Twitter Facebook Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
 
 

Windows Phones von Nokia: Diese 10 Dinge sollte man wissen

Nokia hat gestern in London seine neuen Windows Phones Lumia 710 und Lumia 800 vorgestellt. Auch wenn die Modelle mit schickem Design und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis glänzen, gibt es einige Dinge, die man vor dem Kauf wissen sollte. Wir haben die wichtigsten Fakten zu den Lumia-Phones zusammen getragen.

1. Nur mit Micro-SIM-Karte nutzbar

Nach iPhone 4 und 4S rüstet jetzt auch Nokia seine Handys mit Micro-SIM-Karten aus. Kauft man die Modelle mit neuem Vertrag, stellt das kein Problem dar – alle Netzbetreiber bieten inzwischen die winzigen Chipkarten an. Schwieriger wird es bei bestehenden Verträgen. Einige Netzbetreiber stellen schon länger Micro-SIMs zur Verfügung, die in einer normalen SIM-Karte stecken und bei Bedarf ganz einfach herausgelöst werden können. Bei älteren Verträgen hat man allerdings meist eine herkömmliche SIM-Karte, dann hilft eigenständiges Zuschneiden (Anleitungen gibt es im Internet) oder der Wechsel der Karte beim Netzbetreiber. Das kann man teilweise online, per Hotline oder in den Shops der Betreiber machen. Bei O2 kostet die neue Micro-SIM-Karte 15 Euro, bei Vodafone 20 Euro. Manche Shops bieten sogar das kostenlose Stanzen bzw. Zuschneiden der SIM-Karte an.

2. Kein Steckplatz für wechselbare Speicherkarten

Einen Steckplatz für microSD-Karten gibt es nicht – oder zumindest kann er nicht genutzt werden. Wie bei Windows Phones üblich werden zwar Speicherkarten verwendet, aber sie dienen als interner Speicher und sind nicht ohne Weiteres zugänglich. Sollte man sich doch Zugriff verschaffen, steht man vor einem weiteren Problem: Neu eingelegte Speicherkarten werden von Windows Phones automatisch formatiert. Zumindest zum schnellen Datentausch eignet sich diese Methode nur bedingt.

3. 25 Gigabyte kostenloser Online-Speicher

Da der Speicher nicht physisch erweiterbar ist, bietet Microsoft 25 Gigabyte kostenlosen Platz in der Cloud, also im Internet an. Dort kann man Dokumente, Filme und Musik ablegen und von überall auf der Welt wieder abrufen – vorausgesetzt, man hat eine Internet-Verbindung.

4. Preise fürs Nokia Lumia 800

[Update, Freitag, 28. Oktober 2011, 16 Uhr] Die Telekom hatte ursprünglich einen Preis von 399,95 Euro ohne Vertrag für das Nokia Lumia 800 mitgeteilt. Diese Angabe hat der Mobilfunkbetreiber inzwischen korrigiert. Ohne Vertrag kostet das Lumia 800 bei der Telekom 499,95 Euro, O2 verlangt 481 Euro, Mobilcom-Debitel sogar 499 Euro - mehr dazu steht in unserer ersten Preisübersicht. Auch Vodafone und Base werden das Nokia Lumia 800 vermarkten. Unser Rat: Vor dem Kauf die verschiedenen Angebote in Ruhe miteinander vergleichen. [Update-Ende]

5. Nokia Lumia 710 kommt erst Anfang 2012

Während das Lumia 800 in sechs Ländern – darunter auch Deutschland und Holland - schon ab dem 15. November in den Verkauf startet, müssen Interessenten für das Lumia 710 noch etwas warten. Nach einem Start in Hong Kong, Indien, Russland, Singapur und Taiwan wird das günstigere Modell (die UVP liegt vermutlich bei 320 Euro) in Europa erst Anfang 2012 erhältlich sein.

