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Autor: Björn Brodersen 07.11.2013 - 18:15 | 38

Apple iPad Air Testbericht

Testüberblick Apple iPad Air

  1. Design und Display - Kamera und Musik
  2. Hardware, Software, Akku-Laufzeit, Fazit
  3. 38 Lesermeinungen
Tops und Flops
  • Tops
  • Leichte und flache Bauweise
  • Brillantes Display
  • Performanter und energieeffizienter A7-Chip
  • Großes App- und Content-Angebot
  • Flops
  • kein microSD-Slot
  • vergleichsweise hoher Preis
  • kein Multi-Account-Feature

iPad Air Test: Apple steigt in die Tablet-Leichtgewichtsklasse ein

Mit dem iPad Air steigt Apple in den Ring der Tablet-Leichtgewichtsklasse, die Sony mit dem Xperia Tablet Z eröffnet hat. Unter der Haube des iPad Air steckt jedoch die Kraft eines echten Schwergewichts. Ob das neue Apple-Tablet im Areamobile-Test alle fünf Runden überstanden hat, lest ihr in unserem Testbericht.

Design, Verarbeitung und Display

Der Name "iPad Air" spielt auf das knapp über 1 Kilogramm schwere Macbook Air mit einer Außenhülle aus Aluminium an, das Apple im Jahr 2008 als "flachstes Notebook der Welt" vorstellte. Jetzt eröffnet Apple die Leichtgewichtsklasse auch im Tablet-Bereich: Ein um 28 Prozent geringeres Gewicht und 20 Prozent weniger Volumen als das im vergangenen Jahr gelaunchte iPad 4 zeichnen das neue iPad Air aus. Es ist nur 7,5 Millimeter dick und wiegt je nach Ausführung 469 oder 478 Gramm. Damit ist das neue Apple-Tablet natürlich auch flacher und leichter als das immer noch erhältliche iPad 2 (8,8 Millimeter und 601 bzw. 613 Gramm). Apple schafft so einen für viele Nutzer kaufentscheidenden Unterschied und animiert auch Besitzer des älteren iPad-Modells zu einem Geräte-Upgrade.

Apple iPad Air Unboxing | (c) Areamobile

Apple iPad Air

Apple iPad Air Unboxing | (c) Areamobile

| (c) Areamobile

 

Weniger Gewicht und ein flacherer Formfaktor erhöhen den Bedienkomfort. Schließlich werden Tablets in der Regel nicht abgestellt, sondern in den Händen gehalten oder auf den Knien abgelegt und unterwegs in der Tasche transportiert. Eine integrierte Standvorrichtung an der Rückseite wie das Surface 2 von Microsoft besitzt das neue iPad nicht, dafür bietet Apple ein faltbares Smart Case aus Leder an. In der Leichtgewichtsklasse ist das Apple iPad Air aber nicht allein: Im Android-Bereich gibt es beispielsweise mit dem Sony Xperia Tablet Z ein noch flacheres (6,9 Millimeter) und nur unwesentlich schwereres (485 Gramm) Tablet-Modell. Das Asus Vivo Tab mit Windows RT schafft es mit 8,3 Millimetern und 535 Gramm nicht ganz in diese Klasse.

Das iPad Air fällt mit 170 Millimetern auch etwas schmaler aus als die Vorgängermodelle, vor allem die seitliche Display-Einfassung (Bezel) ist nur halb so dünn wie beim iPad 4 - das Design gleicht jetzt mehr dem des iPad Mini und lässt das große iPad filigraner aussehen. Mit einer Hand bedienen lässt sich das Gerät dadurch zwar immer noch nicht, aber Tippen mit beiden Daumen auf der virtuellen Tastatur im Hochformat ist jetzt möglich. Wichtig zum festen Halten des Geräts mit seinem schmalen Rand ist, dass die Software erkennt, ob der Nutzer seinen Daumen lediglich auf dem Display ruht oder ob er eine Touch-Eingabe vornehmen möchte. Liegt der Daumen der einen Hand auf dem Bildschirm auf, erkennt das Display Touch-Eingaben der anderen Hand - dieses schon vom iPad Mini bekannte Feature funktionierte im Test des iPad Air recht zuverlässig, Android-Tablets beherrschen dies nicht.

