Das Transformer Prime ist das erste mobile Endgerät mit Quad-Core-Prozessor. Der Nvidia-Chip soll mehr Leistung bei gleichzeitig gesenktem Stromverbrauch bringen. Außerdem wird das schicke Metall-Tablet im Bundle mit einem passenden Volltastatur-Dock angeboten und soll so zum Netbook-Ersatz werden. Im Test zeigt Areamobile anschaulich: Das Asus Transformer Prime ist das gefühlt beste Tablet auf dem Markt.
Testüberblick Asus Transformer Prime

Das Design des Asus Eee Pad Transformer Prime konnte im Test voll überzeugen. Als Material verwendet der Hersteller nämlich edles Aluminium, das auf der Rückseite mit konzentrischen Kreisen verziert ist. Die Verarbeitung ist hervorragend, lediglich der Übergang von Metall zur Glasfront fühlt sich etwas scharfkantig an. Weitere Pluspunkte sind die geringe Dicke von nur 8,3 Millimeter und das – besonders im Hinblick auf die Materialwahl – minimale Gewicht von nur 580 Gramm.
Im Test punktete das Asus Transformer Prime auf ganzer Linie mit dem sehr hellen und scharfen Display und vor allem mit dem perfekten Volltastatur-Dock, mit dem es im Paket verkauft wird. Außer einer komfortablen Volltastatur bietet das Dock SD-Kartenleser, USB-Anschluss und einen integrierten Akku, der die Laufzeit des Tablets verlängert. Viel besser geht es nicht, denn so wird das Transformer Prime im Test zum vollwertigen Netbook. Näheres zum Design, zum Display und zum Tastatur-Dock erfahrt ihr auf der folgenden Seite dieses Testberichts.
Das Transformer Prime kommt in zwei Speicherkonfigurationen, die beide gleich viel kosten: mit 32 Gigabyte mit Keyboarddock oder mit 64 Gigabyte ohne Dock. Zusätzlich fasst das Tablet eine microSD-Karte und das Dock eine SD-Karte sowie einen USB-Stick. Zum Musikhören taugte das Transformer Prime im Test daher auf jeden Fall, denn zu den Unmengen an Speicher kommt ein guter Klang, der sich mit Presets und einem Equalizer anpassen lässt. Filme sehen auf dem scharfen Display ebenfalls richtig gut aus.
Für eine Tablet-Kamera bot das Asus Transformer Prime im Test hervorragende Foto- und Videoqualität. Dass sie dennoch nicht ganz an gute Handycams heranreicht, liegt vor allem an den blassen Farben, der höchstens durchschnittlichen Bilddynamik und dem teils starken Bildrauschen. Videos sind zwar knackscharf, allerdings gibt es leichtes Tearing bei Schwenks und der Ton ist zu dumpf. Mehr Informationen zu Kamera und Mediennutzung findet ihr im Testbericht-Teil Musik, Multimedia & Speicher.
Bei der Ausstattung findet sich kaum etwas, dass das Asus Transformer Prime im Test nicht vorweisen kann. Dazu zählt der ultraschnelle Quad-Core-Prozessor von Nvidia, eine Unmenge an Speicher, Wlan, Bluetooth und auch GPS. Zumindest theoretisch, denn wegen der Aluhülle ist der Empfänger im Tablet kaum zu gebrauchen. Die Bedienung geht wegen der starken Hardware absolut flüssig von der Hand – besser ist derzeit kein Android-Tablet. Warum das so ist, lest ihr im Testbericht-Teil zu Hardware und Bedienung.
Das Asus Transformer Prime im Test hatte anfangs nur Android 3.2 Honeycomb als Betriebssystem – so liefert es der Hersteller aus. Doch ein Update auf Android 4.0.3 ist bereits verfügbar und ist jedem Besitzer des Tablets wärmstens zu empfehlen. Außerdem sorgt Asus auch für einige praktische Apps, die vorinstalliert auf ihre Nutzung warten. Dazu gehören etwa die hervorragende Notiz-App SuperNote, ein eigener Dateimanager und der Zugang zur Asus-Cloud. Mehr zur Android-Version steht im Abschnitt Software.
Mehr CPU-Kerne, mehr Stromverbrauch? Diese Rechnung geht nur unter Volllast auf, etwa bei speziell angepassten Spielen. Ansonsten zeigte sich das Asus Transformer Prime im Test ziemlich sparsam, wie ihr im Testbericht-Teil zur Akkuleistung nachlesen könnt. Der Hersteller verspricht ohne Dock 12 Stunden Videolaufzeit, das ist fast realistisch. Mit Dock erhöht sich die Laufzeit angeblich sogar auf bis zu 18 Stunden, 15 bis 16 erwiesen sich im Test eher als stimmig. Wer den Powermodus wählt, kommt aber immer noch auf etwa 8 Stunden ohne und 13 Stunden mit Laptopdock – eine stramme Leistung.
Asus liefert derzeit das gefühlt beste Tablet auf dem Markt. Das liegt vor allem an Design, Display, Geschwindigkeit – und am Tastatur-Dock, das dem Hersteller auch dann noch einen Vorteil verschaffen wird, wenn die Konkurrenz ebenfalls Quad-Core-Tablets auf den Markt bringt. Leider fehlen UMTS und funktionierendes GPS - das gibt Punktabzug. Unser ausführlicheres Fazit zum Asus Transformer Prime findet ihr auf der letzten Seite des Testberichts.
Areamobile Redaktion,
Gesamteindruck 100%
Empfehlung ja
Bewertet am 28.03.2012
| Bewertung Asus Transformer Prime | |
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Gesamtdurchschnitt
berechnet aus Bewertungen von Areamobile Lesern.
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Du bist nicht dabei?Hallo Redaktion,
ich habe das Transformer Prime und habe gerade erst heute die Klangpresets geändert. Euch ist dort wohl ein Fehler unterlaufen?!









Stimmt, EQ und Presets - ICS halt. Wie konnte ich das übersehen - habe doch genau an der richtigen Stelle gesucht und war ganz ungläubig...
Whatever. Danke für den Hinweis ;)
mfg