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Sony Xperia V: Atemloch sorgt für Druckausgleich

Neulich beim Test des Sony Xperia V: Ich öffne den Akkudeckel, sehe die Gummidichtung, den NFC-"Aufkleber", das Lautsprechergitter und – noch ein Lautsprechergitter? Nicht ganz, auch wenn es ganz danach aussieht. Ein Kurzbericht aus der Rubrik "Was Sie schon immer wissen wollten, aber sich nie zu fragen trauten".

Aufgabe: Test des Sony Xperia V. Kein Problem, viele Überraschungen wird das Gerät wohl nicht bieten, oder? Also Akkudeckel ab und SIM-Karte rein. Zugegeben, so richtig hochwertig wirkt der nicht unbedingt, aber Schwamm drüber. Und das nicht nur, um ein flaches Wortspiel zu bemühen (das Sony Xperia V ist wasserresistent), sondern so schlimm ist das wirklich nicht. Nicht einmal für ein Topmodell.

Keine zwei Lautsprechergitter, sondern ein...

..."Atemloch" zum Druckausgleich | (c) Areamobile

 

Außerdem bin ich eh abgelenkt. Denn Gummidichtung und eine Lautsprecherabdeckung habe ich erwartet. Eine zweite Lautsprecherabdeckung jedoch nicht. Das will ich genauer wissen. Bei genauerer Betrachtung wird klar: Es handelt sich nicht um ein Lausprechergrating, auch wenn es auf der Innenseite genau so aussieht. Denn außen sieht man nur ein winziges Loch im Kunststoff. So wird höchstens mal ein Mikrofon integriert, das ist an dieser Stelle aber wenig wahrscheinlich, zumal diese Konstruktion über dem unteren Ende des Akkus liegt.

Das würde aber bedeuten, dass das wasserdichte Xperia V gar nicht wasserdicht ist? Schließlich befindet sich das Loch innerhalb der Gummidichtung, die das Eindringen von Feuchtigkeit in die Innereien des Smartphones verhindern soll. Es sei denn, dass eine Membran das Eindringen verhindert. Ein vergeblicher Versuch, durch das Loch den Lichtschein einer Lampe zu sehen, macht klar: Dort arbeitet eine Membran, fast wie ein Ventil. Sie lässt (heiße) Luft zwar raus, Wasser aber nicht rein - beinahe genial.

Themen: Android-Smartphone, Smartphone, Xperia
Quelle: Areamobile
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Kommentare
  1. 16.01.13 10:23 AF-Speed (Member)
    Das LOCH

    So wie ich das verstehe dringd durch das kleine Loch auch ohne Membran kein wasser ein. Da wären zum beispiel der innere Überdruck, der durch die Gummilippe gegeben wird, sowie die Oberflächenspannung des wassers, was von aussen versucht einzudringen. Dass loch müsste eher nen halben CM durchmesser haben, dass da jemals wasser eindringt... Habt ihr schon mal beobachtet, dass in einem Küchensieb die einzelnen Tropfen in den löchern hängen (Oberflächenspannung)

  2. 15.01.13 20:58 darox (Newcomer)

    Gerade wenn man das Innere in einem Gehäuse durch Dichtungen zur Umwelt abriegelt, ist solch ein Druckausgleichselement (DAE) sehr wichtig, um die Bildung von Kondenswasser aufgrund von Temperaturschwankungen zu verhindern.

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