Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
Anzeige
 
 
Autor: Steffen Herget 30.10.2014 - 18:00 | 15

Apple iPad Air 2 Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Unverschämt flach, leicht und schick
  • Ausgezeichnetes Display
  • Top-Performance
  • Flops
  • Speicher nicht erweiterbar
  • Nicht ganz billig

Apple iPad Air 2 Test: Der Luftikus macht mächtig Dampf

Die Air-Kategorie steht bei Apple für besonders dünne, leichte und mobile Geräte. Da macht das iPad Air 2 keine Ausnahme, das neue Tablet ist geradezu unverschämt flach geraten. Die Technik im Inneren hat Apple dabei aber nicht vergessen, im Test überzeugt das iPad Air 2 auf ganzer Linie.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Design, Materialauswahl und Verarbeitung zählen zu den absoluten Stärken von Apple, und da macht das iPad Air 2 im Test keine Ausnahme. Die Alu-Flunder, die in der zweiten Generation als Air-Tablet auf den Markt kommt, ist nur noch 6,1 Millimeter dünn und 444 Gramm leicht - beides herausragende Werte für ein großes Tablet. Die Verarbeitung des iPad Air 2 ist wie schon beim Vorgänger makellos, alles sitzt an seinem Platz, wackelige Bauteile, unregelmäßige Fugen oder ähnliche unschöne Dinge gibt es hier nicht. Die Alu-Rückseite ist weiterhin oben von einem Kunststoff-Steg unterbrochen, hinter dem die Antennen des Tablets sitzen.

Man sollte allerdings eines nicht vergessen: So ein dünnes Gerät wie das Apple iPad Air 2 macht notgedrungen Abstriche bei der Festigkeit. Das iPad Air 2 wirkt zwar robust, mit Gewalt kann man den Flachmann aber sicher verbiegen oder verdrehen, so dass er zu Schaden kommt. Das ist dann aber schon tatsächlich mutwillig oder zumindest grob fahrlässig, so große Tablets sind allgemein nicht dafür ausgelegt, große mechanische Belastungen auszuhalten. Wer sein iPad Air 2 einigermaßen normal behandelt, wird hier kein Problem bekommen. Das Alu-Gehäuse ist, auch das liegt in der Natur der Sache, allerdings anfällig für Kratzer, die im Alltag schnell entstehen können. Wer das vermeiden möchte, sollte zu einer Schutzhülle greifen. Apple bietet eine solche aus echtem Leder für 79 Euro an, die sehr schick daher kommt. Im Zubehör-Programm gibt es allerdings auch günstigere Alternativen.

Apple iPad Air 2 Unboxing | (c) Areamobile

Apple iPad Air 2

Apple iPad Air 2 Unboxing | (c) Areamobile

Makellose Verarbeitung

Apple iPad Air 2 Unboxing | (c) Areamobile

Lautsprecher und Lightning-Port | (c) Areamobile

 

Bei den Anschlüssen gibt es am Apple iPad Air 2 nur eine Überraschung: Der Kippschalter, mit dem das Tablet lautlos geschaltet oder die automatische Bildschirmdrehung gesteuert wurde, ist der Schlankheitskur zum Opfer gefallen. Das wird wohl nicht jedem Apple-Nutzer gefallen, ein echtes Problem ist es aber nicht. Der Homebutton unterhalb des Displays hat den Fingerabdrucksensor Touch ID integriert. Oben sind Kopfhörerausgang und Powerbutton zu finden, recht die Lautstärkewippe und der SIM-Slot, unten der Lightning-Port sowie die Lautsprecher, die hinter feinen Bohrungen stecken.

Display-Größe und -Qualität

Blickwinkel | (c) Areamobile

Blickwinkel | (c) Areamobile

Bei seinen großen Tablets hat Apple in Sachen Bildschirmdiagonale eine angenehme Konstanz entwickelt. 9,7 Zoll im 4:3-Format sieht man in Cupertino nach wie vor als optimale Tablet-Größe an. Mit einer Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixel kommt das Retina-Display auf gute 264 PPI. Beeindruckender als die nackten Zahlen ist aber das, was das Auge sieht. Satte Farben, eine Blickwinkelstabilität, die ihresgleichen sucht, und ein Bild, das fast schon oben auf dem Display-Glas zu schweben scheint - der Bildschirm des iPad Air 2 ist im Test einfach ein Augenschmaus. Das bestätigen auch unsere Messungen. Ein Wert von 854:1 für die Kontraste ist ebenso ausgezeichnet wie die Helligkeit von 353 cd/m2. Die Delta-Werte, die Auskunft über die Abweichung der Farben geben, sind ebenfalls extrem niedrig. Die Abdeckung des RGB-Farbraums ist ebenso gelungen. Das Messgerät ermittelt zwar einen minimalen Blaustich, der ist in der Praxis aber kaum zu bemerken.

