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Vorgestellt: Die 5 Tablets mit den schärfsten Displays

Es gibt inzwischen eine schier unüberschaubare Flut an Tablets, hauptsächlich mit Android als Betriebssystem. Unterschiede sind neben Design oft 3G oder 4G statt nur WLAN, der Prozessor und vor allem auch das Display. Wer ein besonders scharfes Display sucht, der sollte die folgenden Zeilen ganz genau lesen.

Am günstigsten geht superscharf derzeit mit dem Nexus 7 in der 2013er-Version. Für etwa 190 Euro bekommt man dann ein 7-Zoll-Tablet mit mehr als Full-HD-Auflösung, also mit 1.920 x 1.200 Pixel. Da sich die etwa 2 Millionen Pixel auf 7 Zoll drängen müssen, erreicht das Gerät eine Schärfe von 323 Pixel pro Zoll - da sieht man keine einzelnen Bildpunkte mehr. Das IPS-Display wird von einem Qualcomm Snapdragon S4 Pro 8064 mit einer Taktfrequenz von 1,5 GHz pro Kern angetrieben, der auf 2 GB RAM zugreifen kann. Wie das erste Nexus 7 wird auch der Nachfolger wieder von Asus hergestellt.

Weitere Merkmale sind eine Hauptkamera mit 5 Megapixel, auf der Vorderseite lädt eine weitere Kamera mit einer Auflösung von 1,2 Megapixel zu Video-Chats und Selbstporträts ein. Intern sind 16 oder 32 GB Flash-Speicher vorgesehen. Der Akku mit 3.950 mAh überzeugt. Die Technik steckt in einem knapp 9 Millimeter dicken und 290 Gramm leichten Gehäuse.

Amazon Kindle Fire HDX 8.9

Deutlich teurer fällt da das Kindle Fire HDX 8.9 aus. Das Amazon-Tablet kostet ab etwa 379 Euro, bietet aber auch in allen Belangen noch einmal etwas mehr als das Nexus 7. So verfügt es über ein 8,9 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixel, was für unglaubliche 339 ppi sorgt. Das Herz des Kindle Fire HDX 8.9 ist der auf 2,2 GHz getaktete Snapdragon 800 Quad-Core-Prozessor, der ebenfalls an 2 GB Arbeitsspeicher angebunden ist. Als GPU kommt die Adreno 330 zum Einsatz, somit sind Prozessor und Grafikbeschleunigung stärker als im Nexus-Gerät.

Die Hauptkamera des Kindle Fire HDX 8.9 hat eine Auflösung von 8 Megapixel und verfügt über einen LED-Blitz. Damit lassen sich Videos in 1080p aufnehmen. Die Frontkamera schafft 720p und Bilder mit 1 Megapixel. Der interne Speicher ist 16, 32 oder 64 GB groß. Eine LTE-Variante ist gegen Aufpreis erhältlich.
Amazon bietet das Kindle Fire HDX 8.9 mit dem auf Basis von Google Android entwickelten Betriebssystem Fire OS 3.0 Mojito an. Sie basiert auf Google Android Jelly Bean und ist an Amazons eigenen App-Shop angebunden. Das ist gleichzeitig einer der größten Nachteile des Amazon-Tablets: Der Kunde soll fleißig bei Amazon einkaufen, daher ist das Gerät nach außen hin weitestgehend abgeschottet.

Apple iPad Mini Retina

Ähnlich abgeschottet ist das Apple iPad Mini mit Retina. Es verfügt über ein 7,9 Zoll großes Retina-Display mit einer Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixel. Das verschafft dem Gerät eine Pixeldichte von 324 Bildpunkten pro Zoll. Als Prozessor kommt Apples 64-Bit-Chip Apple A7 mit einer Taktfrequenz von 1,3 GHz zum Einsatz, dem 1 GB RAM zur Seite steht. Auch der M7-Coprozessor des großen iPad für die Steuerung von Sensoren ist vorhanden, auf einen Fingerabdrucksensor wurde verzichtet. Das Apple iPad Mini mit Retina-Display ist mit einer Haupt- und einer Frontkamera ausgestattet. Sie bieten 5 und 1,2 Megapixel. Das Tablet ist in vier Speicherkonfigurationen erhältlich: 16, 32, 64 und 128 GB. Einen microSD-Speicherkartenslot gibt es nicht. Das Apple iPad mit Mini Retina-Display verfügt über WLAN-n, gegen Aufpreis gibt es das Gerät in allen Speicherausstattungen auch mit LTE. Die Preise beginnen bei etwa 360 Euro und enden bei 779 Euro.

