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Autor: Björn Brodersen 04.07.2017 - 18:00 | 14

Apple iPad Pro 10.5 (2017) Testbericht

Testüberblick Apple iPad Pro 10.5 (2017)

  1. Anmutung, Display, Prozessor und Speicher
  2. Software, Kamera, Akku-Laufzeit und Fazit
  3. 14 Lesermeinungen
Tops und Flops
  • Tops
  • Brillantes und reaktionsschnelles Display
  • Leistungsstarker Antrieb
  • Für Tablet-Kamera sehr gute Bildqualität
  • Viel Speicherplatz (bis 512 GB)
  • Lange Akkulaufzeit
  • Erweiterbarkeit um Tastatur und Pencil
  • Flops
  • Veraltet wirkende Software durch anstehendes Update auf iOS 11
  • Hoher Gesamtpreis für Vollausstattung

iPad Pro 10.5 Test: Und das Apple-Tablet ist doch ein Computer

Die Software mag langweilen oder umständlich erscheinen, doch die Hardware des iPad Pro 10.5 ist top. Im Areamobile-Test zeigt sich das neue Apple-Tablet als wahres Leistungsmonster mit einem brillanten Bildschirm. Und mit dem Update auf iOS 11 erhöht sich auf der Bedienkomfort des Geräts.

iOS-Geräte von Apple zeichnen sich seit jeder durch eine einfache Bedienbarkeit und flache Struktur aus: Alle Anwendungen liegen als Verknüpfungen hinter leicht verständlichen Symbolen auf dem Homescreen und müssen nur angetippt werden, damit die ausgewählte Anwendung startet. Die Kehrseite des vorgegebenen Systems ist der geringe Spielraum, den Otto-Normalnutzer bei der Personalisierung und beim Bespielen der Geräte mit Content und Dokumenten eingeräumt bekommen. Alles läuft teilweise für Nutzer nicht sichtbar über Apple-Dienste oder im iTunes App Store zum Download bereitstehende Anwendungen von iOS-Entwicklern. Auch die Datensynchronisation: Schließt man das iPhone oder iPad an den Mac-Rechner oder an einen Windows-PC an, kann von dort nicht auf die auf dem Mobilgerät gespeicherten Songs, Videos, Dokumente und Dateien zugegriffen werden - nur auf Fotos. Ins System eingreifen oder auch nur unter die Oberfläche schauen, ist mit Bordmitteln nicht möglich.

Das ändert sich bald ein bisschen: Eine der Neuerungen der Betriebssystemversion iOS 11 ist ein Dateimanager beziehungsweise eine Dateien-App. Erstmals können Nutzer so auf ihrem iPhone oder iPad angelegte Ordner sehen und diensteübergreifend nach einer bestimmten Datei suchen - wie auf einem Computer oder einem Android-Gerät. Mit der Rückbesinnung auf professionelle Anwender durch die iPad-Pro-Tablets, sieht sich das Unternehmen aus Cupertino aber wohl zu etwas größerem Zutrauen in die Fähigkeiten der Anwender gezwungen. Zumal Apple auch das nahtlose Zusammenspiel von iPad, iPhone und Mac-Rechner unter einem Nutzerkonto immer weiter forciert.

Apple iPad Pro 10,5 (2017) | (c) Areamobile
Apple iPad Pro 10.5

Für Apple bedeutet die Einführung der Dateien-App unter iOS 11 eine begrenzte Öffnung des geschlossenen Systems, für die iPad- und iPhone-Anwender ein Stück mehr Freiheit und Flexibilität. Doch bis es soweit ist, dauert es noch ein paar Monate: Apple wird die neue Betriebssystemversion erst im Herbst dieses Jahres veröffentlichen. Auch andere für das iPad relevante Neuerungen von iOS 11 werden dann erst zur Verfügung stehen. Dazu gehören das App-Dock, das zusammengeführte Kontrollzentrum, die erweiterte Multitasking-Ansicht, das Übereinanderlegen von bis zu drei aktiven Apps, der Split-Screen-Modus, die erweiterte Pencil-Erkennung und das systemweite Drag&Drop von Inhalten verschiedenster Art. Deshalb werden wir das iPad Pro 10.5 zweimal testen: jetzt mit der aktuellen Betriebssystemversion iOS 10.3.2 und später noch einmal mit iOS 11. Die Preview-Version von iOS 11 ist derzeit nicht ausreichend performant.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Trotz des mit 10,5-Zoll-Diagonale größeren Bildschirms hat das Gehäuse des neuen Tablet-Modells von Apple kaum weitere Abmessungen als das Vorgängermodell mit 9,7-Zoll-Screen. Der Unterschied in der Länge des Alu-Unibodys beträgt einen Zentimeter, in der Breite einen halben Zentimeter. Die Gehäusedicke fällt mit jeweils 6,1 Millimetern gleich aus. Apple erreicht das durch einen schmaleren Display-Rahmen an den Längsseiten des neuen Geräts. Das Gewicht beträgt nur ein paar Gramm mehr als beim 9,7er-Modell: 469 Gramm wiegen die Wifi-Versionen, 477 Gramm die Varianten mit eingebetteter Apple-SIM sowie einen frei zugänglichen Steckplatz für eine andere Nano-SIM-Karte.