Bildschirm-Test | (c) Areamobile

Gute Abdeckung des RGB-Farbraums | (c) Areamobile

Bildschirm-Test | (c) Areamobile

Grautreppe mit hohen Werten bei Kontrast und Helligkeit | (c) Areamobile

Bildschirm-Test | (c) Areamobile

Geringe Farb-Abweichungen | (c) Areamobile

Bildschirm-Test | (c) Areamobile

Minimaler Blaustich | (c) Areamobile

System: Hardware, Software und Bedienung

Angetrieben wird das Apple iPad Air 2 im Test von einem neuen Chip, dem Apple A8X mit zwei Rechenkernen à 1,7 GHz, einem Motion-Co-Prozessor vom Typ M8 und 2 GB Arbeitsspeicher. Für die Grafik sorgt ein Chip der PowerVR-6XT-Serie. Die reinen Eckdaten hauen erst einmal niemanden vom Hocker. Tatsache ist aber: Das iPad Air 2 rennt, als wäre der Teufel hinter ihm her. Im T-Rex-Offscreen-Benchmark von GFXBench schaffte das Apple-Tablet mit 69,2 Frames pro Sekunde. Auch die 20.574 Zähler im Ice-Storm-Unlimited-Test von 3DMark sind ein Top-Wert, 299,8 Millisekunden im Sunspider ebenfalls.

In der Praxis sieht die Sache dann ähnlich aus. Das iPad Air 2 läuft schnell und absolut flüssig. Ruckler oder rGedenksekunden beim Starten einer App kennt das Tablet nicht, es sei denn, eine Anwendung wartet auf Daten aus einem zu langsamen Netzwerk - da kann aber dann das iPad Air 2 nichts dafür. Zum wiederholten Male sieht man, welche Vorteile die exakte Abstimmung von Hard- und Software hat, die Apple betreibt. Den Android-Herstellern müssen eigentlich die Tränen kommen, wenn sie sehen, wie gut die Performance mit einem Dual-Core-Prozessor mit 1,7 GHz sein kann. Sicher, durch die offene Struktur von Android ist so eine penible Anpassung kaum möglich, aber beeindruckend ist es trotzdem.

Apple iPad Air 2 Unboxing | (c) Areamobile

Apple iPad Air 2 mit iOS 8.1

Apple iPad Air 2 Unboxing | (c) Areamobile

Tastatur

Apple iPad Air 2 Unboxing | (c) Areamobile

Areamobile.de auf dem Apple iPad Air 2 | (c) Areamobile

 

Bei den Daten-Schnittstellen haben die Apple-Kunden wie üblich erst einmal die Wahl zwischen einem reinen WLAN-Tablet und der Version mit Mobilfunk-Schnittstelle. Diese unterstützt auch LTE, und zwar in den Netzen der Telekom, von Vodafone und O2. Das WLAN-Modul unterstützt den schnellen ac-Standardd ebenso wie Zwei-Kanal-Funk mit 2,4 und 5 GHz. Außerdem steht Bluetooth 4.0 zur Verfügung. NFC gibt es offiziell nicht, wobei der Teardown des iPad Air 2 ein solches Bauteil im Inneren zu Tage gefördert hat, allerdings ohne Antenne. Der Bezahldienst Apple Pay kann am iPad Air 2 nur zum Online-Shopping genutzt werden, die NFC-Authentifizierung funktioniert nicht.

Das Apple iPad Air läuft selbstverständlich unter iOS 8.1, und das ist auch gut so, denn in dem aktuellen Update wurden zumindest bislang noch keine groben Fehler gefunden - das war ja bei den ersten Update für iOS 8 noch ganz anders. Näheres zum Update auf iOS 8.1 ist in dieser Meldung zu lesen. Auch in der aktuellen Version findet sich der Anwender in iOS schnell zurecht, das übliche Icon-Raster zeigt die installierten Apps, zudem gibt es Menüs, die von unten und oben in den Bildschirm gezogen werden können. In dem oberen Menü, das auch die Benachrichtigungen des Systems darstellt, lassen sich neuerdings auch Widgets hinterlegen. Auf dem Homescreen geht das nach wie vor nicht. Eine Auswahl der praktischsten Widgets haben wir kürzlich zusammengestellt. Auch Bildschirm-Tastaturen von Drittanbietern lassen sich jetzt installieren, wobei das Apple-Keyboard auf dem iPad bereits hervorragend funktioniert.

