Die beiden Samsung-Handys Galaxy S und Wave sprechen ganz unterschiedliche Zielgruppen an. In unserem neuen Vergleich zeigen wir, für wen sich welches Handy lohnt.
| Samsung Galaxy S i9000 | Samsung Wave S8500 | |
|---|---|---|
| Maße | 122.4 x 64.2 x 9.9 Millimeter | 118 x 56 x 10.9 Millimeter |
| Gewicht | 118 Gramm | 125 Gramm |
| Gehäuse | Kunststoff | glänzender Kunststoff und Metall |
| Displaytyp | Super-AMOLED | Super-AMOLED |
| Displaydiagonale | 4 Zoll | 3,3 Zoll |
| Auflösung | 800x480 Pixel | 800x480 Pixel |
| Pixeldichte | 233 ppi | 283 ppi |
| Displayfarben | 16.777.216 | 16.777.216 |
| Touchscreen | kapazitiv | kapazitiv |
Das Wave sieht deutlich eleganter aus, als das Galaxy S. Das erste Bada-Handy besteht fast vollständig aus eloxiertem Aluminiumblech, während das Android-Smartphone nur aus dünnem Kunststoff gefertigt ist. Das wirkt sich nicht nur auf das Design, sondern auch auf Haptik und Verarbeitung aus. Das Wave hat in allen Belangen die Nase vorn und liegt obendrein mit seinen kompakten Abmessungen viel besser in Hand und Hosentasche.
Beim Display ist das Galaxy S klar besser, denn den Unterschied von 4 Zoll zu 3,3 Zoll spürt man sehr deutlich. Das Wave-Display ist für unseren Geschmack fast schon zu klein, was sich vor allem bei der virtuellen Tastatur bemerkbar macht, die auf dem Galaxy S viel größer angezeigt wird. Da spielt es auch keine Rolle, dass die Darstellung auf dem Bada-Handy schärfer ist.
Display-Vergleich: Mehr Platz auf dem Galaxy S, ansonsten gibt es keine Unterschiede / Foto: Areamobile
Technisch spielen beide Panels in der Oberklasse, weil sie mit der modernen Super-AMOLED-Technik arbeiten, die von Samsung entwickelt würde. Der Marktführer bei AMOLED-Display baut seine beste Technologie nur in die eigenen Handys ein. Die Farb- und Kontrastdarstellung ist auf beiden Geräten überwältigend und mit keinem anderen Handy vergleichbar.
| Samsung Galaxy S i9000 | Samsung Wave S8500 | |
|---|---|---|
| Anzahl Kameras | 2 | 2 |
| Auflösung Hauptkamera | 5 Megapixel (2592x1944 Pixel) |
5 Megapixel (2592x1944 Pixel) |
| Auflösung Frontkamera | 640x480 Pixel | 320x480 Pixel |
| Auflösung Videos | 1280x720 Pixel | 1280x720 Pixel |
| Blitzlicht | - | LED |
| Autofokus | ja | ja |
| Makromodus | ja | ja |
| selektiver Fokus | ja | ja |
| Geotagging | ja | ja |
| Selbstauslöser | ja | ja |
| Gesichtserkennung | ja | ja |
| Blinzelerkennung | ja | ja |
| Lächelerkennung | ja | ja |
| Speicher | 7,5 GB + microSD | 2 GB + microSD |
| Musikshop-Anbindung | nein, Umweg über Amazon MP3 | nein |
| Equalizer | ja | ja |
| UKW-Radio | ja, mit RDS | ja, mit RDS |
| TV-Ausgang | ja | ja |
| Youtube-Client | ja | nein |
| Online-Videothek | nein | nein |
| DivX / Xvid | ja / ja | ja / ja |
Der helle Blitz des Samsung Wave leuchtet fast zwei Meter weit und Aufnahmen damit sind scharf und farbtreu. Ein klarer Vorteil gegenüber dem Galaxy S, das ohne Fotoleuchte auskommen muss. Die Qualität der 5-Megapixel-Bilder ist dagegen bei beiden Handys nur mittelmäßig und kommt nicht an Topmodelle mit gleicher Megapixelzahl heran. Dafür ist die Bildschärfe nicht gut genug und in dunkleren Bildbereichen kommt es zu sichtbarem Bildrauschen. Sehr helle Bereiche werden außerdem überstrahlt und verlieren Details.
Ihre Stärken haben Wave und Galaxy S im Videobereich. Hier liegt die Bildschärfe auf Augenhöhe mit dem Sony Ericsson Vivaz, das bis zum Marktstart des iPhone 4 der Videokönig war. Die Farbwiedergabe ist realistisch und die Bilddynamik überzeugt mit einer ausgewogenen Darstellung bei starken Helligkeitsunterschieden. Mehr zum Thema verraten wir in unseren ausführlichen Tests zu Wave und Galaxy S.
