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Autor: Björn Brodersen 06.12.2015 - 13:00 | 0

Amazon Fire Tablet Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Unschlagbar günstiger Gerätepreis
  • Reichhaltiges Content-Angebot mit preiswerter Abo-Option (Prime) (+1.0%)
  • Flops
  • Ganz auf Amazon-Content ausgelegt
  • Schlechte Kameras, plärriger Lautsprecher
  • Leuchtschwaches, spiegelndes Display

Amazon Fire Tablet Test: Ein Massen-, aber kein Kassenschlager

Ärgerlich, wenn das 300 Euro oder mehr teure Tablet ungenutzt in der Ecke herumliegt. Weniger schlimm wäre so ein Fehlkauf, wenn es sich statt eines Apple-, Samsung- oder Google-Tablets um ein Amazon Fire Tablet handeln würde. Denn das neue Amazon-Tablet kostet einzeln nur knapp 60 Euro oder im Sechserpack gerade mal 300 Euro. Doch als Dekorationsstück eignet sich das Fire Tablet gerade nicht. Wofür es besser genutzt wird, haben wir im Test des Amazon Fire Tablet untersucht.

Content ist die Einnahmequelle des Online-Händlers Amazon im Mobilbereich. Deswegen ist das amerikanische Unternehmen so wie Google darauf aus, möglichst viele Geräte unter die Smartphone- und Tablet-Nutzer zu bringen, die dann Musik, Filme, Serien, Hörbücher, Spiele und Apps im Amazon-Store kaufen sollen. Das neue Amazon-Tablet Fire Tablet ist dafür gemacht, ein Massen- (aber eben kein Kassen-) Schlager zu werden: Das 7 Zoll große Tablet-Modell mit der Betriebssystemversion Fire OS 5.0 kostet nur 59,99 Euro im Einzelkauf. Wer fünf Gerät wählt, bekommt zum Paketpreis von knapp 300 Euro ein sechstes Fire Tablet ohne weitere Kosten hinzu. Da kommt man schnell in Versuchung, die ganze Familie mit dem Mini-Tablet einzudecken.

Amazon Fire Unboxing | (c) Areamobile

Amazon Fire Tablet | (c) Areamobile

Muss man aber gar nicht: Das Betriebssystem erlaubt das Anlegen von bis zu zwei voneinander getrennten Nutzerkonten für Erwachsene, die sich aber Apps und Inhalte teilen können. Dazu kommen bis zu vier Kinderprofile bei denen die Eltern die Möglichkeit haben, den Content und die Dienste, die den Kindern bei der Nutzung des Amazon Fire Tablet zur Verfügung stehen, zu kontrollieren. Mit der Fire Kids Edition mit Gummi-Schutzhülle, zweijähriger Ersatzgarantie und einem Jahresabonnement für die Inhalte-Flatrate FreeTime Unlimited vermarktet Amazon das Fire Tablet sogar als kindgerechte Version für Kinder ab einem Alter von drei Jahren.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung des Amazon Fire Tablet

Auch ohne Gummischutz macht das mit 313 Gramm Eigengewicht vergleichsweise schwere Amazon Fire Tablet keinen mimosenhaften Eindruck: In den Sturz- und Stoßtests des Herstellers soll sich das Mini-Tablet als 1,8 Mal so widerstandsfähig wie das deutlich größere iPad Air 2 erwiesen haben. Ein unfairer Vergleich, den wir lieber nicht selbst ausprobiert haben. Allerdings verbiegt sich das Amazon-Gerät spürbar, wenn man an seinem Kopf- und Stirnende mit den Händen stärkeren Druck aufbaut, und auch die Rückseite lässt sich ohne größere Anstrengung so weit eindrücken, bis dies Effekte auf dem Display hervorruft. Versehentliches, nicht zu kräftiges Stoßen gegen harte Kanten sollte das schwarze Plastikgehäuse aber gut wegstecken.

Ein Schmuckstück ist das Amazon-Tablet dagegen nicht: Mit 10,6 Millimetern fällt der Kunststoffkörper mit seinen gerundeten Kanten recht klobig aus, die glatte Oberfläche zeigt je nach Blickwinkel Gebrauchsspuren wie etwa Fett- und Schweißspuren von den Händen, und auch das Display-Glas ist schnell von Fingerabdrücken übersät. Macht aber eigentlich nichts: Wer sein Tablet nutzt, der putzt. Die Verarbeitung des Tablet-Gehäuses ist solide, unebene Spaltmaße sind nicht zu erkennen, die Schutzklappe für den microSD-Einschub sitzt fest, die Power- und die Lautstärketasten haben einen ausreichend knackigen Druckpunkt, wackeln allerdings auch etwas hin und her. Die Headsetbuchse sitzt wie der Micro-USB-Port am oberen Rand es Amazon Fire Tablet, so dass man das Gerät beispielsweise auch in der Innentasche des Sakkos transportieren und dabei bequem Musik per Kopfhörer hören kann.

