Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
Anzeige
 

Unter 4 Augen: Xperia Z5, Galaxy S6, iPhone 6S und LG G4 im Kamera-Test

Mit jeder neuen Smartphone-Generation wird nicht nur der technische Unterbau leistungsfähiger, auch die Kameras werden immer besser. Wir haben uns für einen Vergleichstest die vier aktuellen Vorzeige-Smartphones Sony Xperia Z5, Apple iPhone 6S Plus, Samsung Galaxy S6 und LG G4 vorgenommen.

Kamera-Test | (c) Areamobile

Kamera-Test: iPhone 6S (Plus), Samsung Galaxy S6, LG G4, Sony Xperia Z5 | (c) Areamobile

Mit der Qualität der Kamera steht und fällt für einige Kaufwillige die Anschaffung eines bestimmten Smartphones. Verständlich, denn schließlich greift man für einen Schnappschuss heute deutlich häufiger zum Handy, als zur Digitalkamera. Auch in diesem Jahr wollen uns die großen Hersteller mit überragenden Knipsen zum Kauf ihrer Top-Modelle anregen, versprechen Innovationen und natürlich deutlich bessere Fotos als bei der Konkurrenz. Doch ganz so deutlich wie vielleicht noch vor einigen Jahren fallen die Unterschiede gar nicht mehr aus, stattdessen stellen sich mehr und mehr gewisse Schwerpunkte heraus, die die Unternehmen bei ihren Kameras setzen.

Samsung Galaxy S6: Scharfe Kamera ohne Schnickschnack

Kamera-Test | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S6 | (c) Areamobile

Mit dem Galaxy S6 konnte Samsung die schon sehr gute Kamera des Galaxy S5 noch einmal übertrumpfen und stellt damit die derzeit beste Knipse in einem Android-Smartphone. Ähnlich wie beim iPhone können sich Fotografen auf die meist sehr gute Ausbeute über den Automatik-Modus freuen, bekommen über einen Pro-Modus aber auch die Möglichkeit gestellt, einige manuelle Einstellungen an ISO, Weißabgleich oder Fokus vorzunehmen. Herausstechendes Merkmal der Galaxy-S6-Kamera - die mal mit einem hauseigenen Isocell-Bildsensor, mal (wie in unserem Fall) mit einem Sony IMX240 ausgestattet ist - ist der hohe Detailgrad der Aufnahmen. Bei schwindendem Licht büßt das Galaxy S6 seine Spitzenposition allerdings gegen das LG G4 ein.

Pro: Sehr gute Bildqualität bei Tageslicht
Contra: Enttäuschende Aufnahmen bei Dämmerung und Nacht

LG G4: Die Nachtkamera für ambitionierte Fotografen

Kamera-Test | (c) Areamobile

LG G4 | (c) Areamobile

LG ließ bei der Werbung für sein G4 keine Gelegenheit aus, die Kamera über die des Galaxy S6 zu stellen. Die größere Blende und ein manueller Modus sollten den Unterschied bringen, doch zumindest bei Tageslicht sahen wir im Test Samsung noch ein wenig weiter vorn - zu sehr neutralisierte das G4 eine angenehme Lichtstimmung bei Sonnenauf- oder Untergang. Andersherum eignen sich das RAW-Format und die Möglichkeit, Belichtungszeiten von bis zu 30 Sekunden manuell einzustellen eben vor allen Dingen für Aufnahmen unter etwas schwierigeren Lichtbedingungen, immer vorausgesetzt, man möchte sich damit auseinandersetzen. LG versucht beim G4 den Spagat: Laien werden mit einem übersichtlichen Automatik-Modus glücklich gestellt, der in den meisten Lichtsituationen gute bis sehr gute Ergebnisse erzielt, während ambitionierte Fotografen die virtuellen Knöpfe und Einstellräder begrüßen dürften.