Apple iPad Pro 10,5 (2017) | (c) Areamobile
Lautsprecher, Tasten, abstehende Kamera

Abgesehen von der für Apple-Tablets neuen Display-Größe und den schmaleren Seitenrändern gibt es im Vergleich zum iPad Pro 9.7 wenig Änderungen am Design des neuen Geräts: Glasabdeckung vorne, Aluminiumschale hinten mit feinem Kunststoff-Antennenstreifen, abgerundeter silberner Rahmen mit einer Schliffkante. Dazu kommen ein mechanischer Home-Button unter dem Display mit integriertem (schnelleren) Fingerabdrucksensor, vier Lautsprecher-Gratings sowie ein Smart-Connector für eine Anstecktastatur, ein Lightning-Port und eine 3,5-Millimeter-Headsetbuchse für Kopfhörer an den gewohnten Positionen. Alles ist sauber verarbeitet und wirkt durch die verwendeten Materialien hochwertig. Nur die Kamera an der Rückseite steht noch etwas weiter von der übrigen Oberfläche ab als beim iPad Pro 9.7. Dennoch kippelt nichts, wenn das Tablet flach auf einem Tisch liegt.

Apple iPad Pro 10,5 (2017) | (c) Areamobile
Alu-Rückseite mit feinem Antennenstreifen
Apple iPad Pro 10,5 (2017) | (c) Areamobile
Schmale Display-Seitenränder

Neben den drei vom iPad Pro 9.7 bekannten Farbanstrichen des Alu-Unibodys in Silber, Grau oder Roségold gibt es das iPad Pro 10.5 auch in der Farbausführung Gold.

Display-Größe und -Qualität

iPad-Displays zählten seit jeher mit zu den besten Bildschirmen von Mobilgeräten und der Screen des iPad Pro 10.5 macht da keine Ausnahme. Die Schärfe der Displays von iPad Pro 10.5 und iPad Pro 9.7 ist mit 264 PPI gleich, ebenso das Anzeigeformat von 4:3. Beim 10,5-Zoll-Gerät werden Apps ohne flexible Auflösungsanpassung aus dem App-Store einfach hochskaliert, ohne dadurch unscharf zu wirken. Beide Bildschirme sind mit einer Schutzschicht bedeckt, die  Lichtreflektionen reduzieren soll, beide passen im True-Tone-Modus die Farbtemperatur automatisch an das Umgebungslicht an. Der Touchscreen des 10,5-Zoll-Modells ist aber nach Angaben von Apple mit bis zu 600 cd/m² leuchtstärker als das Display des iPad Pro 9.7 (bis 520 cd/m²). Das ist besonders nützlich bei der Verwendung draußen bei hellem Tageslicht oder gar im Sonnenlicht. Der Screen deckt mit DCI-P3 einen größeren Farbraum als sRGB ab.

Apple iPad Pro 10,5 im Vergleich mit Apple iPad Pro 9,7 | (c) Areamobile
iPad Pro 10.5 (rechts) neben iPad Pro 9.7

Das IPS-LCD ist sehr genau bei der Farbwiedergabe, scharf, kontrastreich und blickwinkelstabil. Reflektierendes Licht wird wirkungsvoll reduziert, die Pixel liegen scheinbar direkt unter dem Display-Glas. Unser Messgerät gibt bei ausgeschalteten Zusatzfunktionen wie automatische Helligkeitsanpassung und True Tone das sehr hohe Kontrastverhältnis von 1.259:1 und eine gute Leuchtstärke von 471 cd/m² an. Sind beide Anzeige-Automatiken aktiviert, steigert sich die Leuchtkraft in unserem Test bei sehr hoher Umgebingslichthelligkeit auf 550 cd/m² und erreicht damit fast den vom Apple-Labor ausgewiesenen Maximalwert.

