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Samsung Galaxy Note 2: Mein persönliches IFA-Highlight 2012

Trotz der vielen schicken Hybrid-PCs mit Windows 8 und trotz neuer LTE-Smartphones: Das Smartlet Samsung Galaxy Note 2 war für mich das Highlight der diesjährigen IFA in Berlin. Es wird einen nachhaltigen Trend setzen.

Die IFA 2012 in Berlin war schon vor dem letzten Besuchertag vorbei. Die wichtigsten Neuvorstellungen wurden teilweise schon vor der Eröffnung der Elektronikmesse enthüllt, anstehende Presse-Events von Herstellern wie Nokia und Amazon stahlen der Elektronikmesse an den Tagen dieser Woche die Schau. Dabei hatte die IFA auch für Smartphone- und Tablet-Fans einiges zu bieten - wir haben beispielsweise erstmals Microsoft neues Betriebssystem Windows 8 auf Tablets ausprobieren können, haben einen kurzen Blick das erste Smartphone mit Windows Phone 8 werfen dürfen und haben Hybrid-PCs in den Händen hantiert. Mein persönliches Highlight der IFA 2012 aus dem Smartphone- und Tablet-Bereich ist jedoch Smartlet Samsung Galaxy Note 2.

Eingefleischte Samsung-Fans haben eine Träne zerdrückt, weil das bereits am Mittwochabend mit viel Tamtam vorgestellte Galaxy Note 2 eine niedrigere Display-Auflösung als das Vorgängermodell aufweist. Für mich ist das neue Smartlet von Samsung das Highlight dieser Messe gewesen, weil es endgültig den Stylus auf mobilen Endgeräten wieder salonfähig macht. Ich bin mir nicht sicher, ob der Hersteller bei der Entwicklung des ersten Galaxy Note gewusst hat, welcher Geniestreich ihm da mit dem S-Pen und der Anwendungs-Suite S-Note gelungen ist. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, die verschiedenen Anwendungen stehen immer gleich parat, und - was villeicht das Wichtigste dabei ist - die Nutzung fällt unheimlich leicht. Vorbei sind die Zeiten, als der hervorgeholte Stylus den Touchscreen des mobilen Geräts als veraltete resistive Variante entlarvte. Der S-Pen ist cool!

Der in 1.024 Stufen drucksensitive Stylus ist das beste Beispiel dafür, dass die im Patentstreit mit Apple angezählten Südkoreaner auch selbst Innovationen schaffen können, und wird sicherlich einen nachhaltigen Trend auslösen - das zeigen auch die ebenfalls auf der IFA ausgestellten, ebenfalls mit S-Pen bedienbaren Windows-8-Tablets von Samsung. Ein weiterer Attraktivitäts-Faktor des Galaxy Note 2 neben der leistungsfähigen Hardware mit Quad-Core-Prozessor und großzügig bemessenem Arbeitsspeicher ist schlichtweg die Größe des Geräts - es füllt hervorragend die Lücke zwischen klassischem Smartphone und Tablet und lässt sich immer noch unterwegs in der Hosen- oder Jackentasche mitnehmen.

Näheres zur Ausstattung des Samsung Galaxy Note 2 erfahrt ihr in unserer Meldung zum Launch-Event in Berlin kurz vor der IFA-Eröffnung. Einen ersten Eindruck von dem Gerät liefert euch unser Hands-on-Video.

Ähnliche starke Begeisterung wie das Samsung Galaxy Note 2 haben andere auf der IFA 2012 gezeigte Smartphones oder Tablets nicht bei mir ausgelöst. Das mag daran liegen, dass die anderen Smartphone-Neuvorstellungen anders als das Galaxy Note 2 nicht die Grenzen des auf dem Smartphone Machbaren verschoben. Das Voice-over-LTE-fähige Samsung Galaxy S3 LTE bietet zwar potenziell Neues, doch kommt es zu früh - erste Mobiltelefonate via LTE werden wir hierzulande wohl erst später im kommenden Jahr erleben.