Apple iPad Air Unboxing | (c) Areamobile

Kamera und Lautstärketasten | (c) Areamobile

Apple iPad Air Unboxing | (c) Areamobile

Display-Schärfe | (c) Areamobile

 

Das graue Unibody-Gehäuse unseres Testgeräts aus Aluminium und der Glasoberfläche wirkt wie von iPads bekannt hochwertig und ist sehr gut verarbeitet, die Oberfläche fühlt sich wie erwartet glatt und kalt an. Anschlüsse und Tasten finden sich allesamt an den von iPad-Kennern gewohnten Stellen: An der unteren Stirnseite sitzen Lautsprecher und der proprietäre Lightning-Port, oben die Power-Taste und die Headset-Buchse, an den Seiten die Lautstärketasten, der Schieberegler für die Display-Sperre und zum Ausschalten von Tönen sowie der Steckplatz für eine Nano-SIM-Karte. Auf der Frontseite sitzt unterhalb des Displays der zentrale Home-Button, oberhalb des Displays eine verbesserte Facetime-Kamera für Videochats. Das Fehlen des feinen Metallrings um den Home-Button zeigt: Einen Fingerabdrucksensor wie beim iPhone 5S hat Apple nicht in das iPad Air integriert.

Die Qualität des Displays im iPad-typischen 4:3-Format ist mit 2.048 x 1.536 Pixel und einer Pixeldichte von 264 PPI die gleiche wie beim iPad 4, übertrifft jedoch die des iPad 2 mit einer Auflösung von 1.024 x 768 Pixel und einer Pixeldichte von 132 Bildpunkten pro Zoll. Das IPS-Display des iPad Air im Test bietet starke Kontraste, intensive Farben und hervorragende Blickwinkel, so dass auch Nebenstehende mitgucken können, was auf dem Bildschirm geschieht. Mit einer leuchtstärke von 400 Candela pro Quadratmeter ist es auch hell genug, um draußen problemlos abgelesen zu werden.

Multimedia: Kamera, Bildbearbeitung und Musik

Im iPad Air hat Apple die gleiche iSight-Kamera wie im iPad 4 verbaut: Sie bietet eine Auflösung von 5 Megapixel, einen Autofokus, eine Blende von f/2.4 und eine Linse aus fünf Elementen und ermöglicht neben Schnappschüssen mit den Standard-Einstellungen auch HDR-Aufnahmen sowie Videodrehs in Full-HD-Qualität (1.080p). Ein Fotolicht zum Aufhellen von Motiven im Nahbereich gibt es am iPad Air nicht, ebenso wenig ein Menü mit manuellen Einstellmöglichkeiten der Kamera. Per virtuellen Schieberegler können Nutzer zwischen den Aufnahme-Modi "Foto", "Video" und "Quadrat" wechseln, von Front- auf Rück-Kamera umschalten, HDR aktivieren und per Finger-Touch auf den gewünschten Bereich im Sucherfenster scharfstellen. Bei Videoaufnahmen stehen ein dreifacher digitaler Zoom sowie ein automatischer Bildstabilisator für verwacklungsfreiere Bilder bereit, Fokussieren ist während der Aufnahme ist auch hier per Fingertipp möglich. Durch längeres Drücken des Fingers auf das Displays schaltet sich im Videomodus eine Autofokus-Sperre ein.

Testfoto, aufgenommen mit der Kamera des iPad Air | (c) Areamobile

Testfotos aufgenommen ...

Testfoto, aufgenommen mit der Kamera des iPad Air | (c) Areamobile

... mit der Kamera

 

Die Bildqualität der mit der iSight-Kamera des iPad Air im Test gemachten Aufnahmen ist akzeptabel, aber nicht überragend. Die mittlerweile als gering einzustufende Megapixelzahl dürfte ihren Anteil daran haben, aber auch der Weißabgleich scheint bei unseren Testaufnahmen teilweise versagt zu haben, und Farben werden Apple-typisch stark betont - im grauen Herbst-Regenwetter wirkt das noch übertriebener als sonst. Die Bildschärfe der Testaufnahmen geht grob in Ordnung, das Bildrauschen tritt in akzeptablem Maß auf, Detailtreue könnte teilweise besser sein, und manche Bilder zeigen einen starken Blaustich.

