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Vergleichstest: Zwölf smarte Lautsprecher mit Alexa oder Google Assistant

Ingo Pakalski | Golem.de 09.12.2017 - 17:03 | 2
Vergleichstest: Zwölf smarte Lautsprecher mit Alexa oder Google Assistant

Neben dem Google Home Mini und Amazons Echo gibt es mittlerweile zahlreiche smarte Lautsprecher mit Alexa oder dem Google Assistant. Überraschenderweise fällt es dabei selbst einigen Firmen aus der Hi-Fi-Branche schwer, den Echo-Geräten Paroli zu bieten - abgesehen von zwei Modellen.

Die Auswahl bei smarten Lautsprechern ist in den vergangenen Wochen viel größer geworden. Amazon hat zwei neue Modelle auf den Markt gebracht und bietet mit dem Echo Show auch eins mit integriertem Display an. Von Google ist der Home Mini dazugekommen, der sich als überraschend würdiger Einstieg in die Welt smarter Lautsprecher entpuppt. Aber es gibt längst nicht nur die Geräte von Amazon und Google; beide Unternehmen stellen ihre digitalen Assistenten Alexa respektive Google Assistant anderen Herstellern zur Verfügung, damit diese eigene damit ausgestattete Produkte auf den Markt bringen können.

Es geht um guten Klang

Die Konkurrenz will sich vor allem durch eine bessere Klangqualität von Amazon- und Google-Lautsprechern abheben, glänzt aber auch durch Sonderfunktionen wie Akkubetrieb oder ein wasserdichtes Gehäuse. Wir haben uns hat sich neben vier neuen Modellen von Amazon und Google auch acht Geräte anderer Hersteller angeschaut und angehört. Darunter waren zwei, die endlich einen ordentlich hämmernden Bass liefern.

Mit dabei ist Googles preisgünstiger Einstieg in den Bereich smarter Lautsprecher, der Google Home Mini. Der große Echo-Lautsprecher hat von Amazon mit dem Echo 2 einen Nachfolger bekommen, der in einem kleineren Gehäuse sitzt und deutlich billiger ist. Mit dem Echo Plus gibt es den ersten smarten Lautsprecher mit eingebautem Smart-Home-Hub. Zum klanglichen Vergleich haben wir auch den Echo Show mit herangezogen, der als weitere Besonderheit ein Display hat. Auf die Alexa-Möglichkeiten auf einem Display sind wir bereits ausführlich in einem separaten Test eingegangen.

Außerdem haben wir uns die ersten smarten Lautsprecher mit Akkubetrieb vorgenommen, die in einem wasserdichten Gehäuse untergebracht sind. Dazu zählen der Blast und Megablast von Ultimate Ears sowie der Link 20 von JBL. Mit dem Moto Smart Speaker ist auch ein Lautsprechermodul speziell für die Lenovo-Smartphones der Moto-Z-Modellreihe dabei. Der LF-S50G von Sony kann als einziger smarter Lautsprecher auch mit Luftgesten gesteuert werden. Die größten Lautsprecher sind von Onkyo und Sonos.

Besonders gespannt waren wir auf den Sonos One und den Onkyo G3, die beide ein großes Gehäuse und damit das Potenzial haben, den besten Klang im Testfeld zu liefern. Einige der zur Ifa 2017 präsentierten Lautsprecher wie etwa der Panasonic GA10 mit Google Assistant, der Alexa-Lautsprecher Allure von Harman Kardon oder der Link 300 von JBL erscheinen erst Anfang nächsten Jahres.

Smarte Lautsprecher im Test | (c) Martin Wolf / Golem.de
Alle smarten Lautsprecher mit Akku | (c) Martin Wolf / Golem.de

In einer Disziplin blieben die Echo-Lautsprecher weiterhin ungeschlagen und brauchen die Konkurrenz nicht zu fürchten. Kein anderer Testteilnehmer hatte so empfindliche Mikrofone. Vor allem Google macht den Herstellern hier das Leben unnötig schwer. Einen sehr preisgünstigen Einstieg in die Welt smarter Lautsprecher macht der Home Mini von Google möglich.

