Für ein Kamerahandy ist das C902 sehr gut ausgestattet, zumindest was die Verbindungsgeschwindigkeit betrifft. Neben den Frequenzen GSM 850, GSM 900, GSM 1800 und GSM 1900 funkt der flache Bildbanner auch auf UMTS mit 2100 Megahertz. Beschleunigt wird der Datentransfer zusätzlich durch den GSM-Turbo EDGE und HSDPA mit 3,6 Mbit. Auf WLAN muss man hingegen verzichten.
Übermäßig schnell ist der Browser des C902 leider nicht geraten, dafür lässt er sich aber komfortabel bedienen. Die Drehung ins Querformat übernimmt das Handy dank Lagesensor automatisch. Von Geschwindigkeitsrekorden ist das flache rote Kamerahandy weit entfernt: geschlagene sechs Sekunden muss man warten, bis es nach der Drehung endlich weitergehen kann.
Das Start-Menü des Browsers ist übersichtlich aufgebaut. Ganz oben auf der Liste des Kontextmenüs steht der Punkt Webfeeds, mit dem auf einen Druck alle auf der Seite angebotenen Feeds abonniert werden können. Anschließend werden sie direkt auf dem Startbildschirm angezeigt. Ebenso einfach läuft das Einrichten von Lesezeichen ab, ein Protokoll hilft dabei, kürzlich angesurfte Seiten wieder zu finden. Sehr hilfreich ist die "Markier+Kopieren"-Funktion, auch wenn sie nur umständlich über das Menü und nicht über ein Tastenkürzel genutzt werden kann. Eine Textsuche ist beim Browser ebenfalls dabei.
Um den Geldbeutel oder schlichtweg Ladezeit zu sparen, kann der Browser dazu veranlasst werden, Bilder nicht zu laden. Je nach Seite kann das auch deutlich zur Übersicht beitragen. Das tut aber auch die Zoomfunktion, mit der man die Darstellung abgestuft vergrößert oder verkleinert.
Obwohl Cache und Cookies dazu beitragen sollen, den Seitenaufbau zu beschleunigen, reagiert der Browser dennoch überwiegend zäh. Selbst die Anwahl des Menüs verläuft nicht immer verzögerungsfrei. Wechselt das Display in den Standbybetrieb, so erwacht das C902 erst etwa sechs Sekunden nach einem Tastendruck wieder aus dem Winterschlaf. Der Browser ist daran unschuldig, er stellt sogar inhaltsschwere HTML-Seiten wie Areamobile.de fehlerfrei dar. Verantwortlich dafür sind vielmehr ein knapp bemessener Arbeitsspeicher und Prozessor, was sich auch an anderer Stelle abseits des Browsers bemerkbar macht.
Geschwindigkeitsprobleme gibt’s beim Abrufen von Emails nicht, die Dauer der Verbindungsaufnahme mit dem Server verläuft in den üblichen Bahnen. Weder POP3 noch IMAP4-Postfächer machten Probleme, allerdings kommt man in den meisten Fällen nicht um eine manuelle Einrichtung der Postfächer herum, da der dafür zuständige Assistent seinem Namen keine Ehre macht. Nach dem Abrufen der Kopfzeilen werden die Mailinhalte wie gewohnt erst auf ausdrücklichen Wunsch ganz heruntergeladen. Viel Übersicht im Posteingan bietet das C902 nicht, da nur vier Mailüberschriften gleichzeitig angezeigt werden. HTML-Emails werden leider nur als reiner Text dargestellt, Dateianhänge lassen sich zwar auf dem Telefon speichern, mangels Quickoffice oder ähnlicher Programme aber nicht öffnen.
Bei den sonstigen Nachrichten gibt es keine Überraschungen. Einzig erwähnenswert erscheint die Tatsache, dass sich das C902 die letzten Adressaten merkt und sie zuerst als Empfänger einer neuen Nachricht vorschlägt. Der Rest ist Standardkost. top
Insgesamt kommen so etwa 20 Informationsfelder zusammen. Das Erstellen von Geburtstagen quittiert das C902 automatisch mit der Frage, ob dieser Eintrag auch im Kalender vermerkt und per Alarm kenntlich gemacht werden soll. Das klappt nur bei der Neuerstellung eines solchen Eintrags, nach der Synchronisation bestehender Daten erfolgt keine automatische Übernahme in den Kalender.
Die gute Übersicht setzt sich beim Kalender leider nicht fort. Er bietet mit der Monats-, Wochen- und Tagesansicht die typischen Features. Mit wenigen Klicks können neue Aufgaben aus den vier Bereichen Termin, Erinnerung, Ganztagesereignis und Jahrestag erstellt werden. Persönliche Kreativität wird nicht gefördert, eigene Eintragsarten ignoriert das C902. Termine werden in der Monatsansicht leider nur geringfügig fetter dargestellt. Wie schon bei Symbian S40 geht diese Darstellungsart schnell unter.
