Kamera-Test: iPhone 6, Lumia 930 und Galaxy S5 im Vergleich

In iPhone 6 und iPhone 6 Plus steckt nicht nur ein neuer Chipsatz, auch die iSight-Kamera hat Apple für seine neuen Smartphones überarbeitet. Wir haben die neue iPhone-Knipse in einem Vergleichstest gegen die Klassenbesten von Windows Phone und Android antreten lassen, Nokia Lumia 930 und Samsung Galaxy S5.

Kamera-Test: iPhone 6 vs Galaxy S5 vs Lumia 930 | (c) Areamobile

Kamera-Test: iPhone 6 vs Galaxy S5 vs Lumia 930 | (c) Areamobile

Als Apple vor zwei Wochen iPhone 6 und iPhone 6 Plus offiziell vorstellte, da zeigte sich der Hersteller sichtlich stolz über die neue iSight-Kamera. Anders als vorab vermutet, hat Apple auch im Jahr vier nach dem iPhone 4S nicht an der Auflösung des Sensors gerüttelt - nach wie vor werden Fotos mit 8 Megapixel auf dem Gerät abgespeichert. Das ist nicht zuletzt angesichts der hier gegenüber gestellten Konkurrenz von Nokia und Samsung zwar deutlich weniger - das Lumia 930 löst mit maximal 19 Megapixel, das Galaxy S5 mit 16 Megapixel auf -, dafür zeigt diese doch recht mutige Entscheidung, dass Apple andere Kamera-Eigenschaften wichtiger sind. Und anders als beim Ultrapixel-Sensor von HTC zahlt sie sich auch aus.

Kamera-Test: iPhone 6 vs Galaxy S5 vs Lumia 930 | (c) Areamobile

iPhone 6 Plus | (c) Areamobile

Kamera-Test: iPhone 6 vs Galaxy S5 vs Lumia 930 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S5 | (c) Areamobile

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Nokia Lumia 930 | (c) Areamobile

 

Die Technik: Phase Detection Focus

Während sich auch hinsichtlich der Sensorgröße im iPhone 6 nichts geändert hat - die Pixel sind wie beim iPhone 5S 1,15 µm groß -, wurde der Bildsignalprozessor überarbeitet. Er macht nun das Fokussieren durch Phasenvergleich (Phase Detection) möglich, was der Hersteller durch die eigene Bezeichnung Focus Pixel bewirbt und eigentlich auch schon beim Galaxy S5 zum Einsatz kommt. Das Autofokussystem ist im Gegensatz zur Kontrastmessung (Contrast Detection), der auf ständiger Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Fokusmotors basiert und auch noch beim Lumia 930 verwendet wird, deutlich schneller.

Focus Pixel auf dem Kamerasensor | (c) Image Sensors World

Focus Pixel auf dem Kamerasensor | (c) Image Sensors World

So wirklich neu ist das Prinzip dabei eigentlich nicht, denn wer sich vielleicht noch an frühere analoge Spiegelreflex-Kameras mit manuellem Objektiv-Fokus erinnert, der wird sich auch noch an den Schnittbildindikator im Sucher erinnern. Dort war ein zweigeteilter Kreis zu sehen, in denen das gewünschte Objekt leicht versetzt angezeigt wurde - durch Drehung am Einstellrad wurden sie in eine Linie gebracht und das Bild damit fokussiert. Ähnlich funktioniert der automatische Phasenvergleich im Smartphone, nur dass dafür eben bestimmte Paare von Fokuspixeln auf dem Sensor platziert sind. Anders als bei der Kontrastmessung werden dadurch nicht nur die Kontraste der Objektkanten zum Fokussieren gemessen, sondern wie unkoordiniert - oder phasenverschoben - das Licht auf dem Sensor eintrifft. Das Ergebnis: Die beiden iPhones stellen unmittelbar scharf und lösen im Bruchteil einer Sekunde aus. Gleiches gilt für das Galaxy S5, das Lumia 930 lässt sich rund zwei Sekunden Zeit, ehe das Foto scharf und im Kasten ist.

