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KC910 Renoir: Wir stellen das schlanke Kamerahandy in einem Video vor

Inhaltsverzeichnis
 

Schlanke Linie

Das KC910 kann die Konkurrenten bei den Maßen hinter sich lassen. Es ist mit 14 Millimetern nämlich viel schlanker als die 8-Megapixler von Sony Ericsson und Samsung. Wo das rundgeschliffene LG Renoir noch leicht in die enge Hosentaschen gleitet, müssen die klobigen Slider C905 und Innov8 mit 17 sowie 18 Millimetern bereits aufgeben. Auch beim Preis hat das LG-Handy mit der unverbindlichen Preisempfehlung von 549 Euro die Nase vorn.

Samsung Innov8, LG KC910, Sony Ericsson C905 | Foto: Areamobile.de

 

Samsung Innov8, LG KC910, Sony Ericsson C905 | Foto: Areamobile.de

 

Hat LG vielleicht am Material gespart? Ein klares Nein. Das Gehäuse des KC910 besteht zwar vollständig aus Kunststoff, doch der wurde mit einer glänzenden Beschichtung versehen und lässt das Handy sehr edel aussehen. Vor allem die polierte Rückseite erinnert an eine teure Digitalkamera. Ohnehin entspricht die Formensprache des Touchphones viel eher einer Digicam als die Slider Innov8 und C905.

Sieht aus wie eine teure Digicam: LG KC910 Renoir Rückseite | Foto: Areamobile.de

 

Fette Kamera

Die von einer mechanischen Linsenabdeckung geschützte Optik liefert Schneider-Kreuznach, der Kamerachip hat eine bislang einzigartig hohe Lichtempfindlichkeit von ISO 1600. Auch Bildstabilisator, Autofokus, Gesichtserkennung und Smile Shot dürfen bei einem Kamerahandy in dieser Klasse nicht fehlen, zusätzlich gibt`s einen Xenon-Blitz. Doch LG gibt sich damit nicht zufrieden. Beim Renoir findet der technikbegeisterte Fotograf auch viele Software-Spielereien wie Blinzeloption, Beauty-Shot und sogar einen manuellen Fokus. Die Beauty-Software sorgt bei Portraits dafür, dass Hautunebenheiten verschwinden, Photoshop wird so überflüssig.

LG KC910 Kameraeinstellungen | Foto: Areamobile.de

 

Eine weitere Neuheit ist die Lichtoptimierung, die Bilder bei fehlendem Sonnenlicht und in Gebäuden aufhellt. Doch ähnlich der WDR-Technologie, die Samsung erfolgreich einsetzt, ist die Lichtoptimierung mit Vorsicht zu genießen, denn helle Fläche tendieren schnell zur Überbelichtung. Fotos werden auf Wunsch mittels GPS mit den Standortdaten des Nutzers versehen, am PC können sie später auf einer Karte zugeordnet werden. Videos nimmt das Handy mit 640x480 Pixeln (VGA) auf. Wenn man die Auflösung reduziert, dann sind Zeitlupenaufnahmen mit 120 Bildern pro Sekunde möglich.

Originalaufnahme LG KC910 mit Lichtoptimierung

 

Die Bildqualität ist hervorragend, Bildschärfe und Detailgrad sind grandios und übertreffen bisherige 5-Megapixel-Handys deutlich. Farben werden ebenfalls sehr gut wiedergegeben, durch die hohe ISO gelingen auch Aufnahmen in bislang für Handycams zu dunkler Umgebung. Das führt im Gegenzug zu leichtem Bildrauschen, das aber erst bei sehr genauer Betrachtung auffällt. Reicht das Licht trotz ISO 1600 nicht mehr, hilft der helle Xenon-Blitz aus, der ungefähr drei Meter weit reicht, allerdings zur Überstrahlung naher Objekte neigt. Bei Bildqualität und Optionsvielfalt steht das LG KC910 Renoir mit dem Samsung i8510 Innov8 und dem Sony Ericsson C905 auf einer Stufe. Ob es dabei sogar an den Konkurrenten vorbeizieht, wird ein genauer Vergleichstest zeigen, den Areamobile.de demnächst veröffentlichen wird.

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