Amazon Fire Tablet bietet microSD-Support zur Speichererweiterung

Rückseitig am Fire Tablet sitzen ein Mono-Lautsprecher und eine 2-Megapixel-Kamera, die selbst bei hellem Tageslicht keine gute Bildqualität liefert. An der Vorderseite bietet das Amazon-Gerät für Videochats eine VGA-Kamera. Der interne Speicher zum Ablegen von Apps, Spielen, Fotos, Musik oder anderen Inhalten ist laut Datenblatt 8 GB groß, wobei dem Nutzer aber nur 5,6 GB zur freien Vergügung stehen. Zur Speichererweiterung akzeptiert das Amazon Fire Tablet eine microSD-Karte in einem der Formate FAT32 und exFAT mit bis zu 128 GB. So lassen sich Filme und Musik für die Nutzung unterwegs abspeichern. Persönliche Fotos und Videos, Musik aus Amazon Music sowie Filme aus Amazon Video lassen sich zur Nutzung unterwegs auf der Speicherkarte ablegen, die zum flüssigen Abspielen von höherer Klasse sein sollte. Auch kompatible Apps lassen sich auf die microSD auslagern.

Amazon Fire Unboxing | (c) Areamobile

Amazon Fire Tablet im Display-Test: Schärfe | (c) AM

Amazon Kindle Fire Displaytest | (c) Areamobile

Amazon Fire Tablet im Display-Test: Farbraum | (c) AM

 

Display-Größe und -Qualität des Amazon Fire Tablet

Das IPS-Display des Amazon Fire Tablet löst bei einer Diagonale von 7 Zoll mit 1.024 x 600 Pixel auf, was eine Dichte von 171 Bildpunkte pro Zoll ergibt - ein vergleichsweise niedriger Wert, über den man beim Videoschauen noch hinwegsehen kann, der aber Text auf Websites ausgefranst erscheinen lässt. Auch sind einzelne Pixel zu erkennen. Die in unserem Display-Test ermittelten Werte für den Kontrast (773:1) und die Farbgenauigkeit (7,18 Delta E bei Grautönen, 9,07 Delta E bei Farben) liegen gerade noch im akzeptablen Bereich, die Leuchtstärke des Bildschirms fällt mit maximal 266 Candela pro Quadratmeter aber zu gering aus, zumal die Glasoberfläche des Tablets recht stark spiegelt. Bei hellem Umgebungslicht fällt es schwer, die Anzeige des Amazon Fire Tablets abzulesen. Für die Nutzung des Tablets in den eigenen vier Wänden reicht die Display-Helligkeit dagegen aus. Dank der IPS-LCD-typischen hohen Blickwinkelstabilität können Umstehende beim Websurfen oder der Videosession von der Seite kiebitzen.

Amazon Fire 2015 Display | (c) Areamobile

Amazon Fire Tablet im Display-Test: Blickwinkelstabilität | (c) Areamobile

Amazon Kindle Fire Displaytest | (c) Areamobile

Amazon Fire Tablet im Display-Test: Farbtreue | (c) Areamobile

Amazon Kindle Fire Displaytest | (c) Areamobile

Amazon Fire Tablet im Display-Test: Grauwert | (c) Areamobile

Akku-Laufzeit

Einen positiven Nebeneffekt hat das kleine, niedrig auflösende und wenig helle Display dann aber doch: Der 2.980-mAh-Akku des Amazon Fire Tablet macht bei der Nutzung des Tablets nicht gleich schlapp. Bis zu sieben Stunden Durchhaltevermögen mit einer Stromladung verspricht Amazon bei einer Mischnutzung aus Lesen, Web-Browsen, Musikhören und Videoschauen. In unserem eigenen Akku-Test mit Streaming von Prime-Video-Inhalten über WLAN hielt das Gerät bei hellster Display-Beleuchtung knapp fünf Stunden durch. Der völlig entleerte Akku des Amazon Fire Tablet ist mit dem mitgelieferten Ladekabel und Netzteil erst in weniger als sechs Stunden wieder aufgeladen.