Multimedia: Kamera, Musik und Speicher

Die iSight-Kamera im Apple iPad Air 2 hat einen 8-Megapixel-BSI-Sensor und eine Blende von f/2.4. Es handelt sich dabei allerdings, wie zunächst vermutet, um das Kamera-Modul aus dem aktuellen iPhone 6, sondern um jenes aus dem Vorgänger-Modell. Die Frontkamera macht Bilder mit 1,2 Megapixel, 720p-Videos und hat eine Blende von f/2.2. Bei den Software-Funktionen in der Kamera-App gibt es viel zum Ausprobieren, etwa den HDR- oder Panorama-Modus, Zeitraffer- und Slow-Motion-Videos, quadratische Bilder und einiges mehr.

Die Fotos und Videos, die man mit dem iPad Air 2 machen kann, kommen im Test nicht ganz an die herausragenden Ergebnisse des iPhone 6 Plus heran, überzeugen aber trotzdem weitestgehend, gerade für ein Tablet. Bildrauschen, das bereits bei moderaten Lichtverhältnissen einsetzt, stört allerdings den Gesamteindruck etwas. Die Farbwiedergabe ist natürlich, Belichtung und Kontraste stimmen meist. Angenehm ist wie am iPhone auch beim iPad Air 2 im Test die sehr hohe Geschwindigkeit beim Auslösen und Fokussieren. Zum klassischen Fotografieren ist so ein großes Tablet zwar nicht besonders gut geeignet, aber wer will, kann das mit dem iPad Air 2 schon mal machen.

Testfoto mit dem iPad Air 2 | (c) Areamobile

Testfoto mit dem iPad Air 2 | (c) Areamobile

Testfoto mit dem iPad Air 2 | (c) Areamobile

Testfoto mit dem iPad Air 2 | (c) Areamobile

 

Apple hat mittlerweile ein digitales Ökosystem unter seinem Dach versammelt, das Seinesgleichen sucht. Die Auswahl an Musik, Filmen, Spielen, E-Books und Apps ist unfassbar groß, und auch wenn iTunes auch in der aktuellsten Version noch immer kein Musterbeispiel an bedienerfreundlicher Software ist, hält es doch genügend Inhalte für alle Lebenslagen bereit. Allerdings: Umsonst gibt es hier kaum etwas, und auch der App-Store von Apple hält deutlich weniger Gratis-Apps bereit als der von Google. Trotzdem: Die Multimedia-Auswahl bei Apple ist einfach top.

Konsumieren lässt sich das alles auch am iPad Air 2 ganz hervorragend. Gerade bei Kinofilmen fragt man sich allerdings schon hier und da, warum Apple beim iPad so sklavisch am 4:3-Format festhält, denn die breiten schwarzen Trauerränder oben und unten sind doch etwas unschön. Das Retina-Display ist aber trotzdem schön auszusehen. Der Klang der internen Lautsprecher weiß zu gefallen, auch wenn ein bisschen mehr Bass hier und da schön wäre. Wie bei Tablets üblich, liefert Apple auch beim iPad Air 2 keine Kopfhörer mit. Hat man aber bereits Kopfhörer, kann man den Klang mit zahlreichen Profilen an die eigenen Gewohnheiten und den aktuellen Inhalt anpassen. Zusammen mit der schnellen Performance und dem maximalen Speicher von 128 GB ergibt sich hier tatsächlich ein Entertainer der Extraklasse, der allerdings für sein Programm auch ordentlich abkassiert. Die Einsteiger-Variante mit nur 16 GB internem - und wie bei Apple üblich nicht erweiterbaren - Speicher ist nicht zu empfehlen, da wird es mit entsprechend viel Content schnell ganz eng.

Akku-Laufzeit

Der Akku des iPad Air 2 ist mit einer Kapazität von 7.340 mAh fast 1.500 mAh schwächer ausgefallen als beim Vorgänger - irgendwo muss man ja Bauhöhe und Gewicht einsparen, wenn alles immer dünner und leichter werden soll. Die Ausdauer hat darunter aber nicht merklich gelitten, mit 6:21 Stunden hält das iPad Air 2 im Video-Dauertest über WLAN bei voller Helligkeit sogar eine gute halbe Stunde länger durch als der auch schon starke Vorgänger. Wer das Apple-Tablet zu Hause im klassischen Mix-Betrieb aus Surfen, Spielen, Musik, Video und auch Auszeiten im reinen Standby nutzt, dürfte mit einer, maximal zwei Aufladungen die Woche auskommen.