Home Mini: überraschend guter Klang

Mit dem Home Mini bietet Google eine Konkurrenz zu Amazons Echo Dot und den mit Abstand preisgünstigsten smarten Lautsprecher im Test an. Der Echo Dot ist als Alexa-Lautsprecher geeignet, die Mikrofone sind hochempfindlich, so dass das Gerät auf Zuruf sofort reagiert. Die Musikwiedergabe ist damit jedoch kein Vergnügen; der Klang wirkt dumpf und muffig, Höhen kommen nicht klar rüber und der kleine Puck hat Mühe, den Raum mit Klang auszufüllen. Für die Musikwiedergabe ist er eher nicht zu gebrauchen.

Google Home Mini Unboxing | (c) Areamobile
Googles Home Mini läuft mit dem Google Assistant und bietet für das kleine Gehäuse einen guten Klang.

Dass die bescheidene Klangqualität des Echo Dot nicht nur mit der geringen Gehäusegröße zu tun hat, beweist Google mit dem Home Mini eindrucksvoll: Höhen und Mitten werden ordentlich wiedergegeben, Stimmen sind gut zu verstehen. Auf einen guten Bass muss der Käufer in dieser Preis- und Größenklasse verzichten. Trotzdem genügt der Klang für ein angenehmes Musikerlebnis. Allerdings schneidet der Home Mini dennoch schlechter ab als die meisten anderen Lautsprecher im Testfeld, die allesamt ein größeres Gehäuse haben und damit einhergehend einen voluminöseren Klang haben können.

Unpraktischer Schalter beim Home Mini

Der Lautsprecher hat nur eine sichtbare Taste - zum Stummschalten des Mikrofons. Einen Ein-Aus-Schalter gibt es nicht. Ansonsten kann durch Berühren des Lautsprechergrills die Lautstärke verändert werden. Die Schiebetaste zum Stummschalten ist denkbar schlecht angebracht: Um sie zu nutzen, muss das Gerät immer in die Hand genommen werden. Dabei erwischen wir eigentlich immer den Bedienungsbereich für die Lautstärkeregelung - sehr unpraktisch. Wie bei allen Lautsprechern kann die Lautstärke auch auf Zuruf verändert werden.

Google Home Mini Unboxing | (c) Areamobile
Der Stummschalter am Home Mini ist schlecht platziert.

Auf der Oberseite des Home Mini gibt es vier LEDs, die aufleuchten, wenn der smarte Lautsprecher Befehle entgegennimmt. Die sind auch aus einiger Entfernung noch recht gut zu sehen, aber nicht ganz so auffällig wie der Leuchtring bei den Echo-Lautsprechern. Eigentlich sollte die Musikwiedergabe unterbrochen werden können, indem auf die Mitte des Lautsprechers getippt wird. Diese Funktion hat Google aber vor dem Verkaufsstart des Geräts deaktiviert. Der Lautsprecher hat einen Micro-USB-Anschluss und kann bei Bedarf mit einem Akkupack auch mobil verwendet werden. Mit einem 3.300-mAh-Akkupack konnten wir ihn acht Stunden nutzen. Das ist nicht gerade üppig, aber für die gelegentliche Nutzung eine preiswerte Alternative im Vergleich zur Anschaffung eines separaten smarten Lautsprechers mit eingebautem Akku. Hier profitiert der Google-Lautsprecher von einem geringen Strombedarf. Im Standby liegt er bei 1,5 Watt und beim Abspielen von Musik sind es auch nur 2 Watt und maximal 2,5 Watt bei maximaler Lautstärke.