Apple iPad Pro 10,5 (2017) im Displaytest - Blickwinkelstabilität | (c) Areamobile
Hervorragende Blickwinkelstabilität
Apple iPad Pro 10,5 (2017) im Displaytest | (c) Areamobile
Farbraumabdeckung
Apple iPad Pro 10,5 (2017) im Displaytest | (c) Areamobile
Hohe Genauigkeit bei der Wiedergabe von Farben.
Apple iPad Pro 10,5 (2017) im Displaytest | (c) Areamobile
Geringe Abweichungen auch bei Wiedergabe von Grauwerten.

ProMotion: iPad Pro 10.5 bietet Bildwiederholungsrate von 120 Hz

Wesentliche Neuerung des iPad-Pro-Displays ist die ProMotion genannte Technologie, die je nach App automatisch die Bildwiederholungsrate verändert. 24 Hz, 48 Hz und 120 Hz sind die drei möglichen Stufen, beim iPad Pro 9.7 sind es immer 60 Hz. Im schnellsten Modus verringert sich die Latenzzeit bei Eingaben mit dem Apple Pencil auf 20 Millisekunden, Animationen sowie Bewegungen des Contents auf der Anzeige wie etwa in Spielen erscheinen flüssiger. Bei einfacheren Anwendungen wie etwa dem Lesen eines E-Books oder Surfen auf Websites reichen dagegen die stromsparenderen niedrigeren Bildwiederholungsraten. Der Unterschied zwischen Hertz-Zahl des Bildschirms und der von der Grafikkarte des iPad Pro abhängigen Frames per Second: Im ersten Fall wird beschrieben, wie häufig in einer Sekunde das (gleiche) Bild aufgebaut wird, im zweiten Fall, wie viele (verschiedene) Bilder pro Sekunde hintereinander abgespielt werden.

Warten auf das Update auf iOS 11, um das schnellere Display zu erleben, muss man nicht, denn die im Vergleich zum iPad Pro 9.7 verdoppelte Bildwiederholungsrate ist ab Werk schon scharf auf dem iPad Pro 10.5. Nicht nur bei Einsatz des Apple Pencil, sondern auch beim Ansehen von Filmen oder beim Spielen erscheint alles unheimlich reaktionsschnell, butterweich und flüssig. Selbst beim Scrollen im Browser, beim Navigieren in Karten oder beim Zoomen mit Zwei-Finger-Geste in Bildern hat man das Gefühl, dass der angetippte Punkt der Anzeige am Finger festklebt und absolut verzögerungsfrei mitzieht - beeindruckend. Die neue Bildwiederholungsrate kann aber offenbar auch Nachteile mit sich bringen: Einige erste Nutzer berichten davon, ihnen sei beim Spielen auf dem Gerät durch die schnelle Frequenz übel geworden. Wer sich unwohl fühlt, schaltet in den Systemeinstellungen auf die üblichen 60 Hz zurück.

Prozessor und Speicher

Erstmals setzt Apple für ein neues Tablet-Modell auf einen Chipsatz, der in einem neueren Verfahren als der Topchip im jeweiligen iPhone gefertigt wird. Der 64-Bit-fähige A10X Fusion mit einer Grafikeinheit mit zwölf Shader-Blöcken und M10 genannten Motion-Prozessor wird im 10-Nanometer-FinFET-Verfahren von TSMC gefertigt, während der Vorgängerchip A9X vom gleichen Auftragsfertiger noch im 16-Nanometer-FiNFET-Verfahren produziert wird. Apple geht mit dem Schwenk auf eine neue Fertigungstechnologie ein gewisses Risiko ein. Mit 96 mm² ist der neue Apple-Soc der bislang kleinste in einem iPad, aber gleichzeitig der leistungsfähigste: Die drei kräftigen Hurricane-Kerne leisten bis zu 2,36 GHz, die drei Zephyr-Cores arbeiten stromsparender. Laut Apple ist der A10X Fusion im CPU-Vergleich um 30 Prozent und im GPU-Vergleich 40 Prozent schneller als der A9X. In Benchmarks schlägt das Tablet-Modell selbst einige Intel-Laptop-Chips. Einbußen bei der Akku-Laufzeit des neuen iPad Pro soll es trotz Leistungsplus nicht geben, so der Gerätehersteller.