System: Hardware, Software und Bedienung

Der Preis lässt bereits vermuten, dass das Amazon Fire Tablet keine Hardware-Leistungsvergleiche gewinnt. Das zeigen auch die in unserem Test ermittelten Benchmark-Werte, die deutlich unter den Ergebnissen eines Google Nexus 7 (2013), eines Sony Xperia Z3 Tablet Compact oder eines iPad Mini 4 liegen. Für die von Amazon vorgesehenen Anwendungen reicht die Rechenkraft des Billig-Tablets jedenfalls in der Regel aus. Im Inneren des Amazon Fire Tablet arbeitet der 1.3 GHz leistende Quad-Core-Chipsatz MT8127 von Mediatek mit Mali-450-MP4-GPU (u.a. mit HEVC-Video-Unterstützung) und Anbindung an einen 1 GB großen Arbeitsspeicher. Damit lässt sich auf dem Tablet flüssig durch das Menü navigieren oder in Listen und im Silk-Browser scrollen. Auch von der Amazon-Plattform gestreamte Musik und Filme spielt das Tablet weitestgehend ruckelfrei ab, solange eine stabile Internetverbindung besteht.

Benchmark-Ergebnisse des Amazon Fire Tablet im Test

  • Quadrant: 5.751 Punkte
  • PassMark: 2.620 Punkte
  • Geekbench 3: 360 Punkte (Single-Core), 1.177 Punkte (Multi-Core)
  • GFXBench 3.1: 8,9 Bilder pro Sekunde
  • 3D Mark Unlimited (T-Rex Offscreen): 4.652 Punkte
  • Sunspider 1.0.2: 1.984 Millisekunden
  • Octane 2.0: 2.373 Punkte
  • Jetstream: 15.828 Punkte

Beim Spielen wird das Amazon Fire Tablet zwar warm, aber nicht unangenehm heiß. Allerdings gibt es im Amazon App-Shop auch keine grafisch sehr aufwändig gestalteten Spiele wie etwa "Dungeon Hunter 5" oder "Asphalt 8". Beim Racing-Game "Real Racing 3" kommt es zu Treppeneffekten an den Kanten, fahren mehrere Autos gleichzeitig auf dem sichtbaren Streckenabschnitt kommt es zu kleinen Rucklern. Die Ladezeiten von solchen Spielen sind etwas länger als auf Mittelklasse-Tablets, im Zwischenspeicher können keine Games gehalten werden - wer kurz unterbricht und zwischenzeitlich in eine andere Anwendung wechselt, muss das Spiel in der Regel auch aus dem Task Manager komplett neu laden.

Für den Internetzugang unterstützt das Amazon Fire Tablet Singleband-WLAN b/g/n - eine Mobilfunkschnittstelle zum Streamen unterwegs bietet es nicht. Weitere Datenschnittstellen sind Micro-USB zum Übertragen von Inhalten auf den PC und zum Anschließen eines Netzteils sowie Bluetooth zum Koppeln des Tablets mit einem Headset.

Kamera und Lautsprecher des Amazon Fire Tablet

Die mit nur 2 Megapixel auflösende Hauptkamera an der Rückseite eignet sich höchstens für Aufnahmen, die im Kleinformat über Facebook oder Twitter mit anderen geteilt werden, zur VGA-Frontkamera gibt es bei Videochats - etwa über Skype - keine Alternative. In beiden Fällen tun die Knipsen ihren Dienst, berauschende Bildqualität liefern sie aber erwartungsgemäß nicht ab, eher matschige - mehr muss man dazu gar nicht sagen. Einzige Fotofunktionen sind ein HDR- und ein Panoramamodus.

Testbild, aufgenommen mit der 2-Megapixel-Kamera des Amazon Fire Tablet | (c) Areamobile

Testbilder, aufgenommen mit der 2-Megapixel-Kamera ...

