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Samsung Galaxy Tab 10.1: Alternativen zum Tabu-Tablet

Samsung Deutschland darf das Galaxy Tab 10.1 auch weiterhin nicht in Deutschland an den Handel ausliefern - das hat das Landgericht Düsseldorf erst kürzlich bestätigt. Der Hersteller kann gegen dieses Urteil zwar noch Berufung einlegen, wer in der Zwischenzeit aber einen adäquaten Ersatz sucht, muss eventuell bei der Konkurrenz suchen. Wir haben eine Auswahl von 10-Zöllern zusammengetragen, die mindestens bis zum erneuten Verkauf des Galaxy Tab 10.1 als Ausweichgerät dienen könnten.

Apple iPad 2 | (c) Hersteller

Apple iPad 2 | (c) Hersteller

Apple iPad2

Bei Tablets denkt man zuerst an das iPad – schließlich hat Apple damit diesen Gerätetyp erst salonfähig gemacht. Das iPad 2 ist noch schlanker und schneller als der Vorgänger, der Prozessor verfügt über zwei Kerne, die in 40-Nanometer-Bauweise hergestellt werden und mit jeweils 1 Gigahertz takten. 512 Megabyte Arbeitsspeicher und der Grafikbeschleuniger PowerVR SGX 543MP2 sorgen außerdem für die hervorragende Geschwindigkeit, mit der das Tablet reagiert. Das Display ist 9,7 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1.024x768 Pixel. Der interne Speicher ist 16 bis 64 Gigabyte groß, Speicherkartenerweiterung ist nicht möglich. Wie beim Samsung Galaxy Tab 10.1 ist HDMI nur über einen Adapter möglich – als typisches Apple-Produkt ist aber auch das iPad 2 nicht gerade billig. In der Variante mit 16 Gigabyte internem Speicher und 3G-Funk verlangt der Internet-Händler Notebooksbilliger.de immer noch 569 Euro.

Sony S1: Android-Tablet mit schiefem Rücken

Sony S1: Android-Tablet mit schiefem Rücken

Sony Tablet S

Etwas aus dem Rahmen fällt das Sony Tablet S. Durch die ungewöhnliche Form - eine Seite ist dicker als die andere - ist das Display leicht angewinkelt, wenn es auf dem Tisch liegt. Es hat ein Display mit einer Größe von 9,4 Zoll, die Auflösung liegt bei 1.280x800 Pixel. Trotz der asymetrischen Form liegt das Sony S gut in der Hand. Es hat ein Gewicht von nur 598 Gramm, leider erkauft Sony sich das durch den massiven Einsatz von Kunststoff. Die Verarbeitung ist auf den ersten Blick zwar sehr gut, doch das Hochglanz-Tablet ist schnell voller fettiger Fingerabdrücke. An der Bediengeschwindigkeit gibt es nichts zu mäkeln: Die auf der IFA ausgestellten Modelle schienen sogar schneller zu sein als das Samsung Galaxy Tab 10.1. Dafür sorgt ein Tegra-2-Prozessor mit 1 Gigahertz Taktfrequenz pro Kern und 1 Gigabyte Arbeitsspeicher. Als Betriebssystem kommt derzeit noch Android 3.1 Honeycomb zum Einsatz, die Ende November startenden UMTS-Modelle werden bereits mit Android 3.2 verkauft. Sie kosten mit 16 Gigabyte internem Speicher 599 Euro (UVP). Die Wlan-only-Varianten mit 16 und 32 Gigabyte kommen bereits in den nächsten Tagen in den Handel, die UVP von Sony liegt bei 479 und 579 Euro.