Fazit

Das iPad Air 2 ist das beste Tablet, das Apple bislang vorgestellt hat, da gibt es kein Vertun. Aber auch abseits des Apple-Kosmos gibt es nur wenige Geräte, die hier herankommen. Das iPad Air 2, das zwischen 489 und 809 Euro kostet, sieht toll aus, hat ein ausgezeichnetes Display und eine Top-Performance, sogar die Akku-Ausdauer stimmt. Einzig von der 16-GB-Version sollten die Kunden die Finger lassen, auch wenn das den Einstiegspreis noch einmal um 100 Euro erhöht. Wer bereits den Vorgänger besitzt, muss zwar nicht wirklich über ein Upgrade auf das iPad Air 2 nachdenken. Alle anderen Tablet-Interessenten sollten die Apple-Flunder aber auf jeden Fall auf dem Schirm haben.

Du hast einen Blog oder eine Webseite? Wir freuen uns über eine Empfehlung!

http://www.areamobile.de/tablet/apple-ipad-air-2-test

Du möchtest Deinen Freunden den Test per E-Mail empfehlen:
[Schicke eine E-Mail mit diesem Link]

Apple iPad Air 2: Das neue alte Leichtgewicht im Unboxing (57 Bilder)

Apple iPad Air 2 Unboxing | (c) AreamobileApple iPad Air 2 Unboxing | (c) AreamobileApple iPad Air 2 Unboxing | (c) AreamobileApple iPad Air 2 Unboxing | (c) Areamobile
zur Bildergalerie
Gefällt dir der Artikel?
Gefällt mir
Gefällt mir nicht
Testwertung Apple iPad Air 2
 
Handlichkeit und Design 96%
Verarbeitung 96%
Akkuausdauer 95%
Messaging 60%
Ausstattung / Leistung 79%
Kamera 75%
Internet 95%
Musik 92%
PIM und Sozialnetzwerke 100%
Software und Bedienung 91%
Programme 0%
Navigation 71%
Gaming und Video 80%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
90%
Zeitwertung
(Stand 30.07.2016)
89%

Unsere Wertung im Detail


Lesermeinungen zum Apple iPad Air 2 Jetzt selbst bewerten!
Ich habe dieses Handy / konnte dieses Handy testen, und bin der Meinung:
(Beschreiben Sie das Handy mit einem Satz)
Neueste Lesermeinungen
Noch keine Lesermeinung vorhanden.
Alle 0 Meinungen zusammengefasst
Bewertung Apple iPad Air 2
Weiterempfohlen von
0% 
- %
keine Note

Gesamtdurchschnitt
berechnet aus 0 Bewertungen von Areamobile Lesern.

Lesermeinungen zum Apple iPad Air 2
 
Schreiben Sie Ihren Erfahrungsbericht zum Apple iPad Air 2

Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.

Du bist nicht dabei?
Werde Teil der Community
Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
 
Lesen Sie alle 15 Kommentare in unser Community.
Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 01.11.14 10:26 Echse (Handy Master)

    @jokill

    Wenn Samsung jetzt immer weniger Gewinn macht, glaubst du nicht, dass das auch irgendwann beim Kunden aufschlagen kann? Wenn erstmal der Rotstift gezückt ist, kommt man vielleicht auf die Idee , beim Service zu sparen etc.
    Und wenn Samsung jetzt die Geräteauswahl zusammenstreicht, gibt es bestimmt auch wieder einige , die sich ob der weniger werdenden Auswahl beschweren.
    Also ganz so isoliert sollte man das nicht betrachten.
    Glaubst du, außer dem eigentlichen gerät ist bei Apple nichts im preis enthalten?
    Wie sieht es mit Service aus ? Stichwort Apple store.
    Hier hat mal einer erzählt, dass sein 5s verbogen war. Er das aber selber gar nicht gemerkt hat. Erst im Apple Store würde es von einem Mitarbeiter bemerkt und anstandslos umgetauscht.
    Hab ich so einen Service auch bei anderen Herstellern ? Das ist alles im Preis mit inbegriffen, wenn man sich Ein Apple Produkt zulegt.
    Und wenn man dann noch den geringeren Preisverfall bei den iPhones betrachtet, relativiert sich auch der Kaufpreis.

