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Alt gegen neu: Bei diesen Smartphones lohnt sich der Griff zum älteren Modell

Inhaltsverzeichnis

Smartphones sind potente Alleskönner, die schon lange nicht mehr nur zum Telefonieren genutzt werden. Aber gerade die aktuellen Spitzenmodelle sind teuer. Wer zu einem Smartphone-Modell aus der zweiten Reihe greift, kann teilweise kräftig sparen, ohne auf zu viele Features verzichten zu müssen. Wir haben einige Beispiele herausgesucht, bei denen sich ein Griff zum älteren Gerät lohnen kann.

Samsung Galaxy S | (c) Hersteller

Samsung Galaxy S | (c) Hersteller

Das absolute Spitzenmodell mit Android ist derzeit das Samsung Galaxy S2 i9100. Es kommt mit einem auf 1,2 Gigahertz getakteten Dualcore-Prozessor von Samsung und einem 4,3 Zoll großen Display, das die Standard-Auflösung von 800x480 Pixel bietet und wegen der neuesten Super-AMOLED-Plus-Technologie Inhalte scharf und Farben sehr intensiv darstellt.

Der Vorgänger Galaxy S i9000 ist schon über ein Jahr alt, damals gab es noch keine Dualcore-Handys. Viel langsamer ist das Galaxy S aber auch nicht, denn es kommt mit dem bärenstarken Hummingbird-Gigahertz-Chip, der die Konkurrenz damals das Fürchten lehrte. Das Display verfügt über die gleiche Auflösung, ist aber mit 4 Zoll etwas kleiner und setzt auf die etwas ältere Super-AMOLED-Technik. Dadurch werden Inhalte minimal unschärfer dargestellt, als beim S2. Bei Farbintensität und dem hervorragende Schwarzwert gibt es aber kaum Unterschiede.

Abstriche muss man bei der Kamera machen. Fotos werden nur mit 5 Megapixel geknipst und deren Qualität ist eher Mittelmaß, ein Blitz fehlt ganz. Videos sehen dafür ziemlich gut aus, auch wenn sie maximal in 720p gedreht werden können. Zum Vergleich: Das S2 bietet 8 Megapixel, gute Bildqualität, LED-Blitz und 1080p- Aufnahmen. Weitere Nachteile des i9000 sind der mit 8 Gigabyte nur halb so große interne Speicher und die ausschließliche Verwendung von Kunststoff, die man dem Gehäuse deutlicher ansieht als beim Dualcore-Galaxy. Außerdem dürfte mit dem letzten Firmware-Update auf Android 2.3 Feierabend sein, das S2 wird vermutlich auch noch ein Upgrade auf die kommende Ice-Cream-Sandwich-Version bekommen. Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, spart mit dem Galaxy S satte 200 Euro – denn während das neue Galaxy S2 bei Amazon etwa 508 Euro kostet, ist der Vorgänger schon für 306 Euro zu haben.

HTC Sensation versus HTC Desire HD

HTC Desire HD | (c) Hersteller

HTC Desire HD | (c) Hersteller

Auch HTC hat jetzt einen Dualcore-Boliden im Programm. Der Prozessor des Sensation taktet mit je 1,2 Gigahertz und katapultiert das Gerät an die Leistungsspitze bei Smartphones - direkt hinter das S2 von Samsung. Weitere Highlights sind das ultrascharfe Display mit einer Auflösung von 960x540 Pixel und einer Diagonalen von 4,3 Zoll, im Test begeisterte auch die neue Version 3.0 der Bedienoberfläche Sense.