Acer Iconia-Tab-A500

Acer Iconia-Tab-A500

Acer Iconia Tab A501

Auch die Computerhersteller Acer und Asus schicken Konkurrenz für das Samsung Galaxy Tab 10.1 ins Rennen. Das Acer Iconia Tab A501 kommt mit 10,1-Zoll-Display und einer Auflösung von 1.280x800 Pixel zum Kunden, angetrieben wird es von einem Nvidia-Dualcore-Prozessor mit je 1 Gigahertz Taktung und 1 Gigabyte Arbeitsspeicher. Zusätzlich zur Ausstattung von Sony und Apple verfügt das Acer-Modell über einen Mini-HDMI-Ausgang, mit dem nach einem Firmware-Update auf Android 3.1 auch 1.080p-Inhalte übertragen werden können. Mit seinen 13,3 Millimetern Dicke kommt es zwar nicht an die Flachmänner iPad 2 und Galaxy Tab 10.1 heran, dafür bietet es aber außerdem auch noch einen zusätzlichen USB-Anschluss und einen Speicherkarten-Einschub. Damit kann der interne Speicher um bis zu 64 Gigabyte erweitert werden. Bei Notebooksbilliger.de kostet die Variante mit 3G-Funk und 16 Gigabyte 476 Euro.

Asus Eee Pad Transformer | Foto: Hersteller

Asus Pad Transformer mit Laptop-Tastatur | Foto: Hersteller

Asus Transformer

Das direkte Konkurrenz-Produkt von Asus zum Samsung Galaxy Tab 10.1 ist das Transformer genannte Tablet, das mit einem Laptopdock zum vollwertigen tragbaren Computer wird. Für sich allein genommen ähnelt die Ausstattung stark dem Acer Iconia Tab A501: Es kommt ebenfalls mit 10-Zoll-Bildschirm mit der Android-typischen Auflösung von 1.280x800 Pixel und 1 Gigabyte große Arbeitsspeicher. Für das Asus-Modell steht allerdings bereits ein Update auf Android 3.2 bereit. Der Rest ist weitestgehend gleich - GPS, Mini-HDMI, Bluetooth, aber zwei Kameras statt nur der Hauptkamera. Die komplette Technik steckt in einem mit 13 Millimetern nicht gerade ultraschlanken Gehäuse. Im Internet ist das Modell derzeit für 499 Euro zu haben.

Motorola Xoom | Foto: Hersteller

Motorola Xoom | Foto: Hersteller

Motorola Xoom

Das Motorola Xoom ist das weltweit erste Tablet mit Android Honeycomb als Betriebssystem. Damit gehört es aber noch lange nicht zum Altaluminium - das Tablet reagiert mit der inzwischen verfügbaren Android-Version Honeycomb 3.2 schnell und ruckelfrei auf Eingaben. Kein Wunder: Es ist mit einem Dualcore-Prozessor von Nvidia ausgestattet, dessen zwei Kerne jeweils mit 1 Gigahertz takten, und 1 Gigabyte RAM sorgt für Speicher im Überfluss. Außerdem gibt es eine 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite, die Videos im HD-Format 720p aufnehmen kann, eine Frontkamera für Videotelefonate, HDMI-Anschluss, Wlan und ein Gyroskop. Das Motorola Xoom wird über einen 10,1 Zoll großen Touchscreen bedient, der die scharfe Auflösung von 1.280x800 Pixel hat. Mit 720 Gramm Gewicht und knapp 13 Millimetern kommt das Tablet nicht ganz an das Galaxy Tab 10.1 heran. Dafür ist es mit 32 Gigabyte, Speicherkarten-Slot und 3G- Modul für derzeit 479 Euro zu haben.

