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7 bis 8 Zoll: Tipps für den Tablet-Kauf

Das 10-Zoll-Tablet zu groß, das 5-Zoll-Smartphone zu klein – wer diese Problematik kennt, der wird sicherlich schon einmal nach einem passenden 7-Zöller Ausschau gehalten haben. Am bekanntesten sind das Google Nexus 7 und das iPad Mini Retina - doch es gibt auch gute Alternativen. Wir stellen die besten Tablets in der Klasse bis 8 Zoll vor und geben Tipps für den Tablet-Kauf.

Grundsätzlich gibt es zwei Hauptgrößenklassen: Tablets mit 10,1 Zoll langer Display-Diagonale und Geräte mit 7 Zoll. Dazwischen tummeln sich Tablet-Modelle mit Touchscreens mit 8 Zoll oder 9 Zoll, das bekannteste von der Norm abweichende Tablet dürfte wohl das iPad Air von Apple sein, das mit 9,7 Zoll und einem Seitenverhältnis von 4:3 aus der Masse der Android-Tablets hervorsticht, die häufig mit 10,1 Zoll und einem Format von 16:9 den Markt beherrschen. Noch größere Modelle sind selten und zählen eher zu den Exoten, zumal die Geräte irgendwann auch nicht mehr handlich genug sind.

Verwendungszweck - klein für unterwegs, groß für Sofasurfer

7-Zoll-Tablets | (c) Areamobile

7-Zoll-Tablets | (c) Areamobile

Das ist natürlich auch eine Frage des Verwendungszwecks. Wer für unterwegs ein möglichst großes Display sucht, mit dem das entsprechende Gerät aber immer noch halbwegs gut zu verstauen und transportieren sein soll, der sollte eher nach Modellen mit 7 Zoll Ausschau halten. Hier gibt es auch eine gute Auswahl an Modellen, die nicht nur 3G-Funk für den mobilen Datenempfang gerüstet sind, sondern teilweise sogar mit Telefonmodul - ein Headset ist hier aber angeraten. Wer hingegen ein Surfbrett für die Couch sucht oder gar ein statisches Gerät, der sollte möglichst großen Modellen greifen, auch wenn Tablet-PC's wie das Lenovo IdeaCentre Horizon sicherlich eine Randerscheinung sind.

3G ist kein muss, Tethering tut's gelegentlich auch

Und wer sein Tablet eh nur zuhause nutzt, der sollte sich auch überlegen, ob er dann wirklich eine 3G- oder gar 4G-Funktion braucht - die kostet nämlich bei der Anschaffung nur xxtra, man benötigt eine entsprechende zweite SIM-Karte, und zu Hause ist das Wlan normalerweise eh schneller. Falls man das Tablet doch mal unterwegs braucht, sind dann Tethering über das Smartphone und ein Zusatzakku dafür wesentlich rentabler.

Power ist gut, zu viel Kraft aber überflüssig

Tablets | (c) Areamobile

Tablets | (c) Areamobile

Ansonsten bleibt die Frage, was genau man mit den Geräten machen möchte. Mail-Checken, Internet-Surfen, Bildbetrachtung, Videoschauen? Dafür reichen inzwischen auch Mitteklassemodelle locker aus, selbst Einsteigergeräte haben inzwischen oft eine Qualität erreicht, bei der solch einfache Aufgaben kein Problem mehr darstellen. Wichtiger als ein möglichst vielkerniger Prozessor mit hohen Taktraten ist daher ein gutes Display mit einfacher HD-Auflösung oder besser, wobei mit zunehmender Auflösung allerdings auch der verwendete Chipsatz wieder immer wichtiger wird. Full-HD-Auflösung auf 7 Zoll gibt es zwar, ist aber noch kein Muss - es kostet viel Leistung und bringt nur wenig Vorteile.

Ein starker Prozessor samt performanter Grafikeinheit ist bei anspruchsvollen Aufgaben wie 3D-Spielen allerdings ohnehin unabdingbar, aktuelle Top-Prozessoren bieten da aber schon fast zu viel Leistung und sind aus diesem Grund nicht zwingend erforderlich. Letztendlich sollte man ein Tablet immer ausprobiert haben, selbst wenn es nur kurz im Laden beim Händler des Vertrauens ist. Denn nur so erlangt man einen halbwegs ordentlichen Eindruck, wie flüssig ein Modell läuft, wie es sich in der Hand anfühlt und wie gut es verarbeitet ist. Denn ein Tablet muss nicht schlecht sein, nur weil es billig ist - und anders herum muss es nicht zwingend gut sein, nur weil es teuer ist. Aber Ruckler verderben schnell den Spaß  - egal wie billig das Gerät war. Lieber ein paar Euro mehr ausgeben lautet hier die Devise, dann hat man auch länger was davon. Mangelnde Software oder ein Launcher, der den persönlichen Geschmack nicht trifft, sollte hingegen nur ein untergeordnetes Kaufkriterium sein - fast alles lässt sich zumindest bei Android-Tablets mit wenig Aufwand und Wissen abändern.

Zweikampf - aber es gibt noch viel mehr

In der Größenklasse um 7 Zoll gibt es vor allem zwei Modelle, die sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern: Das iPad Mini Retina punktet mit Eleganz und Design, das Nexus 7 (2013) mit niedrigem Preis bei strammer Technik. Ebenfalls auffällig: Das Samsung Galaxy Note 8.0, das mit außergewöhnlicher Stiftbedienung kontern will. Und mit dem Acer Iconia W3 findet sich sogar ein Windows-Tablet im Vergleichsfeld. An der Android-Dominanz ändert das hingegen nichts, wie bei den Smartphones sind auch die meisten Tablets mit dem Google-Betriebssystem ausgestattet.

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Kommentare
  1. 06.12.13 12:57 pixelflicker (GURU)

    Du meinst das c't Modell?
    Davon träum ich schon seit Jahren...
    Kannst es ja mal Björn vorschlagen.

  2. 05.12.13 18:10 natelnutzer (Advanced Member)

    "Wir stellen die besten Tablets in der Klasse bis 8 Zoll vor"

    Wo? In diesem Artikel werden nur ein paar sehr allgemeine Hinweise gegeben, die sich jeder halbwegs gescheite Mensch auch selbst erschliessen kann.

    Warum kein Artikel mit fünf bis zehn aktuellen Tablets der 7-8 Zoll Kategorie. Dann schreibt zu jedem kurz die Vor- und Nachteile und kürt einen Leistungssieger sowie einen Preistipp.

    Damit hätte der Leser auf einen Blick eine gute Übersicht. So wie jetzt ist der Artikel nahezu belang- und damit nutzlos.

  3. 05.12.13 16:48 foetor (Expert Handy Profi)

    Also ich habe das LG Pad 8.3 und muss sagen für 299€ ist es einerseits ein sehr schönes Gerät, andererseits auch super verarbeitet und zudem auch noch mit einem guten Snapdragon 600 ausgestattet. Bin rundum zufrieden! Ich hatte bereits das Nexus (2012) aber irgendwie mag ich das pure Android nicht, da fehlen mir die kleinen Software-Spielereien ;-)

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