Testüberblick Samsung Galaxy Tab 10.1 P7500
| Zeitwertung Im Detail |
Wertung am 19.06.2013 |
85% (sehr gut) |
| Community- wertung |
2 Meinungen |
50% Empfehlungen |
55% (befriedigend) |
Das iPad 2 hat Samsung völlig überrascht – direkt nach der Veröffentlichung des Apple-Tablets kündigte der koreanische Hersteller an, das Galaxy Tab 10.1 noch einmal gründlich zu überarbeiten. Heraus kam dabei eine dünnere und leichtere Version, die in den nächsten Tagen endlich in den Verkauf startet. Wir erklären in unserem Test, warum sich das Warten auf die neue Version gelohnt hat.
Den größten Unterschied sieht man schon auf den ersten Blick: Das Galaxy Tab 10.1 P7500 ist deutlich dünner als das 10.1v P7100. In Zahlen bedeutet das: Das neuere Modell misst mit 8,6 Millimeter stolze 2,3 Millimeter weniger als der Vorgänger – das sind fast 20 Prozent. Außerdem unterbietet es damit sogar knapp den bisherigen Klassenprimus Apple iPad 2. Auch beim Gewicht schneidet das 10.1 bestens ab. Es kommt auf 569 Gramm – das sind 30 Gramm weniger als beim Vodafone-Tablet und über 40 Gramm weniger als beim iPad 2. Was sich nach bloßer Zahlenschinderei anhört, macht sich in der Hand aber auf längere Sicht tatsächlich bemerkbar. Das Galaxy Tab 10.1 wiegt immerhin fast 10 Prozent weniger als das Apple-Gerät und lässt sich daher angenehmer nutzen.
Dafür verwenden die iPad-Macher hochwertiges Aluminium für ihr Gerät, Samsung setzt auf herkömmlichen Kunststoff. Der Qualitätsanmutung schadet das aber kaum. Unser Testgerät war fast perfekt verarbeitet, obwohl es noch aus der Vorproduktion stammte. Der weiße Kunststoff mit seiner glatten und glänzenden Oberfläche ist äußerst passgenau in den silberfarbenen Rahmen eingelassen. Nur ein schmaler und sehr gleichmäßiger Spalt verrät bei genauerem Hinsehen, dass es sich um zwei Teile handelt. Insgesamt wirkt das Galaxy Tab 10.1 wie aus einem Guss.
Die zwei Lautsprecher auf beiden Seiten des Displays werden von filigranen Gratings gegen das Eindringen von Schmutz geschützt, den SIM-Karteneinschub auf der Stirnseite bedeckt eine passgenaue Schutzkappe. Lautstärkewippe und Einschaltknopf auf der gleichen Seite sind ausreichend gut erfühlbar und bieten optimalen Druckpunkt und Tastenhub. Am Beispiel des 3,5-Millimeter-Ports, der zwischen Tasten und SIM-Karten-Slot platziert wurde, kann man noch einmal schön sehen, wie dünn das Tablet tatsächlich ist: Der Stecker unseres Sennheiser-Testkopfhörers ist mit seiner Kunststoffhülle dicker als das ganze Galaxy Tab – erstaunlich.
Einen kleinen Kritikpunkt haben wir dann doch gefunden: Für den großen USB-Anschluss an der Fußseite des Tablets haben wir eine Schutzkappe vermisst. Dadurch wäre der Port geschützt und das Design noch einheitlicher gestaltet worden. So gähnt nämlich in der durchgestylten Hülle des Tablets ein klaffendes Loch.
Auch beim Design punktet der koreanische Hersteller, obgleich böse Zungen gute Grund hätten, von "Apple-Kopie" zu sprechen. Besonders in der weißen Farbvariante denkt man auf den ersten Blick, ein Produkt aus Kalifornien in den Händen zu halten – um die Illusion perfekt zu machen, müsste man eigentlich nur noch die Logos der Hersteller austauschen. Das Galaxy Tab kommt nämlich wie vom US-Hersteller gewohnt ohne Schnörkel und überflüssigen Zierrat daher und wirkt äußerst edel und stilsicher. Mit der glatten weißen Rückseite schlägt Samsung aber auch wieder einen Bogen zu seinem ersten Tablet, dem Galaxy Tab P1000, das ebenfalls mit einer weißen Kunststoffrückseite ausgestattet ist.
Einen Nachteil hat das dünne Profil des Galaxy Tab 10.1 und die ausschließliche Verwendung von Kunststoff: So haltbar wie iPad 2 oder Motorola Xoom wirkt das Samsung-Tablet nicht. Im Vergleich zu den genannten Geräten kommt einem das P7500 einfach viel zerbrechlicher vor und man wird das Gefühl nicht los, es wie ein rohes Ei behandeln zu müssen.