Apple-SoCs
A10X Fusion
A9X
CPU
Hexa-Core (Hurricane und Zephyr) mit bis zu 2,36 GHz
Dual-Core (Twister) mit bis zu 2,26 GHz

GPU
12-Cluster-Grafikeinheit
PVR 12 Cluster Series 7
RAM
4 GB LPDDR4
4 GB LPDDR4
Memory Bus
128-Bit
128-Bit mit 51 GB/s
L2 Cache
8 MB
3 MB
Fertigungsprozess
10-nm-FinFET von TSMC
16-nm-FinFET TSMC

Verglichen mit den vor 14 Monaten im Test des iPad Pro 9.7 erzielten Benchmark-Ergebnissen fällt der Leistungsvorteil des iPad Pro 10.5 deutlich größer als 30 Prozent aus. Das liegt allerdings auch an der Software: Im April 2016 startete das 9,7-Zoll-Tablet mit iOS 9.3 in den Verkauf, auf dem 10,5er-Modell läuft ab Werk iOS 10.3.2. Und die Software dürfte einen gehörigen Anteil an der besseren Performance des neuen Tablets haben. Allein durch die CPU-Verbesserungen lässt sich der Leistungszuwachs im Gerätevergleich jedenfalls nicht erklären.

Benchmarks
iPad Pro 10.5 mit iOS 10.3.2
iPad Pro 9.7 mit iOS 9.3
Antutu
232.219 Punkte
165.755 Punkte
Geekbench 4
9.317 Punkte
5.355 Punkte
3DMark Ice Storm Unlimited
54.647 Punkte
33.634 Punkte
GFXBench
231 B/s
118 B/s
Sunspider
144 Millisekunden
250 Millisekunden

Beeindruckend unter den Benchmark-Werten sind die Ergebnisse zur Grafikleistung wie beispielsweise im 3DMark - das iPad Pro 10.5 bewegt sich auf dem Level der Grafikleistung des 13-Zoll-MacBook-Pro und ist damit auch für derzeit grafikintensivste iOS-Spiele geeignet. Aber auch Foto- und Videoprofis werden sich beispielsweise über schnelle Renderzeiten freuen.

Speicher

Wie von Apple-Tablets gewohnt bietet das iPad Pro 10.5 keinen Einschub für eine wechselbare Speicherkarte. Angesichts der Speicherkonfigurationen von 64 GB, 256 GB oder 512 GB besteht aber potenziell kein Bedarf zur Speichererweiterung - einen gut gefüllten Geldbeutel beim iPad-Pro-Kauf vorausgesetzt. Zusätzlich lässt sich die iCloud-Synchronisierung für Dienste wie Fotos oder Musik einschalten, um Speicherplatz auf dem Tablet zu sparen.

Themen: iPad
Detailseiten zum Testbericht
  1. Anmutung, Display, Prozessor und Speicher
  2. Software, Kamera, Akku-Laufzeit und Fazit
 
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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 06.07.17 17:50 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @Laborant:"Es gibt Berufsgruppen, welche sich ohne weiteres auf Office, PDF-Reader und Browser verlassen können - für solche ist ein iPad Pro bestimmt sehr geeignet. Ebenso dürfte es mitunter eines der angenehmsten Portale zu Facebook, Twitter und co. darstellen, weswegen es in einem (technisch) einfacheren Haushalt durchaus den PC ersetzen kann. Wer Hobbytechnisch nicht auf einen PC angewiesen ist, kein HomeOffice mit PC-Programmen hat aber dennoch gerne etwas grösseres zum Surfen und Briefe Schreiben (Bewerbungen, Kündigungsschreiben usw.) hätte, ist mit einem iPad durchaus bedient."
    >>Für den Preis bekommst du allerdings auch ein Windows-Tablet und damit kannst du dann etwas besser/komfortabler arbeiten.

