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Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Polygamie der Monitore

Oliver Nickel | Golem.de 19.09.2017 - 16:40 | 1
Inhaltsverzeichnis
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Polygamie der Monitore

Trotz der Größe von einer Zigarrenschachtel lassen sich an den Lenovo Thinkstation P320 Tiny bis zu sechs Bildschirme parallel betreiben. Wie sich der Mini-PC sonst im Test schlägt, lest ihr in dem folgenden Test.

Das kleine Schwarze für den Schreibtisch: Workstation-Computer im kleinen Formfaktor sind eine in vielen Unternehmen beliebte Alternative zu größeren und klobigeren Desktop-Systemen. Bei weniger Energiebedarf und mehr Platz auf dem Arbeitstisch wundert das nicht. Außerdem sind Prozessoren und Grafikkarten im kleinen Formfaktor meist nicht wesentlich langsamer bei Büroarbeiten. Das beweist etwa HP mit seinem Slice-PC, und das will auch Lenovo mit der Thinkstation P320 Tiny erreichen, die wir als Testmuster vom Hersteller erhalten haben.

Unser Modell ist für eine solch kleine Set-Top-Box mit Windows 10 Pro in der Theorie sehr gut ausgestattet: Ein Intel-Core-i7-7700T-Prozessor und eine dedizierte Nvidia-Quadro-P600-Grafikkarte finden in dem nur 18 x 17,5 x 3,5 cm großen Quader Platz. Dazu kommen 16 GByte RAM und eine 512-GByte-SSD. Was will man mehr in so einer Zigarrenschachtel?

Lenovo meint: mehr Anschlüsse! An die Thinkstation lassen sich sechs Bildschirme gleichzeitig anschließen. Die Rückseite des kleinen PCs ist mit vier Mini-Displayport-1.4-Buchsen und zwei Displayport-1.2-Anschlüssen geradezu übersät. Dazu kommen fünf USB-A-Anschlüsse mit USB-3.0-Geschwindigkeit, davon zwei an der Front und drei auf der Rückseite. Trotzdem hat das System noch Platz für eine externe WLAN-Antenne und einen RJ-45-Anschluss mit Gigabit-Ethernet-Geschwindigkeit.

Lenovo Thinkstation P320 | (c) Golem
Lenovo Thinkstation P320 | (c) Golem

Lediglich einen USB-Typ-C-Port können wir nicht finden. Doch dieser Anschluss wird bisher fast nur bei mobilen Systemen eingesetzt. Desktop-Nutzer möchten auch Desktop-Anschlüsse und Lenovo bietet genau die in einem kleinen Paket. Erster Eindruck von der kleinen Workstation: sehr gut! Und auch beim ausführlichen Testen ist an der Lenovo Box wenig auszusetzen.

 

Komplettpaket für direkte Installation

Mitgeliefert wird neben dem PC eine großzügige Auswahl an Zubehör. Lenovo liefert eine Maus, Tastatur, ein Kensington-Schloss-Kabel und Vesa-Halterungen für das Gehäuse und das Netzteil mit. Dabei fällt auf, dass das Netzteil an sich verhältnismäßig groß ist. Lenovo spart damit natürlich zum einen Platz im knapp bemessenen Gehäuse und zum anderen Abwärme, die vom Netzteil selbst produziert wird.

Lenovo Thinkstation P320 | (c) Golem
Lenovo Thinkstation P320 | (c) Golem

Damit hat die Thinkstation P320 Tiny alle notwendigen Teile, um nach dem Auspacken zu einem leistungsfähigen System zusammengebaut zu werden. Das spart den Firmenadministratoren viel Zeit und damit den Unternehmen Geld. Gerade durch die vielen Displayport-Buchsen ist die Box wesentlich mehr als nur eine Office-Maschine.

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Kommentare
  1. 20.09.17 08:49 Hunter (Handy Profi)

    Ein kleineres Netzteil wäre sehr wünschenswert in dem Zusammenhang...

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