Apple iPhone 6 Samsung Galaxy S5 Nokia Lumia 930
Auflösung 8 Megapixel (4:3) 16 Megapixel (16:9) 20 Megapixel (19 MP 4:3, 15 MP 16:9)
Blende f/2.2 f/2.2 f/2.4
Brennweite 29 mm 31 mm 26 mm
Bildstabilisator optisch (iPhone 6 Plus) digital optisch
Blitz Dual-LED True-Tone-Blitz Single-LED Dual-LED
Besonderheiten 43-Megapixel-Panorama Unterwasser-Aufnahmen möglich haptischer Kamera-Auslöser, verlustfreier 2x-Zoom, RAW-Aufnahme

Vorzüge des optischen Bildstabilisators

Mit Ausnahme des optischen Bildstabilisators, der nur im größeren Apple-Smartphone vorzufinden ist, verfügen iPhone 6 und iPhone 6 Plus über dasselbe Kameramodul: Das aus fünf Linsen aufgebaute Objektiv hat eine Brennweite von 29 Millimetern, die Blende hat eine Öffnung von f/2.2. Die Vorzüge der zusätzlichen Bildstabilisierung des iPhone 6 Plus machen sich erst bei Aufnahmen unter schlechten Lichtbedingungen bemerkbar, Fotos bei Tageslicht fallen tatsächlich identisch aus - sowohl bei der Schärfe, als auch beim automatischen Weißabgleich.

Wird das Licht schummeriger, dann schraubt die Software des iPhone 6 die Belichtungszeit, und entsprechend auch den ISO-Wert etwas weiter nach oben. Daraus resultieren dann zwar ein höheres Bildrauschen und weniger feine Details, doch im Vergleich mit dem Samsung Galaxy S5 - das ebenfalls ohne optischen Bildstabilisator auskommen muss - können sich die Ergebnisse trotzdem durchaus sehen lassen. Beim Nokia Lumia 930 fallen Aufnahmen auch bei längeren Belichtungszeiten dank der zusätzlichen Stabilisierung noch scharf aus.

iPhone 6 Originalansicht | (c) Areamobile

iPhone 6 Plus (OIS) und iPhone 6 | (c) Areamobile

iPhone 6 Originalansicht | (c) Areamobile

100-Prozent-Ausschnitt | (c) Areamobile

 

Schärfe, Farbdarstellung und Belichtung

Ihre hauptsächliche Anwendung dürften Smartphone-Kameras bei Tageslicht finden, und dort zeigen sie dann bei idealen oder etwas komplizierten Lichtbedingungen mit viel Licht und Schatten ihr wahres Gesicht. Da wir es bei den hier vertretenen Geräten allesamt um Smartphones aus der Top-Liga zu tun haben, sind komplette Ausreißer nicht auszumachen, wohl aber die Stärken und Schwächen der verschiedenen Sensoren, Linsen, Bildverarbeitungsprozessoren und der Software.

Nokia Lumia 930 | (c) Areamobile

Nokia Lumia 930 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S5 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S5 | (c) Areamobile

iPhone 6 Plus | (c) Areamobile

iPhone 6 Plus | (c) Areamobile

 

Mit Blick auf die Schärfe erzielen sowohl das iPhone 6 als auch Galaxy S5 und Lumia 930 sehr gute Ergebnisse, auch wenn Nokia wie eh und je dazu tendiert, einen recht starken Weichzeichner über die Aufnahmen zu legen. Dadurch entsteht bei einigen Fotos der Eindruck, ein Gemälde vor sich zu haben, während auf anderen ein leichter Dunstschleier zu liegen scheint. Meister der Schärfe-Disziplin bleibt auch ein halbes Jahr nach Release das Galaxy S5 - dem Samsung-Smartphone kann selbst die beeindruckende Zeichnung des iPhone 6 nichts anhaben. Keine andere Smartphone-Kamera vermag aktuell derart viele Details auch auf größere Distanz zu erfassen, so dass sich ein genauerer Blick auf die Originalansicht lohnt und dabei durchaus zum Staunen einlädt.