Google erlaubt nur zwei Mikrofone, Amazon mehr

Bei sehr hoher Lautstärke oder vielen Umgebungsgeräuschen versagen aber die Mikrofone auch gerne einmal und der Lautsprecher reagiert nicht auf Sprachbefehle. Alle Lautsprecher mit Google Assistant sind dafür besonders anfällig. Denn Google gibt offenbar vor, dass in alle smarten Lautsprecher mit dem digitalen Assistenten genau zwei Mikrofone eingebaut werden. So erklärte JBL Golem.de, dass der Hersteller in seine Produkte gern mehr als zwei Mikrofone eingebaut hätte, aber Google das nicht gestattet habe. Amazon gibt Drittherstellern dagegen lediglich minimale Anforderungen an die Hardware. Wenn Gerätehersteller diese erfüllten, mische sich Amazon nicht weiter ein, sagte der Alexa-Anbieter Golem.de. In den Amazon-Geräten befinden sich je nach Modell sieben bis acht Mikrofone und dieser Unterschied ist auffällig. Alle Google-Assistant-Lautsprecher hören schlechter als die Echo-Geräte. In ruhiger Umgebung reagieren die Alexa-Geräte, sobald das Signalwort einfach in den Raum gesagt wird, auch wenn es nur leise gesprochen wird. Das klappt mit den Google-Assistant-Lautsprechern längst nicht so zuverlässig.

Smarte Lautsprecher im Test | (c) Martin Wolf / Golem.de
Der Leuchtring der Echo-Lautsprecher ist immer gut erkennbar und die Echo-Mikrofone hören gut zu. | (c) Martin Wolf / Golem.de

Umgekehrt passiert es bei den Alexa-Geräten gelegentlich, dass ungewollt der Befehlsmodus anspringt. Ganz gefeit sind aber auch die Google-Geräte vor solchen falschen Aktivierungen nicht. Wenn die Google-Assistant-Lautsprecher laute Musik abspielen, ist eine Steuerung über die Sprache nur noch möglich, wenn wir uns dicht am Gerät befinden. Bei den Echo-Modellen gelingt es auch bei lauter Musik, Alexa auf Zuruf noch zu nutzen, allerdings muss dazu auch recht laut gerufen werden. Mehr Lautsprecherleistung für 60 Euro ist schwer machbar. Wer sich nicht am fehlenden Bass stört, bekommt mit dem Google Home Mini ein tolles Gerät, das für den Preis einen tollen und ausgewogenen Klang liefert. Im Test haben uns bei der Mikrofonleistung vor allem die Echo-Modelle von Amazon überzeugt.

Amazons Echo 2 klingt schlechter, der Echo Plus okay

Als Amazon in Seattle den Echo 2 zusammen mit dem Echo Plus vorstellte, war das Versprechen eindeutig: Obwohl der Echo 2 in einem kleineren Gehäuse sitzt, sollte er einen besseren Klang liefern als der Echo der ersten Generation. Schon beim ersten Probehören zeigte sich genau das Gegenteil: Die Musik kommt mehr als Klangbrei aus dem Lautsprecher und bildet weniger Details ab. Der Klang ist insgesamt muffiger und nicht so klar wie beim Vorgängermodell. Auch der Bass ist weniger ausgeprägt.

Smarte Lautsprecher im Test | (c) Martin Wolf / Golem.de
Amazons Echo 2 ist kleiner als die anderen Echo-Lautsprecher. | (c) Martin Wolf / Golem.de

Wer den Echo der ersten Generation besitzt, braucht das Nachfolgemodell nicht. Die einzige wichtige Verbesserung ist der Klinkenausgang zum Anschluss anderer Lautsprecher oder zur Einbindung in eine Musikanlage. Aber das ist auch mit dem Echo Dot möglich, der weniger kostet. Anders als beim Vorgänger kann außerdem die Schale ausgetauscht werden. Beim Kauf können Kunden zwischen drei Optiken wählen und erhalten eine Hülle. Weitere können als Zubehör für 20 bis 30 Euro dazugekauft werden. Im Vergleich zum Vorgänger vermissen wir den Drehring zur Justage der Lautstärke. Wie beim Echo Dot gibt es nur noch Druckknöpfe. Das Verändern der Lautstärke mit dem Drehring ist um einiges eleganter und praktischer.