Das andere Quad-Core-Smartphone der IFA, das Huawei Ascend D1 Quad XL, kommt dagegen zu spät, um noch als bahnbrechend zu gelten. Der chinesische Hersteller hatte bei dem im Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona erstmals angekündigten, mit dem selbst entwickelten K3V2-Chipsatz ausgerüsteten Flaggschiffmodell mit dem Hitzemanagement und der Akku-Laufzeit zu kämpfen. Es ist gut, dass ein weiteres Quad-Core-Smartphone zu einem vergleichsweise günstigen Preis in den Handel kommt, denn so haben die Nutzer mehr Auswahl. Um mir persönlich zu gefallen, fehlt dem Ascend D1 Quad XL jedoch die Eleganz eines Ascend P1 desselben Herstellers.

Im Tablet-Bereich hat mir das neue Microsoft-Betriebssystem Windows 8 bzw. Windows RT sehr gut gefallen. Das System ist schnell und flüssig, die Benutzeroberfläche schick. Doch die Unmenge an irgendwie doch ähnlichen Geräten für die Plattform hat mich einfach erschlagen. Ich kann nicht sagen, welches der Windows-8-Tablets oder -Ultrabooks mir am meisten zusagte, doch modernes schickes Design und geringes Gewicht zeichnen fast alle dieser Geräte aus, und das ist wichtig für den Erfolg von Windows 8 im Mobilbereich.

Klar ist, die verschiedenen Geräteklassen wachsen zusammen: Der Nutzer kann die Geräte mit entsprechendem Zubehör wahlweise als Tablet, als Net- oder Notebook oder als aufgestellten Unterhaltungs-Bildschirm nutzen, je nach Situation. Nur unter der Haube gibt es zum Beispiel mit ARM-basierten, Intel-Atom- und Intel-Core-i-Chipsätzen erhebliche Unterschiede. Areamobile hat bislang den Bereich Ultrabooks nicht abgedeckt - wir werden uns Gedanken machen, wie wir mit dem Hybrid-Trend künftig umgehen werden.

In der folgenden Galerie findet ihr noch viele Bilder von unserem Messebesuch, viel Spaß beim Durchklicken! Alle News zur IFA 2012 findet ihr auf einer speziellen Themenseite.

Themen: IFA
Quelle: Areamobile
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Kommentare
  1. 09.09.12 12:07 Firenze1848 (Handy Profi)

    @sam
    Ich habe leider keinerlei technische Ahnung um beurteilen zu können, inwieweit sowas möglich ist bzw. rentabel möglich ist. Dass darin die Zukunft liegt ist denke ich schon. Ich persönlich mag zB das Lumia 920 sehr sehr gerne. Da sagen ja auch viele, dass viel Platz verschwendet wird. Designtechnisch mag ich das sehr gerne, aber ich bin gespannt, wie ich es empfinde, wenn ich es mal real in den Händen halten werde ;)

    P.S: Ich weiß auch nicht, inwiefern der Platz ums Display schlichtweg nötig für die restliche Technik des Handys ist. Vielleicht gehen die Hersteller auch diesen Weg, um die Technik nicht "nach hinten" zu verlagern, da dadurch die Handys dicker werden würden.

  2. 09.09.12 12:00 sam.malone (Youngster)
    @Firenze1848

    "Wenn das Display quasi die gesamte Vorderseite einnimmt, dann geht das durchaus auf Kosten der Stabilität und Bruchsicherheit...."

    --> du wirst mir sicher zustimmen, wenn ich sage, dass das heutzutage lösbar ist....und wenn ich an ein solides Unibody-Gehäuse denke, dann ging das sicher auch schon 2010, auch mit dem damaligen Glas...



    "...Ich zB mag es nicht, sofort immer auf dem Display rumzupatschen...."


    --> da haben wir auf der einen Seite dann unschöne Fingerpatscher und auf der anderen Seite 5 statt 4,3-Zoll-Display....oder (bei Tablets) 8,5 statt 7 Zoll...

    ...ehrlich, da würde ich die "Patscher" verschmerzen, aber ich kann deine Ansicht respektieren...

  3. 09.09.12 11:40 Firenze1848 (Handy Profi)

    @sam

    Du kannst nicht vom jetztigen technischen Stand auf die Handy-Evolution zurückschauen. Wie viel Platz von der Handy-Oberfläche für das Display genutzt werden kann ist auch immer eine Kosten- und Technologiefrage (gewesen). Wenn das Display quasi die gesamte Vorderseite einnimmt, dann geht das durchaus auf Kosten der Stabilität und Bruchsicherheit, sofern man dies nicht anderweitig ausgleicht. Davon ab ist es immer eine persönliche Frage, wieviel Rahmen man persönlich haben möchte. Ich zB mag es nicht, sofort immer auf dem Display rumzupatschen.

