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Autor: Steffen Herget 03.09.2013 - 17:00 | 10

Google Nexus 7 (2013) Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Handliches und schönes Design
  • Sehr gutes Full-HD-Display
  • Schneller Prozessor
  • Vanilla-Android
  • Sehr gutes Preis/Leistungs-Verhältnis (+1.0%)
  • Flops
  • Kein Speicherkarten-Slot
  • mäßige Kamera

Google Nexus 7 2 Test: Weiterentwicklung auf allen Ebenen

Mit dem neuen Google Nexus 7 geht das kompakte Android-Tablet in seine zweite Generation. Den Vorgänger lässt das neue Google-Tablet, das erneut aus der Hardware-Schmiede von Asus stammt, locker hinter sich.

Design, Verarbeitung und Display

Mit der zweiten Auflage des Google Nexus 7 kam gerade eines der spannendsten Tablets des Jahres auf den Markt. Erneut hat Google auf Asus als Hersteller gesetzt, das funktionierte beim ersten Mal bereits sehr gut. Das Google Nexus 7 aus dem Jahr 2013 steckt im Test seinen Vorgänger allerdings, soviel sei bereits verraten, locker in die Tasche.

Das Google Nexus 7 2 steckt in einem Kunststoff-Gehäuse - klingt erstmal nach "billig", ist es aber überhaupt nicht. Bereits beim ersten Auspacken fiel die matte, leicht gummierte Rückseite des Android-Tablets positiv auf. Das Material greift sich angenehm an, das Nexus 7 2013 liegt ausgezeichnet in der Hand. Das liegt auch in dem mit 8,65 Millimeter nicht zu dicken Gehäuse, das Gewicht liegt mit 290 Gramm ebenfalls auf einem ordentlichen Niveau - nicht zu leicht, nicht zu schwer. Gegenüber dem Vorgänger hat das Nexus 7 übrigens satte 50 Gramm abgespeckt. Gewöhnungsbedürftig platziert sind allerdings die Knöpfe für Power und Lautstärke an der rechten Seite des Google-Tablets. Sie liegen gefühlt ein wenig zu weit an der Rückseite und sind nicht ganz so bequem zu bedienen - besonders, wenn das Gerät auf dem Tisch liegt, das ist dann nahezu unmöglich. Dafür wirken sie langlebig und haben klar definierte Druckpunkte.

Google Nexus 7 (2013) Unboxing | (c) Areamobile

Neues Nexus 7...

Google Nexus 7 (2013) Unboxing | (c) Areamobile

...von allen...

Google Nexus 7 (2013) Unboxing | (c) Areamobile

...Seiten | (c) Areamobile

 

Alles sitzt und passt

Die Gewichtung zwischen den beiden Partnern beim Google Nexus 7 wird übrigens schon auf der Rückseite des Tablets klar. Der Nexus-Schriftzug prangt groß und auffällig in Längsrichtung in der Mitte des Tablets, während sich das Asus-Logo - deutlich kleiner - am unteren Rand verkriecht. Die Verarbeitung des Google Nexus 7 2 ist Asus sehr gut gelungen. Spaltmaße an den Übergängen zwischen Display und Gehäuse sucht man ebenso vergeblich wie knarzende Stellen oder wackelige Teile. Es ist aber nicht auszuschließen, dass es hier eine gewisse Streuung gibt, denn in einigen Foren berichten Käufer der ersten Stunde über kleine Mängel und sogar ärgerlichen Dingen wie Staubkörner unter dem Display-Glas. Sollte man solche Dinge nach dem Kauf bemerken, sollte das Tablet umgetauscht werden, was auch in der Regel problemlos gehen wird.

Ein Display wie es sein soll

Das Display des neuen Nexus 7 hat sich, das sagt schon die Modellbezeichnung, in der Größe nicht verändert, es bleibt bei einer Diagonalen von 7 Zoll. Die Auflösung allerdings liegt jetzt bei 1.920 x 1.200 Pixel, während das erste Nexus 7 mit 1.280 x 800 Bildpunkten auskommen musste. Die von 216 auf 323 ppi gestiegene Pixeldichte ist dann auch tatsächlich deutlich zu sehen. Das IPS-Display des Google Nexus 7 aus dem Jahr 2013 ist eines der besten, die derzeit in Tablets zu finden sind. Die Darstellung ist messerscharf, auch Text in sehr kleiner Schriftart lässt sich problemlos entziffern. Die Farbdarstellung gefällt durch Ausgewogenheit und Natürlichkeit, ein Farbstich in eine bestimmte Richtung, wie er häufiger bei AMOLED-Displays zu erkennen ist, ist am Nexus 7 2 nicht zu finden. Die Blickwinkelstabilität ist ausgezeichnet. Bei der automatischen Regelung der Helligkeit hätte man allerdings etwas mehr Fein-Tuning benötigt, für manche Augen erscheint das Bild ein wenig zu dunkel. Insgesamt ist der Bildschirm des Asus-Tablets in Sachen Darstellung gegenüber dem Vorgänger ein deutlicher Schritt nach vorn.