Echo Plus mit eingebautem Smart Home Hub

Der Echo Plus würde - wenn überhaupt - eher die Zuordnung als Nachfolger des ersten Echo-Lautsprechers verdienen. Wer den ersten Echo hat, braucht ihn aber nur, wenn der eingebaute Smart-Home-Hub verwendet werden soll. Der einzige weitere Unterschied ist der Klinkenausgang, aber wenn ein neues Gerät nur dafür angeschafft werden soll, genügt der Echo Dot.

Smarte Lautsprecher im Test | (c) Martin Wolf / Golem.de
Amazons Echo Plus ist vom ersten Echo-Modell nicht zu unterscheiden. | (c) Martin Wolf / Golem.de

Beim Klang liegen der erste Echo und der Echo Plus sehr dicht beieinander. Höhen und Mitten werden klar wiedergegeben, das Klangbild ist ausgewogen, Stimmen sind gut zu verstehen. Aber besonders basslastig ist der Klang nicht, hier setzen die Gehäusemaße Grenzen. Auch das Plus-Modell hat den Drehring des ersten Echo-Geräts, um sehr komfortabel die Lautstärke per Hand ändern zu können. Beide Echo-Lautsprecher haben sieben eingebaute Fernfeldmikrofone.

Echo-Lautsprecher mit vorbildlichem Leuchtring

Sehr gelungen finden wir bei allen Echo-Lautsprechern den Leuchtring, der erstrahlt, sobald Alexa aktiv ist. Er ist jederzeit sichtbar, egal, wie der Lautsprecher aufgestellt ist. Eine vergleichbar gute visuelle Rückmeldung haben wir bei allen anderen smarten Lautsprechern vermisst. Der Leuchtring ist nicht aufdringlich und von überall wahrnehmbar. Er zeigt gut erkennbar, wie laut der Lautsprecher gestellt ist, wenn gerade die Lautstärke verändert wird. In beiden neuen Echo-Lautsprechern scheinen weniger leistungsstarke Prozessoren eingesetzt zu sein als im ersten Echo-Modell. Ist der Benachrichtigungston bei der Alexa-Aktivierung eingeschaltet, ertönt dieser mit einigen Sekunden Verzögerung, wenn die Lautsprecher das erste Mal benutzt werden. Danach ist es uns nicht aufgefallen, aber ein vergleichbares Verhalten kennen wir von den anderen Echo-Lautsprechern nicht. Auch das erste Stummschalten erfolgt mit einer vergleichsweise langen Verzögerung - auch das ist bei den anderen Echo-Lautsprechern unbekannt.

Smarte Lautsprecher im Test | (c) Martin Wolf / Golem.de
Der Drehring am Echo Plus wird zur Regulierung der Lautstärke verwendet. Eine Pausetaste fehlt. | (c) Martin Wolf / Golem.de

An den Tasten der Echo-Lautsprecher hat sich nichts verändert: Es gibt einen gut erreichbaren Stummschaltknopf und einen Knopf zum manuellen Aktivieren von Alexa. Der Alexa-Knopf ist unpraktischerweise auch deaktiviert, wenn die Stummschaltung eingeschaltet ist und der Leuchtring rot erstrahlt. Ein Ein-Aus-Schalter fehlt, so dass Nutzer dann entweder den Stecker ziehen oder eine schaltbare Steckdose dazwischensetzen müssen. Praktisch wäre zudem eine Pausetaste, um laufende Musik bei Bedarf auch per Knopfdruck unterbrechen zu können. Wer bisher keine Smart-Home-Komponenten besitzt, kann sich unter Umständen mit dem Kauf des Echo Plus die Anschaffung eines Smart-Home-Hubs ersparen. Der Lautsprecher unterstützt den Zigbee-Standard und die Umsetzung ist sehr einfach: Lampe reinschrauben und zum Echo-Lautsprecher sagen "Alexa, finde meine Geräte". Schon passiert alles automatisch. Der Smart-Home-Hub im Echo Plus wird nicht per Kabel verbunden, sondern nutzt die WLAN-Verbindung des Lautsprechers. Beim Testen sind wir aber auf einige Einschränkungen gestoßen.

