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Sony Ericsson C902: Wir stellen das neue Kamera-Flaggschiff in einem Video vor

Spezialanwendungen / Java

JBenchmark2 Vollversion

Wie beim großen Vorbild versucht man auch bei der mobilen Version des Spiels, mit immer besseren Fahrzeugen einzelne Rennen oder ganze Karrieren gegen die Computergegner zu gewinnen. Auch rudimentäres Tuning kommt dabei nicht zu kurz. Grafisch hat das Handyspiel aber kaum Gemeinsamkeiten mit seinen Brüdern auf PC oder Konsole, noch dazu läuft die läuft die simple 3D-Grafik nicht richtig flüssig ab. Dennoch kommt Spaß auf und besonders durch die Unterstützung des Lagesensors für die Steuerung hält der auch durchaus an. Wer will, kann seine Kiste mit einer Neigung des Handys steuern, wie sich das in der Praxis macht, zeigt unser Video zum C902.

Demgegenüber wirkt Solitäre regelrecht angestaubt, auch wenn es gerade wegen seines bekannten Spielprinzips und durch die zahlreichen zusätzlichen Spielmodi unterhaltsam ausfällt.

Auch diverse kleine Alltagshelfer hat der Hersteller dem C902 nicht vorenthalten. Dazu gehören etwa der MusicDJ, mit dessen Hilfe sich Midi-Musiktakte einzelner Instrumente zu kleinen Kompositionen verbinden lassen oder die Möglichkeit, wie bei einem Diktiergerät kurze Sprachaufzeichnungen vorzunehmen. Mit dabei sind auch wieder Timer, Taschenrechner und eine Stoppuhr, falls man nach "Need for Speed" testen möchte, wie schnell denn der eigene Wagen von 0 auf 100 ist. Auch die CodeMemo-Funktion, die sensible Passwörter speichert, ist wieder mit dabei. Anstatt einfach nur den Zugriff bei falscher Eingabe des Zugangscodes zu verhindern, generiert sie beliebige falsche PINs oder Passwörter, um einen vermeintlichen Hacker in die Irre zu führen.

Obwohl moderne Digitalkameras - dazu gehören natürlich auch Handykameras - meist die besten Ergebnisse im Automatikmodus erzielen, gibt es Ausnahmen. Auf diese geht das Programm PhotoMate ein und gibt Tipps, wann man etwa welches Motivprogramm am besten nutzt. Ärgerlich dabei: von den neun kurzen Tutorials müssen sechs erst noch heruntergeladen werden. Wem das die Mundwinkel dauerhaft nach unten zieht, der darf das wenigstens elektronisch wieder ausgleichen. Facewarp heißt die zwar inzwischen alte, aber dennoch unterhaltsame Software, mit deren Hilfe sich Portraits karikativ verzerren lassen. top

Menüführung / Bediencharakteristika

Es wurde bereits erwähnt: übermäßig leistungsfähig erscheint der Prozessor des C902 nicht. Das ist auch den Menüs anzumerken, die bei der Anwahl zwar überwiegend verzögerungs-, keineswegs aber immer ruckelfrei heranzoomen. Doch das hängt auch stark von der jeweiligen Anwendung ab. Während die Animationen in der Mediengalerie flüssig den Hintergrund bereichern, schafft das der animierte Startbildschirm bei zwei der drei Themes nicht. Das dritte Theme verzichtet gleich ganz auf derartige Animationen.

Die Themes verändern beim C902 lediglich die Farbgebung, Menüstruktur und Aufbau verbleiben im bekannten Muster. Das mag etwas einfallslos wirken, doch schließlich ist das C902 ein Kamera- und kein Lifestylehandy. Zusätzlich bietet Sony Ericsson auf seinen einschlägig bekannten und auch im Browser verankerten Seiten Downloads an - gegen Geld natürlich.

Auch wenn der rote Kamerabarren nicht übermäßig viel an Zusatzfunktionen zu bieten hat, so bietet das doch auch Vorteile. Handbuch? Braucht man nicht. Nachschlagen im Internet? Bis auf die angesprochenen Defizite beim Thema Email und Synchronisation kann man sich das auch sparen. Nokias E- oder Nserie bietet da deutlich mehr Möglichkeiten, sich in den teilweise nicht immer logisch erscheinenden Menüstrukturen zu verheddern. "Verlaufen" kann man sich bei Sony Ericsson in den Menüs eigentlich kaum, da sie zusätzlich durch ein Karteikarten- oder Reitersystem unterstützt werden.