6. Nur ein Software-Extra für Lumia-Nutzer in Deutschland

Entgegen der Ankündigung von Nokia auf dem großen London-Event kommen die Lumia-Modelle nicht mit drei, sondern nur mit einem Software-Highlight – zumindest in Deutschland. Hierzulande wird nämlich nur die Onboard-Navigation Nokia Drive erhältlich sein, mit der man auch ohne Datenverbindung navigieren kann. Für die englischsprachige ESPN-Sport-App sieht Nokia in Deutschland zu wenig Nachfrage, Nutzer können auf Wunsch schon jetzt eine leicht abgespeckte Variante kostenlos im Marketplace herunterladen. Ihr fehlt allerdings das Streaming-Feature. Auch bei der Musik muss man Abstriche machen. Zwar wird Nokia Music in Deutschland auf den Modellen installiert sein, um darüber Musik zu kaufen. Das angepriesene Mix-Radio-Feature, mit dem man sich kostenlos Mixes runterladen oder streamen kann, fehlt allerdings.

7. Keine Synchronisation über die Nokia (Ovi) Suite

Die Synchronisation von Handydaten ist ein komplexes Thema. Beim Nokia 800 lautet die Kurzformel: Am einfachsten ist es, wenn man seine Kontakte über die Cloud synchronisiert. Nutzte man zuvor etwa Google für die Kontaktverwaltung, wird das Telefonbuch eines Windows Phone fast von selbst gefüllt. Synchronisation mit Outlook oder anderen Diensten setzt meist Spezialprogramme voraus – die gibt es häufig kostenlos von Drittanbietern. Ein Abgleich der Daten zwischen Nokia Lumia und PC über die Ovi Suite von Nokia ist nicht möglich.

8. Kamera mit Carl-Zeiss-Technik und herkömmlichem Autofokus

Die Kamera im Lumia 800 knipst Fotos mit 8 Megapixel Auflösung. Und die Krönung dabei ist: Die Technik stammt von Carl Zeiss. Außerdem setzt Nokia beim neuen Windows Phone nicht mehr auf einen Fixed-Fokus (EdoF) wie in den letzten Symbian-Smartphones, sondern wieder auf einen herkömmlichen Autofokus. Dieser hat zumindest in der Praxis bislang immer noch die besseren Bilder geliefert. Außerdem hat das Lumia 800 einen Kameraauslöser auf der Seite.

9. Besonderes Material, aber Akku-Wechsel nicht möglich

Das Gehäuse des Lumia 800 besteht aus Polycarbonat und wurde aus einem massiven Kunststoffblock gefräst. Dadurch soll es sich nach ersten Berichten nicht nur gut anfühlen, sondern auch äußerst robust und langlebig wirken. Außerdem sollen Beschädigungen wie Kratzer und Dellen nicht so schnell zu sehen sein. Das erste Windows Phone von Nokia wird in den Farben Schwarz, Türkis und Fuchsia erhältlich sein. Nachteil des formschönen Designs: Auf einen Akku-Deckel hat Nokia verzichtet, der Energiespender lässt sich vom Nutzer nicht einfach austauschen. In den farbigen Kunststoff ist übrigens ein AMOLED-Display eingebettet, das von einer gewölbten Glasschicht geschützt wird. AMOLED stellt Farben besonders intensiv dar, weitere Informationen zur Technik erhält man in unserem Display-Special.

10. Namensgebung

Zuletzt noch etwas zum Schmunzeln: Wem "Lumia" spanisch vorkommt, der liegt völlig richtig. Gibt man den Begriff in den Google-Übersetzer ein, lautet die Übersetzung angeblich (höflich ausgedrückt) "Prostituierte". Nokia hatte allerdings bei der Namensgebung die Bezeichnung des Künstlers Thomas Wilfred, der damit seine Lichtkunst benannte, im Sinn.

Kommentar schreiben

Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.