Der Vorläufer des Sensation gehört aber auch noch nicht zum alten Eisen, auch wenn es mit einem Singlecore-Chip auskommen muss. Der Qualcomm-Prozessor des Desire HD sorgt für ordentlich Dampf unter der Haube und machte damals das Modell zum schnellsten Android-Gerät seiner Zeit. Auf dem 4,3 Zoll großen LCD mit der Standard-Auflösung von 800x480 Pixel kann man daher bequem im Internet surfen. Bei der Kamera muss man im Vergleich zum Sensation Abstriche machen – nicht nur bei der Auflösung Videos (720p beim Desire HD, 1080p beim Sensation), sondern auch bei der Bildqualität. Weder Fotos, noch Videos kommen an die überraschend gute Qualität des Sensation heran, für Aufnahmen im Freien oder sonstige Schnappschüsse reicht die Desire-Kamera mit Doppel-LED aber trotzdem.

Die Sense-Oberfläche sieht auch schon auf dem Desire HD sehr gut aus, die neuere Version des Sensation ist aber noch beeindruckender. Beim Akku machen beide Geräte kein gutes Bild – das Sensation hält wenigstens noch etwas länger durch. Dafür bietet das Desire HD ein Unibody-Gehäuse aus Metall, SIM- und Speicherkarte werden über zwei Klappen in das Gerät geschoben. Dadurch wirkt das Handy hochwertiger als der Nachfolger. So viel Geld wie bei dem älteren Samsung-Modell im Vergleich zum aktuellen Topmodell kann man bei HTC nicht sparen, 125 Euro sind es aber immer noch. Das Sensation kostet nämlich derzeit bei Amazon etwa 535 Euro, das Desire HD 410 Euro.

Günstige Alternativen zum edlen Sony Ericsson Xperia Arc sowie zu dem Nokia X7 mit großem AMOLED-Touchscreen stellen wir Ihnen auf der zweiten Seite dieses Artikels vor.

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Kommentare
  1. 12.07.11 11:48 stefan_vodafone (Newcomer)
    Android Defragmentierung

    Im Artikel wird sehr gut auf die Updatefähigkeit der Geräte hingewiesen. Schade, das man beim Kauf wirklich darauf achten muss, welches Modell welches Update noch bekommt und welches nicht. Google sollte sich da an RIM oder Apple orientieren um nicht in Verruf zu geraten.

  2. 11.07.11 09:35 TEAM28 (Member)

    sehr schöner Artikel!
    Man könnte auch einen Vergleich für Smartphone in den jeweiligen Preisklassen machen... Also die besten Smartphones unter 400€ oder unter 300€ usw....

    Gibt natürlich noch mehrere Modelle, bei dem man den Vorgänger kaufen kann... Desire gegenüber Desire S z.b...

    Ich persönlich habe mir jetzt ein Milestone 2 bis Winter geholt... ich tippe sehr viel und brauche einfach eine Qwertz-Tastatur und mein Milestone 1 hat mich einfach den letzten Nerv gekostet... bisher bin ich mehr als zufrieden mit meinem neuen Stein.

  3. 11.07.11 08:45 nohtz (Handy Master)

    desmond
    aber bei den winphones kann man noch nicht alt-neu vergleichen, da es bisher nur eine generation dieser phones gibt

  4. 11.07.11 08:35 DesmondHume (Advanced Member)

    Nicht vergessen: Die zahlreichen, megagünstigen Windows Phones

  5. 10.07.11 23:11 nohtz (Handy Master)

    ", das man meistens ein Handy nicht länger als 24 Monate hat, ist das alles zu verschmerzen.... "
    -->seh ich auch so, aber sag das denen, die immer wieder "zukunftssicherheit" zum besten geben

  6. 10.07.11 21:52 benthepen (Expert Handy Profi)

    Naja, Update ist nicht gleich Update....
    Wenn es nur ein paar Kleinigkeiten sind (Systemstabilität, Icons usw.) oder ein Update wie Anna, was ja ganz viel bringen soll. Von Android 2.1 auf 2.2 war es ein deutliches Plus. 2.2 auf 2.3 eher nicht.
    In beiden Fällen würden die Handys trotzdem tadellos laufen und wenn man bedenkt, das man meistens ein Handy nicht länger als 24 Monate hat, ist das alles zu verschmerzen....

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