Das Display ist – dem Namen des Tablets entsprechend – 10,1 Zoll groß und kommt mit der scharfen Auflösung von 1.280x800 Pixel. Das entspricht einer Pixeldichte (ppi) von knapp 150 Bildpunkten pro Zoll, das iPad 2 kommt nur auf etwas über 130 ppi. Auch bei der Leuchtkraft muss sich der Touchscreen des Galaxy Tab nicht verstecken. Deaktiviert man automatische Helligkeitsanpassung und Stromsparmechanismen und maximiert die Leuchtkraft, brennt das Display Inhalte nicht nur scharf, sondern auch fast schon gleißend hell auf die Netzhaut des Betrachters. Die Akkulaufzeit wird dadurch allerdings spürbar gesenkt, daher ist man für gewöhnlich gut beraten, das Display nicht immer auf maximaler Helligkeit zu stellen. Obwohl die Kontraste voll in Ordnung gehen, hat man im Freien wie bei allen Tablets mit starken Spiegelungen zu kämpfen.
Stefan Schomberg,
Gesamteindruck 100%
Empfehlung ja
Bewertet am 24.03.2013
| Bewertung Samsung Galaxy Tab 10.1 P7500 | |
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Weiterempfohlen von
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Gesamtdurchschnitt
berechnet aus Bewertungen von Areamobile Lesern.
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Du bist nicht dabei?Ich hab mal ne Frage und zwar hab ich jetzt schon öfters gehört, dass eins von den beiden neuen Samsung Tabs ohne TouchWiz kommt. Ich meine auch, dass das das 10.1 war. Irre ich mich da, oder hattet ihr ne spezielle Version?
dann stellt mehr mitarbeiter ein xD hab mir das video noch net mit ton anschauen können bin meistens nur in der arbeit auf AM naja mal gucken :)
@ pixelflicker und andere mit der gleichen Frage
Es ist immer die Frage, ob sich Videos lohnen. In der Zeit, die ein Redakteur ein Video erstellt, könnte er auch locker 3 News schreiben. Denn zum Videodreh gehört (bei unseren alten Videos) die Aufnahme selbst (damals waren Andreas und ich selbst vor der Kamera und ein Mann dahinter), die Nachvertonung (daher auch früher die bessere Tonquali) und der Schnitt - das dauert. Eine gewisse Vorbereitungszeit gibt es natürlich auch und durch den Versuch, Versprecher o.ä. (früher gab es die Outtakes) durch den Dreh neuer Szenen und später beim Schnitt zu vermeiden, dauert das alles noch länger. Wir starten gerade einen Versuchsballon: Wir wollen Videos wieder vermehrt einsetzen, allerdings muss die Produktionsdauer gedrückt werden. Daher das direkte einsprechen (das geht leider nicht in der Redaktion mit Störgeräuschen usw.), wenig Schnitte und keine gesonderten Intros (Bild mit Gerät etc.) mehr.
Mit dem Hall muss ich mal schauen, ob ich eine geeignetere Lakation finde, das schnelle Sprechen werde ich mir aber wohl nicht so schnell abgewöhnen können ;)
Für Anregungen sind wir immer dankbar, manche werden umgesetzt, andere können wir leider aus diversen Gründen nicht realisieren. Natürlich hätte ich auch wieder lieber Videos, bei denen ich mit einem weiteren Redakteur vor der Kamera sitze und mich locker mit ihm unterhalte und die Infos so rüberbringe - ist einfach persönlicher. Auch unterschiedliche Kameraeinstellungen (gabs mal testweise in einem Video) sind toll, aber das überschreitet unsere Möglichkeiten bzw. rentiert sich nicht. Erst einmal muss es so gehen - der Wunsch nach neuen Videos ist uns nicht verborgen geblieben, daher haben wir jetzt wieder damit begonnen.
Puh, langer Text, dabei habe ich Urlaub ;)
mfg
Stefan
Ich finde das Samsung Galaxy Tab 10.1 ganz toll. Es ist superflach, liegt sehr gut in der Hand, und funktioniert. Ich möchte nur gerne wissen, wann das Tablet endlich in Deutschland verkauft wird. Auf dem Datenblatt steht 7/11, doch der Juli ist bald vorbei. Kann mir areamobil mitteilen, wie es um den Launch in Deutschland steht? Ausserdem möchte ich auch wissen, ob die 32 und 64 GB Tablets auch bald angeboten werden. Vielen Dank
Gruss Bernhard
keine microSIM wäre auch nicht verkehrt...
ging halt voll daneben ;-)
aber der test ansich war gut









Das Galaxy Tab 10.1v (P7100) hat kein Touchwiz, das 10.1 (ohne v, P7500) schon.
mfg