Du bist nicht dabei?
Werde Teil der Community
Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
 
Lesen Sie alle 52 Kommentare in unser Community.
Kommentare
  1. 29.10.11 19:34 sabu (Member)

    ein bisserl recherche würd ich mir seitens areamobile doch wünschen, wird liveview welches auf symbian jetzt bereitsteht noch nachgereicht für win? Wär scho cool wenn argumented reality auch hier seinen platz finden würde, bin ganz ehrlich gespannt auf das 800er, in vergleichsvideos youtube zwar nich so schnell wie 4s oder galaxy s2, aber das display ist verdammt kontraststark, hab den eindruck sogar wesentlich besser als das s2, obwohl des auch amoled hat

  2. 29.10.11 00:50 pixelflicker (Handy Master)

    > "Ich denke aber, dass dies nicht vom Autor so beabsichtigt war"
    Nein, beabsichtigt war es vielleicht nicht, aber man leist schon sehr stark raus, dass er eigentlich Fan eines anderen Smartphones ist. Deswegen habe ich mal vorgeschlagen, dass man solche Artikel von jemanden der anderen "Fraktion" (gibts doch sicher auch bei AM) querlesen lässt, aber auf diesen Vorschlag wurde gar nicht geantwortet, schade.

  3. 29.10.11 00:39 mersa (Member)

    Zitat chrisrohde:
    "Als ich von meinem E75 zum E7 umgestiegen bin habe ich alles über Blutooth übertragen. (Kontakte, Photos, Musik, Notizen, SMS)
    Würde sowas auch mit einem WP7-Phone von Nokia direkt von Gerät zu Gerät gehen oder muss man die erst mit der ovi-suite sichern und dann irgendwie in die cloud exportieren damit das neue Gerät die Daten aus der cloud beziehen kann ?"

    Es wird von Nokia eine App geben, die Kontakte etc vom alten Handy per Bluetooth aufs neue kopiert. Das wurde in der Keynote kurz gezeigt.

  4. 28.10.11 16:11 Gorki (Expert Handy Profi)

    Hier noch so Einer, der keine Ahnung hat und dem das N800 nicht missfällt: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=jDWo_t04wo4

    Achso, die W-Live Server stehen in Deutschland, zumindest der auf dem ich mich mit meinem W-Live Login anmelde...

  5. 28.10.11 14:29 Gorki (Expert Handy Profi)

    @ telefoninfo, in welcher Scheinwelt lebst Du denn eigentlich. Glaubst Du wirklich das Deine Daten in DE sicherer sind? Nutzt Du Emaildienste? Dann pass auf was Du schreibst - Du Tagträumer :).

  6. 28.10.11 14:22 chrisrohde (Handy Profi)

    Mir gefällt der Artikel. Ich finde es gut wenn zu einem Produkt die Fakten aufgezählt werden die einem möglicherweise missfallen. Möglicherweise sind diese Fakten nicht für jeden relevant, aber es kann nicht schaden sie zu kennen. Wer von einem Nokia-Smartphone umsteigt geht wohl davon aus dass er seine Daten mit dem Nokia-eigenen Programm komplett sichert und dann auf das neue Modell überspielt. So hat das in der Vergangenheit immer funktioniert, der Hinweis auf die Ovi-Suite ist daher durchaus sinnvoll.
    Als ich von meinem E75 zum E7 umgestiegen bin habe ich alles über Blutooth übertragen. (Kontakte, Photos, Musik, Notizen, SMS)
    Würde sowas auch mit einem WP7-Phone von Nokia direkt von Gerät zu Gerät gehen oder muss man die erst mit der ovi-suite sichern und dann irgendwie in die cloud exportieren damit das neue Gerät die Daten aus der cloud beziehen kann ?

antworten
Nokia Lumia 800 Angebote
Nokia Lumia 800

Empfehlung

ab 4.95 EUR
monatlich 0.00 EUR

weitere Angebote zum Nokia Lumia 800
 
Aktuelle Geräte im Test