Pro: Manuelle Einstellungen
Contra: Etwas zu aggressive Nachbelichtung zerstört Lichtstimmung

iPhone 6S (Plus): Die Schnappschussknipse

Kamera-Test | (c) Areamobile

iPhone 6S Plus | (c) Areamobile

Apple gewährt den Nutzern seiner iPhones seit jeher nur sehr wenige Möglichkeiten, in die technischen Methoden der Bildgestaltung einzugreifen. Blende, Belichtungszeit, ISO - alles Begriffe, die auf dem Apple-Smartphone schlicht nicht anzutreffen sind. Stattdessen müssen Fotografen ihr vollstes Vertrauen in die Software legen, können sich dadurch aber auch vollends auf die künstlerische Inszenierung ihres Motivs konzentrieren. Beim iPhone 6S oder dem hier im Test verwendeten iPhone 6S Plus macht Apple keine Ausnahme, Blitz-, Live-Photos- und HDR-Modus lassen sich ein- oder ausschalten, durch einen eingeblendeten Regler kann ein wenig an der Belichtung gedreht werden, das war es auch schon. Trotzdem zählt das iPhone noch immer zu den besten Smartphone-Kameras, auch wenn der Unterschied zwischen iPhone 6 und iPhone 6S - mit Ausnahme der höheren 12-Megapixel-Auflösung - kaum spürbar ist.

Pro: Knipsen und fertig
Contra: Keinerlei Einstellungsmöglichkeiten

Xperia Z5: Der rasende Hybrid

Kamera-Test | (c) Areamobile

Sony Xperia Z5 | (c) Areamobile

Auf dem Papier macht der neue Sony-Sensor IMX300 aus dem Xperia Z5 mit verlustfreiem Zoom (oder auch "Clear Image Zoom") und Hybrid-Autofokus einen guten ersten Eindruck, dass er die geschürten Erwartungen aber nicht ganz erfüllen kann, mussten wir schon im Test des Smartphones feststellen. Leider geraten die Aufnahmen wie beim Vorgänger allzu oft eher matschig und ein optischer Bildstabilisator fehlt der neuen Sony-Kamera immer noch. Positiv hervorzuheben sind der unglaublich schnelle und auch bis in die Bildecken hineinragende Autofokus oder die von allen Kandidaten beste Belichtungsautomatik. Die Kamera-App von Sony ist seit jeher ein unübersichtliches Sammelsurium aus selten genutzten Einstellungen und so einigen Spielereien, noch dazu ist sie in ihrer aktuellen Verfassung schlicht und ergreifend zu lahm und instabil.

Pro: Sehr schneller und treffsicherer Fokus sowie ausgewogene Belichtung
Contra: Probleme mit der Bildschärfe

Die Technik im Überblick


Galaxy S6
LG G4
iPhone 6S
Xperia Z5
Auflösung
16 Megapixel (16:9)
16 Megapixel (16:9)
12 Megapixel (4:3)
23 Megapixel (4:3)
Blende
f/1.9
f/1.8
f/2.2
f/2.0
Brennweite
28 mm
28 mm
29 mm
24 mm
Bildstabilisator
optisch
optisch
optisch (nur Plus)
digital
Besonderheiten

Laserfokus, manueller Modus
Dual-LED-Blitz
Hybrid-Autofokus, Clear Image Zoom
Kamera-Test | (c) Areamobile

Die Bildausschnitte der Kameras | (c) Areamobile

Kamera-Test | (c) Areamobile

100-Prozent-Ausschnitt | (c) Areamobile

 

Die Fotos von Galaxy S6, G4, iPhone 6S und Xperia Z5 gegenüber gestellt

Auch wenn die Kameras aller vier vorliegender Smartphones bei Tage brauchbare Fotos machen, lassen sich Unterschiede bei der Bildqualität erkennen. Das Galaxy S6 ist dabei trotz seines Stands als Klassenältester noch immer das Smartphone, das die schärfsten und detailliertesten Fotos aufnimmt - die gesteigerte Auflösung des iPhone 6S (Plus) gegenüber dem Vorgänger lässt zwar einige Objekte facettenreicher erscheinen, ganz mit dem Android-Smartphone mithalten kann Apple deshalb aber nicht. Es ist wirklich beachtlich, welche Finessen die Originalansicht einer Aufnahme des Galaxy S6 noch zutage fördern kann, sei es im Bildvorder- oder im Hintergrund.