Einschränkungen bei manchen Smart-Home-Produkten

Nicht alle Zigbee-kompatiblen Produkte werden vom Echo-Plus-Hub gefunden. Wir haben es mit Hue-Lampen von Philips und mit Trådfri-Lampen von Ikea ausprobiert. Die Hue-Lampen wurden problemlos erkannt, die Trådfri-Lampen nicht. Hier musste das Ikea-Gateway vorhanden sein, damit die Lampen von Alexa gefunden wurden. Käufer eines Echo Plus können sich also nicht darauf verlassen, dass alle Zigbee-kompatiblen Lampen damit funktionieren. Aber auch beim Einsatz von Hue-Lampen gibt es Beschränkungen. Wenn der Smart-Home-Hub von Philips nicht vorhanden ist, kann die Hue-App von Philips nicht verwendet werden. Nur darüber sind derzeit Geräte-Updates möglich. Wer also eine Hue-Lampe aktualisieren muss, kann das mit dem Echo Plus derzeit nicht erledigen.

Die Alexa-App hat einen neuen Smart-Home-Bereich, über den eine Lampe geschaltet werden kann. Allerdings kann hier nur die Helligkeit verändert und die Lampe ein- oder ausgeschaltet werden. Änderungen von Farbe oder Weißton sind nur mittels Sprachbefehl möglich. Die Beschränkungen gelten auch für die neuen Routinefunktionen, mit denen sich mehrere Alexa-Befehle bündeln oder konfigurieren lassen. In der aktuellen Version der Alexa-App können unsinnigerweise keine Smart-Home-Geräte gelöscht werden. Über die Alexa-Webseite im Browser ist das weiterhin problemlos möglich. Mittlerweile gibt es mit dem Show auch ein Alexa-Modell mit Display.

Echo Show bietet den besten Klang der Amazon-Geräte

Neben den Echo-Lautsprechern hat Amazon in Deutschland auch ein Alexa-Gerät mit Display im Angebot. Wir haben Echo Show bereits sehr ausführlich auf Golem.de getestet und gehen dort auf die Besonderheiten des Displays ein. Er hat von allen Alexa-Geräten mit Amazon-Schriftzug die beste Klangqualität. Wie bei den anderen großen Echo-Lautsprechern mögen wir die klaren Höhen und die sich gut abzeichnenden Mitten, die den Klang ausgewogen machen. Der Bass ist intensiver als bei den anderen Echo-Lautsprechern, aber noch ein ganzes Stück von knackig entfernt. Im Show befinden sich Stereolautsprecher, die aber so dicht beieinanderliegen, dass Stereoeffekte kaum wahrnehmbar sind.

Amazon Echo Show | (c) Areamobile
Echo Show hat den besten Klang aller Amazon-Lautsprecher.

Der Echo Show hat oben drei Tasten, um die Lautstärke zu verändern oder das Mikrofon zusammen mit der eingebauten Kamera auszuschalten. Wird die Mikrofontaste länger gedrückt, kann das Gerät ausgeschaltet werden, ohne dafür den Stecker ziehen zu müssen. Wird der Knopf nochmals betätigt, schaltet es sich wieder ein. Diese Funktion wünschen wir uns auch für die anderen Echo-Geräte, um diese bei Bedarf unkompliziert abschalten zu können. Weitere Anschlüsse gibt es nicht.