Nokia Lumia 930 | (c) Areamobile

Nokia Lumia 930 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S5 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S5 | (c) Areamobile

iPhone 6 Plus | (c) Areamobile

iPhone 6 Plus | (c) Areamobile

 

Ähnlich verhält es sich bei der Darstellung von Farbverläufen, die beim Galaxy S5 immer noch ein bisschen facettenreicher ausfällt als bei iPhone 6 und Lumia 930. Das gilt jedoch nicht unbedingt für die Genauigkeit der Farbdarstellung, denn die fällt bei Samsung wie gewohnt etwas zu satt und unnatürlich aus. Hier zeigt sich das neue iPhone von seiner besten Seite, denn dort wirken die Aufnahmen weder zu fahl, noch zu kräftig, stattdessen aber farbenfroh und realistisch. Auch der Weißabgleich verrichtet beim Apple-Smartphone die beste Arbeit, denn störende Farbstiche sind hier so gut wie nicht anzutreffen. Anders der Weißabgleich beim Nokia Lumia 930, der Fotos gerne mit einem Blau- oder Magentaton überzieht. Dem kann aber mit ein wenig Eigeninitiative entgegen gewirkt werden, denn der Hersteller bietet als einziger der hier vertretenen die Aufnahme im RAW-Format an.

Nokia Lumia 930 | (c) Areamobile

Nokia Lumia 930 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S5 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S5 | (c) Areamobile

iPhone 6 | (c) Areamobile

iPhone 6 | (c) Areamobile

iPhone 6 Plus | (c) Areamobile

iPhone 6 Plus (HDR) | (c) Areamobile

 

Auch die Königsdisziplin kann das iPhone 6 für sich entscheiden, denn kein anderes Smartphone belichtete die Aufnahmen in unserem Test dermaßen akkurat wie jenes von Apple. Während das Galaxy S5 nach wie vor zur Unterbelichtung tendiert, neigt das Lumia 930 eher zu einer helleren Belichtung. Resultat: Bei Samsung saufen die Schatten schnell ab und verkommen in schwarzem Matsch, während bei Nokia Lichter gerne ausbrennen. Das geschieht hin und wieder auch beim iPhone 6, allerdings nicht in einem solchen Ausmaß. Zudem bietet Apple eine HDR-Erkennung, durch die bei kontrastreichen Motiven automatisch eine normale und eine HDR-Aufnahme angefertigt werden - und das ohne spürbare Zeitverzögerung. Das ist nicht nur sehr praktisch, die Ergebnisse sind in den meisten Fällen sogar sehr gut und retten es vor über- oder unterbelichteten Flächen (siehe oben). Anders herum kann sie ein Bild aber auch sehr konturlos wirken lassen - in diesem Fall hat man aber immer noch die Version ohne HDR parat.

Nokia Lumia 930 | (c) Areamobile

Nokia Lumia 930 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S5 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S5 | (c) Areamobile

iPhone 6 | (c) Areamobile

iPhone 6 | (c) Areamobile

 

Keiner der Probanden fiel durch besonders gravierende Farbsäume oder deren herausgerechnete Überreste auf, und auch Vignettierungen sind bei keiner der Kameras ein Thema. Das Galaxy S5 neigt in den äußeren Bildecken zu einer leichten aber sichtbaren Unschärfe, ähnlich wie das Lumia 930. Dort ragt die Unschärfe aber sogar noch etwas weiter ins Bild hinein, während sich das iPhone 6 hier keine Schwächen erlaubt.

