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Nokia Lumia 1020 Hands-on: Das Megapixel-Monster mit Windows Phone 8 auf dem Launch in New York

Nokia hat in New York mit dem Lumia 1020 sein neues Flaggschiff-Smartphone vorgestellt, das vor allem mit einer starken Kamera glänzen soll. Wir haben den Neuling vor Ort bereits ausprobieren können.

Das Nokia Lumia 1020 entspricht in Sachen Design einer Mischung aus Lumia 920 und 720, verbunden mit einem deutlichen Buckel für die Kamera-Optik. Das Polycarbonat-Gehäuse - eine vorher vermutete Aluminium-Version hat Nokia heute nicht angekündigt - ist matt und fasst sich sehr angenehm an. Die seidig wirkende Oberfläche sorgt in Verbindung mit den abgerundeten Längskanten dafür, dass das Smartphone sehr gut in der Hand liegt. Die Verarbeitung ist makellos. Im Vergleich zum Lumia 920 kommt das Lumia 1020 zudem rund 30 Gramm leichter daher, was beim Anfassen und Ausprobieren sofort positiv auffällt.

Die 41-Megapixel-Kamera mit aufwendiger Optik und großem Sensor braucht Platz, und das merkt man auch. Die Kamera-Einheit steht deutlich an der Rückseite des Nokia Lumia 1020 hervor, das dürfte optisch nicht jedermanns Sache sein. In die Hosentasche flutscht das Windows Phone allerdings trotzdem noch problemlos. Neben einem normalen LED-Fotolicht hat Nokia dem neuen Flaggschiff wie erwartet auch einen Xenon-Blitz verpasst. Die Linse ist zusätzlich zu dem kratzfesten Glas noch mit einem mechanischen Verschluss geschützt, der sich öffnet, wenn die Kamera-Anwendung gestartet wird. Zwei Mikrofone an der Ober- und Unterseite sollen für guten Ton bei Videoaufnahmen sorgen.

Windows Phone 8 ohne Überraschungen

Als Betriebssystem kommt beim Nokia Lumia 1020 wie erwartet Windows Phone 8 in der aktuellsten Version zum Einsatz, die auch das Lumia 925 antreibt. An dieser Stelle gibt es keine weiteren Überraschungen, der 1,5 Gigahertz schnelle Dual-Core-Prozessor von Qualcomm liefert in Verbindung mit 2 Gigabyte RAM - ein Novum bei Windows Phone - genügend Leistung ab, um das Lumia 1020 absolut ruckelfrei und flüssig laufen zu lassen. Das 4,5 Zoll große AMOLED-Display mit 1.280 x 768 Pixel ist identisch zu dem im Lumia 925 verbauten Panel und bietet dementsprechend eine helle und sehr kontrastreiche Darstellung. Auch die Blickwinkelstabilität ist sehr gut.

Nokia Lumia 1020 Hands-On / (c) Areamobile

Nokia Lumia 1020 Hands-On / (c) Areamobile

Nokia Lumia 1020 Hands-On / (c) Areamobile

Nokia Lumia 1020 Hands-On / (c) Areamobile

Nokia Lumia 1020 Hands-On / (c) Areamobile

Nokia Lumia 1020 Hands-On / (c) Areamobile

 

Erneut hat Nokia viel Arbeit in die Kamera-Software gesteckt, und das nicht nur für die Bildqualität. Dadurch, dass das Nokia Lumia 1020 Bilder gleichzeitig in voller Auflösung von 34 bzw. 38 Megapixel sowie mit je nach Einstellung 5 oder 8 Megapixel aufzeichnet. So lässt sich nachträglich heraus- und hineinzoomen, und das ohne groß Qualitätseinbußen. Bereits beim Ausprobieren zum Launch des neuen Windows Phones macht das eine Menge Spaß und regt zum kreativen Herumspielen an. Auch die manuellen Einstellmöglichkeiten, die ambitionierte Fotografen nicht missen wollen, sind gut umgesetzt und lassen sich unter Nokia Pro Camera einfach und schnell bedienen. Wer den Umgang mit solchen Features und die generelle Funktion von Dingen wie ISO, Belichtung, Blende und Fokus lernen möchte, findet am Nokia Lumia 1020 kurze Tutorials zu diesen Themen direkt auf dem Smartphone wieder.

Nokia Lumia 1020 Hands-On / (c) Areamobile

Nokia Lumia 1020 Hands-On / (c) Areamobile

Kamera-Griff mit Akku und Stativgewinde

Wer beim Fotografieren noch ein bisschen mehr in der Hand haben will, sollte über die spezielle Hülle nachdenken, die Nokia für das Lumia 1020 anbieten wird. Diese erweitert das Smartphone um einen dickeren Griff und einen großen Auslöser, das Smartphone liegt so deutlich besser in der Hand. Ein zusätzlicher Akku lädt das Handy auf Knopfdruck. Über ein standardisiertes Gewinde an der Unterseite lässt sich das neue Smartphone auch auf ein Stativ montieren. In die Hosentasche passt das Lumia 1020 mit der Kamera-Hülle allerdings nicht mehr.

