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Google Pixel C: So gut ist die magnetische Tastatur

Google baut mit dem Pixel C nicht nur erstmals ein Tablet selbst, sondern liefert auch gleich eine Tastatur dazu. Die ist mit 169 Euro aber auch reichlich teuer. Lohnt sich ein Kauf daher überhaupt? Wir haben uns die Tastatur des Google Pixel C im Detail angeschaut.

Google Pixel C Unboxing | (c) Areamobile

Für Vielschreiber: Google Pixel C Tastatur | (c) Areamobile

Auf einem Touchscreen kann man kurze Texteingaben durchaus tätigen, längere Texte will man darauf aber auch nicht schreiben. Da aber auch Tablets immer mehr zum vollwertigen Laptop-Ersatz werden wollen, hat nun auch Google seinem neuen Vorzeige-Brett Pixel C eine Tastatur spendiert. Der Haken: Sie ist nicht etwa im Lieferumfang enthalten, sondern muss ggf. separat gekauft werden - und zwar für recht happige 169 Euro in der Preisvorstellung des Herstellers. Da überlegt man sich eine Anschaffung gleich zweimal, das Keyboard sollte bei solch hohen Anschaffungskosten auch ziemlich gut sein. Aber ist es das auch wirklich?

Mit Magneten zum Erfolg

Wir sagen: Ja, das ist es. Aus mehreren Gründen. Die Pixel-C-Tastatur verbindet sich per Bluetooth LE automatisch mit dem Tablet, sobald es per Magnet an das Tablet angedockt ist. Dazu legt man einfach nur den unteren Teil des Tablets auf den großen freien Bereich über den Tasten der Tastatur. Das klappt durch entsprechende Polung der Magnete nur im Querformat und auch nur, wenn die Frontkamera oben liegt. Der Magnet hält das Tablet dann so fest, dass es durch einfaches Schütteln nicht mehr zu entfernen ist. Wer beides wieder trennen will, muss das Tablet an einer Seite quasi vom Magneten herunterdrehen. Klingt kompliziert, ist es aber im Alltag nicht. Außerdem muss der Magnet auch so stark sein, denn hat man beide Geräte erst einmal miteinander verbunden, kann man das Tablet mit geringem Kraftaufwand aus der - in Relation zur Tastatur - liegenden Position frei um fast 90 Grad aufrichten, da der Magnet der Tastatur an einem Scharnier befestigt ist.

Google Pixel C Unboxing | (c) Areamobile

Oben auflegen und dann...

Google Pixel C Unboxing | (c) Areamobile

...einen beliebigen Winkel zwischen 90 und 180 Grad wählen | (c) Areamobile

 

Schnelles Tippen ist kein Problem

Der einmal eingestellte Winkel hält ebenfalls sehr gut, auch wenn das Tablet leicht schwingt wenn es auf der Tastatur etwas vehementer zur Sache geht. Sie ist exakt so breit wie das Google Pixel C und bietet ein vollwertiges Tastenset inklusive Ziffernreihe oben, Pfeiltasten unten rechts und Umlauten. Sondertasten zur Bedienung von Android, etwa um direkt zum Homescreen zu kommen oder eine Zurücktaste, gibt es leider nicht. Dafür wurden die Tasten nicht nur fast so groß wie bei einer herkömmlichen Tastatur gestaltet, sondern haben auch einen guten Abstand zueinander. Ein weiterer Pluspunkt: Druckpunkt und Tastenhub sind nahezu perfekt, wer auf einer Laptop-Tastatur schreiben kann, der hat auch beim Pixel C keine Probleme.

Google Pixel C Unboxing | (c) Areamobile

Groß, breit und...

Google Pixel C Unboxing | (c) Areamobile

...äußerst ergonomisch zu bedienen | (c) Areamobile

 

Zwar fehlen die angesprochenen Android-Tasten, sodass man immer wieder zwischendurch auf den Touchscreen tippen muss, aber dafür hat Android von Hause aus schon ein gewisses Verständnis für Hardware-Tastaturen. So wacht das Tablet bei einem Druck auf eine beliebige Taste auf und die Leertaste entsperrt das Gerät (ein direkter Druck auf Space sorgt für gleichzeitiges Aufwachen und Entsperren), mit den Pfeiltasten kann man durch Apps auf dem Homescreen navigieren und mit Enter ausführen, außerdem landet man bei Verwendung von Buchstaben- oder Zifferntasten direkt in der Google-Suche.

Tastatur und Schutz in einem

Wird die Tastatur nicht mehr benötigt, lässt sie sich bei weiterer Verwendung des Pixel C einfach magnetisch unter das Tablet heften. Dadurch steigt die Dicke dann von etwa 7 Millimeter für das Tablet auf insgesamt etwa 13 Millimeter für Tablet und Tastatur, aber man hat auch gleich einen Aufbewahrungsort für das Keyboard. Durch das Zusatzgewicht von knapp 400 Gramm wird das Pixel C dann aber natürlich deutlich unhandlicher. Beim Transport stört das aber weniger. Dafür wird die Pixel-C-Tastatur dann einfach mit der Tastatur auf das Display des Tablets gelegt, so dass die schicke Metallrückseite des Keyboards mit ihren vier Gumminoppen für sicheren Stand auf glatten Oberflächen nach außen zeigt. Auch hier wird sie wieder magnetisch fest an Ort und Stelle gehalten und durch die Magnet-Polung klappt das nur in einer Ausrichtung. Das hat auch ihren Grund. Denn koppelt man die Tastatur auf diese Art magnetisch an das Tablet an, so wird sie vom Tablet geladen - keine Extrakabel, kein Gefummel. Einfach so. Klasse, oder?

Google Pixel C Unboxing | (c) Areamobile

Unterwegs schützt die Tastatur das Display

Google Pixel C Unboxing | (c) Areamobile

Dadurch wird das Pixel C allerdings dicker und schwerer | (c) Areamobile

 

Fazit

Drei Dinge stören uns mehr oder weniger an der Tastatur des Pixel C von Google: Das ist einmal zweifelsfrei der Preis - das Keyboard ist richtig gut, aber 169 Euro sind wirklich viel Geld. Außerdem verfügt das Keyboard leider nicht über eine Ladestandsanzeige - so kann die Tastatur theoretisch genau zum ungünstigsten Zeitpunkt leer sein. Andererseits dürfte man die Möglichkeit, das Display des Tablets durch die Tastatur zu schützen, wohl meist gern nutzen - und dabei wird ja das Keyboard geladen. Bleiben nur noch die fehlenden Android-Tasten, aber so richtig schlimm ist das im Alltag auch wieder nicht. Stattdessen besticht das Keyboard mit Design, Verarbeitung, Materialanmutung und Ergonomie. Kurz: Die Pixel-C-Tastatur bietet viel Leistung für viel Geld. Ob man das ausgeben will, muss letztendlich jeder Nutzer selbst entscheiden.

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Kommentare
  1. 24.02.16 08:51 PatrickTraugott
    Google Pixel c

    Google Pixel c ist am häufigsten verwendete Produkt in Deutschland. Ganz Europa behandeln.
    Weitere Informationen finden Sie Kamagra-http://www.dragonapotheke.com/

  2. 18.01.16 12:01 Lanxon (Newcomer)

    Läd sich die Tastatur nicht bei der Benutzung auf ? Ergo brauch man keine Ladestandanzeige oder ?

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