Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
Anzeige
 

XXL-Smartphones: Tipps für den Phablet-Kauf zu Weihnachten

Phablets liegen voll im Trend. Doch bei welchem Modell aus der Flut an Phablets kann man bedenkenlos zugreifen? Wir zeigen in unserem Kaufratgeber, wie ihr das passende Phablet findet und welche XXL-Smartphones empfehlenswert sind.

Samsung Galaxy Note 4 im Vergleich mit Apple iPhone 6 Plus  | (c) Areamobile

Samsung Galaxy Note 4 und Apple iPhone 6 Plus | (c) Areamobile

Phablets eignen sich vor allem zum Surfen im Netz, Videoschauen und Gaming - eben für alles, wofür ein größeres Display besser als ein kleines ist. Dafür sind diese Geräte meist schwerer und eigentlich immer größer als ihre „kleinen" Verwandten, die Smartphones. Sie sind eben eine Mischung aus Smartphone und Tablet. Doch worauf sollte man sonst noch achten? Das Display ist der Hauptunterschied zu kleineren Smartphones, hier muss die Qualität stimmen. Ein Fingerzeig ist die Auflösung: Billige und auch ältere Phablets haben häufig noch weniger als Full-HD-Auflösung, also 1.920 x 1.080 Pixel. Dabei ist der Unterschicht gerade bei diesen großen Displays durchaus sichtbar: Bei Full-HD kommt man auf knapp 370 Bildpunkte pro Zoll (PPI), bei einfacher HD-Auflösung (1.280 x 720Pixel) nur auf 250 PPI.

Mit zunehmender Pixeldichte wird aber auch der Chipsatz, bestehend aus den wichtigsten Komponenten Prozessor (CPU) und Grafikeinheit (GPU), mehr belastet und muss daher leistungsfähiger sein. Als Faustformel gilt: Vier Prozessorkerne sollte ein Chipsatz heute haben, es gibt aber auch einige sehr potente Dual-Core-Chips, etwa von Apple und Intel. Ebenfalls als Richtwert lässt sich sagen, dass mehr Megahertz ein Fingerzeig auf höhere Leistungsfähigkeit sind. Auch hier gibt es Ausnahmen - die 64-Bit-Chips von Qualcomm sind niedriger getaktet als ihre Vorgänger, aber stärker. Uneingeschränkt richtig ist hingegen der Verweis auf mehr Arbeitsspeicher (RAM): 2 Gigabyte (GB) RAM sollten es schon sein, aber bei ordentlicher Umsetzung und einfacher statt intensiver Nutzung kann auch ein Gerät mit 1 GB RAM flüssig laufen.

Und nicht zuletzt ist der interne Speicher ein wichtiges Kriterium - mit 4 GB internem Speicher, von denen dann auch ein guter Teil vom Betriebssystem veranschlagt wird, bleibt kaum Platz für die Installation von Apps. Da hilft dann auch eine Speicherkartenerweiterung nur noch bedingt weiter, denn längst nicht alle Apps lassen sich auf einem Wechselmedium installieren. Neben diesen drei Kriterien ist dann auch der Akku noch wichtig - ein großes, meist Hintergrund-beleuchtetes Display verschlingt auch eine Menge Strom. Als auch hier wieder nur groben Richtwert kann man sich an der Milliamperestunden-Zahl (mAh) des Herstellers richten, weit sollte man sich von 3.000 mAh nicht entfernen, zumindest nicht nach unten. Weitere Kriterien hängen stark vom Nutzerverhalten und vom Geschmack ab. Meist findet man bei günstigen Modellen weniger Design-Kniffe und ein dickeres Gehäuse vor, auch die Kamera ist oft schwächer, genauso wie die generelle Ausstattung, etwa bei der Datenverbindung.

Generell sollte man eher bei den moderneren Geräten bleiben. Die haben meist die bessere Technik als ältere Modelle, sind aber oft nicht teurer. Aber es gibt auch Ausnahmen. Das Sony Xperia Z Ultra etwa kann immer noch gekauft werden, auch wenn es bereits etwas länger auf dem Markt ist - die Technik ist für etwa 250 Euro immer noch absolut in Ordnung. Andererseits ist ein OnePlus One als absoluter Preisbrecher mit noch einmal deutlich neuerer Technik ab 270 Euro zu bekommen - da fällt die Entscheidung schwer.