Die Echo-Geräte hinterlassen einen sehr widersprüchlichen Eindruck. Der Echo 2 ist von Amazon mit 100 Euro sehr preisgünstig gemacht worden. Zugleich ist er aber klanglich so schlecht geworden, dass er eigentlich niemanden guten Gewissens empfohlen werden kann. Ein halber Lichtblick ist hier der Echo Plus, der für 50 Euro Aufpreis die Klangqualität des Vorgängers erreicht. Der enthaltene Smart-Home-Hub ist eine nette Dreingabe, auch wenn er nicht mit allen Zigbee-Geräten klarkommt. Das komplette Gegenteil des Echo 2 ist der Echo Show: Er bietet den besten Klang aller Echo-Geräte und Käufer erhalten dann noch ein Display dazu, das Alexa ein ganzes Stück nützlicher macht. Im Show sind acht Fernfeldmikrofone eingebaut, bei der Erkennungsleistung ist aber kein signifikanter Unterschied zu den anderen Echo-Lautsprechern festzustellen, die mit sieben Mikrofonen versehen sind. Bezüglich der Mikrofonleistung dürfen andere Hersteller weniger leistungsfähige Komponenten einbauen - das ist schade.

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Kommentare
  1. 10.12.17 15:44 M.a.K (Handy Master)

    Ich bin ganz froh einen mobilen Lsutsprecher ohne Ki zu besitzen. Mich nerven diese Teile einfach nur.

  2. 10.12.17 15:20 Klosterbruder (Youngster)
    Test nicht mehr aktuell

    Den Echo Plus könnt Ihr mittlerweile klanglich komplett vergessen; der hat eine neue Firmware bekommen, die den Plus akustisch VERNICHTET.

    Anfangs hatte der einen zwar nicht brachialen, dafür aber recht knackigen und sehr sauberen Bass, luftig-transparenten Höhen, nur ein leichtes "Loch" im unteren Mittenbereich, klang richtig sauber und gut.

    Das ist Geschichte: Mit der Firmware 9920 hat Amazon die Grenzfrequenz (Trennfrequenz zwischen Bass und Mitten/Höhen) extrem hochgeschraubt, zusätzlich Bass- und Mittenfrequenzen angehoben - als würde man bei einem Equalizer alle unteren Regler auf Vollausschlag (Prolleinstellung) einstellen.
    Der Plus dröhnt und wummert nun, der präzise Bass ist komplett verschwunden, ein wüstes Gemisch aus Bass und Mitten bollert herum.
    Liegt daran, dass Amazon nun Mittenfrequenzen mit auf den Tieftöner knallt, die den gesamten Klang extrem verschlechtern.
    Bei Lautstärken ab 8 verschwindet der Bass fast vollständig, der Plus klingt wie ein 10-Euro-Lautsprecher vom Wühltisch.
    Und das auch, wenn man den Plus als Bluetooth-Lautsprecher einsetzt, da naturgemäß Lautstärke 10 wählt, um den gesamten Lautstärkeumfang am Zuspielgerät kontrollieren zu können.
    Klingt EKELHAFT.
    Zusätzlich erkennt der Plus die Sprecherposition nicht mehr richtig, versteht den Sprecher viel schlechter als zuvor.

    Bei der Auslieferungs-Firmware war alles in Ordnung.
    Dann kam Amazon auf die glorreiche Idee, ein funktionierendes System per Firmware-Zwangsaktualisierung in Stücke zu kloppen.

    Der Testbericht stimmt daher leider hinten und vorne nicht mehr; der Plus klingt jetzt fast schlechter als der Echo 2.

    Man könnte fast den Eindruck gewinnen, dass der Plus mit Absicht kaputtinstalliert wird, damit sich der Echo 2 wieder besser verkauft.

    Extrem traurig, was Amazon da verbrochen hat. :/

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