Samsung Galaxy S6 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S6 | (c) Areamobile

LG G4 | (c) Areamobile

LG G4 | (c) Areamobile

 
iPhone 6S Plus | (c) Areamobile

iPhone 6S Plus | (c) Areamobile

Sony Xperia Z5 | (c) Areamobile

Sony Xperia Z5 | (c) Areamobile

 

Auch das G4 macht hier eine gute Figur und auf vielen Fotos lassen sich die Unterschiede zum koreanischen Rivalen im direkten Vergleich nur durch die etwas stärker ausgeprägte Weichzeichnung erkennen, die auch für eine etwas ruhigere Tiefenunschärfe sorgt - sofern sich so etwas wie ein Bokeh bei den physikalischen Limitationen einer Smartphone-Kamera überhaupt verwirklichen lässt. Trotz der nominell meisten Bildpunkte auf einem Bild hat Sonys neue Kamera im Xperia Z5 in dieser Disziplin keine Chance gegen die Konkurrenz. Losgelöst vom gesetzten Fokus bestehen die Fotos gleichermaßen aus scharfen und matschigen Texturen, noch dazu sind die Ecken der Aufnahmen - bei unserem Testgerät vor allem die rechte Seite - stets unschärfer als der Rest.

Samsung Galaxy S6 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S6 | (c) Areamobile

LG G4 | (c) Areamobile

LG G4 | (c) Areamobile

 
iPhone 6S Plus | (c) Areamobile

iPhone 6S Plus | (c) Areamobile

Sony Xperia Z5 | (c) Areamobile

Sony Xperia Z5 | (c) Areamobile

 

Dass die Aufnahmen aus dem Xperia Z5 so unscharf erscheinen, hat mehr mit dem Post-Processing durch die Software und die offenbar ungenügende Beschaffenheit der Linse zu tun als mit dem Fokusmotor. Den haben die Japaner für ihr aktuelles Kameramodul nämlich grundlegend überarbeitet und setzen auf eine Hybrid-Lösung aus Hard- und Software (wie genau das funktioniert erklären wir euch an dieser Stelle). Tatsächlich ist das Ergebnis beeindruckend, keine der anderen Kameras kann so schnell zwischen verschiedenen Objekten hin und her fokussieren und ist dabei so treffsicher wie das Xperia Z5. Ein weiterer Vorteil des Sony-Handys: Durch den Einsatz von 192 Fokuspunkten können selbst die Bildecken mühelos scharf geregelt werden - anders als bei Samsung, LG und Apple.

Während Galaxy S6 und G4 oft einmal zum Schnellschuss tendieren und komplett unscharfe Aufnahmen vorlegen, da lässt sich das iPhone 6S (Plus) bei Zweifel ein wenig mehr Zeit, immerhin sitzt der Fokus dann meist auch. Nicht bestehen kann die Sony-Kamera allerdings bei Dunkelheit gegen den Laserfokus von LG, der bedingt durch seine Technik auch in dunkelsten Gefilden etwas zuverlässiger seinen Schärfepunkt findet.

