür, dass man unterwegs auch in eBooks schmökern kann. Die Performance des Kleincomputers genügt, um flüssiges "grab-and-roll" zu gewährleisten. Blättern oder Zoomen muss man leider noch mit den Kleinstsymbolen.
Bei den Notizen ist auch die Kombination von Text und Zeichnungen ohne weiteres möglich. Sogar einzelne Elemente einer Zeichnung - zum Beispiel Buchstaben - können getrennt von einander markiert und verschoben werden. Wem dann noch eine passende Melodie zum eben aus der Taufe gehobenen Gesamtkonzept des Werbespots einfällt, schaltet die Aufnahmeleiste für Tonaufnahmen hinzu und trällert ins Mikro, was das Zeug hält - fertig ist die multimediale Notiz und die kann dann mit so mancher PIM-Lösung auch außerhalb des Smartphones weiter verbreitet und mit anderen geteilt werden, etwa mit Office One Notes oder einfach mittels Bluetooth, Email oder MMS. top
Auf dem o2 Xda Diamond ist der neueste Tomtom Navigator in Version 7 installiert. Doch gleich nach dem Programmstart stellt man ernüchtert fest, dass man die Karten extra kaufen muss. Immerhin kann man sich zum Ausprobieren einen Stadtplan der Heimatstadt kostenlos herunterladen. Wer mehr will, muss zahlen. Das Tomtom-Komplettpaket für Westeuropa kostet 80 Euro.
Diese Investition lohnt sich, denn das Diamond taugt in jeder Hinsicht als vollwertiges Navi-Gerät. Die Empfangsleistung der GPS-Einheit ist ausgezeichnet. In der Regel vergeht eine Minute bis zum Satelliten-Fix, beim Kaltstart haben wir einmal drei Minuten warten müssen. Der Fix wird noch beschleunigt, wenn man das Programm QuickstartGPS aktiviert. Es lädt in Intervallen von mehreren Tagen aktuelle Positionsdaten über das Mobilfunknetz herunter gibt sie an die GPS-Einheit weiter. Die Routenführung ist präzise, der Handy-Lautsprecher ist dabei kräftig genug, um die Anweisung auch bei Straßenlärm noch zu verstehen.
Die Funktionen der Software sind umfangreich und gehen über die typischen Navi-Funktionen hinaus. So kann der Nutzer selbst Fehler in Karten korrigieren, indem er der Tomtom-Map Share-Community beitritt. Mitglieder können nicht nur Karten selbst aktualisieren und so Kartenfehler korrigieren, sondern auch die Korrekturen anderer Community-Mitglieder herunterladen. Die Karten bleiben so immer auf dem neuesten Stand.
Ein "Hilfe"-Menü bietet direkten Zugriff auf notfallrelevante Informationsmöglichkeiten: mit einem Tipp auf "nächste Polizeiwache" lässt sich etwa die nächstgelegene Polizeistation direkt anrufen. Alle Points of Interest (POI) lassen sich ebenfalls mit einen Fingertipp anrufen. Die Vernetzung der Telefonfunktionen mit dem Navigationsprogramm ist optimal. Vermisst haben wir nur einen Fußgängermodus.
"Die Benutzeroberfläche stammt zu 100 Prozent von HTC und man merkt gar nicht, das Windows Mobile 6.1 dahinter steckt", erklärte Design-Guru Horace Luke bei der Produktpräsentation des Diamond Anfang Mai in London. HTC nennt die nagelneue Oberfläche TouchFLO 3D, obwohl sie gar nicht dreidimensional ist. Der rotierende 3D-Würfel, den man beim Touch Cruise findet, ist sogar komplett verschwunden. Der Name soll nur ausdrücken, dass alle Elemente plastisch aussehen und sich "bedienen lassen wie Gegenstände des täglichen Lebens", so HTC. Seltsame Logik.
Die meisten Anwendungen lassen sich einfach mit dem Daumen bedienen. Auf der Startseite, auf der man immer landet, wenn man die Home-Taste unten rechts drückt, blickt man direkt auf verpasste Anrufe, SMS, die Anzahl der neuen Emails und anstehende Termine. Eine schlichte Digitaluhr zeigt die Zeit an. Herzstück der neuen TouchFlo-Oberfläche ist die Menü-Leiste am unteren Rand des Displays, die zu den wichtigsten Bereichen führt: Kontakte, SMS/MMS, Email, Fotos und Videos, Musik, Internet, Wetter, System-Einstellungen sowie Programme. Wenn man sich mit gedrücktem Finger über die horizontale Menüleiste bewegt, dann wird das entsprechende Icon vergößert und man kann bequem durch alle Einträge scrollen.