Die Wochenübersicht machts besser. Sie erinnert an eine Excel-Tabelle, wobei auf der X-Achse die Tageszeit, auf der Y-Achse die einzelnen Tage aufgeführt sind. Termine werden hier stets auf die aktuelle Uhrzeit fokussiert per Balkendiagramm ihrer Dauer entsprechend angezeigt und deutlich kenntlich gemacht. Überschneiden sich zwei Termine, so weist das Kamerahandy ausdrücklich darauf hin, lässt es aber auf Wunsch dennoch zu. Anschließend werden beide Termine korrekt grafisch dargestellt. Die bloße Auflistung von anstehenden Tasks in der Tagesansicht entspricht durch ihre Listenform hingegen sicherlich keiner Übersichtlichkeits-Norm. Insgesamt bietet das C902 für den non-geschäftskonformen Nutzer genügend Möglichkeiten der Alltagsplanung.
Auch wenn es keine Kategorien innerhalb des Kalenders gibt, so hat man außerhalb dennoch die Chance, andere Tasks zu planen. Im Menüpunkt "Organizer" versteckt sich hinter den Unterpunkten "Aufgaben" und "Notizen" die Möglichkeit, eben jene zu definieren, um sich etwa an zu tätigende Anrufe erinnern zu lassen. Auf die Integrierung in den Kalender verzichtete Sony Ericsson vermutlich wegen dessen eh schon mäßiger Übersicht, generell wäre das allerdings die logischere Wahl gewesen, um auf den Umweg zu verzichten. top
Für die Kommunikation mit der Außenwelt ist das C902 gut gerüstet. Neben GSM und UMTS stehen für den schnelleren Datentransfer auch EDGE und sogar HSDPA mit 3,6 Megabit pro Sekunde zur Verfügung. Für die Kurzstrecke verlässt sich das Kamerahandy auf Bluetooth, das natürlich auch das A2D-Protokoll unterstützt. Somit können die mäßigen Kabelkopfhörer durch ein besseres Bluetooth-Stereo-Headset ersetzt werden. Auch per Kabel darf das Handy mit dem Rechner verbunden werden. Nach wie vor baut der Hersteller dabei auf den firmeneigenen Fastport als USB-Ersatz, der bei der schlanken Siluette des roten Barrens wortwörtlich dick aufträgt. Bei der Synchronisation der Daten mit dem heimischen PC stört das natürlich nicht, mit Hilfe von Sony Ericssons mitgelieferter PC-Suite lassen sich Kontakte und Termine problemlos abgleichen. Das funktioniert nur mit Microsoft Outlook und dauert je nach Menge der zu übertragenen Dateien schon mal ein paar Minuten.
Man kann seine Daten auch auf einem Webserver im Internet sichern, doch auch hier gilt wieder: ohne Fleiß kein Preis. Auch wenn im Handy SyncML und Exchange Active Sync vorgeschlagen werden, müssen neben der Einrichtung eines neuen Kontos auch die Serverdaten manuell eingetragen werden; erneut steht damit Internetrecherche auf dem Plan. Umgehen lässt sich das ganz einfach mit dem kostenlosen Service von . Einfach die nach der Registrierung eingehende Push-SMS bestätigen, die Installation beenden und loslegen. Warum klappt das bei Sony Ericsson nicht auch so einfach?
Fotos landen dank USB2.0-Unterstützung schnell auf den Computer. Sechs Bilder mit insgesamt etwa acht Megabyte in höchster Auflösung wechseln in knapp sechs Sekunden im Massenspeichermodus den Speicherort. Zur Bearbeitung von Musik-, Foto- und Filmdateien legt Sony Ericsson ein Softwarebundle bei, dass Disc2Phone, Apple Quicktime und Adobe Photoshop Album SE auf CD beinhaltet. top
Wenn ihr wissen wollt ob die Tasten wirklich soviel Druck brauchn, dann geht doch mal in nen Media Markt oder in einen Handyshop da habt ihr das Handy mal ind der Hand und könnt euer eigenes Urteil fällen!
ich habe es und es ist geil obwohl ich im i-net gelesen habe das es meistens fehler hat ich kann es nur empfehlen
dieser beitrag bringt mich irgendwie zum nachdenken. ich wollte mir das c902 eigentlich kaufen doch hier steht das man viel kraft braucht um auf die tasten zu drücken. da ich ein dauer-sms-schreiber bin denke ich es wäre ein problem.
oder übertreiben die hier ?
Ich als Vielschreiber hatte beim 800i das Problem, daß ein Teil der Tasten nach einem Jahr nicht mehr funktionierten, sprich nicht mehr auf den Druck reagierten. Weiß jemand, woran das liegt? Und ob das Problem beim c902 auch schon aufgetaucht ist?
Als ich letzte Nacht mein Handy aufladen wollte und ich am Morgen aufwachte, leuchtete mein Handydisplay. Ich drückte auf eine Taste und da stand ein Text:" Laden nicht möglich. Benutzen Sie Ihr Mobiltelefon nicht und wneden sie sich an den Sony Ericsson Support Dienst!"
Was bedeutet dies für mein Handy und kann ich selbst was dagegen unternehmen???
Bitte schnell um Hilfe
Ich habe das Sony Ericsson c902 schon seit knapp 3 Jahren und bin rundum zufrieden! Schöne Fotos, viel Speicherplatz (mit einer 8 GB SD-Karte) und gutes Handling. Außerdem ist es ziemlich robust und funktioniert immer noch, obwohl es mir schon öfter runtergefallen ist. Für Leute, die sich mit Touchscreen-Handys nicht anfreunden können eine perfekte Alternative.