Nokia Lumia 930 | (c) Areamobile

Nokia Lumia 930 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S5 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S5 | (c) Areamobile

iPhone 6 Plus | (c) Areamobile

iPhone 6 Plus | (c) Areamobile

 

Das Kamera-Interface

Die Kamera-Apps zwischen Apple, Nokia und Samsung könnten unterschiedlicher eigentlich gar nicht ausfallen - zumindest dann, wenn man deren Funktionsumfang betrachtet. Denn auf den ersten Blick fallen die Benutzeroberflächen der Kamera-Anwendungen von Samsung und Apple sowie die Pro-Cam-App von Nokia ähnlich überschaubar aus. Hinter dem aufgeräumten Interface von Samsung verbirgt sich dann aber ein unübersichtlicher Wust aus gefühlten tausend Einstellungen, die konsequent in fingerkuppengroßen Icons in ein Raster gestellt wurden. Nokia macht hier vor wie sich eine Kamera-App zu bedienen hat und versteckt die wichtigsten Einstellungen in einem eleganten Kreismenü. Dort wird sogar manueller Zugriff auf Belichtungszeit und Fokus geboten, während beim iPhone 6 fast nur ausgelöst, zusätzlich nur HDR, der Blitz und der Selbstauslöser ein- oder ausgestellt werden kann. Nicht einmal Bildformat oder -größe lässt Apple ändern, kleinere Belichtungskorrekturen lassen sich nur über Wischbewegungen direkt auf dem Sucher vornehmen.

Nokia Lumia 930 | (c) Areamobile

Nokia Lumia 930 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S5 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S5 | (c) Areamobile

iPhone 6 | (c) Areamobile

iPhone 6 | (c) Areamobile

 

Fazit

Die Kameras von iPhone 6 und iPhone 6 Plus machen wirklich eindrucksvolle Fotos. Wo das Samsung Galaxy S5 nach wie vor seine Stärken in den Disziplinen Schärfe und Detailreichtum ausspielen kann, da setzt das neue iPhone bei der automatischen Belichtung und dem Weißabgleich neue Maßstäbe. Die Pureview-Kamera des Nokia Lumia 930 liegt hier etwas abgeschlagen, leistet es sich doch in der Luxus-Klasse einige Schwächen, darunter den allzu starken Weichzeichner, die unscharfen Bildecken oder den stellenweise recht krassen Farbstich.

So bleibt am Ende die neue iSight-Kamera als die derzeit wohl beste Smartphone-Kamera für Schnappschüsse und Urlaubsfotos, dicht gefolgt von Samsungs zwar scharfer, aber häufig bei der Belichtung daneben liegenden und für Nachtaufnahmen quasi unbrauchbaren Isocell-Kamera. Mit dem Lumia 930 dürften vor allem Hobbyfotografen, die auch die volle Kontrolle über die Kamera-Einstellungen haben und RAW-Fotos selbst entwickeln wollen, die beste Wahl treffen.

Autor: Tobias Czullay
Quelle: AM
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Kommentare
  1. 04.11.14 12:45 zuckuzius

    @ TimoBaer: Ich hab grad dein Beispiel nachprobiert und du hast tatsächlich Recht!

  2. 29.10.14 10:00 Kafujay (Youngster)

    Meine Freundin hat das Galaxy S5 mini udn schießt mit gute Quali finde ich... Galaxy S5 ist vlt in Tick besser dann oder?
    Aber ich glaub beim iPhone6 können sich die Kamera-Aufnahmen auch sehen lassen;)

  3. 23.10.14 15:37 TimoBaer (Newcomer)

    Der Vergleich passt? Das sehe ich völlig anders, da bei den Vergleichsbildern die Auflösung der jeweiligen Aufnahmen völlig aussen vor gelassen wird. So sind aber nur die Testaussagen zur Belichtung wirklich brauchbar. Die Aussagen zu Bildschärfe, Detailreichtum etc. sind nutzlos.

    Nimmt man das Nokia-Bild und skaliert es bikubisch auf die Auflösung des iPhone herunter (also auf 3264x2448 Pixel) und betrachtet dann beide Bilder in der 100%-Ansicht, so merkt man, wie wenig die iPhone-Aufnahme mit der Realität zu tun hat, und wie gut das Bild des 930 wirklich ist. Gleiches gilt für das Galaxy, wobei wegen des anderen Formats hier ein Skalieren auf die gleiche Bildhöhe (2448px) Sinn macht. Erst jetzt haben wir gleiche Verhältnisse.

