Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
Anzeige
 
 

iPhone X: Das kann die neue Apple-Kamera

Stefan Schomberg 14.09.2017 - 17:00 | 6
Inhaltsverzeichnis
iPhone X: Das kann die neue Apple-Kamera

Die Kameras des iPhone X gehören zu den Highlights des Apple-Smartphones. Wir erklären in diesem Artikel, was bislang an technischen Daten zu den Kameras bekannt ist und welche besonderen Funktionen sie bieten.

Die Kamera wird Smartphone-Nutzern immer wichtiger, das haben natürlich auch die Hersteller längst erkannt. Entsprechend überbieten sie sich gegenseitig - nicht mehr mit Megapixel, sondern beispielsweise mit Blendenöffnungszahlen. Denn während die bloße Pixelzahl zwar auch, aber längst nicht nur für die Bildqualität eines Fotos verantwortlich ist, lässt eine größere Offenblende einer Smartphone-Kamera viel Licht für mehr Details in den Bildern durch. Wichtig dafür sind auch  andere Hardware-Komponenten wie etwa die Linsen oder der Sensor und dessen Größe. So hat zum Beispiel LG beim neuen Spitzenmodell V30 die Blendenöffnungszahl auf f/1.6 verbessert und setzt zudem auf Glaslinsen. Bei der Pixel-Größe steckt LG beim V30 dagegen zurück: 1 µm ist vergleichsweise klein.

LG V30 | (c) Areamobile
Kamera des LG V30

Dass die Kamera des LG V30 im ersten Test gut bewertet wird, liegt nicht nur an (teilweise) herausragender Hardware, sondern auch an der Software. Wie groß deren Einfluss auf die Gesamtqualität von Smartphone-Kameras ist, zeigt Sony seit Jahren ziemlich eindrucksvoll - und zwar als Negativbeispiel. Denn während der Hersteller mit seinen eigenen Kameramodulen bestenfalls befriedigende bis gute Bildqualität erreicht, liefern die Smartphone-Kameras von Konkurrenten, die auf Sonys Bildsensoren setzen, teilweise deutliche bessere Bildqualität ab. Wie groß der Einfluss der Software auf die Bildqualität in der digitalen Fotografie ist, zeigt der Begriff der "Computational Photography". Die Software ersetzt und verbessert in der digitalen Fotografie optische Prozesse. Ein greifbares Beispiel ist der Live-Bokeh-Effekt, den immer mehr Smartphones leisten. Da ein echtes Bokeh physikalisch von einem Smartphone nicht erzeugt werden kann, wird dieser Effekt einfach errechnet.

Die Hardware der Hauptkamera

Apple iPhone X | (c) Apple
Apple iPhone X | (c) Apple

Und das führt uns zum iPhone X. Denn das hat mit - den spärlichen Informationen von Apple nach - ordentlicher Hardware sowie spezieller Software gute Voraussetzungen für sehr gute Bildqualität. Die beiden Kameras lösen jeweils mit 12 Megapixel auf, eine der Linsen hat dabei eine Brennweite von 28 Millimetern und eine Blendenöffnung von f/1.8, das Teleobjektiv mit zweifacher Vergrößerung 56 Millimeter und f/2.4. Beide Linsen sind wie im Samsung Galaxy Note 8 optisch stabilisiert, zum Aufhellen von Motiven im Nahbereich gibt es einen Quad-LED-Blitz. Die Bildsensoren sind laut Apple größer als die Vorgängermodelle und fangen damit über 80 Prozent mehr Licht ein. Gerüchteweise sind sie 1/2 Zoll groß - das wäre für ein Smartphone sehr groß.

Ein wichtiger Teil der neuen Hardware ist aber auch der neue A11-Bionic-Chip mit neuronalem Netzwerk und ein von Apple selbst entwickelter Bildsignalprozessor (ISP). Damit nimmt die X-Kamera einen größeren Dynamikumfang dank besserer Farbfilter auf, und der Autofokus soll bei dunkler Umgebung schneller arbeiten. Ein weiterer Vorteil: Da nicht die Software, sondern die Hardware dafür zuständig ist, kann Bildrauschen besser als zuvor reduziert werden.

Kommentar schreiben

Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.

Du bist nicht dabei?
Werde Teil der Community
Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
 
Lesen Sie alle 6 Kommentare in unser Community.
Kommentare
  1. 15.09.17 21:38 Oannes (Youngster)

    Zugegeben: Der "Kamerabuckel" ist optisch wahrlich kein Highlight. Wenn jedoch die Qualität der Photos und die gestalterischen Mlglichkeiten die verbauten, den "Buckel" verursachenden Komponenten eben diese Bauweise rechtfertigen, dann ist das auch gar nicht so schlimm. Es bleibt ein schönes Gerät. Also bitte nicht vorab übertreiben mit der Kritik.

  2. 15.09.17 15:56 tayler (Advanced Member)

    Die iPhone X oder die iPhone 8 Kamera's sind immer noch nicht in der Lage 3D und Super Slow Motion mit 960fps aufzunehmen.

    Also, alles relativ ob das Gesamtpaket gut oder schlecht ist.

  3. 15.09.17 10:29 Handyverwurster (Advanced Member)
    Interessanter Artikel, danke!

    Aber eine Frage habe ich (mindestens) noch:

    Kann man das neue Fotoformat HEIF auch in Photoshop oder gängigen Bildbetrachtern am PC öffnen und bearbeiten? Mir ist da bislang nichts bekannt.

    Und ein 1/2-Zoll Sensor wäre schon der Kracher, das muss man sagen. Warten wir's mal ab...

  4. 15.09.17 09:05 Stefan Schomberg (Leitender Testredakteur)

    Und auf englischsprachigen seiten erst...!;)

  5. 15.09.17 01:09 chief (Professional Handy Master)

    Auf die Kamera des neuen iPhone X bin ich schon sehr gespannt. Das was man von ihr bisher gehört hat, macht wirklich Lust auf mehr.

    Bei Androidpit gibt es rein zufällig ebenfalls einen Artikel nur zur Kamera des iPhone X ;)
    (der am gleichen Tag erschien)

  6. 14.09.17 19:38 IchEssKeinObst (Youngster)

    Leider macht der üble Kamerabuckel das ansonsten astreine Design des Gesamtpakets iPX total kaputt, wie ich finde. Da kann die Kamera noch so gut sein. Die Qualität ist durch die schlimme Design-Unstimmigkeit (um es mal nett zu umschreiben) zu teuer erkauft.

antworten
Aktuelle Geräte im Test
Anzeige
Anzeige