Samsung Galaxy S6 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S6 | (c) Areamobile

LG G4 | (c) Areamobile

LG G4 | (c) Areamobile

 
iPhone 6S Plus | (c) Areamobile

iPhone 6S Plus | (c) Areamobile

Sony Xperia Z5 | (c) Areamobile

Sony Xperia Z5 | (c) Areamobile

 

Punkte wieder gut machen kann Sony bei der Belichtungsautomatik, die in den meisten Fällen sogar die der Konkurrenz übertrifft. Das Xperia Z5 liefert sehr ausgewogene Fotos ab, während das Galaxy S6 von Samsung bei der Bilddynamik gerne übertreibt und Mitteltöne und Schatten ein wenig zu dunkel zeichnet. Das kontrastreiche Bild sticht zwar am ehesten hervor, entfaltet aber nicht selten die Wirkung einer HDR-Aufnahme und wirkt dadurch ein wenig unnatürlich. Das iPhone 6S (Plus) handelt zwar die Lichter - vor allem bei Wolken - etwas besser als das Xperia Z5, dafür geraten die Mitteltöne aber oft auch ein wenig zu finster. Das G4 leistet bei der Belichtungsmessung am Tage grundlegend gute und bisweilen bessere Arbeit als Apples und Samsungs Kameras, tendiert aber zur leichten Überbelichtung und zerstört damit vor allem in der Dämmerung die Lichtstimmung.

Samsung Galaxy S6 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S6 | (c) Areamobile

LG G4 | (c) Areamobile

LG G4 | (c) Areamobile

 
iPhone 6S Plus | (c) Areamobile

iPhone 6S Plus | (c) Areamobile

Sony Xperia Z5 | (c) Areamobile

Sony Xperia Z5 | (c) Areamobile

 

Das hat allerdings nicht nur mit der Belichtung, sondern auch mit dem Weißabgleich zu tun, den LG meist etwas zu kühl ansetzt. Allerdings haben auch die Mitstreiter - und viele andere Digitalkameras - so ihre Probleme mit dem automatischen Weißabgleich, weswegen es in kritischen Lichtsituationen durchaus lohnt, mehr als einmal den Auslöser zu betätigen und die Fotos danach miteinander zu vergleichen. Auch bei der Interpretation der Farben unterscheiden sich die Smartphones: Das iPhone will eher abbilden, was wirklich ist, während die anderen mit etwas stärkerer Sättigung zu einer künstlicheren bzw. künstlerischen Auslegung der Szene tendieren.

Samsung Galaxy S6 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S6 | (c) Areamobile

LG G4 | (c) Areamobile

LG G4 | (c) Areamobile

 
iPhone 6S Plus | (c) Areamobile

iPhone 6S Plus | (c) Areamobile

Sony Xperia Z5 | (c) Areamobile

Sony Xperia Z5 | (c) Areamobile

 

Nichts mit Kunst zu tun hat hingegen der fiese Blaustich, der sich auch bei Sonys aktuellem Flaggschiff über Aufnahmen bei Dunkelheit legt, mit dem wohl der Eindruck einer Nachtszene verstärkt werden soll - tatsächlich aber stört er einfach nur. Unerheblich ist es dabei, ob die "Überlegene Automatik" oder einer der Nachtmodi aus dem Fundus der "Manuellen Einstellungen" gewählt wird, das Bild sieht schlicht merkwürdig aus. Verschmerzbar wäre dieser Umstand vielleicht dann, wenn die Fotos auch etwas hermachen würden - tun sie aber in den meisten Fällen nicht. Denn trotz solcher Modi wie "Nachtaufnahme" und "Nachtszene" überschreitet die Belichtungszeit nicht einmal die Sekunde. Das gleiche Problem haben auch Galaxy S6 und iPhone 6S (Plus), die lieber den ISO-Wert hochschrauben, als auf ein Stativ zu wetten und keine dezidierten Nachtmodi anbieten.

Samsung Galaxy S6 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S6, Automatik, mit Stativ | (c) Areamobile

LG G4 | (c) Areamobile

LG G4, Automatik, mit Stativ | (c) Areamobile

 
iPhone 6S Plus | (c) Areamobile

iPhone 6S Plus, Automatik, mit Stativ | (c) Areamobile

Sony Xperia Z5 | (c) Areamobile

Sony Xperia Z5, Automatik, mit Stativ | (c) Areamobile

 

Den gibt es auch beim LG G4 nicht und die Nachtaufnahmen aus dem Automatik-Modus gelingen mindestens ebenso unvorteilhaft wie bei den Kontrahenten. Allerdings haben die Koreaner mit dem "Manuellen Modus" ein Ass im Ärmel, das der Kamera in dieser Disziplin zur Spitzenposition verhilft: Am G4 dürfen Belichtungszeiten von bis zu 30 Sekunden eingestellt und damit für viele Situationen auch genügend Licht eingesammelt werden. Mit längerer Belichtung gibt es auch mehr Bildrauschen und so einige Fehlerpixel in komplexeren Farbverläufen zu vermelden, aber immerhin gibt es überhaupt ein - recht ansehnliches - Foto.

