Das i8510 Innov8 ist mit allem ausgestattet, was derzeit auf dem Markt begehrt ist. Highlight ist aber die 8-Megapixelkamera. Ob die auch gute Bilder knipst, zeigt Areamobile.de in seinem Hands On zu Samsungs Multimedia-Monster.
Das i8510 ist ein Slider. Diesen Handytyp scheinen die Hersteller zu bevorzugen, wenn es um hochklassige Kamerahandys geht. Denn auch Sony Ericssons 8-Megapixler C905 kommt als Schiebehandy. Beide sind außerordentlich dick: das C905 misst 18 Millimeter, das Innov8 ist mit 17,2 Millimetern etwas schlanker. Wer auf herausragende Kamerfunktionen Wert legt, muss sich wohl oder übel mit dem dicken Formfaktor anfreunden. Acht Millionen Pixel passen derzeit einfach nicht in ein ultraschlankes Gehäuse.
Das Innov8 besteht fast vollständig aus mattschwarzem Kunststoff. Nur auf der Frontseite veredelt Samsung das Handy mit Metallelementen. Das Innov8 liegt zwar gut in der Hand, bleibt aber haptisch hinter Sony Ericssons 8-Megapixler, der sich einfach hochwertiger anfühlt. Dafür macht es Samsung an anderen Stellen besser. Beim Display zum Beispiel. Mit einer Diagonale von 2,8 Zoll ist es genauso groß wie beim N95 8GB von Nokia oder beim Touch Diamond von HTC. Zum Vergleich: das C905-Display misst nur mickrige 2,4 Zoll. Und während Sony Ericssons Kamerahandy nur über einen internen Speicher von 160 Megabyte verfügt, kommt das Innov8 mit 8 oder 16 Gigabyte. Bei beiden kann man den Handyspeicher mit Speicherkarten erweitern.
Beim Aufschieben wird eine breite Zifferntastatur sichtbar. Die einzelnen Tasten bieten zwar gute Druckpunkte, lassen sich aber nur schwer voneinander unterscheiden, weil sie in eine flache Kunststoffplatte eingelassen sind. Beim Schreiben von Nachrichten muss man also immer genau hinschauen. Davon abgesehen sind die Bedienelemente aber sehr gelungen. Das gilt für die seitlichen Kameratasten genauso wie für die Navigationstasten unter dem Display. Der Navkey ist berührungsempfindlich und fungiert so als Mini-Touchpad. Bei unserem Vorserienmodell reagierte es hypersensibel, oft landeten wir in einem neuen Menü, obwohl wir nur die Bestätigungstaste gedrückt hatten. Glücklicherweise kann man die Sensibilität einstellen oder diese Funktion gleich ganz deaktivieren. top
Die empfindliche Kameralinse wird von einem Kunststoffdeckel geschützt, der automatisch zur Seite gleitet, wenn man die Kamera benutzt. Beim Innov8 muss man also keine Angst vor Kratzern auf der Optik haben. In der Kameravorschau geben die zahlreichen Menü-Icons bereits einen Vorgeschmack auf die vielen Kamerafunktionen des Handys.
Samsung wirft sein geballtes Kamera-Knowhow ins Rennen. Die 8-Megapixeloptik wird von Fetaures wie Wide Dynamic Range (WDR), das Gegenlicht und starke Helligkeitskontraste ausgleicht, sowie Gesichtserkennung, Autofokus und Bildstabilisator kongenial unterstützt. Einige der bekannten Funktionen wurden weiter verfeinert: Im Lächel-Modus erkennt die Software nun automatisch, ob die abzubildene Person gerade blinzelt und löst erst dannach aus. Zu den Features, die den Fotografen unterstützen, gesellen sich viele manuelle Einstellungsmöglichkeiten. Geotagging ist ebenfalls möglich.
Videos nimmt das Handy in VGA-Auflösung (640x480 Pixel) mit 30 Bildern pro Sekunde auf. Wird die Auflösung auf QVGA gesenkt, kann das Innov8 wie das Viewty von LG sogar 120 Bilder pro Sekunde aufnehmen.
Doch kommen wir zur entscheidenden Frage: wie ist die Bildqualität? Denn in unserem Handykamera-Vergleichstest haben wir gezeigt, dass Fotos nicht automatisch gut werden, nur weil sie mit hoher Megapixel-Zahl aufgenommen werden. Im Gegenteil. Zahlreiche Faktoren wie Linsengröße, Software und Größe des CMOS-Chips beeinflussen das Ergebnis. Beim Innov8 macht Samsung aber alles richtig. Die von uns geknipsten Fotos sind fast frei von Bildrauschen, es tritt nur in sehr dunklen Bereichen auf. Stattdessen zeugen die Aufnahmen von geradezu bombastischer Farb- und Kontrastbrillanz. Auch der Detailreichtum gefällt auf den ersten Blick, schaut man genauer hin, zeigen sich allerdings partielle Unschärfen, die den guten Ersteindruck etwas schmälern. Doch noch hat der koreanische Hersteller etwas Zeit, um der Software den letzten Schliff zu geben. Die tatsächliche Bildqualität werden wir dann in unserem ausführlichen Test untersuchen. Das gilt auch für das Hochleistungsfotolicht, das sehr hell wirkte.