Testbild, aufgenommen mit der 2-Megapixel-Kamera des Amazon Fire Tablet | (c) Areamobile

... des Amazon Fire Tablet | (c) Areamobile

 

Ähnlich sieht es bei der Soundqualität des Amazon Fire Tablet aus: Der Klang des rückseitigen Lautsprechers erinnert an frühere blechern klingende Küchenradios und wabert regelrecht in unserem Test bei einigen über Amazon Music gestreamten Songs. Wer zu Hause oder unterwegs das Mini-Tablet von Amazon zum Musikhören in halbwegs akzeptabler Klangqualität verwenden möchte, muss zu eigenen Kopfhörern greifen, denn ein Headset gehört nicht zum Lieferumfang des Fire Tablet. Wer sich einfach nur über Kopfhörer berieseln lassen möchte, wird sich an der Klangqualität nicht stören. Die maximale Lautstärke ist über Ohrstöpsel gerade noch auszuhalten, einen Equalizer zum Anpassen des Sounds gibt es nicht.

Fire OS 5: Das Betriebssystem des Amazon Fire Tablet

Das Betriebssystem Fire OS basiert auf Googles Android und ist doch ähnlich geschlossen wie Apples iOS. Schließlich will Amazon - wenn schon nicht über den Gerätepreis - durch den Verkauf von Content Geld von den Tablet-Nutzern verdienen: Ein Amazon-Konto ist Voraussetzung zur Anmeldung auf dem Gerät. Zugang zum Google Play Store oder Zugriff auf andere Google Apps wie Maps, Mail, Kalender, Chrome-Browser oder Youtube haben Nutzer des Amazon Fire Tablet nicht. Für Downloads steht der Amazon App-Shop mit rund 400.000 Apps und Spielen zur Verfügung, in dem sich viele unter Smartphone- und Tablet-Nutzern beliebte Apps wie Facebook, Shazam, VLC-Player und DB Navigator, die Mediatheken von ARD, ZDF und Arte sowie Verknüpfungen zu den Mobilseiten von Google-Diensten finden. Wer auf echte Google-Apps nicht verzichten kann, greift besser nicht zum Amazon-Tablet, auch wenn es inzwischen im Netz erste, an versierte Nutzer gerichtete Anleitungen zum Rooten des Fire Tablet und zum Installieren des Google Play Store oder zum Aufspielen des Custom-ROM CyanogenMod gibt.

Wer sich ganz auf das Amazon-Ökosystem einlässt, findet dagegen nicht nur ein ausreichend großes und vielseitiges App- und Spiele-Angebot, sondern auch eine riesige Auswahl an Inhalten wie E-Books, Filme, Serien und Musik vor. Wer das Content-Angebot voll ausnutzen möchte, bucht am besten das 49 Euro pro Jahr teure Abo Amazon Prime, das den Zugriff auf ausgewählte Inhalte und Dienste ohne Zusatzkosten ermöglicht. Interessierte Tablet-Nutzer können Amazon Prime einen Monat lang kostenfrei testen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Amazon-Dienste für Fire-Tablet-Nutzer, von denen einige nur mit Prime-Abo verfügbar sind:

  • Amazon Underground: Ein App-Shop, in dem ausgewählte Apps, Spiele und In-App-Artikel gratis sind.
  • Prime Video: Unbegrenztes Streaming von Tausenden Filmen und Serienepisoden aus dem Instant-Video-Katalog von Amazon, für Prime-Kunden ohne weitere Kosten zur Abogebühr. Mehr dazu hier.
  • Prime Music: Streaming von über einer Million Songs mit Musik von deutschen Künstlern als einem der Schwerpunkte, für Prime-Kunden ohne weitere Kosten zur Abogebühr. Mehr dazu hier.
  • Kindle Leihbücherei: Prime-Kunden können jeden Monat ohne weitere Kosten und ohne Rückgabefrist aus über 950.000 Titeln ein E-Book ausleihen.
  • Prime Photos: Prime-Kunden haben ohne weitere Kosten über Amazon Cloud Drive unbegrenzten Speicherplatz für Fotos, auf die sie von Internet-fähigen Geräten aus zugreifen können.
  • Whispersync: Einen Film anfangs auf das Tablet streamen und dann später nahtlos an einem kompatiblen Fernseher weitersehen.
  • Activity Center (in den kommenden Tagen per Update): Zusätzliche Kontrollfunktionen zu FreeTime Unlimited für Eltern, deren Kinder schon etwas älter sind, aber dennoch unter Aufsicht das Tablet nutzen.
  • Blue Shade (in den kommenden Tagen per Update): Spezielle Filter begrenzen die Wellenlängen des blauen Lichts der Display-Beleuchtung des Fire Tablet und sorgen für wärmere Farben, außerdem lässt sich die Helligkeit auf ein Minimum reduzieren. Mehr dazu hier.
  • On Deck (in den kommenden Monaten per Update verfügbar): Für Prime-Mitglieder speichert On Deck bei bestehender Internetverbindung automatisch populäre Prime-Filme, Serienepisoden und Amazon-Originals-Serien auf dem Fire Tablet. On Deck verwendet dabei in einem speziellen Hintergrund-Modus nur den verfügbaren freien Speicherplatz auf dem Tablet. Wenn etwas Neues heruntergeladen wird, macht On Deck automatisch Platz für die neuen Inhalte.