Samsung Galaxy S6 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S6, Automatik, mit Stativ | (c) Areamobile

LG G4 | (c) Areamobile

LG G4, Manueller Modus, 15 Sekunden Belichtung, mit Stativ | (c) Areamobile

 
iPhone 6S Plus | (c) Areamobile

iPhone 6S Plus, Automatik, mit Stativ | (c) Areamobile

Sony Xperia Z5 | (c) Areamobile

Sony Xperia Z5, Modus Nachtszene, mit Stativ | (c) Areamobile

 

Außerdem schlägt sich die Konkurrenz nicht unbedingt besser, denn trotz ungenügender Belichtung neigt vor allem das Galaxy S6 zu starkem Rauschen und störenden Flecken auf den Fotos. Auch das iPhone 6S (Plus) reißt bei wenig Umgebungslicht ein wenig über die Stränge, bei mindestens einer vorhandenen Lichtquelle schlägt sich das Apple-Smartphone diesbezüglich aber mit am besten. Das gilt auch für die Erhaltung von Bilddetails, die beim Galaxy S6 der Rauschreduzierung zum Opfer fallen.

Samsung Galaxy S6 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S6, Automatik, ohne Stativ | (c) Areamobile

LG G4 | (c) Areamobile

LG G4, Automatik, ohne Stativ | (c) Areamobile

 
iPhone 6S Plus | (c) Areamobile

iPhone 6S Plus, Automatik, ohne Stativ | (c) Areamobile

Sony Xperia Z5 | (c) Areamobile

Sony Xperia Z5, Automatik, ohne Stativ | (c) Areamobile

 

Fazit

Einen eindeutigen Gewinner gibt es wie schon eingangs erwähnt nicht in diesem Kamera-Vergleich. Vielmehr hat jede der vier Kameras so ihr Steckenpferd und Disziplinen, in denen sie sich weniger gut schlagen.

  • Das LG G4 erlaubt als einziges der hier getesteten Smartphones einen manuellen Eingriff in die Belichtungszeit und die Aufnahme im RAW-Format und spricht damit überwiegend Fotografen an, die ein wenig mehr experimentieren und das mit ein wenig Erfahrung das Beste aus der jeweiligen Lichtsituation herausholen möchten.
  • Das Xperia Z5 bietet technisch spannende Neuerungen, mit denen allein sich Nutzer aber nun mal nichts kaufen können - die Sony-Knipse bleibt durch die miese Software-Nachbearbeitung hinter ihren Möglichkeiten zurück.
  • iPhone 6S (Plus) und Galaxy S6 wollen es dem Fotografen so einfach wie möglich machen und gestatten nur wenige Anpassungen, liefern aber zumindest bei Tageslicht gute bis sehr gute Ergebnisse ab. Bei Nachtaufnahmen mit sehr wenig Licht haben sie aber keine Chance gegen ein G4.
Autor: Tobias Czullay
Kommentar schreiben

Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.