Nokia Lumia 1020 Hands-On / (c) Areamobile

Nokia Lumia 1020 Hands-On / (c) Areamobile

Nokia Lumia 1020 Hands-On / (c) Areamobile

Nokia Lumia 1020 Hands-On / (c) Areamobile

Nokia Lumia 1020 Hands-On / (c) Areamobile

Nokia Lumia 1020 Hands-On / (c) Areamobile

 

Einen exakten Launch-Termin für Deutschland hat Nokia für das Lumia 1020 noch nicht genannt, im dritten Quartal sollen allerdings die ersten europäischen Märkte bedient werden. Auch einen Preis für das in Schwarz, Weiß und Gelb angebotene Nokia Lumia 1020 gibt es noch nicht, es dürften aber rund 650 Euro fällig werden. Eine Sonder-Edition von o2 ist ebenfalls in Planung.

Autor: Steffen Herget
Themen: Smartphone, Lumia
Quelle: AM
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Kommentare
  1. 12.07.13 14:08 ^woOt (Newcomer)

    @pixelflicker (ups eben das l vergessen :D)
    GSMArena:
    "The Nokia Lumia 1020 has a protruding camera on the back (unavoidable with such a big sensor), but overall it's not a huge device - in fact, (camera aside) the Lumia 1020 is 0.3mm thinner than the Lumia 920"
    Areamobile Datenblatt/Nokia Produktseite: 130 x 71.4 x 10.4 Millimeter

    Also warum sollte es nicht so sein?

  2. 12.07.13 13:53 pixelflicker (GURU)

    @nohtz:
    > verringert zwar den ausstoss, aber alle können lesen und verstehen was er zu sagen hat ;-)
    Boca ist Wirtschaftler. Er will halt möglichst effektiv arbeiten, viel Masse in Kurzer Zeit bewegen. ;-)


    @cello:
    Klingt ganz logisch, ja, weil jeder weiß wie angstrengend das Tippen auf dem Touchscreen ist. Aber ich denke beim iPhone liegt die Schwäche weniger in der Rechtschreibung als in der Bedienung der Tastatur. Da fehlt es nämlich mittlerweile arg. Es gibt schon so gute Tastatur-Konzepte. Das ist halt der Fluch bei sowas, wenn man das tauschen kann, wie bei Android ist das was anderes. Ist wie mit den Browsern die beim Betriebssystem mitgeliefert werden, die werden auch nur ganz zäh gefplegt. Bei Safari merkt man das immer mehr, beim IE ja schon lange.


    @woOt:
    > Und außerdem, das Ding ist 1cm dick
    DAS soll 1cm sein? Nie im Leben. Ohne die Kamera vielleicht...

  3. 12.07.13 13:04 ^woOt (Newcomer)

    @pixelficker
    "@cherub:
    > wird genug geben die lieber nen fettes Handy als nen schlankes Handy+kompaktkammera mit sich rumschleppen
    Die Frage ist nur: Wann schleppt man schon Kamera und Handy gleichzeitig und wann nur das Handy?"
    Die Frage ist nur: Wie oft hat man Lust ne dicke DSLR mit sich rumzuschleppen und wie oft findet man irgendwas was man grade mal eben fotografieren will...
    Und außerdem, das Ding ist 1cm dick. 2mm mehr als mein S2, wieso sollte das dick sein? Als ob die 2mm in der Tasche unglaublich stören würden? Oo

  4. 12.07.13 12:49 cello7 (Advanced Member)

    Vielleicht sollte Boca am Ende jedes postes schreiben, "sent from my iPhone". Laut einer Studie hebt diese Signatur das Verständnis des gegenüber für Rechtschreibfehler, da den meisten bewusst ist, das iphones eine Schwäche in der Rechtschreibung aufweisen. ;-)

  5. 12.07.13 12:27 Surab (Expert Handy Profi)

    @ nohtz:
    Richtig, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass manch einer ein wenig anders an solche fehler rangehen würde, wenn der Post von mir oder z.B. Laborant gewesen wäre. ;)

    Das gilt auch für die andere Richtung... -.-

  6. 12.07.13 12:24 nohtz (Professional Handy Master)

    surab
    dann soll er einfach mal korrektur-lesen, was er so postet.
    verringert zwar den ausstoss, aber alle können lesen und verstehen was er zu sagen hat ;-)
    hier zB hat ein kleiner (mutmasslich) schreibfehler die aussage komplett gedreht

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