Testfoto, aufgenommen mit der Kamera des iPad Air | (c) Areamobile

... des iPad Air.

Testfoto, aufgenommen mit der Kamera des iPad Air | (c) Areamobile

 | (c) Areamobile

 

Vielfältigere Bildbearbeitungs-Funktionen bieten die für Nutzer des iPad Air kostenlos im iTunes App Store erhältlichen und ganz auf die Touch-Bedienung ausgerichteten Apps iPhoto und iMovie. Belichtung, Schärfe oder Farben anpassen oder eine Bild-in-Bild-Filmsequenz erstellen ist hiermit kein Problem. In die Sharing-Optionen hat Apple neben den üblichen Messaging-Kanälen und Sozialen Netzwerken auch AirDrop, AirPrint, Apps sowie einen Druck- und  einen Fotobuch-Dienst integriert.

Die frontseitig, mittig über dem Display sitzende Facetime-Kamera für Videochats schießt Fotos mit 1,2 Megapixel oder nimmt Videos in 720p-Qualität auf. Mit der neuen Betriebssystemversion iOS 7, die auf dem iPad Air vorinstalliert ist, sind Facetime-Videoanrufe sowohl über Wlan als auch über das UMTS-Netz möglich. Zwei Mikrofone an der oberen Stirn- und Rückseite dienen zur Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen bei Facetime-Chats, ein neuer BSI-Sensor mit größeren Pixel sorgt für bessere Bilder bei Facetime-Unterhaltungen mit Bewegtbild-Übertragung.

Apple iPad Air Unboxing | (c) Areamobile

Lautsprecher | (c) Areamobile

Apple iPad Air Unboxing | (c) Areamobile

Kamera | (c) Areamobile

 

Musikplayer

Für den Musik-Kauf und die Musik-Verwaltung steht das Apple-Programm iTunes auf dem iPad Air bereit. Die beiden in die gleiche Richtung strahlenden Lautsprecher um den Lightning-Port an der schmalen Unterseite des iPad Air klingen deutlich voluminöser, weniger blechern als beim iPhone 5S und sind genauso laut. Echten Stereo-Sound hören Nutzer des iPad Air nur bei Einsatz von Kopfhörern - ein Paar Ohrstöpsel gehören allerdings nicht zum Lieferumfang des Apple-Tablets. Mit den dem iPhone 5S beigelegten Earpods ist der Musikklang ebenso gut wie auf dem Smartphone und kann über 24 Klangprofile nach eigenen Wünschen angepasst werden.

Themen: iPad, Tablet, iOS Spiele, Apple-Tablets, iOS 7, Apple A7
Quelle: AM
Detailseiten zum Testbericht
  1. Design und Display - Kamera und Musik
  2. Hardware, Software, Akku-Laufzeit, Fazit
 
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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 12.11.13 11:55 pixelflicker (GURU)

    @ThaJoker:
    Die Negativpunkte habe ja nicht mit den Testkriterien zu tun sondern werden vom Tester nach Bauchgefühl ausgewählt. Die Testkriterien siehst du ja in der Prozentwertung.

    Das mit dem Festen Akku und ohne SD stimmt schon. Mittlerweile ist das ja bei fast jedem Hersteller so. Dennoch finde ich es nicht verkehrt es anzumerken. In die Wertung fließt es ja nicht direkt ein. Aber natürlich sollte es dann auch bei Samsung angemerkt werden.

  2. 11.11.13 15:34 REhuus (Handy Profi)

    "Genauso wie immer die selben Kriterien eines Apple Produkts mit KEIN microSD-Slot, KEIN austauschbaren Akku, finde ich einfach nicht mehr wirklich angebracht, da man doch jetzt schon mittlerweile auch bei der 5. Tablet-Generation von Apple wissen sollte, wie deren Firmenpolitik so tickt."

    Und deshalb soll man einen fehlenden microSD-Slot einfach ignorieren und nicht mehr werten? Ich messe ihm zwar auch nicht mehr die hohe Bedeutung zu, trotzdem ist das hier kein Apple-Wunschkonzert. Im Grunde gilt das auch für den Akku: viele Produkte könnte man länger nutzen, wäre der Akku Durch den Nutzer tauschbar. Ein iPod mit verschlissenem Akku ist bspw ein wirtschaftlicher Totalschaden, beim iPad mag das etwas anders aussehen.

