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Autor: Tobias Czullay 12.08.2017 - 12:30 | 0

Apple iPad (2017) Testbericht

Testüberblick Apple iPad (2017)

Tops und Flops
  • Tops
  • Tolle Verarbeitung
  • Mehr als ausreichende Leistung
  • Sehr gute Akku-Laufzeit
  • Flops
  • Kein laminiertes Display

Apple-Tablets: iPad (2017) im Vergleichstest mit dem iPad Pro 10.5

Apple bietet aktuell zwei Tablets in der Größenordnung um 10 Zoll an: das iPad (2017) und das iPad Pro 10.5. Beide sehen ähnlich aus, sind aber mit unterschiedlicher Technik bestückt und sprechen durch verschiedene Preisschilder andere Käuferschichten an. Wir stellen die zwei Tablets gegenüber, verraten die Unterschiede und klären, wer sich welches Tablet kaufen sollte.

Das im März vorgestellte iPad (2017) beerbt nicht das iPad Pro 9.7 oder das iPad Air 2, sondern das iPad 4 aus dem Jahr 2012. Diese fünfte iPad-Generation verzichtet auf einige technische Raffinessen die das neue iPad Pro 10.5 bietet und kommt mit einer nicht mehr ganz aktuellen Technik daher. Allerdings ist das iPad (2017) deutlich günstiger in der Anschaffung und will mit der Konzentration auf das Wesentliche einfach nur das sein, was es ist: ein iPad.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Wer Apples Tablet schon einmal gesehen und in der Hand gehalten hat, auf den warten weder beim iPad (2017) noch beim iPad Pro 10.5 große Überraschungen. Beide Geräte haben ein Unibody-Gehäuse aus Metall, in das auf der Rückseite ein spiegelndes Apple-Logo eingefasst ist. Die zur glasbedeckten Front ragende Schliffkante des Gehäuses glänzt beim iPad Pro, beim Budget-iPad ist sie matt. Die bei der LTE-Variante sichtbaren Antennen hat Apple beim iPad Pro 10.5 eleganter verpackt als beim iPad (2017). Statt eines dicken Kunststoffbalkens sorgt hinten lediglich ein dünner Antennenstreifen für den nötigen Empfang. Beide Modelle gibt es in den Farben Silber, Grau und Gold, das iPad Pro wird vom Hersteller zusätzlich noch in Roségold angeboten.

Das iPad (2017) hat ein kleineres Display als das iPad Pro 10.5 und ist folglich auch in den Abmessungen etwas kompakter. Es ist um einen Zentimeter kürzer und 5 Millimeter schmaler, dafür mit 7,5 Millimetern aber auch dicker als das nur 6,1 Millimeter schlanke Pro-Modell. Apples Highend-Tablet ist filigran, aber robust und hochwertig, während das iPad (2017) an einigen Stellen sogar etwas zu viel Hohlraum unter der Haube vermuten lässt. Das Gewicht der Geräte ist mit 469 Gramm identisch. Wegen der fast schon pummeligen Linie wirkt das Budget-iPad aber schwerer und mächtiger, das iPad Pro 10.5 ist dafür wegen seines längeren Gehäuses bei der Handhabe etwas kopflastiger.

Apple iPad 2017 im Vergleich mit Apple iPad Pro 10.5 | (c) Areamobile
Das iPad (2017) ist kleiner als das iPad Pro 10.5
Apple iPad 2017 im Vergleich mit Apple iPad Pro 10.5 | (c) Areamobile
Die Antennen sind im iPad Pro 10.5 eleganter versteckt
Apple iPad 2017 im Vergleich mit Apple iPad Pro 10.5 | (c) Areamobile
Das iPad (2017) ist dicker, aber genauso schwer wie das iPad Pro 10.5

Auch wenn das iPad (2017) beim Design das erste iPad Air zum Vorbild nimmt, gibt es einige kleinere Änderungen: Der Mute-Switch fehlt dem neueren Gerät, zudem sind die Lautsprecherbohrungen am Fußende ein- und nicht zweireihig. Das iPad Pro 10.5 hat nicht nur ein paar Lautsprecher, sondern auch am gegenüberliegenden kurzen Ende verkapselte Speaker spendiert bekommen, Kopfhörerbuchsen gibt es bei beiden Tablets. Nur beim iPad Pro 10.5 ragt die Kameralinse aus der Rückseite heraus, beim iPad (2017) schließt sie bündig mit dem Gehäuse ab.

Display-Größe und -Qualität

Apple hat für die kleinere Ausgabe des iPad Pro im Generationssprung die Bildschirmdiagonale von 9,7 Zoll auf 10,5 Zoll vergrößert, das iPad (2017) bleibt der seit dem ersten iPad verwendeten Displaygröße treu. Beide Geräte stellen 264 PPI dar. Das ergibt für das iPad Pro 10.5 eine Auflösung von 2.224 x 1.669 Pixel, das kleinere Modell zeigt 2.048 x 1.536 Pixel an. Farben, Kontraste und Helligkeit sind bei keinem der Apple-Tablets zu bemängeln, zwischen den Modellen gibt es bei der Darstellungsqualität trotzdem große Unterschiede.

Apple iPad 2017 im Vergleich mit Apple iPad Pro 10.5 | (c) Areamobile
Das iPad Pro 10.5 spiegelt weniger als das iPad (2017)

Das liegt zum einen daran, dass Apple im iPad (2017) kein vollständig laminiertes Display einbaut. Das Panel ist nicht mit dem Glas verklebt, womit ein sichtbarer Abstand zwischen dem Glas und der Anzeigefläche bleibt. Beim iPad Pro 10.5 mit laminiertem Display wirkt es hingegen fast so, als würde man die Symbole auf dem Homescreen direkt anfassen. Weitere Vorzüge dieses Produktionsschritts sind stabilere Blickwinkel, kräftigere Farben und weniger Reflexionen. Eine Antireflexschicht hat das iPad (2017) nicht, die hellere Anzeige hilft aber beim Ablesen bei Sonneneinstrahlung. Die Antifettbeschichtung erscheint beim günstigen iPad wirkungsvoller als beim Pro-Modell, Fingerabdrücke sieht man auf dem Glas nicht so stark.

Zum anderen hat nur das iPad Pro 10.5 ein Display mit 120-Hz-Wiedergabe. Durch die höhere Bildwiederholrate sehen Animationen und Bildläufe flüssiger aus, das Pro-Tablet wirkt dadurch performanter als das iPad (2017). Auch die True-Tone-Technik gibt es nur beim iPad Pro 10.5, mit ihr passt die Software die Farbtemperatur automatisch an das Umgebungslicht an und erzeugt dadurch ein stimmigeres Bild. Unterm Strich müssen beim Display des iPad (2017) gegenüber dem iPad Pro 10.5 große Abstriche gemacht werden, der Bildschirm ist beim Spitzenmodell einfach wesentlich besser.

Themen: iPad, Tablet

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