Man kann sich auch von Menü zu Menü hangeln, indem man mit dem Fingerstreich horizontal übers Display streicht. Diese Steuerung ist durchdacht. So streicht man waagerecht über den Screen, um vom Email-Posteingang zu den Bildern und Videos zu wechseln, mit senkrechtem Fingerstreich bewegt man sich dann durch die einzelnen Bilder in der Galerie.
Alles ist in sehr ansprechender 3D-Optik gehalten. Selbst die Wetteranzeige erinnert eher an den täglichen Blick aus dem Fenster als an eine Maschine. Bei gutem Wetter brennt eine Sonne fotorealistisch auf dem Bildschirm, um die bei weniger gutem Wetter noch animierte Wolken kreisen. Wenn es regnet, scheint ein wahrer Wolkenbruch von innen an die Scheibe zu klatschen und zur Erheiterung zischen plötzlich zwei Autoscheibenwischer durchs ganze Bild.
Den Taskmanager findet man wie gewohnt im oberen rechten Eck des Displays. Ein Tipp auf das Mini-Icon, das fast schon zu klein ist, um es noch mit dem Finger zu treffen, genügt. Aus der Liste der zuletzt gestarteten Programme springt man dann schnell zu den gewünschten Applikationen oder schließt sie mit einem Fingertipp. Letzteres ist vor allem dann unverzichtbar, wenn das System mal anfängt, träge zu reagieren.
Und da sind wir wieder bei einem altbekannten Problem von Windows Mobile. Das Betriebssystem reagiert auch beim Diamond mitunter verzögert. Trotz eines schnellen 500-Megahertz-Prozessors und separatem Grafikchip bleiben kleine Ruckler und Unterbrechungen nicht aus. Wenn man im Browser in die Adresszeile tippt, dann vergeht eine Sekunde, bis die virtuelle Tastatur erscheint. Auch beim Druck auf die Home-Taste springt die Ansicht nicht blitzschnell auf die Startseite, sondern braucht ein paar Sekunden. Oftmals spürt man die Lücke, die zwischen Eingabe und Reaktion klafft. Aber wir wollen diese Tatsache hier nicht überbewerten. Das Touch Diamond ist fraglos das schnellste Windows Mobile-Smartphone, das man derzeit kaufen kann. Der Zoom in der Bildergalerie ist stufenlos, das Scrolling durch Listenmenüs und auch auf Webseiten flüssig und butterweich. Wer mit den genannten Einschränkungen nicht leben kann, der muss sich einfach nach einem Handy mit anderem Betriebssystem umschauen. Alternativ kann man versuchen, mit Software-Tools die Systemperformance zu verbessern. Erfahrene Nutzer können dafür einen Blick ins Xda-Developers-Forum unter http://forum.xda-developers.com/ werfen.
Kleine und durchdachte Funktionen gestalten die Bedienung sehr angenehm. Sobald der Benutzer den magnetisch verankerten Stylus herauszieht, schaltet das Diamond sich an. Falls man ihn während eines Telefongesprächs zückt, öffnet sich sofort das Notepad. Nach dem Ende des Gesprächs wird die Notiz automatisch unter dem Anrufernamen gespeichert. Wenn während eines Meetings das Telefon klingelt, dreht man es einfach herum und das Diamond verstummt.
I would like to know if it is possible to change the language from German to french
Hallo habe mir das handy von htc diamond Xda gekauft und habe es angemacht dann mommt da dieses ausrichten und ich tippe dann auf die kreuze aber es wiederholt sich immer wieder!
bitte helft mir , dankeschön schonmal im voraus :)
ja klar muss einfach mit dem ???Manager
Ich habe seit ca. 1 Jahr dieses Smartphone.
Mein Fazit: Ein Produkt das absolut nicht Marktreif und nicht praxistauglich ist.
Ein Fake des Herstellers mit hohen mtl. Gebühren, mehr nicht!!!
Warum steht bei den Flops "keine Speichererweiterung möglich"?
Ich habe hier ein Datenblatt von O2 vor mir liegen, und da ist angegeben: "Speicherkartenformat: Micro-SD"
kann ich nun eine Micro-SD reinhaun, oder lügt das Datasheet von O2?
Where i can find theme for this mobile?