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Vier Schach-Apps auf dem iPad im Test

Vier Schach-Apps für das iPad im Test von Areamobile: Shredder, Schach Free, Schach Professional und Playchess. Nicht jede der vier Apps ist für das Schachspielen auf dem iPad empfehlenswert.

Schach-App Shredder auf dem iPad | (c) AM

Shredder | (c) AM

Schach-App Mastersoft Chess | (c) AM

Schach Professional | (c) AM

Schach-App Playchess von ChessBase auf dem iPad | (c) AM

Playchess | (c) AM

 

Für manche ist es Sport, für andere Spiel. Unabhängig von der Sichtweise hat das Schachspiel enorm vom Internet profitiert. Zwar hat das schachliche Vereinsleben eher unter den Spieleangeboten des Internets und der Computer gelitten, so dass die Mitgliederzahlen des Deutschen Schachbundes seit vielen Jahren mehr oder weniger stagnieren: Heute gibt es rund 2.500 Vereine mit etwa 93.000 Mitgliedern im Deutschen Schachbund. Doch im Internet, an PC oder am Tablet oder Smartphone tummelt sich ein Mehrfaches dieser Menge regelmäßig beim Schachspiel - aus sportlichem Ehrgeiz, zum Spaß, zur Entspannung oder zur kurzfristigen Unterhaltung. Dabei sind die von den Schachspielern, ob Anfänger oder versierter Spieler, gewünschten Anforderungen im Grunde genommen gar nicht so unterschiedlich.

Areamobile hat in den vergangenen vier Wochen vier Schach-Apps auf dem Apple iPad Air gestestet, um einen Überblick über den Bedienkomfort und die Spielefunktionen verschiedener Programme zu gewinnen. Den Anfang machte die kostenpflichtige Shredder-App von Eiko Bleicher, gefolgt von der Gratis-App Schach Free von Christophe Théron. Im dritten Test ging es um die Schach-App Schach Professional von Mastersoft Mobile Solutions und zuletzt um Playchess aus dem Hause der Hamburger Software-Schmiede ChessBase. Unsere Bewertungen fielen dabei ziemlich unterschiedlich aus. Einen repräsentativen Querschnitt der Schach-Apps für das iPad haben wir nicht angestrebt.

Shredder empfehlenswert

Für sehr empfehlenswert halten wir die Schach-App Shredder, die zurzeit für 3,99 Euro im iTunes App Store heruntergeladen werden kann. Das zugrundeliegende Konzept von Shredder ist wohldurchdacht umgesetzt, die App ansprechend gestaltet. Nur das Spielen gegen einen menschlichen Gegner ist mit der Shredder-App nicht möglich - dazu muss man auf die Internetseite von Shredder gehen oder die ShredderChess-App für den Online-Zugang downloaden. Schach Free bietet in der Gratis-Version einen zu eingeschränkten Funktionsumfang und drängt den Anwender permanent zu einem Upgrade auf die 8,99 Euro teure Version Schach Pro. Das 5,99 Euro teure Schach Professional weist in der Summe zu viele störende Faktoren auf, die wir im Testbericht näher beschrieben haben, um als Download-Empfehlung für Schach-Spieler durchzugehen.

Die Playchess-App von ChessBase sticht aus unserer Schach-App-Auswahl hervor, weil sie das Spielen gegen menschliche Gegner mit unterschiedlichen Spielstärken ermöglicht. Das macht auch den Reiz des Schachspieles aus, dass man gegen einen Menschen, der naturgemäß Fehler macht, immer eine Gewinnchance hat. Gegen ein Computerprogramm, das auf eine sinnvolle Spielstärke eingestellt worden ist und sich damit keine Patzer erlaubt, hat der durchschnittliche Schachspieler keine Erfolgschance mehr.

Weitere Informationen: Die Testberichte zu den vier Schach-Apps für das iPad

iPad für den Spaß, PC für die Ambition

Während das iPad vorzüglich geeignet ist, um darauf eine Partie zwischendurch oder zur Erholung auszutragen, ist es für den ehrgeizigen Spieler, der hart an der Vervollkommnung seiner schachlichen Fähigkeiten arbeitet, nicht die geeignete Spieleplattform. Hierfür bietet der große PC-Bildschirm die Möglichkeit, alles Nötige im Blick zu halten: Er kann während des Spiels mit seinem Gegner auf dem vorhandenen Bildschirm chatten, während er beim iPad für dieses Vorhaben in der Regel zu einem Wechsel des Bildschirms gezwungen ist. Dabei bleibt dann meistens die Etikette auf der Strecke ("Danke für die Partie!"), weil der Gegner sich bereits einer anderen Partie zugewandt hat. Aufgerufene Eröffnungs- und Endspieldatenbanken werden auf dem PC umfassender angezeigt; es können mehrere Fenster gleichzeitig geöffnet werden, wenn man nebenbei recherchiert.

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