    Nimm mal die oberen Bilder im Abschnitt "Schärfe, Farbdarstellung und Belichtung" des Tests in der Originalgröße, und skaliere Samsung und Nokia entsprechend herunter. Vergleiche mal das weiße Hochhaus in der Bildmitte - das iPhone zeigt ei- bzw. unförmige Fenster, 930 und Galaxy zeigen viereckige. Oder das helle Fahrrad am rechten unteren Bildrand, das beim 930 sehr natürlich wirkt, beim iPhone irgendwie unförmig und beinahe im überschärften Bildrauschen untergeht, und beim Samsung in der Dunkelheit kaum noch erkennbar ist. Oder die Dachziegeln beim Haus rechts des Glasturmes: Das Nokia zeigt die Ziegelstruktur so wie sie ist, das Samsung ebenso, das iPhone scheint auf einen Aliasing-Filter komplett zu verzichten und zeigt an dieser Stelle irgend etwas, nur nicht die Realität. Auch die im spitzen Winkel aufgenommene Hausfassade über dem rechten Ende der Brücke zeigt, wie schlecht die iPhone-Kamera ist: Während die Fenster bei der iPhone-Aufnahme unregelmäßig und vermatscht abgebildet werden, zeigt die herunterskalierte Aufnahme des 930 die realen, regelmäßig angeordneten Fenster. Und so geht es weiter und weiter...

    Das hier verwendete 930 hat definitv einen Defekt am linken Bildrand, wo es deutlich unschärfer abbildet. Dieses Exemplar hätte ich postwendend zurückgeschickt, so etwas spricht nicht für die Qualitätskontrolle. Und das iPhone hat bei der HDR-Funktion ganz klar einen Vorteil (blauer Himmel), die ist für das Nokia erst mit dem Denim-Update angekündigt und über die Qualität kann man so natürlich noch keine Aussage machen.

    Ich mag selbst gerade ein Handy kaufen mit dem Augenmerk einer richtig guten "immer-dabei"-Kamera. Die hier gezeigten Aufnahmen sind für das iPhone 6 jedoch alles andere als eine Werbung. Ohne die extreme Randunschärfe wäre das 930 mein Favorit. So wäre es dann vermutlich das Galaxy, auch wenn die Schatten extrem absaufen und es massiv überschärft.

    Siehste, so unterschiedlich sind Eindrücke...

  4. 25.09.14 22:09 natelnutzer (Advanced Member)

    Viele passende real-life Aufnahmen. Der Vergleich passt also und zeigt: das iPhone 6 hat eine gute Kamera. Etwas besser als das S5 und diverse Mitbewerber.

    AM hat sich seit ich hier lese (etwa 2 Jahre) keine Einseitigkeit vorwerfen zu lassen. Apple wird wie andere Firmen recht objektiv getestet. Hier fährt das iPhone zurecht Lob ein.

    TheVerge hat übrigens gerade einen Artikel zur Subjektivität von Tests. Sollte man unbedingt mal lesen:

    http://www.theverge.com/2014/9/24/6834955/vlad-reviews

  5. 24.09.14 18:38 IchBinNichtAreamobile.de (Handy Master)

    Über die Farben kann man ohne Referenz nicht viel sagen, aber schärfer ist das Bild schon geworden vom 5S->6 würde ich sagen.

    Edit:@M.a.K:"Wenn man den beiden ein paar cm weiter weg wäre, wären die Erdbeeren wohl nicht so unscharf."
    >>Hmm ja der Fotograf ist natürlich eine Variable

  6. 24.09.14 18:34 M.a.K (Handy Master)

    Bilde ich mir das nur ein oder sind bei den beiden ältesten iPhones unter der Schale welche wahrscheinlich auf einem Glastisch steht der braune Boden (parkett?) weitaus schärfer als bei allen anderen Modellen?

    Wenn man den beiden ein paar cm weiter weg wäre, wären die Erdbeeren wohl nicht so unscharf.

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