Leider lassen sich auch beim C902 die Softkeys nicht nach eigenem Gutdünken belegen, dafür aber die vier Richtungen des NavKeys. Das macht auch Sinn, schließlich ist - warum auch immer - sowohl der rechte Softkey als auch die untere Belegung des NavKeys als Zugang zu den Kontakten ausgelegt.

Acht Situationsprofile implementiert der Hersteller ins C902, die natürlich bearbeitet und verändert werden dürfen. Der bisweilen sehr wichtige Flugzeugmodus ist hingegen leider immer noch erst beim Neustart des Handys anwählbar. Das und die Tatsache, dass das Kamerahandy wie alle Sony Ericsson-Modelle vor der Nutzung des Massenspeichermodus neustartet, erscheint inzwischen dann doch etwas antiquiert.

Der Startbildschirm gibt keine Rätsel auf. Alles ist übersichtlich angeordnet und auch die kleinen Icons am oberen Displayrand sind intuitiv verständlich. Mangels zusätzlicher Informationen wie etwa anstehenden Terminen kommt er aber nicht an die praktische Nutzbarkeit von Nokias Active-Standby heran. Stattdessen greift das C902 auf einen Taskmanager zurück, auch wenn das normalerweise nicht nötig sein sollte.

Um die handsfree-Nutzbarkeit zu erhöhen, integriert der Hersteller auch ins C902 wieder eine Sprachwahl. Nach dem Aussprechen des zuvor gespeicherten "Zauberwortes" zur Aktivierung dürfen verbal Gespräche angenommen, abgewiesen oder initialisiert werden. Da die dauerhafte Aktivierung dieser Sprachsteuerungsoption an den Energiereserven des Akkus zerrt, wird die im Zusammenhang mit externem Zubehör wie dem Kabelheadset oder einem KFZ-Kit abgespeichert. Beim Entfernen des Headsets wird somit also auch die Sprachsteuerung deaktiviert, und beim nächsten Koppeln automatisch wieder aktiviert. Leider passierte es beim Test innerhalb kurzer Zeit mehrfach, dass plötzlich ohne Sprachbefehl Nummern angewählt wurden. Da sich das Handy davon auch nur wieder per Taste abhalten lässt, erscheint die Sprachoption somit wenig praxistauglich. top

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Lesen Sie alle 108 Kommentare in unser Community.
Kommentare
  1. 25.10.11 22:02 Anonymous (Gast)

    Ich habe das Sony Ericsson c902 schon seit knapp 3 Jahren und bin rundum zufrieden! Schöne Fotos, viel Speicherplatz (mit einer 8 GB SD-Karte) und gutes Handling. Außerdem ist es ziemlich robust und funktioniert immer noch, obwohl es mir schon öfter runtergefallen ist. Für Leute, die sich mit Touchscreen-Handys nicht anfreunden können eine perfekte Alternative.

  2. 24.08.10 11:18 Anonymous (Gast)
    Kleine Info

    Wenn ihr wissen wollt ob die Tasten wirklich soviel Druck brauchn, dann geht doch mal in nen Media Markt oder in einen Handyshop da habt ihr das Handy mal ind der Hand und könnt euer eigenes Urteil fällen!

  3. 18.06.10 19:20 Anonymous (Gast)

    ich habe es und es ist geil obwohl ich im i-net gelesen habe das es meistens fehler hat ich kann es nur empfehlen

  4. 13.05.10 20:30 Anonymous (Gast)
    hmm

    dieser beitrag bringt mich irgendwie zum nachdenken. ich wollte mir das c902 eigentlich kaufen doch hier steht das man viel kraft braucht um auf die tasten zu drücken. da ich ein dauer-sms-schreiber bin denke ich es wäre ein problem.

    oder übertreiben die hier ?

  5. 19.04.10 11:33 Anonymous (Gast)

    Ich als Vielschreiber hatte beim 800i das Problem, daß ein Teil der Tasten nach einem Jahr nicht mehr funktionierten, sprich nicht mehr auf den Druck reagierten. Weiß jemand, woran das liegt? Und ob das Problem beim c902 auch schon aufgetaucht ist?

  6. 04.02.10 22:41 Anonymous (Gast)
    Sony Ericsson C902 Totalschaden!!!

    Als ich letzte Nacht mein Handy aufladen wollte und ich am Morgen aufwachte, leuchtete mein Handydisplay. Ich drückte auf eine Taste und da stand ein Text:" Laden nicht möglich. Benutzen Sie Ihr Mobiltelefon nicht und wneden sie sich an den Sony Ericsson Support Dienst!"
    Was bedeutet dies für mein Handy und kann ich selbst was dagegen unternehmen???
    Bitte schnell um Hilfe

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