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Sony Ericsson C902: Wir stellen das neue Kamera-Flaggschiff in einem Video vor

Kamerafunktionen

Foto: AMB | Kamerasucher

technischen Daten Präsentation Sensortasten
 

Gesichter werden auf Wunsch vom C902 automatisch erkannt, mit einem kleinen Quadrat im Kamerasucher kenntlich gemacht und scharf gestellt. Allzu weit sollten sich die Personen allerdings nicht von der Linse entfernt aufgestellt haben. Je nach Beleuchtung reicht die Gesichtserkennung ohne Zoom etwa zwei bis drei Meter. Befindet sich kein Gesicht in der Kamerareichweite, tendiert die Software des Kamerahandys auch schon einmal dazu, zahlreiche andere Objekte kurzfristig als Gesicht zu erkennen, revidiert eine solche Entscheidung allerdings schnell wieder. Dennoch funktioniert dieses Feature recht gut. Wer darauf verzichten möchte kann es schnell über die obere rechte Schnellzugriffstaste deaktivieren. Mit einer bloßen Berührung hat man die Auswahl zwischen Automatikmodus, Gesichtserkennung und Makromodus.

Ein weiterer Schnellzugriff ist mit dem Aufnahmemodus belegt, der Panorama-, Rahmen- und BestPic-Funktion offenbart. Direkt daneben findet man die berührungssensitive Taste für die Szenenwahl, bei der etwa die Wahl zwischen Nacht-, Sport und Dokumentenmodus besteht. Die letzten beiden Schnellzugriffe entfallen auf den Selbstauslöser und die Blitzfunktion, wobei letztere nicht mit dem Bildstabilisator kooperieren will.

Geotagging

Er bestimmt beim C702, ob die Geokoordinaten in die Metadaten des Fotos einfließen sollen. Doch das C902 hat doch kein GPS. Was soll also das Symbol und der Menüeintrag zum Geotagging? Hat da ein Software-Entwickler geschlafen?

Foto: AMB | Erweiterte Einstellungen Foto: AMB | Kameramenü Anzeige des Fotos in Google Maps | Foto: AMB

Erst auf den zweiten Blick wird deutlich: ganz so unsinnig ist das Symbol samt Menüeinträgen doch nicht. Zwar werden nicht die exaten Positionsdaten per GPS ausgelesen und gespeichert, wohl aber die Informationen der Funkzelle, in der man sich beim Fotografieren befand. Diese lassen sich von auf dem Handy vorinstallierten Google Maps auslesen, um anschließend den Entstehungsort des Bildes innerhalb eines 1700-Meter-Radius anzuzeigen.

Die Bildqualität zeugt die von hohem Detailgrad, akzeptablem Bildrauschen und einer realistischen, wenn auch etwas blassen Farbwiedergabe. Das gilt allerdings nur bei gutem Wetter. Verschlechtert sich die Beleuchtung, so sinkt die Bildqualität beinahe schon proportional zur schwindenden Lux-Zahl. Das ist bei einer Handykamera derzeit leider der Normalfall, Abhilfe versuchen die Hersteller mit einem guten Blitz zu schaffen. Beim C902 klappt das allerdings nur bedingt, denn der LED-Blitz ist dafür nicht leuchtstark genug. Lediglich der erste Meter wird ausreichend angestrahlt, danach verlieren sich die einzelnen Pixel im schwarzen Einheitsbrei. Erschwerend kommt hinzu, dass das Zuschalten des zwingend nötigen Bildstabilisators den Blitz deaktiviert.

Dafür gleicht er Wackelbewegungen auch während der Videoaufnahmen aus. Da die allerdings auf eine Auflösung von 320x240 Bildpunkten limitiert sind, dürften sie eher selten zum Einsatz kommen. Hin und wieder kam es vor, dass die Software des C902 Bilder extrem überbelichtete. Schon in unserem Kamera-Vergleichstest war uns ein starker Gelbstich aufgefallen, der bei späteren Shootings allerdings nicht mehr aufkam. Insgesamt legt beides die Vermutung nahe, dass die Software in Sony Ericssons neuem Kamerahandy nicht ganz fehlerfrei funktioniert. Bestätigt wird diese Vermutung durch einen Blick in die Bildgalerie. Dort werden die Fotos nach Datum sortiert dargestellt. Durch den verbauten Lagesensor drehen sich die Bilder automatisch durch eine Drehung des Handys ins Querformat. Beim Bildwechsel wird das aktuelle Foto blitzschnell kleiner, wandert in den Hintergrund und das Neue zoomt auf Vollbildgröße.

 

Musik- / Multimediafunktionen / Speicher

Foto: AMB | Mediengalerie

Foto: AMB | Übersichtlicher Player

Foto: AMB | RDS-Radio

Mittlerweile verstehen sich nicht nur Musikhandys auf diese Art des Zeitvertreibs. Daher ist es wenig verwunderlich, dass das C902 neben der 5-Megapixelkamera mit einem ausgewachsenen Musikplayer daher kommt. Der interne Speicher von 160 Megabyte ist aber ziemlich schnell vollgelaufen. Nur wenn man eine Speicherkaarte extra dzu kauft, taugt das Handy als MP3-Player.