  4. 09.09.12 05:48 sam.malone (Youngster)
    Rahmen-Dramen....;-)

    @benthepen:
    ....es stimmt, ich habe kein eigenes Tablet, nutze aber regelmäßig die Tablets meiner Kollegen...

    Das "man-muss-es-noch-halten-können"-ARGUMENT ist natürlich da und gilt insbesondere für Tablets (bei Handys ist es vernachlässigbar !). Dennoch:

    1. Es sollten sich für dieses Problem auch technische Lösungen fnden lassen ( etwa "Handerkennung" bei ausschließlicher Handhaltung bzw. Umschaltung bei Nutzung eines Ständers/Hülle, Bewegungserkennung o.ä.)

    2. Wenn ich die Wahl hätte, beispielsweise bei einem 7-Zoll-Tablet, ob ich über ein Zoll mehr Display bei gleicher Gerätegröße habe, oder ob ich einen nichtnutzbaren Rand habe, der mir das problemlose anfassen ermöglicht, dann würde ich (bei gleicher Gerätegröße !!) IMMER jenes mit dem größeren Display wählen und ich wette, dass das den allermeisten Nutzern so geht...

    Hinzu kommt, dass man auch die scheinbar leichten Tablets niemals längere Zeit ausschließlich in der Hand hält. Dieser Zeitanteil der "reinen Handhaltung" ist meines Erachtens zu klein, um ein ganzes Zoll Display dafür preiszugeben....

    Und ich wette jetzt mal: Genau wie bei dem sehr allmählichen Rahmenschrumpfungsprozess bei Smartphones, wird das auch bei Tablets so kommen.....sehr langsam zwar, aber es wird kommen....

    Ich werde mir das Note 2 schon deshalb kaufen, weil ich für 1,5 Zoll mehr die ich bei einem 7-Zoll-Tablet hätte, glatte 2,5 Zoll mehr mit mir herumschleppe....

  5. 09.09.12 05:14 Georg Straßburger (Moderator)

    benthepen...

    Es ist natürlich klar, dass man bei Tabs mehr Rand zum halten braucht, doch selbst beim ipad 3 könnte man noch Rand einsparen... :)

    Wobei es ja auch stark vom Gewicht abhängt...ein leichtes Tablet muss man nicht mit beiden Händen fest am Rand greifen, es bettet sich ja quasi von selbst in die Hände ein, ohne abzurutschen...

    Gewicht macht bei Tabs aus meiner Sicht große Unterschiede in der Handhabung...

    Bei Smartphones kann man ja die komplette Front ausnutzen...
    Komisch finde ich nur, warum es nicht schon lange umgesetzt wird...

    Erste Schritte wagt ja Motorola mit dem RAZR M...nur warum Samsung nicht schon beim Note 2 ein Rahmenloses Panel verbaut hat, ist mir ein Rätsel.
    Ich meine grade bei den Smartlets kann man ja dadurch enorm viel Platz gewinnen bzw. einsparen...

  6. 09.09.12 04:46 benthepen (Gesperrt)

    Sam.malone

    Du müsst wirklich zwischen Handy und Tablet unterscheiden, was die Ausnutzung des Displays angeht.
    Ich hatte das ein Acer Tablet und nun das ipad3. Beim Tablet ist es, in meinen Augen, schon sehr notwendig, das neben dem Display noch ein wenig Rand übrig bleibt, da man ansonsten das Tablet nicht wirklich halten kann, ohne das Display zu berühren.
    Das ist schon wichtig und das hat Apple schon recht gut gelöst.
    Auch die anderen Zablethersteller lassen immer ein wenig Rand, damit man es anfassen kann, ohne etwas auf dem Display zu berühren.
    Beim Smartphone sieht sie Sache schon anders aus, da man es von hinten hält, und man das Display voll ausnutzen kann.
    Frage: Hast du ein Tablet? Ich vermute nein.

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