Die besten Phablets 2014

Zu den besten Phablets gehören aber derzeit immer noch Samsung Galaxy Note 4, Apple iPhone 6 Plus und - für Freunde des mobilen Microsoft-Betriebssystems - Nokia Lumia 1520. Das Samsung-Phablet gilt wegen seiner zusätzlichen Stift-Bedienung, der speziellen und sehr umfangreichen Zusatz-Software und der herausragenden Hardware als das Phablet schlecht hin. Tatsächlich gilt Samsung mit dem ersten Galaxy Note als Begründer der Phablets und kann inzwischen in der vierten Generation von seinem Know-How als Weltmarktführer profitieren. Technisch erwartet den Käufer hier ein 5,7 Zoll großes Display mit satten 2.560 x 1.440 Pixel, ein Snapdragon 805 mit 4 x 2,7 Ghz und 3 GB RAM. Die Kamera knipst Fotos mit 16 Megapixel , die 32 GB interner Speicher können um bis zu 128 GB erweitert werden. Neben den Standards wie WLAN, GPS und Bluetooth versteht sich das Note 4 natürlich auch auf LTE. Das Note 4 bekommt man ab etwa 600 Euro. Eine Nummer exklusiver ist das Note Edge. Dabei handelt es sich technisch um das Note 4, allerdings ist das Display auf einer Seite um die Gehäusekante herumgezogen und kommt so auf 2.560 x 1.600 Pixel. Zudem liefert das seitliche Display einige Sonderfunktionen. Das hat seinen Preis: Etwa 900 Euro kostet das Edge.

Phablets 2014 | (c) Hersteller

Das Samsung Galaxy Note 4 ist der König unter den Phablets

Phablets 2014 | (c) Hersteller

Das liegt auch am Stift

Phablets 2014 | (c) Hersteller

Das Edge kommt mit Um-die-Ecke-Display | (c) Hersteller

 

Apple hat die kleinen Displays aufgegeben und beitet das neue iPhone 6 als Smartphone mit 4,7 Zoll und das iPhone 6 Plus mit 5,5 Zoll an. Technisch gibt es ansonsten nicht viele Unterschiede - im größeren Phablet kommt etwa ein optischer Bildstabilisator zum Einsatz, im kleineren Smartphone nicht. Ansonsten ist das 172 Gramm schwere Gerät mit 7,1 Millimeter sehr flach und as Metallgehäuse liegt dank starker Rundungen angenehm in der Hand. Das 5,5 Zoll große Display zeigt 1.920 x 1.080 Pixel - das sind 400 PPI. Angetrieben wird das iPhone 6 Plus von einem Apple A8 -Prozessor, dessen zwei Kerne auf je 1.400 Mehahertz getaktet sind.. Dennoch gehört das iPhone 6 Plus zu den schnellsten Geräten am Markt, was unter anderem auch an der 64-Bit-Fähigkeit von Prozessor und Betriebssystem liegt. Neben Standards wie WLAN, GPS und Bluetooth verfügt das Apple-Modell jetzt auch über voll verfügbares LTE und den Nahbereichsfunk NFC. Das iPhone 6 Plus kostet ab 799 Euro mit 16 GB internem Speicher, eine Erweiterung per Speicherkarte gibt es nicht.

Phablets 2014 | (c) Hersteller

Das iPhone 6 Plus kommt mit abgerundeten Ecken und Metallgehäuse

Phablets 2014 | (c) Hersteller

Wegen der Größe gibt es eine spezielle Bedienoption | (c) Hersteller

 

Wer unbedingt ein Windows Phone haben will, dabei aber nicht auf ein richtig großes Display verzichten möchte, der kommt um das Nokia Lumia 1520 nicht herum - auch wenn es inzwischen ein Jahr alt ist. Das macht aber nichts, denn Windows Phone ist - ähnlich wie Apples iOS - optimal auf die Hardware zugeschnitten und kommt daher mit weniger Leistung als etwa Android aus. Entsprechend flüssig lauft das 1520, auch wenn der Snapdragon 800 von Qualcom, der das Phablet antreibt, auch schon etwas älter ist. Vor einem Jahr war das Lumia-Modell aber sogar das stärksten Windows-Modell überhaupt. Inzwischen gibt es weitere Modelle mit diesem einstigen Highend-Chip. Zusammen mit 2 GB RAM gibt es bei dem großen Nokia-Phablet kein Ruckeln und kein Zuckeln. Das 6-Zoll-Display des Lumia 1520 bietet eine Auflösung von 1.920 x 1.080p und kommt damit immer noch auf gute 367 Pixel pro Zoll. Ein weiteres Highlight ist die Kamera, die stolze 20 Megapixel zur Verfügung stellt und das Pureview-Logo trägt. Ein Update auf die neueste Windows-Version 8.1 ist inzwischen auch verfügbar, dadurch ist das Geräte up to date, obwohl Nokia keine Smartphones mehr unter eigenem Namen verkauft. Das Nokia Lumia 1520 ist von den drei genannten Hauptgeräten mit etwa 400 Euro das günstigste Modell.

Phablets 2014 | (c) Hersteller

Lumia-Modelle sind bunt, dass...

Phablets 2014 | (c) Hersteller

...ist auch beim 1520 nicht anders | (c) Hersteller

 

Noch mehr Geräte findet ihr in unserer Bildergalerie, da sollte für jeden das Passende dabei sein.

Weitere Kaufratgeber zu Weihnachten:

Kommentar schreiben

Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.

Du bist nicht dabei?
Werde Teil der Community
Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
 
Kommentare
  1. 08.12.14 21:06 Sannemann (Member)

    Hätte gern ein Note edge vom Weihnachtsmann. Ist für mich das derzeit interessanteste gerät. Es ist halt was anderes.

antworten
Anzeige
Aktuelle Geräte im Test
Anzeige