Samsung hat fast alles in das dicke Gehäuse gestopft, was derzeit technisch möglich ist. Über WLAN und HSDPA mit 7,2 Megabit pro Sekunde werden Daten in Breitbandgeschwindigkeit übertragen, nur auf den Upload-Beschleuniger HSUPA muss man verzichten. Quadband-GSM sorgt für fast weltweite Erreichbarkeit.
Über den TV-Ausgang können Fotos und Filme auf einem Fernseher dargestellt werden. Das i8510 taugt als mobile Videobox, weil es DivX unterstützt. Mit diesem Videokompressionsformat lassen sich mehrere Filme in höchster Qualität auf dem Handy abspeichern. Für eine bessere Grafikqualität verfügt das i8510 über einen zusätzlichen Grafikchip. Dessen Leistung wird spürbar, wenn man die beiden vorinstallierten Spiele ausprobiert. Asphalt 3 und Fifa08 laufen flott und überwiegend ruckelfrei über das große Display. Nicht umsonst ist das Innov8 das offizielle Mobiltelefon für die diesjährigen World Cyber Games.
Außerdem ist im Handy ein GPS-Empfänger integriert, mit dem sich das i8510 auch als Navigationssystem einsetzen lässt. Genug Platz für Kartenmaterial ist ja vorhanden. Die 8 oder 16 Gigabyte eignen sich natürlich auch für die Musiksammlung. Das i8510 spielt alle wichtigen Formate ab, zeigt Cover Arts und verfügt über einen Equalizer. Außerdem produziert das Innov8 mit seinen Stereolautsprechern Surround-Klang, der durch die sogenannte DNSe 2.0-Soundoptimierung unterstützt wird. Viel wichtiger als diese Klangspielereien ist aber, dass man seine Lieblingskopfhörer über den 3,5-Millimeter-Klinkenstecker an der linken Seite anschließen kann.
Samsung setzt im i8510 nicht auf das hauseigene Betriebssystem sondern auf Nokias Smartphone- Software Symbian S60, für die eine Vielzahl an Erweiterungen von Drittanbietern zur Verfügung steht. Die Systemoberfläche reagierte in allen Menüs schnell und ohne Hakler. Der Startbildschirm erinnert an Nokias Active-Standby. Verschiedene Schnellzugriffe erlauben den Zugang zu allen wichtigen Funktionen mit nur wenigen Klicks, zusätzlich werden Termine und Aufgaben übersichtlich angezeigt.
Das i8510 Innov8 erscheint Anfang Oktober im Handel. Da es sich um ein Smartphone mit Kamera- und Gaming-Schwerpunkt handelt, wird es ohne Navi-Software ausgeliefert. Der Preis ist noch nicht bekannt, er dürfte sich aber in den Regionen bewegen, in denen auch das i900 Omnia angesiedelt ist. Mit 650 Euro für die 8-Gigabyte-Variante ist also zu rechnen. Wenn man sich die überragende Ausstattung anschaut, dann erscheint der Preis angemessen. Nokias Spitzenmodell N96 bekommt einen ernstzunehmenden Konkurrenten. top
Hey die Tests sins super und mich würd interessieren wann der angesagte vergleich zwischen Inniv8 und dem sony c905 rauskommt ich warte gespannt und würde mich sehr über eine antwort freuen:)
Wenn hier schon was negativ ist, ist es nicht das Gehäuse werte areamobile Tester, das ist nämlich aus Alu und nicht Plastik!
Die Connect schreibt das es keine besseren Fotos macht als ein 5 Megapixler! siehe Connect Heft 12,08! Stimmt das liebe Redaktion?
ghhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh
wann kooooooooooooooooommmmmmmmmmmmmmmmtttttttttttttt deeeeeeeeeeeerrrrrrrrrrrrr deeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeerrrrrrrrrrrrrrr tettttttttttteeeeeeeeeeeeeeeeeessssssssssssssstttttttttttttttttttttttttttttttttttttttttttttt
also ich habe das handy auch und muss sagen ich bin top zufrieden damit und ich hatte sie alle schon von nokia bis zum omnia! eins ist aber nicht richtig das gehäuse ist aus metal ist nur es ist schwarz lackiert was denn quali kein abbruch tut! das einzige was mich stört ist das man die navisoftware kaufen muss!