Der telefonische Kundendienst Amazon Mayday mit Remote-Zugriff auf das Tablet steht dagegen Nutzern des Fire Tablet nicht zur Verfügung.

Die aufgeräumte und übersichtliche Benutzeroberfläche von Fire OS 5 hat Amazon nach eigenen Angaben an das Aussehen und das Look-and-Feel einer Zeitschrift angelehnt: Auf dem Homescreen des Fire Tablet sind alle installierten Apps zu sehen, durch seitliches Wischen kommen die Anwender in die Bereiche für zuletzt genutzte Inhalte, "Bücher", "Videos", "Spiele", "Musik", "Hörbücher" und den App-Shop. Die Content-Bereiche sind jeweils gleich aufgebaut: Erst wird die Bibliothek des jeweiligen Amazon-Kunden angezeigt, dann die im Rahmen von Amazone-Diensten wie Prime oder Unlimited zur Verfügung stehenden Inhalte, und zuletzt Empfehlungen fürs weitere Einkaufen auf der Amazon-Plattform.

Amazon Fire Tablet im Test: Das Fazit

Das Amazon Fire Tablet ist nicht fein, aber klein, funktional und sehr günstig im Preis und es verzeiht den einen oder anderen Sturz oder Stoß. Für Anwender, die auf einem notfalls in der Jackentasche zu transportierenden Tablet ihre E-Mails und E-Books lesen, im Internet surfen, Musik hören oder Videos anschauen wollen, gibt es zum Preis von deutlich unter 100 Euro kein besseres Gerät. Dank microSD-Support stehen Inhalte auch unterwegs zur Verfügung. Mit dem 49 Euro pro Jahr teuren Prime-Abo bekommen die Nutzer zudem so viel Content zum Pauschalpreis wie bei keinem anderen Anbieter. Mit einer leicht verständlichen Benutzeroberfläche und der Möglichkeit, zwei Erwachsenen- und vier Kinderprofile anzulegen, kann das Fire Tablet als Medienwiedergabegerät für die ganze Familie dienen. Käufer müssen aber wissen: Das Fire Tablet ist ganz auf die Nutzung von kostenpflichtigen Amazon-Inhalten ausgerichtet. Wer am Tablet kreativ oder produktiv werden möchte, sollte besser zu einem anderen Gerät greifen - schaut euch doch mal unsere Auswahl der besten kleinen und großen Tablets des Jahres 2015 an.

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Das Amazon Fire Tablet ist im Online-Shop des Herstellers für Preise ab 59,99 Euro erhältlich. Am günstigsten ist die Version mit Werbeeinblendungen auf dem Lock-Screen. Ohne Werbeanzeigen kostet das Gerät 74,99 Euro. Gegebenenfalls kommen noch 49 Euro pro Jahr für ein Prime-Abo hinzu.

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Themen: Tablet, Streaming

Beim Amazon Fire Tablet stößt unser auf Hardware ausgerichtetes Testsystem an seine Grenzen. Die individuelle Beurteilung des Geräts steht und fällt mit dem, was die Nutzer mit dem Tablet machen und wie zufrieden sie mit dem Content-Angebot von Amazon sind.

Persönlicher Kommentar von Björn Brodersen

Testwertung Amazon Fire Tablet
 
Handlichkeit und Design 90%
Verarbeitung 90%
Akkuausdauer 66%
Messaging 0%
Ausstattung / Leistung 36%
Kamera 51%
Tops & Flops
Erklärung zu den Tops & Flops

Die Gesamtwertung wird durch die Tops & Flops beeinflusst. "Reichhaltiges Content-Angebot mit preiswerter Abo-Option (Prime)" (+1.0%) wirkt sich positiv auf die Bewertung aus.

+1.0%
Internet 58%
Musik 64%
PIM und Sozialnetzwerke 0%
Software und Bedienung 65%
Programme 0%
Navigation 27%
Gaming und Video 56%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
66%
Zeitwertung
(Stand 29.07.2016)
66%

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