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SE W902, W595, W302: Sony Ericssons Walkman-Handys im Hands-On Test

Inhaltsverzeichnis

Mittelklasse-Handy W595 mit guter Ausstattung

Mit dem W595 schickt Sony Ericsson ein weiteres Modell in den Kampf um die Käufergunst. Mehr als das W902 wurde es für den Massenmarkt und speziell für eine jüngere Kundschaft konzipiert. Neben dem schicken Design weist der Slider ein weiteres Merkmal auf, das sich an junge Nutzer richtet: Ein Adapter ermöglicht es, zwei 3,5-Millimeter-Kopfhörer anzuschließen. Damit können zwei Personen zur gleichen Zeit Musik hören, ohne sich einen Kopfhörer teilen zu müssen und jeweils nur einen Stöpsel im Ohr zu haben.

Foto: AMB | Hübsches Sliderdesign mit starkem Innenleben

 

Mit 40 Megabyte ist der interne Speicher des W595 fast doppelt so groß wie im W902. Dafür muss man sich beim Kauf mit einer kleineren Speicherkarte zufrieden geben, denn während das künftige Spitzenmodell mit einer 8 Gigbyte großen Karte ausgeliefert wird, findet sich im Karton des W595 ein M2-Stick mit 2 Gigabyte. Für rund 1.000 Titel im MP3- oder AAC-Format ist das aber ausreichend. Bei der äußeren Gestaltung des Sliders hat sich der Hersteller Mühe gegeben. Mit 110x49x12 Millimetern entspricht das W595 fast dem Topmodell W902, allerdings hebt der Slidermechanismus das Gewicht auf 104 Gramm an. Dennoch ist das W595 durch die abgerundeten Kanten auf der Oberseite etwas handlicher.

Foto: AMB | Interessante Farbgebung bei der Innenseite des Slidermechanismus

 

Wie im W902 steckt auch im Musikslider ein 2,2 Zoll-Display mit 262.144 Farben und 240x320 Pixeln. Während das Design und die Farbgestaltung mit einem Mix aus mattem und eloxiertem Metalleffektlack gefällt, wirkt die Materialwahl billiger als beim Spitzemodell, kann aber dennoch überzeugen und ist für ein Modell dieser Preisklasse ausreichend. Das betrifft das Gehäuse und vor allem die Tastatur. Die Verarbeitung ist dagegen sehr gelungen: Der Slidermechanismus ist leichtgängig, Knarzgeräusche sind auch nicht zu hören und die geringen Spaltmaße sind gleichmäßig.

Foto: AMB | Tastatur beim W595 fühlt sich knochig an

 

Punktabzüge gibt es bei der nach unten ausziehbaren Tastatur. Wegen des harten Materials und der geringen Abstände zueinander, lassen sich die Tasten nur schwer von einander trennen, besonders der Navkey und die seitlichen Softbuttons bereiten in diesem Zusammenhang Probleme. Beim W902 hat Sony Ericsson das wesentlich besser belöst.

Dafür überzeugt der Musikslider in der wichtigsten Disziplin, nämlich bei den Musikfeatures. Auch hier kommt die Walkman 3.0-Oberfläche zum Einsatz, die neben zahlreichen Sortiermöglichkeiten nach Alben, Interpreten, Podcasts und Hörbüchern auch die SensMe-Funktion und die ShakeControl enthält. Die TrackID hat inzwischen Einzug in nahezu alle Sony Ericsson-Geräte gehalten und ist somit auch beim W595 mit an Bord. Dank HSDPA können so blitzschnell Informationen zu den gerade gehörten Musikstücken via Internet abgerufen werden.

Foto: AMB | Kamerasucher des W595

Kamera

Am Ende bleibt ein gutes Walkman-Handy, das mit zahlreichen Funktionen im Musikbereich, dafür mit einer kleineren Kamera als im W902 vor allem mit seinem Preis überzeugt. Die Unverbindliche Preisempfehlung von 279 Euro ist auch viel realistischer, als der hohe Preis für das Topmodell. Ob die Preispolitik aufgeht, erfahren wir im vierten Quartal 2008 und damit pünktlich zum Weihnachtsgeschäft, wenn das Handy in den Läden steht. top

Musik Für Einsteiger: W302

 

Fazit

Zum dreijährigen Jubiläum zeigte Sony Ericsson in München drei Geräte, die optisch überzeugen können. Ob das reicht, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein? Denn ebenso zurückhaltend wie die Präsentation der Modelle ist auch die technische Weiterentwicklung der Walkman-Reihe. Den besten Eindruck machte das Spitzenmodell W902, das mit einem Komplettpaket aus MP3-Player samt neuer Soundperfektion und Musiktasten und einer hochauflösenden 5-Megapixel-Kamera punktet, die erstmals in einem Musikhandy von Sony Ericsson verbaut ist. Das Paket hat allerdings seinen Preis: 499 Euro UVP sprengen den Rahmen für die gebotene Technik und dürfte weit darüber hinaus gehen, was der durchschnittliche Nutzer eines Musikhandys bereit ist auszugeben. Ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bietet das W595, bei dem man zwar bei der Kamera Abstriche macht, dessen Musikfunktionen aber nahezu identisch mit dem teuren W902 sind. Weit abgeschlagen landet das W302 in der "Muss-Ich-Haben-Skala" auf dem dritten Platz, überzeugt allerdings mit seinem niedrigen Preis. Ob die drei neuen Mobiltelefone das angeschlagene Unternehmen Sony Ericsson wieder auf die Überholspur bringen, muss aber zumindest in Frage gestellt werden..

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Kommentare
  1. 27.12.09 14:59 Anonymous (Gast)

    das handy hab ich auch
    einfach ein spitzen teil

  2. 22.09.09 20:19 Anonymous (Gast)

    langweilig

  3. 10.08.09 18:24 Anonymous (Gast)

    der sensor is sehr sinnig...is es hell wird das display heller....is es dunkel wird es dunkler....

  4. 24.06.09 16:42 Anonymous (Gast)

    also kann man damit wirklich nicht videotelefonieren?

  5. 06.04.09 12:15 Anonymous (Gast)

    1. Man kann natürlich SMS verschicken!! Ist doch klar!

    2. Der kleine Punkt vorne ist keine Kamere sondern ein Lichtsensor, der die Helligkeit des Displays auf die Umgebung anpasst!!

  6. 26.12.08 11:07 Anonymous (Gast)

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