    "Naja, wem man sonst nichts anderes als Kritikpunkt aufführen bzw. finden kann, dann muss man ja immer wieder auf das Bewährte zurückgreifen und das spricht eigentlich nur für das Ipad Air! ;-) "

    Ich kann nur erahnen, was du sagen willst. Es stimmt trotzdem nicht ;)

    Das iPad und vor allem iOS hat ein paar Nachteile -die muss man nicht negieren, nur weil es Apples Firmenpolitik ist.

  3. 11.11.13 14:06 ThaJoker

    Ich finde auch die Testkriterien von Areamobile einfach nicht mehr nachvollziehbar und nur noch lächerlich!

    Denn beim Ipad Air wird als Negativ-Kritikpunkt der angeblich vergleichsweise hoher Preis aufgeführt, obwohl die 16GB Version schon ab einem vergleichweisen günstigen Startpreis von 479€ in den Verkauf geht!

    Und euer "König unter den AM-Tablets", dass Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition LTE 16 GB Version, das im Vergleich zum Ipad Air mit einem tatsächlichen hohen Verkaufspreis von 629€ (MM) an den Start geht, wird kommischerweise nicht als möglichen Kritikpunkt aufgeführt... Wo ist da jetzt bitte schön die Logik !?!?!?!?!?!?!?!?!

    Genauso wie immer die selben Kriterien eines Apple Produkts mit KEIN microSD-Slot, KEIN austauschbaren Akku, finde ich einfach nicht mehr wirklich angebracht, da man doch jetzt schon mittlerweile auch bei der 5. Tablet-Generation von Apple wissen sollte, wie deren Firmenpolitik so tickt. Naja, wem man sonst nichts anderes als Kritikpunkt aufführen bzw. finden kann, dann muss man ja immer wieder auf das Bewährte zurückgreifen und das spricht eigentlich nur für das Ipad Air! ;-)

  4. 11.11.13 13:23 pixelflicker (GURU)

    Also wenn man sich die Testkriterien von AM ansieht, dann macht es schon sinn, dass das Tablet Z höher bewertet wird. Wir wissen ja alle, dass die Tests sehr Hardwarelastig sind und da das Z das erste so dünne und leichte Tablet war, macht das schon was aus. Jetzt, ein knappes Jahr später ist das schon eher normal geworden. Zukünftige Tablets werden diese Werte immer leichter erreichen. Das iPad hat aber im vergleich zum Tablet Z einen nominell schlechteren SOC, er ist niedriger getaktet und hat nur zwei statt vier Kerne. Auch hat es weniger RAM und hat keinen SD-Slot. Auf der Habenseite des Apple-Tablets steht eigentlich nur die minimal höhere Pixeldichte des Displays und die längere Akkulaufzeit. Software-Aspekte gleichen das Bild zwar ziemlich aus, aber die gehören bei AM nicht, oder nur wenig zum Ranking. Daher macht das Ergebnis IMHO schon Sinn.

    Ob man das Bewertungssystem gut findet ist natürlich eine andere Frage, aber die wurde ja auch schon zur Genüge diskutiert.


    @Siddius:
    > Ich mach mich gleich in die Hose vor lachen...da hab ich ehrlich weitaus besseres zu tun.
    Das klingt für mich nicht so, als hättest du es scherzhaft gemeint. Das klingt eher herablassend. Das muss nun wirklich nicht sein und wenn du sowieso was besseres zu tun hast, warum schreibst du hier dann ständig?


    > Klar habe ich den Quatsch gelesen den du geschrieben hast.
    Ich kann mich da nur wiederholen:
    Du scheinst nicht ernsthaft diskutieren zu wollen.

  5. 11.11.13 10:14 pumpkin_1 (Newcomer)
    wow

    496 g! Da habe ich ja Angst dass es einfach zerbricht, wenn ich es auf dem Tisch ablege :D sehr abgefahren, v.a. weil es dem Pad trotzdem an nichts mangelt.

  6. 10.11.13 17:07 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @Siddius:"Leute, es ist mir doch total egal was ihr oder andere vom iPad halten. Fakt ist nur das AM, besonders Stefan, automatisch 10% abzuziehen scheint wenn es um Apple Produkte geht."
    >>Erkenne den Widerspruch!

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