Du bist nicht dabei?
Werde Teil der Community
Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
 
Lesen Sie alle 7 Kommentare in unser Community.
Kommentare
  1. 09.11.15 15:37 jennss (Advanced Member)

    Beim S6 gibt es doch einiges manuell einzustellen. Ich nutze oft den Pro-Modus mit höherer Sättigung und bei Kunstlicht stufenlos korrigiertem Weißabgleich. Aber auch der der Essen-Modus (Download gratis) ist toll. Dass der Belichtungskorrekturregler im Automatik-Modus immer direkt verfügbar ist, finde ich auch gut.
    Euer Contra "Enttäuschende Aufnahmen bei Dämmerung und Nacht" kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde die Bilder bei wenig Licht ziemlich gut, auch dank des Stabis und der großen Blende. Nur Langzeitbelichtung geht nicht, aber wer setzt ein Handy schon auf ein Stativ? Bei Kunstlicht ist das Korrigieren des Weißabgleichs sehr zu empfehlen. (Pro-Modus oder Essen-Modus)

    BTW: Ich finde, ihr hättet 6s und 6s Plus mehr trennen müssen. Der Bildstabi sollte doch einiges ausmachen bei wenig Licht.

  2. 09.11.15 13:16 tia (Member)
    Es gibt beim z5 keine 15 Mpx

    dankort1,
    es gibt beim z5 keine 15 Mpx.

    Bei Low Light Bedingungen wird das Bild unter "manuell" mit 8Mpx ähnlich gut wie bei "Auto" und 8 Mpx.
    Wichtig aber,es wird immer viel besser als jeweils mit 23 Mpx

    Mach doch mal den hier vorgestellten Testvergleich bei wenig Licht mit dem Z5 unter "manuellem Modus "oder unter "Automatik" und 8 Mpx und ich garantiere dir das Z5 wird gewinnen

  3. 09.11.15 12:49 dankort1
    Toller Testbericht...

    Zuerst mal ein herzliches Dankeschön für diesen tollen Kamera-Testbericht an das gesamte AM-Team!
    Bestätigt auch meine persönlichen Erfahrungen mit dem S6,G4 & Z5 von meinem Bruder.

    Bezüglich dem Z5 sehe ich das größte Problem am fehlenden OIS und der (leider!) grottenschlechten Software Nachbearbeitungssoftware. Warum Sony dieses nach jahrelanger Erfahrung nach wie vor nicht hinbekommt, ist mir ein absolutes Rätsel...

    @foetor
    Hätte man das normale 6s genommen, so wäre die durchaus berechtigte Kritik bzgl. des fehlenden OIS groß gewesen. Deshalb die richtige Entscheidung die Plus Version mit OIS zu nehmen!

    @tia
    Sorry aber deine Aussage trifft nicht einmal ansatzweise zu. Bei Nachtaufnahmen oder unter Low Light wäre das Ergebnis mit dem Automodus mit 8MP wesentlich schlechter gewesen bzw. extrem vermatschte Fotos!
    Bei Sonys Xperia Z Modellen fährt man grundsätzlich unter solch "schlechten" Lichtbedienungen am besten mit manueller Einstellung. Ich habe mit dem Z5 mit der Nachtszene Einstellung bei 15MP die mit Abstand besten Ergebnisse erzielt!
    Der Automodus bzw. Intelligente Modus ist m.M.n nur bei sehr guten Verhältnissen zu gebrauchen. Aber selbst dann erzielt er nicht immer das beste Ergebnis...

  4. 09.11.15 10:01 ollimi (Advanced Member)

    @foetor
    Ich nehme an wegen dem optischen Bildstabilisator, den das "normale" nicht hat!

  5. 08.11.15 16:34 mcRebe (Advanced Member)

    ganz meiner meinung, tia!

    die kamera an sich ist super, nur eben die software & grundeinstellung ist dürftig. was glücklicherweise auch im test geschrieben steht.

  6. 08.11.15 16:25 tia (Member)
    Falsche Einstellung bei Nacht

    Low Light Aufnahmen sind beim Z5 im Automatikmodus und 8 Mpx unschlagbar gut.
    Die Aufnahmen im Test wurden mit Auto 23 Mpx und die simnd bei Low Light wirklich schwach.

    Also nächste Mal bitte bei Low Light Auto mit 8Mpx aufnehmen

antworten
Anzeige
Aktuelle Geräte im Test
Anzeige