  2. 31.10.14 20:18 Jokill (Advanced Member)

    @Fritz:
    Solange man nicht Samsung-Aktionär ist, sollte man aber doch genau diese Entwicklung des Preisverfalls als Konsument begrüßen?!
    Wenn Apple selbst bis kurz vor Release des neuen Iphones für das alte noch fast den Release-Preis von vor einem Jahr verlangt und es tatsächlich Konsumenten gibt, die das bereitwillig akzeptieren, ist das denke ich eine Ausnahme.

    Elektronik als schnelllebige Produkte sinken nunmal im Preis. Grafikkarten, Prozessoren, TVs die meistens jährliche Produktzyklen haben, sinken nunmal im Preis. Wer sich bspw. ne GeForce GTX 980 zum Release kauft, sollte wissen das es die nach ~3 Monaten häufig auch >100€ günstiger gibt.

  3. 31.10.14 16:33 Fritz_The_Cat (Handy Master)

    @ nohtz:
    " d.h., wenn samsung seine uninspirierten produkte einfach teurer machen würde, wären die probleme vom tisch? "
    ==> Nö. Einen einmal gesenkten Preis bekommt man nur ganz schwierig wieder hoch. Und Samsung hat m.E. einfach zu lange die "billig billig"-Schiene gefahren um sich so als Alternative zum iPhone zu positionieren. Und aus der Falle kommen sie nun nicht mehr oder nur sehr mühsam über einen langen Zeitraum wieder raus.
    Guck Dich doch mal hier im Forum um: Nicht selten liest man hier Aussagen wie "ich warte mal 2-3 Monate ab bis das S… (von 600x €) auf 450 gefallen ist." Und genau da sehe ich das Problem. Samsung hat im Laufe der letzten Jahre den Ruf bekommen, daß ihre Smartphones einen recht schnellen + hohen Preisverfall haben. Und dagegen ist fast nicht anzustinken.


    >"Bloß ist es nicht so einfach, sich
    Hinzustellen und zu sagen
    "Wir verkaufen das s5 für 850 Euro ""
    -->stimme ich dir zu, aber folgt man fritz' aussage, scheint es wohl so einfach zu sein? <
    ==> Wie kommst Du denn darauf?

  4. 31.10.14 14:37 Scout14 (Advanced Member)
    selbige Problem wie zuvor von Nokia angesprochen.

    Ich kann mich hier noch an eine Interview von Nokia erinnern bei dem (gegenüber dem iPhone 1 & 2) beneidet wurde, dass Apple nur eine Modellvariante (abgesehen vom Speicher) auf den Markt bringen könnte.
    Nokia dagegen mit Ihren vielen verschiedenen Modellen, Jahr um Jahr, jedes einzelne in dessen Hardwareanforderungen, dem Kunden zum Vormodell Steigerungen & Verbesserungen anbieten müsse. So hätten sie das dilemma, dass letztendlich nur 1-2 Modellvarianten ertragreich wären, diese jedoch, die anderen restlichen Geräte mit tragen müssten.
    Der Konsument verlangt letztendlich vom Unternehmen sich so breit aufzustellen & jedes Modell zum vorherigen technisch aufzuwerten.
    Das dies dann kaum noch Erträge abwirft, am Ende gar mit einem Verlusstgeschäft enden kann ist die große Gefahr.
    So denke ich verhält es sich mit Samsung ähnlich.
    Die haben einfach zu viele verschiedene Modelle auf dem Markt & können nicht allen gerecht werden.
    Sie wären nicht die Ersten, die Ihre Produktpalette, nur auf das höhere Preissegment, ausrichten würden, demzufolge die Entwicklung der günstigeren Modellen einstellen würden.

  5. 31.10.14 11:37 nohtz (Professional Handy Master)

    "Bloß ist es nicht so einfach, sich
    Hinzustellen und zu sagen
    "Wir verkaufen das s5 für 850 Euro ""
    -->stimme ich dir zu, aber folgt man fritz' aussage, scheint es wohl so einfach zu sein?

  6. 31.10.14 11:35 Echse (Handy Master)

    Vollkommen richtig. Bloß ist es nicht so einfach, sich
    Hinzustellen und zu sagen
    "Wir verkaufen das s5 für 850 Euro "
    Da würde Samsung noch weniger verkaufen.
    Man muss halt sagen, dass die Konkurrenz im androidbereich brutal ist. Und Apple eine Sonderstellung besitzt. ( eigenes os, usw).

antworten
Apple iPad Air 2 Angebote
Apple iPad Air 2

Empfehlung

ab 249.95 EUR
monatlich 24.95 EUR
Telekom (T-Mobile) Data Comfort S Premium

weitere Angebote zum Apple iPad Air 2
 
Anzeige