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Kauf-Ratgeber 10-Zoll-Tablets: Die großen, flachen Alleskönner

Tablets haben sich in den vergangenen Jahren durchgesetzt und an manchen Stellen den klassischen PC verdrängt. Apple dominiert mit seinem iPad nach wie vor den Markt bei den 10-Zöllern, doch andere Plattformen und Hersteller haben stark aufgeholt. Wir zeigen euch, worauf beim Tablet-Kauf zu achten ist und welche Modelle derzeit empfehlenswert sind.

Tablets sollen von Surfen, E-Mails, Spielen über Videos bis hin zum Arbeiten alles können - und können es in vielen Fällen tatsächlich, zumindest in weiten Teilen. Die flachen Rechner haben sich zu einer echten Alternative zum Laptop gemausert, vor allem dort, wo die Hauptaufgaben aus Internet und E-Mail bestehen. Die Vielseitigkeit macht Tablets neben der Mobilität, einem gewissen Style-Faktor und teilweise günstigen Preisen so beliebt. Doch Tablets sind längst nicht alle gleich, und es gibt zahlreiche Punkte, auf die man achten muss.

Die Kernfrage: Das Betriebssystem

Apple iPad Air Unboxing | (c) Areamobile

Apple iPad Air | (c) Areamobile

Apples iOS-Plattform genießt bei den Tablets noch immer den Platz an der Sonne, doch Android hat aufgeholt und schickt sich an, durch die große Zahl der Modelle wie bei den Smartphones die Führung zu übernehmen. In Sachen Funktionalität stehen sich beide Systeme in nichts nach, hier kommt es auf die persönlichen Vorlieben und andere, bereits vorhandene Geräte an. Wer etwa schon viele teure Apps für iOS gekauft hat, wird sich einen Wechsel zweimal überlegen. Bei Android sollte es mindestens die Version 4.2 Jelly Bean sein.

Bei Microsoft fährt man in Sachen Tablet-Betriebssysteme derzeit noch zweigleisig und bietet die Surface-Tablets mit Windows 8.1 und Windows RT an. Wer auch auf dem Tablet die volle Software-Auswahl haben möchte, sollte zu einem Gerät mit dem "echten" Windows 8.1 greifen. Auch Windows RT bietet aber eine Menge Potenzial, etwa durch das vorinstallierte Office-Paket. Die Zahl der Apps im Store hinkt aber noch gewaltig hinter der Konkurrenz zurück.

Wie viel Leistung brauche ich?

Microsoft Surface 2 Unboxing | (c) Areamobile

Microsoft Surface 2 | (c) Areamobile

Bei der Frage nach der Leistung spalten sich die Lager, zumal man generell nicht von den reinen Eckdaten auf die tatsächliche Leistung schießen kann. Im Android-Bereich sollte es aber schon ein Quad-Core-Prozessor sein, der in aller Regel genügend Leistung für den Alltag mitbringt, wenn er über 1 oder 2 Gigabyte Arbeitsspeicher verfügen kann. Billigere und schwächere Chips haben aber vielleicht Probleme mit grafisch anspruchsvollen Spielen, zum Surfen, Mailen, HD-Videos und ähnlichen Sachen taugen aber auch sie allemal. Wer ein iPad oder ein Surface kaufen möchte, dem wird die Qual der Wahl hier von den Herstellern abgenommen.

Auf das Display achten

Das zentrale Element eines Tablets ist das Display. Es dient als visuelle Ausgabe und Bedienelement gleichermaßen, muss also einerseits eine gute Bildqualität bieten und andererseits Berührungen und Gesten der Finger präzise und prompt in Befehle umsetzen. Billige Displays erkennt man in der Regel schnell: Sie haben eine grobkörnige Auflösung, bei der einzelne Pixel zu erkennen sind, häufig zu wenig oder ungleichmäßige Helligkeit und schlechte Blickwinkel.

Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition | (c) Areamobile

Display des Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition | (c) Areamobile

Bei guten Tablet-Displays hat man oft den Eindruck, das Bild wird direkt auf der Glas-Oberfläche angezeigt und nicht tief drin im Gehäuse. Einzelne Pixel erkennt man bei Full-HD- oder Retina-Display nicht mehr, es gibt jedoch auch hier und da große Tablets, die mit niedrigerer Auflösung gute Leistung bringen. In der Regel werden bei dieser Größe LCD-Displays eingesetzt, die bei den Herstellern beliebte IPS-Technologie sorgt in der Regel für sehr gute Blickwinkelstabilität. Neben dem Apple iPad Air und dem Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition, die die höchste Auflösung in unserer Auswahl mitbringen, haben vor allem das Microsoft Surface 2 und Surface Pro 2 sowie das Sony Tablet Z echte Top-Bildschirme an Bord. Galaxy Tab 3 10.1 und Lenovos Yoga Tablet 10 fallen hier etwas ab, was aber vor allem dem Preis geschuldet ist.

Spezielle Features können praktisch sein

Manche Tablets haben abseits der genannten Kernpunkte spezielle Funktionen zu bieten, an die man vielleicht nicht sofort denkt, die aber wichtig sein können. So zum Beispiel das Lenovo Yoga Tablet 10, das in seinem dicken Akku-Wulst an der Längsseite einen praktischen Haltegriff mit drehbarem Ständer versteckt. So lässt sich das Tablet auch ohne Hülle aufstellen, um besser schreiben oder Videos schauen zu können. Die Surface-Tablets haben ebenfalls einen Ständer an Bord, der zum Aufstellen des Tablets taugt.

Wer sein Tablet in aller Regel zu Hause auf der Couch nutzen möchte, kann auf ein oftmals um mindestens 50 Euro teureres Modell mit Mobilfunk-Schnittstelle verzichten. Praktisch ist ein Slot für eine Speicherkarte, trotzdem sollte der interne Speicher keinesfalls kleiner als 4, lieber mindestens 8 oder 16 Gigabyte groß sein. Manche Dinge lassen sich nämlich nicht direkt auf der Speicherkarte ablegen, und wenn der Speicher voll ist, ist auch der Spaß am Ende.

Fazit: Erst überlegen, dann kaufen

Am Ende ist es sinnvoll sich vorher zu überlegen, was man mit einem Tablet anfangen möchte und dann die Entscheidung für ein bestimmtes Modell zu treffen. Wenn möglich, sollte man sich die verschiedenen Tablets, die in Frage kommen, im Laden anschauen - manchmal macht es dann einfach im Kopf "Klick" und die Entscheidung ist getroffen. Keine Kompromisse sollte man beim Display machen, denn ein schlechter Bildschirm verhagelt einem schnell den Spaß am neuen Tablet. Dass das aber nicht zwingend heißt, dass man gleich 500 Euro und mehr hinblättern muss, zeigt unsere Auswahl an empfehlenswerten 10-Zoll-Tablets, die ihr in der Bildergalerie weiter oben findet.

Übrigens lassen sich passende Tablets mit unserem Tablet-Finder aus der Datenbank heraussuchen, mit dem Tablet-Vergleich kann man bis zu drei Modelle in einer übersichtlichen Tabelle gegenüber stellen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Unsere Smartphone- und Tablet-Empfehlungen zu Weihnachten:

Autor: Steffen Herget
Tablet des Jahres 2013 ( 9 - 10 Zoll)

Stimmt für euren Favoriten ab!

