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iPhone versus Blackberry: Eingeschränkt businesstauglich

Die neue Version des iPhone erfüllt zwar neuerdings einige Funktionen für die Kommunikation in Unternehmen, aber Experten raten von einem geschäftlichen Einsatz ab. Das vielseitigste Business-Smartphone ist immer noch das Blackberry. Areamobile.de vergleicht eine Woche lang die Vorteile und Nachteile beider Geräte.

Mehr als 400 Sicherheitseinstellungen beim Blackberry

Sicherheit wird bei Blackberry groß geschrieben. Alle Daten werden verschlüsselt übertragen und auch die gespeicherten Informationen auf dem Gerät können durch eine Verschlüsselung und ein Passwort abgesichert werden. Die IT-Administratoren von Unternehmen können mehr als 400 Einstellungen zentral ändern, ohne dass sie die Blackberrys ihrer Kollegen dafür in die Hand nehmen müssen. Dazu gehören das Blockieren von SMS, die Installation neuer Software oder die Sperrung von zu leichten Passwörtern. Alle diese Richtlinien werden über das Mobilfunknetz übertragen und aktviert, ohne dass der Nutzer dieses beeinflussen kann.

Bekannt sind die Blackberrys vor allem für ihre Pushmail-Funktion, bei der eingehende E-Mails genau wie SMS sofort auf dem Handy angezeigt werden. Beim iPhone erfolgt die Anzeige von neuen E-Mails höchstens alle 15 Minuten, wenn die Postfächer mit den am weitverbreiteten Protokollen POP3 oder IMAP arbeiten. Häufigere Abrufe sind nicht möglich.

Betriebssystem

Apple OSX

Blackberry OS 4.6

Preis

ab 1€ (nur mit Vertrag von T-Mobile erhältlich)

460€(ohne Vertrag)

Netzstandards

GSM, UMTS, HSDPA, WLAN

GSM, UMTS, HSDPA, WLAN

Akku

1.150 mAh (nicht auswechselbar)

1.500 mAh

Display

320x480Pixel, 262.144 Farben

480x320Pixel, 65.536 Farben

Prozessor

620MHz

624MHz

Digitalkamera

2 Megapixel

2 Megapixel

Speicher (intern)

16000MB

1000MB (durch MicroSD-Karten erweiterbar)

GPS

Nur zur Standortbestimmung

Als vollwertiges Navigationsgerät verwendbar

Dokumente auf dem Gerät bearbeiten

nicht möglich

möglich

Browser

Apple Safari

Eigenentwicklung

Besonderheiten

kann keine MMS versenden

alle E-Mails und Daten werden über Server von RIM in London geleitet

Hemmschuh T-Mobile

Ein wichtiger Hemmschuh für das iPhone im Business dürfte auch seine exklusive Vermarktung sein. „Die Bindung an T-Mobile kann bei Unternehmen, die Rahmenverträge mit anderen Mobilfunkanbietern abgeschlossen haben, bereits ein Ausschlusskriterium darstellen", erläutert Nicole Dufft. Außerdem bietet T-Mobile keine speziellen Preise für Unternehmen an. Für den Blackberry gibt es dagegen bei allen deutschen Anbietern verschiedene Tarife, die je nach enthaltenem Datenvolumen zwischen fünf und 25 Euro pro Monat kosten. „Unternehmen bekommen zusätzlich noch Preisnachlässe und Gratistelefonate zwischen ihren Mitarbeitern“, erklärt Jan Wittek, Mobilfunkexperte der Unternehmensberatung A. T. Kearney. Das macht den Wechsel zu Apple schwer.

Die Deutsche Bank hat bisher keinen Großauftrag platziert und auch das größte Unternehmen der Welt bleibt bei seinen Blackberrys. Eine Woche nach der Ankündigung über die Mega-Anschaffung des iPhone 3G stellte HSBC offiziell klar, dass es sich nur um eine Zeitungsente handelte. Der IT-Chef für Australien und Neuseeland sei einfach falsch zitiert worden. Nicht jeder Master of the Universe steigt um.

Fazit: Schluss mit der Sklaverei!

Das Blackberry ist als Business-Smartphone immer noch ungeschlagen. Doch wer will dauernd Sklave seiner Arbeit sein? Pushmail, Terminsynchronisierung und branchenspezifische Software-Lösungen stehen für die unangenehmen Seiten des Lebens: die Hetze von Meeting zu Meeting und die ständige Kontrolle durch den Chef. Dieses Image haftet dem Blackberry an, der das perfekte Werkzeug für die 24-Stundenbereitschaft in Büro und Außendienst darstellt. Der Hersteller RIM hat das selbst schon erkannt und versucht sich mit Modellen, die mehr an das iPhone erinnern, davon zu lösen.

Das Blackberry Storm ist ein Schritt in diese Richtung: So schick wie ein iPhone, aber so vielseitig wie ein Blackberry. RIM muss damit seine Marktposition gegen Apple verteidigen. In den USA ist das iPhone 3G neuerdings das meistverkaufte Mobiltelefon und Apple hat RIM im weltweiten Smartphone-Ranking auf Platz 3 verdrängt. Selbst im Business-Bereich kommt es also nicht nur auf den Funktionsumfang der Geräte an, sondern auch auf Design und Benutzerfreundlichkeit.

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Kommentare
  1. 21.11.08 23:02 Anonymous (Gast)

    businesstauglich ohne Office (zumindest Word und Excel) ist ein Witz .. sonst bestimmt ein gutes Gerät

  2. 21.11.08 07:36 Anonymous (Gast)

    Das Interview mit Jens Kühner ist sehr informativ. Leider erscheint der Bericht ein wenig wie eine Werbeanzeige. Ich wünsche mir weitere so gute Berichte auf Areamobile.

  3. 19.11.08 14:22 Anonymous (Gast)

    @ Apple

    da liegst du leider etwas falsch es gibt mittlerweile Iphones ohne Vertrag und das ganz legal!
    Man bekommt es ja jetzt sogar bei T-Mobile ohne Vertrag.

  4. 19.11.08 13:05 Anonymous (Gast)

    Ich habe ein iPhone 3G 16GB black von t-mobile mit Complete M Tarif. Ein Handy ohne Vertrag kommt für mich nicht in Frage. Hier gibt es klare Nachteile. Z.B.: Garantie nur im Land wo man es gekauft hat oder das der Jailbreak die Geschwindigkeit und die Akkulaufzeit beeinflußt.

  5. 19.11.08 10:52 Apple fan (Gast)

    hey leute würdet ihr mitzzu einem iphone 3g
    ohne vertrag raten oder doch lieber complet xl,
    danke

  6. 19.11.08 08:46 Anonymous (Gast)

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