Eine extra Walkmantaste weist das C902 als Kamerahandy zwar nicht auf, dennoch kommt man über den linkenSoftkey dank der entsprechenden Belegung direkt in die Medienbibliothek, in der natürlich auch der Unterordner "Musik" zu finden ist. Dort angekommen, erwarten den Nutzer vorgefertigte Playlists, die etwa nach Alben, Interpreten, Hörbüchern und Podcasts sortiert sind. Hier lassen sich auch eigene Playlists einfach und schnell erstellen. Diese Ansicht kennt man von der Playstation. Dort sehen die im Hintergrund umherschwirrenden Lichtkugeln gut aus, warum also nicht auch auf einem Handy? Das sagte sich auch Sony Ericsson und verwendete dieses Auswahlmenü zuerst in den Walkmanphones und nun in allen hochpreisigen Handys.

Hat man sich für entsprechende Musik entschieden, so landet man endlich im Player. Der wirkt im Gegensatz zum vorherigen Menü beinahe nüchtern, beinhaltet allerdings alle relevanten Informationen. Das Coverart in der oberen linken Ecke wurde in eineigen Fällen während der Synchronisierung mit dem Windows Media Player offenbar etwas geschrumpft. Eine Erklärung dafür fanden wir nicht. Ansonsten werden Informationen wie Liedname, Interpret, Album, Titellänge und Equalizereinstellung angezeigt. Der lässt sich entweder frei einstellen oder bietet Klangpresets an, darunter auch die "MegaBass"-Option, die früher ausschließlich Walkman-Handys vorbehalten war. Mit einer Shuffle-und einer Repeatfunktion sowie einer Stereo-Simulation erschöpft sich das Angebot an Optionen. Sowohl bei der optischen Präsentation als auch bei den Einstellungsmöglichkeiten haben dedizierte Walkmanhandys wie etwa das W890i oder W910i deutlich mehr zu bieten.

Unter anderem auch die mit Abstand besseren Kopfhörer. Das mitgelieferte Kabelheadset bietet zwar überraschend viel Bassleistung, allerdings beschränkt sich das auf niedrige Lautstärkepegel. Zusätzlich entstehen durch die krampfhaft herausgequetschten Tiefen starke Lautstärkeschwankungen: bei Bass sinkt sie, ohne steigt sie. Dank des 3,5 Millimeter-Klinkenadapters können glücklicherweise Austauschkopfhörer zwangsverpflichtet werden. Und das natürlich auch kabellos. Wir testeten das erfolgreich mit dem Bluetooth-Stereo-Headset Motorola S9. Das konnte zwar nicht unbedingt den Tragekomfort, dafür allerdings die Soundqualität deutlich verbessern.

Das Radio passt sich an den Musikplayer an und ist gut, aber nichts Besonderes. Es gefällt durch die RDS-Funktion, den automatischen Sendersuchlauf und die 20 Speicherplätze, bietet allerdings außer der Track-ID-Funktion keine Leckerbissen. Mit ihrer Hilfe dürfen Informationen zu gehörten Musikstücken kostenlos aus dem Internet bezogen werden. top

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Lesen Sie alle 108 Kommentare in unser Community.
Kommentare
  1. 25.10.11 22:02 Anonymous (Gast)

    Ich habe das Sony Ericsson c902 schon seit knapp 3 Jahren und bin rundum zufrieden! Schöne Fotos, viel Speicherplatz (mit einer 8 GB SD-Karte) und gutes Handling. Außerdem ist es ziemlich robust und funktioniert immer noch, obwohl es mir schon öfter runtergefallen ist. Für Leute, die sich mit Touchscreen-Handys nicht anfreunden können eine perfekte Alternative.

  2. 24.08.10 11:18 Anonymous (Gast)
    Kleine Info

    Wenn ihr wissen wollt ob die Tasten wirklich soviel Druck brauchn, dann geht doch mal in nen Media Markt oder in einen Handyshop da habt ihr das Handy mal ind der Hand und könnt euer eigenes Urteil fällen!

  3. 18.06.10 19:20 Anonymous (Gast)

    ich habe es und es ist geil obwohl ich im i-net gelesen habe das es meistens fehler hat ich kann es nur empfehlen

  4. 13.05.10 20:30 Anonymous (Gast)
    hmm

    dieser beitrag bringt mich irgendwie zum nachdenken. ich wollte mir das c902 eigentlich kaufen doch hier steht das man viel kraft braucht um auf die tasten zu drücken. da ich ein dauer-sms-schreiber bin denke ich es wäre ein problem.

    oder übertreiben die hier ?

  5. 19.04.10 11:33 Anonymous (Gast)

    Ich als Vielschreiber hatte beim 800i das Problem, daß ein Teil der Tasten nach einem Jahr nicht mehr funktionierten, sprich nicht mehr auf den Druck reagierten. Weiß jemand, woran das liegt? Und ob das Problem beim c902 auch schon aufgetaucht ist?

  6. 04.02.10 22:41 Anonymous (Gast)
    Sony Ericsson C902 Totalschaden!!!

    Als ich letzte Nacht mein Handy aufladen wollte und ich am Morgen aufwachte, leuchtete mein Handydisplay. Ich drückte auf eine Taste und da stand ein Text:" Laden nicht möglich. Benutzen Sie Ihr Mobiltelefon nicht und wneden sie sich an den Sony Ericsson Support Dienst!"
    Was bedeutet dies für mein Handy und kann ich selbst was dagegen unternehmen???
    Bitte schnell um Hilfe

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