  • Amazon Kindle Fire HDX 8.9
    3.89%
  • Apple iPad Air
    30.12%
  • Asus Memo Pad 10 FHD
    3.5%
  • Microsoft Surface 2
    11.46%
  • Nokia Lumia 2520
    7.84%
  • Samsung Galaxy Note 10.1 (2014)
    27.14%
  • Sony Xperia Tablet Z
    16.06%
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Kommentare
  1. 04.12.13 13:33 IMPULS

    - PEEREX

    Das ASUS MEMO PAD FHD 10 mit 16 Gb kostet aktuell 289 €.
    FHD Screen 1920*1200, 566 Gr. Schwer, und läuft mit JB 4.2.2
    Prozessor: INTEL Atom Z2560
    Die 32 Gb Version kostet "nur" 50€ mehr.... :D

  2. 04.12.13 11:52 Peerex (Advanced Handy Profi)

    Moin,

    bin vom Kumpel beauftragt worden ein geeignetes 10 Zoll Tablet ausfindig zu machen, in der Preisklasse bis ca. 300€.

    Wir sind so verblieben, dass das Display das Wichtigste ist und es so einigermaßen rund laufen sollte. Er ist kein Gamer, sollte surfen, Youtube und ganz wichtig vernünftig Skypen können.

    Als Betriebssystem denke ich ist Android angebracht, da Tablets mit iOS oder Windows wohl aus der 300 Euro Kategorie rausfallen.

    Habt ihr Ideen, Vorschläge?

  3. 04.12.13 10:50 Heisenberg (Gast)

    > Bei einem LCD ist das Display "transparent" wenn keine Spannung angelegt wird ;)

    Ok, ich dachte es wäre andersherum. :) Wieder was gelernt.

    Ich zitiere dann noch mal aus deinem Link:

    "Damit ist zunächst klar, dass der Hauptenergieverbraucher solcher Displays durch die dargestellten Farben nicht beeinflusst wird: Das auf die Kristalle eingestrahlte Licht ist davon unabhängig. Bei ganz genauer Betrachtung erweist sich sogar, dass dunkle Hintergründe mehr Strom verbrauchen als helle."

  4. 03.12.13 22:50 Gorki (Advanced Handy Master)

    Bei einem LCD ist das Display "transparent" wenn keine Spannung angelegt wird ;). Das bedeutet das es Undurchlässig gemacht werden muss um und dafür benötigt es Strom.

    http://www.extrememarkup.com/web-entwicklung/webdesign/spart-ein-dunkler-website-hintergrund-strom

  5. 03.12.13 21:48 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @Sizzay:"Bezüglich Akkulaufzeit... Das iPad hat ein 4:3 Format und Tests laufen der Vergleichbarkeit halber mit dem selben 16:9 Video? Da bleibt doch ein Haufen Pixel schwarz. Ich möchte mal wissen, wie viel Veränderungen der Laufzeit das iPad bei 4:3 Videos hätte bzw. gängige 16:9 Tablets bei 4:3 Videos..."
    >>Der Energieverbrauch dürfte je nach Anwendung signifikant geringer sein, der aber fast ausschließlich durch den geringeren Aufwand bei der Berechnung entfällt. Dazu muss man noch erwähnen, dass das Display selbst der größte Verbraucher ist und davon, wie Heisenberg schon richtig sagt, nicht profitiert. Man sollte also nicht erwarten, dass die Laufzeit dadurch enorm steigt.

    Der Verbrauch von OLED-Displays profitiert btw signifikant davon, wenn Teile des Displays nicht beleuchtet werden (müssen), aber für LCDs trifft das wie gesagt nicht zu.

  6. 03.12.13 21:35 Heisenberg (Gast)

    > das Ausschalten und anschließende Wiedereinschalten von Rot, Gelb und Blau also, geht ohne Energieaufwand vonstatten?

    Ich sage mal: Die Hintergrundbeleuchtung ist immer an. Bei schwarzen Pixeln liegt einfach keine Spannung an den Flüssigkristallen, aber ich denke nicht, dass das den Stromverbrauch deutlich ändert. Die Ansteuerung der Flüssigkristalle (also das Anlegen der Spannung) ist vernachlässigbar gegenüber der Hintergrundbeleuchtung.

    (Falls es einer besser weiß, dann zu ;)

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