Die Musikfunktionen sind bei beiden Handys erstklassig. Das Wave kommt mit weniger Festspeicher - aber wen interessiert das, wenn man mit 32 Gigabyte großen microSD-Karten erweitern kann? Viel entscheidender ist die Größe des Displays bei der Wiedergabe von Videos. Auf der 4-Zoll-Leinwand des Android-Riesen machen Filme einfach mehr Spaß. Eine gute Videoshop- oder Musikshop-Anbindung fehlt beiden Modellen, beim Galaxy S hat aber wenigstens einen Youtube-Client und kann auf Amazon MP3 ausweichen.
| Samsung Galaxy S i9000 | Samsung Wave S8500 | |
|---|---|---|
| System | Android 2.1 | Bada 1.x |
| Oberfläche | Touchwiz | Touchwiz |
| Chipsatz | Samsung Hummingbird |
Samsung |
| Taktrate CPU | 1 Gigahertz | 1 Gigahertz |
| RAM | 512 Megabyte | 512 Megabyte |
| GPU | PowerVR SGX 540 | unbekannt |
| Multitouch | ja | ja |
| Flash | nein | nein |
| Sunspider Benchmark | 16321 ms | 33975 ms |
| Google V8 Benchmark v5 | 70,7 Punkte | abgebrochen |
| ACID3 Test | 93 Punkte | 98 Punkte |
| App Store | Android Market | Samsung Apps |
| Anzahl Apps | <50.000 | <200 |
Beide Handys spielen in der Gigahertz-Liga und verfügen über ausreichend Arbeitsspeicher. Der Hardware-Unterbau, den Samsung seinen Telefonen spendiert, gehört zur Oberklasse. Das spürt man auch im Alltag. Ob Bada OS oder Android - das System reagiert fast immer flüssig und verzögerungsfrei. Man bemerkt ohnehin kaum einen Unterschied bei der Bedienung, denn bei beiden Handys legt Samsung die Oberfläche TouchWiz über das Betriebssystem. Sie bietet mehrere Homescreens, Widgets und eine gute Anbindung an Sozialnetzwerke. Samsung lässt hier kaum Wünsche offen.
Beim wichtigen Thema Internet sieht die Sache plötzlich ganz anders aus. Hier zeigt das Wave deutliche Schwächen. Was die Benchmarks bereits andeuten, wird beim Surfen bestätigt: das Scrolling ist ruckelig, die Schrift mies gerendert und die Ladezeiten verhältnismäßig lang. Zu allem Überfluss kann es passieren, dass der Browser mit der Fehlermeldung "Speicher voll" einfach abstürzt. Wer gerne im Internet surft sollte daher zum Galaxy S greifen. Mit dem schnellen Browser von Android 2.1 ist das Superphone optimal für das mobile Netz gerüstet.
| Samsung Galaxy S | Samsung Wave S8500 | |
|---|---|---|
| Akkukapazität | 1500 mAh | 1500 mAh |
| Standby laut Hersteller | 625 Stunden | 550 Stunden |
| Sprechzeit laut Hersteller | 391 Minuten | 330 Minuten |
Das Wave punktet mit guter Verständlichkeit, minimalem Grundrauschen und voluminös klingenden Gesprächspartnern. Beim Galaxy S ist die Sprachqualität ebenfalls sehr gut. Das Android-Smartphone schwächelt dagegen bei der Akkulaufzeit. Es muss in der Regel jeden Abend an die Steckdose, während das Wave auch mal drei Tage durchhält. Das liegt nicht nur am kleineren Touchscreen, der weniger Energie verbraucht - auch das proprietäre Bada-System scheint ressourcenschonender zu arbeiten.
| Samsung Galaxy S i9000 | Samsung Wave S8500 | |
|---|---|---|
| Erscheinungstermin | 07/2010 | 05/2010 |
| UVP | 649 Euro | 379 Euro |
| Amazon | 477 Euro | 305 Euro |
| Preistendenz | stabil | fallend |
Für das Galaxy S muss man fast 200 Euro mehr bezahlen. Das Superphone bietet auch mehr, als das Wave: ein größeres Display, einen besseren Browser und die Anbindung an den Android Market. Das Wave punktet dagegen mit einem eleganten Design und kompakten Maßen. Mit 300 Euro ist das Bada-Handy ein Schnäppchen. Man kann es allen empfehlen, die ein vielseitiges Multimedia-Handy suchen. Wer allerdings viel im Internet unterwegs ist und volle Smartphone-Funktionalität braucht, der muss einen deutlichen Aufpreis zahlen.
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Du bist nicht dabei?na ja dafür hat das wave eigenlich die selbe hardware wie das galaxy s nur halt keinen so großen Bildschirm und kein Android
Also ich würde mich für as wave entscheiden
Schon aleine wegen des unschlagbaren Preises
vom preis-leistungs verhältnis is des wave besser würd ich sagen aber des galaxy s hat eig alles was man braucht android großer bildschirm und nen schnellen prozessor.
ich finde das Wave sieht aus wie ein spielzeug handy, lieber das SGS nehmen, macht mehr her und ist auch besser, vorallem da Android drauf ist.
Also ich finde nicht, dass das Wave edler aussieht wie oben beschrieben, finde die Art von Design beim Galaxy eindeutig besser, auch wenn das Material im Nachteil ist!
@Gorki: Android ist ja auch zu dem überteuerten IPhone mit IOS die einzige alternative...
Eigentlich schade, da in Bada und dem Samsung Wave auch viel Potenzial stecken würde
Wegen des deutlich besseren Marktes und dem besseren "Gesamtkonzept" würde ich mich immer wieder für das i9000 entscheiden. Was absolut für das Wave spricht ist das sehr gute Design und die verwendeten Materialien. Mit einem Androiden lässt sich aber mehr anstellen ;).