    "Ich denke, das könnte auch bei Microsoft für etwas Kopfzerbrechen sorgen - denn x86-Technologie braucht nicht mehr jeder. Ich kann mit durchaus vorstellen, dass Windows 10S genau aus diesem Grund auf den Markt gebracht wurde - der Windows-Store braucht mehr Apps! Obwohl es Windows 10 mit UWP (Universal Windows Platform) schon seit bald zwei Jahren gibt, machen die App-Entwickler noch immer einen weiten Bogen darum herum. "
    >>Das mit den Apps stimmt auf jeden Fall.

  2. 06.07.17 16:02 Laborant (Expert Handy Profi)

    Es gibt Berufsgruppen, welche sich ohne weiteres auf Office, PDF-Reader und Browser verlassen können - für solche ist ein iPad Pro bestimmt sehr geeignet. Ebenso dürfte es mitunter eines der angenehmsten Portale zu Facebook, Twitter und co. darstellen, weswegen es in einem (technisch) einfacheren Haushalt durchaus den PC ersetzen kann. Wer Hobbytechnisch nicht auf einen PC angewiesen ist, kein HomeOffice mit PC-Programmen hat aber dennoch gerne etwas grösseres zum Surfen und Briefe Schreiben (Bewerbungen, Kündigungsschreiben usw.) hätte, ist mit einem iPad durchaus bedient.

    Ich denke, das könnte auch bei Microsoft für etwas Kopfzerbrechen sorgen - denn x86-Technologie braucht nicht mehr jeder. Ich kann mit durchaus vorstellen, dass Windows 10S genau aus diesem Grund auf den Markt gebracht wurde - der Windows-Store braucht mehr Apps! Obwohl es Windows 10 mit UWP (Universal Windows Platform) schon seit bald zwei Jahren gibt, machen die App-Entwickler noch immer einen weiten Bogen darum herum.
    Ich denke, ich würde mir auch eher ein Surface kaufen - allerdings auch nur, weil ich für so ziemlich jedes meiner Hobbies einen Windows PC brauche. Wer das nicht braucht - nur zu. (Aber nachher bitte keinen Glaubenskrieg mit mir anzetteln - das hab ich satt!)

  3. 06.07.17 14:46 DerZander (Handy Profi)

    Mit einem Surface kann man einen Laptop völlig ersetzen und gleichzeitig einige Tablet-Szenarien abdecken. Super Gerät. Wenn man aber wirklich nur Tablet-Szenarien (auf der Couch surfen, Skizzen machen, im Urlaub whatever) hat aber auch mal Texte tippen will, dann ist das iPad Pro schon ein schickes Gerät.

    Ich mag den Surface-Ansatz vom Konzept her lieber, aber als reines Tablets ist es nicht optimal, was eben auch den zu wenigen angepassten Apps liegt.

    @Cookieman
    >> Ähhmm ne da sind immer noch Welten zwischen IOS und Mac OS.
    Ja, und es liegen eben auch Welten zwischen iOS und Windows. Deswegen sind die Geräte auch schlecht vergleichbar. iOS ist eben immer noch kein System, dass ein Desktop-OS ersetzen kann.

  4. 06.07.17 14:37 cookieman (Professional Handy Master)

    @IBNAM
    > >>Ich würde sagen, dass MS Apple das vorgemacht hat und iOS bewegt sich jetzt mehr in Richtung Desktop-OS.<

    Ähhmm ne da sind immer noch Welten zwischen IOS und Mac OS. Es gibt zwar etwaige Gemeinsamkeiten, das was MS mit Win 10 anbietet, da ist Apple noch eine ganze Ecke von entfernt...

  5. 06.07.17 14:15 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @SiddiusBlack:"Nicht Hybride, nicht Notebookersatz! Only Tablet!"
    >>Ich sagte Windows-/Tablet/.

    "Und ich kenne das Surface, ich hatte bis März 2016 ein Surface Pro 3 und den Umstieg auf das iPad Pro 12.9 nicht eine Sekunde damals bereut, genau wie jetzt auf die 2017er Variante. Leichter, leiser, exzellenter App Shop nur fürs Tablet....für meine Zwecke mehr ausreichend."
    >>Ich würde sagen, dass MS Apple das vorgemacht hat und iOS bewegt sich jetzt mehr in Richtung Desktop-OS.

  6. 06.07.17 11:01 cookieman (Professional Handy Master)

    @polli
    ein Tablet ersetzt für mich persönlich immer noch keinen Laptop. Zumindest nicht das iPad.
    Interessant wird es höchsten mit einem vernünftigen Dateimanager.

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