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Das können Apple CarPlay und Android Auto

Sebastian Zelada 10.02.2018 - 16:20 | 2
Inhaltsverzeichnis
Das können Apple CarPlay und Android Auto

Sie sollen das Auto "smart" machen und verbreiten sich gerade rasant, bis hinunter in das Kleinwagensegment: Apple CarPlay und Android Auto. Wir erklären euch, welche Vor- und Nachteile die beiden Systeme bieten.

Die Fünf ist eine wichtige Zahl für Smartphone-User, die ihr Telefon bestmöglich im Auto nutzen wollen. Denn ab dem iPhone 5 und ab Android 5.0 unterstützen die Geräte Apple Car Play, respektive Android Auto. Dabei handelt es sich im Grunde um das gleiche Feature, für zwei unterschiedliche Betriebssysteme. Über USB mit dem Auto verbunden, nutzen die Geräte so das integrierte Auto-Display, um darauf Smartphone-Inhalte anzuzeigen.

Das erhöht die Sicherheit und den Komfort, da die Sprachsteuerung einfacher zu nutzen und das Display ergonomischer platziert ist, als bei Lösungen, bei denen das Handy am Armaturenbrett befestigt wird. Natürlich muss das Auto diese Features auch unterstützen, doch in den letzten zwei Jahren explodiert die Zahl der Hersteller mit Smartphone-Konnektivität regelrecht.

Vorteile der Konnektivität

Unterstützt das Mediasystem eines Fahrzeugs CarPlay oder Android Auto, dann genügt es, das jeweilige Gerät über USB mit dem System zu verbinden und die Anwendung zu starten. BMW bietet als bislang einziger Hersteller Wireless CarPlay über Bluetooth an. Das Handy kann dann immer noch über Qi geladen werden. Android-User müssen sich bis auf Weiteres auf die kabelgebundene Variante beschränken.

Apple CarPlay | (c) Apple
Apple CarPlay | (c) Apple

Über das jeweilige System ist es möglich, eine Reihe an Smart-Features auf dem Display des Autos zu nutzen. Dazu gehören Wegbeschreibungen über Apple Maps oder Google Maps. Während Apple Maps logischerweise iPhones vorbehalten ist, sperrt das Unternehmen aus Cupertino Google Maps konsequent von CarPlay aus. Sofern es auf dem iPhone aktiviert ist, schleift das System zwar den Ton durch, doch auf Visualisierungen muss der Fahrer dann verzichten. Darüber hinaus ist es über CarPlay und Android Auto möglich, zu telefonieren, Nachrichten zu senden und zu empfangen oder Musik zu hören, ohne dabei zu stark abgelenkt zu werden. Zumindest ist dies die Theorie.

Freie Hände dank Sprachsteuerung

Dabei setzen beide Systeme sowohl auf Eingaben über Sprache, als auch auf Touch-Steuerung oder die Kontrolle über Drehschalter und Köpfe. Letztlich hängt dies von der Hardware des Autos ab. Existiert ein Sprachknopf am Lenkrad, bewirkt ein langer Druck die Aktivierung von Siri oder den Google Assistant. Verfügt der Screen über eine Touch-Funktion, dann können die Sprachassistenten auch über einen Druck auf selbigen aktiviert werden.

Je nach Auto, ist auch die Kontrolle über Knöpfe und Tasten möglich. Die angezeigten Apps werden dabei in einer für das Auto optimierte Version angezeigt. Dadurch sind manche Funktionen nicht verfügbar, die eigentlich Bestandteil der Apps auf dem Handy sind, doch der Fahrer kann sich durch den entschlackten Umfang besser konzentrieren und wird weniger stark abgelenkt.

Intelligente Assistenten

Ein weiterer Vorteil für organisierte Menschen sind die intelligenten Navigationsfeatures der Systeme. Sowohl CarPlay als auch Android Auto können durch Kalendereinträge, Adressen in E-Mails, Textnachrichten und weitere Parameter, prognostizieren, wohin der Fahrer reisen möchte. So sind zum Start der Fahrt im Navigationsbereich gleich ein paar Vorschläge vorselektiert, aus denen der Nutzer nur noch den Richtigen wählen muss. Umständliche Eingaben von Adressen entfallen so zum großen Teil.

Apple CarPlay | (c) Apple
Apple CarPlay | (c) Apple
Android Auto | (c) Google
Android Auto | (c) Google

Sollten doch Eingaben vonnöten sein, hilft der Sprachassistent. Dabei hat der Google Assistant die Nase deutlich vor Siri. Zwar funktioniert Siri weitgehend gut und erkennt viele Routen und Straßennahmen, die man ihr vorsagt, doch Googles System arbeitet einfach eine Liga darüber. Beide Assistenten sind zudem in der Lage Tankstellen, Restaurants, Cafés und andere Orte entlang der Route zu finden. Beispielsweise ist es möglich zu fragen: „Hey Google, wo ist das nächste Café?", und der Assistent sucht einige Optionen heraus, aus denen lediglich die passende ausgewählt werden muss, um die Routenführung zu starten.

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Kommentare
  1. 11.02.18 11:45 blueskyx (Advanced Member)

    Das ist bei Mercedes wirklich schlecht gelöst. Da geht nur entweder Bordsystem oder CarPlay.

  2. 10.02.18 20:09 polli69 (Advanced Handy Profi)

    Die Integration in das vorhandene System der neuen E-Klasse passt mir gar nicht. Wenn ich Carplay aktiviere, schaltet sich das Navi des Autos ab. Die Funktionen im Zentraldisplay sind dann auch sehr beschränkt. Spotify ist auch ziemlich mau integriert. Da ist insgesamt noch viel Luft nach oben. Wenigstens ist Whatsapp mittlerweile integriert.

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