Toshiba AT200 | (c) Hersteller

Toshiba AT200 | (c) Hersteller

Toshiba AT200

Ein Modell, das zumindest auf dem Papier dem Samsung-Tablet ebenbürtig, ist das auf der IFA gezeigte Toshiba AT200. Sein Display ist mit 10,1 Zoll genauso groß, auch die Auflösung ist mit 1.280x800 Pixel identisch. Entgegen der restlichen Konkurrenz setzt Toshiba auf einen OMAP-4-Prozessor, dessen zwei Kerne mit je 1,2 Gigahertz takten und dem 1 Gigabyte RAM zur Seite steht. Außer iPad und dem neuen Samsung Galaxy Tab 7.7 setzen fast alle anderen Hersteller derzeit auf Nvidia. Weitere Features sind eine 5-Megapixel-Kamera und eine 2-Megapixel-Frontkamera, 64 Gigabyte interner Speicherplatz, Micro-USB, Micro-HDMI, Bluetooth und einen Docking-Port. Für den Internetzugriff ist ein Wlan-n-Modul eingebaut und A-GPS wartet auf seine Nutzung. Der Akku soll für acht Stunden ununterbrochenes Video-Playback sorgen. Trotz der Hightech ist das Tablet mit 558 Gramm und 7,7 Millimetern äußerst leicht und ultradünn. Doch es gibt ein Problem: Bis das Modell verfügbar ist, dürften noch einige Monate vergehen, ein Preis ist auch noch nicht bekannt. Aber damit könnte Toshiba Samsung kräftig in die Suppe spucken, falls bzw. wenn das Galaxy Tab 10.1 wieder in Deutschland ausgeliefert werden darf.

Fazit

Unter den Android-Geräten gibt es viel Einheitsbrei, die sich von der Konkurrenz nur minimal unterscheiden – bestes Beispiel sind in dieser Auflistung das Acer Iconia Tab A501 und das Asus Transformer. Aber es gibt auch Ausnahmen. Abgesehen vom Apple iPad 2 bietet vor allem auch Sony Abwechslung vom "Täglich-grüßt-das-Murmeltier"-Gedanken – vor allem durch die außergewöhnliche Bauform. Am dichtesten kommt aber Toshiba an den Klassenprimus Galaxy Tab 10.1 heran - und überflügelt das Vorbild sogar. Das AT200 ist mit Features wie HDMI und Speicherkarten-Slot nicht nur besser ausgestattet, sondern mit 7,7 Millimetern sogar noch dünner als das Samsung-Modell. Respekt! Allerdings ist das Toshiba AT200 noch nicht erhältlich, während sich das Samsung Galaxy Tab 10.1 trotz Auslieferungsverbot weiterhin in den Läden einiger deutscher Händler findet.

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Kommentare
  1. 15.09.11 18:24 Macianer (Gast)

    Bedenkenträger sind des Fortschritts Tod.

    Dasselbe gilt, und davon bin ich fest überzeugt, auch für das Beharren auf irgendwelchen echten oder vermeintlichen Standards. So war auch PS/2 mal ein Standard, der bekanntlich von USB verdrängt wurde.
    Und so wird es immer Weiter- und Neuentwicklungen geben. Manche davon werden ein Nischendasein fristen, andere sich als Standard durchsetzen und veraltete Standards ablösen - ganz ohne Rücksicht darauf, ob und wann auch die letzte Schlafmütze die Zeichen der Zeit erkannt hat.…

  2. 15.09.11 16:12 pixelflicker (GURU)

    Das ist eben das was ich gemeint habe. Das würde das Problem nur verlagern, aber im Prinzip wäre es das Selbe.

  3. 15.09.11 15:15 Gorki (Advanced Handy Master)

    Ob der leichter zu finden ist wage ich zu bezweifeln. Für mich macht er ja eh nur richtig Sinn wenn alle Hersteller ihn unterstützen würden.

  4. 15.09.11 15:12 pixelflicker (GURU)

    Und was veranlasst euch zu glauben, dass ein Drahtloser Standard leichter zu finden ist als einer mit Stecker?

  5. 15.09.11 15:10 Gorki (Advanced Handy Master)

    Aber dann bitte einen Standard für Alle ;).

  6. 15.09.11 14:30 Macianer (Gast)

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    Ja, da hast Du recht. In drahtlosen Verbindungen sehe auch ich die Zukunft. Und wie sacht man hier bei uns im Norden: "schiet op de Kabel."

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