Samsung Galaxy TabPRO 8.4

Noch eine Spur hochauflösender ist das Samsung Galaxy TabPRO 8.4. Auf seinen namensgebenden 8,4 Zoll großen Display tummeln sich nämlich noch mehr Pixel als auf dem größeren iPad Mini mit Retina: 2.560 x 1.600. Damit stellt das Gerät zusammen mit dem Nachfolger Galaxy Tab S den Spitzenreiter unter den schärfsten Tablets dar. Das TabPRO verwendet als Prozessor Qualcomms Snapdragon 800, ein Quad-Core-Prozessor mit 2,3 GHz. Zusammen mit 2 GB RAM und einer Adreno 330 sorgt das für ordentlich Power.

Die Hauptkamera verfügt über 8-Megapixel und LED-Blitz samt Autofokus. Vorne ist eine 2-Megapixel-Kamera für Video-Chats eingebaut. Intern verwendet Samsung 16 oder 32 GB Flash-Speicher, der mittels microSD-Speicherkarte um bis zu 64 GB erweitert werden kann. Eine LTE-Version gibt es gegen Aufpreis ebenfalls. Die Preise beginnen derzeit bei etwa 330 Euo.

Ob das Samsung Galaxy Tab S 8.4 ebenfalls zu den Tablets mit den schärfsten Displays gehört ist noch nicht abschließend geklärt. Fakt ist, dass zumindest die Auflösung auf dem Papier genauso hoch wie beim Galaxy TabPRO 8.4 ist: 2.560 x 1.600 Pixel, das bringt dementsprechend 359 Bildpunkte pro Zoll. Bislang ungeklärt ist hingegen die Tatsache, ob Samsung eine RGB- oder eine Pentile-Matrix verwendet. Die Verwendung einer Pentile-Matrix mit weniger Subpixel würde zumindest in der Theorie zu etwas geringerer Schärfe als etwa beim Galaxy TabPRO 8.4 führen. In der Praxis ist das hingegen beim ersten Ausprobieren des Gerätes nicht aufgefallen. Bislang verwendete Samsung bei AMOLED-Geräten meist die Pentile-Matrix, Ausnahmen wie beim Galaxy S2 (Super-AMOLED-Plus) wurden häufig gesondert benannt.

Ob Pentile-Matrix oder nicht: Das Bild des neuen Galaxy Tab S ist auf jeden Fall beeindruckend. Es bietet den typischen extremen Schwarzwert von AMOLED und auf Wunsch sehr intensive Farben, stellt dabei mehr Farben als ein LCD dar und bietet darüber hinaus exzellente Blickwinkelstabilität und Ablesbarkeit im Freien. Auch sonst hat das Gerät einiges zu bieten. Im Inneren des Tablets arbeitet ein 2,3 GHz starker Qualcomm Snapdragon 800 Quad-Core-Prozessor, der auf 3 GB RAM zugreifen kann. Der interne Speicher beträgt im deutschen Modell 16 GB und kann durch microSD-Karten um bis zu 128 GB erweitert werden. Die Hauptkamera hat eine Auflösung von 8 Megapixel und besitzt einen LED Blitz, vorne befindet sich eine 2,1-Megapixel-Kamera. Das Gerät ist nur 6,6 Millimeter dünn und wiegt in der WLAN-Variante leichte 294 Gramm. Im Home-Button des Geräts wurde ein Fingerabdruckscanner integriert. Gegen Aufpreis ist auch eine LTE-Version erhältlich. Zubehör wie Schutzhüllen können per Druckknopf am Gerät befestigt werden.

Natürlich gibt es noch mehr Tablets mit scharfem Display, manche davon haben ganz ähnliche Werte wie die hier vorgestellten Modelle. Falsch machen kann man aber mit den Geräten im Text nichts - wenn man sich auf den ein oder anderen Nachteil einlassen kann und will, die in unseren ausführlichen Tests beschrieben sind.

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