Google Nexus 7 (2013) Unboxing | (c) Areamobile

Google Nexus 7 (2013) Unboxing | (c) Areamobile

Google Nexus 7 (2013) Unboxing | (c) Areamobile

Google Nexus 7 (2013) Unboxing | (c) Areamobile

 

Die Funktion als Touchscreen nimmt das Display des Google Nexus 7 2 ebenfalls ohne Probleme wahr. Tasten drücken, Wischgesten, Pinch to Zoom, alles kein Problem für das Nexus 7 in der zweiten Generation. Etwas gewöhnungsbedürftig sind einzig die recht breiten Ränder rund um das Display, das hätte man etwas platzsparender lösen können. Aber bei einer Display-Diagonalen von 7 Zoll fällt die einhändige Bedienung sowieso aus, deshalb ist dieses Detail zu verschmerzen und stört im Alltag kaum. Außerdem kann man das Gerät so auch beruhigt anfassen, ohne immer gleich ungewollt auf dem Rand des Displays rumzutatschen. Die Android-Schaltflächen sind beim Google Nexus 7 nicht am Gehäuse platziert, sondern werden im Display angezeigt - das nimmt etwas Platz in Anspruch, so dass meist keine vollen 7 Zoll zur Verfügung stehen.

Kamera, Musik, Multimedia und Video

Im Gegensatz zum Galaxy Nexus 7 aus dem Jahr 2012 hat das neue Nexus 7 neben der Frontkamera auch eine Kamera an der Rückseite zu bieten. Sie ist in der linken oberen Ecke platziert und hat eine maximale Auflösung von 5 Megapixel, Videos können in 1080p aufgezeichnet werden. Eine LED-Fotoleuchte oder gar einen Xenon-Blitz haben Asus und Google nicht eingebaut.

Testfoto mit dem Google Nexus 7 2 | (c) Areamobile

Testfoto mit dem Google Nexus 7 2 | (c) Areamobile

Die native Kamera-App von Android 4.3 Jelly Bean bietet einige Optionen zum Fotografieren, kann aber in Sachen Umfang nicht ganz mit den Anwendungen manch anderer Hersteller mithalten. Panorama und Photo Sphere stehen neben den normalen Foto- und Video-Modi zur Verfügung. Das Google Nexus 7 braucht etwas länger, um den Fokus zu setzen, die Geschwindigkeit beim Auslösen und Speichern geht in Ordnung. Bei der Bildqualität allerdings dürfen die Käufer keine Wunder erwarten. In unseren Testfotos sind beim genauen Hinsehen Farbfehler zu beobachten, zudem lässt die Bildschärfe zu wünschen übrig. Die Kamera des Google Nexus 7 2 offenbart im Test außerdem Schwächen bei der Bilddynamik und großen Unterschieden in der Helligkeit. Helle Fläche wie von der Sonne angestrahlte Hauswände oder der Himmel überstrahlen schnell und bleichen aus, Informationen gehen verloren. Viel mehr als Schnappschüsse sind mit der Kamera des Google-Tablets nicht drin.

Testfoto mit dem Google Nexus 7 2 | (c) Areamobile

Weitere Testfotos...

Testfoto mit dem Google Nexus 7 2 | (c) Areamobile

...mit dem neuen...

Testfoto mit dem Google Nexus 7 2 | (c) Areamobile

...Nexus 7 2 | (c) Areamobile

 

Ähnliches gilt auch für die Video-Aufnahmen des Google Nexus 7 2. Vor allem die Schwierigkeiten bei Schwenks zwischen hellen und dunklen Gebieten beeinflussen das Ergebnis negativ. Insgesamt ist die Bildqualität bei Videos ordentlich, kommt aber nicht über eine durchschnittliche Leistung heraus. Das gilt auch für die Tonaufnahmen.

Multimedia-Funktionen auf der Höhe

Für die üblichen Multimedia-Aufgaben bringt das Google Nexus 7 2013 mit dem hervorragenden Display schon einmal gute Vorzeichen mit, doch zum Gesamtpaket gehört schon noch etwas mehr. Bei der Tonausgabe zeigt sich das neue Tablet gegenüber der Vorgänger-Generation vor allem beim internen Lautsprecher deutlich verbessert. Der Klang ist weniger blechern, Höhen und Bässe sind ausgeprägter zu hören. Auch fängt der Lautsprecher im Google Nexus 7 2 nicht so schnell an zu scheppern, obwohl die maximale Lautstärke höher ist. An ausgewiesene Klang-Spezialisten kommt das Google-Tablet zwar nicht ganz heran, die Leistung ist aber mindestens guter Durchschnitt. Der Klang über den Kopfhörer-Ausgang ist gut, aber stark von den verwendeten Kopfhörern abhängig - und Google liefert keine mit. Ausbaufähig ist die etwas lieblose Musik-App von Android, hier wären weitere Einstellmöglichkeiten wie Presets oder Equalizer zwingend oder zumindest wünschenswert gewesen.

Beim internen Speicher des Google Nexus 7 2 im Test haben die Kunden die Wahl zwischen Modellen mit 16 oder 32 Gigabyte. Das ist im Vergleich zum Vorjahres-Modell ebenfalls ein Schritt nach vorne, damals war zumindest anfangs bei 16 Gigabyte Schluss, erst später wurde eine Variante mit 32 Gigabyte nachgereicht. Leider hat Google nach wie vor auf einen Speicherkarten-Slot verzichtet. Wer eine wirklich große Medien-Bibliothek immer dabei haben möchte, muss also auf andere Möglichkeiten wie etwa die Speicherung in der Cloud zurückgreifen.

Mit dem ausgezeichneten Display, dem ordentlichen Ton und der akzeptablen Speicher-Ausstattung ist das Google Nexus 7 2 für Multimedia-Aufgaben insgesamt sehr gut gerüstet. Unterwegs mal ein Video schauen, ein Spiel spielen oder Musik hören ist mit dem Google-Tablet durchaus ein Vergnügen.

System: Hardware, Software und Connectivity

Im Inneren des Google Nexus 7 2013 verrichtet ein Quad-Core-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1,5 Gigahertz seinen Dienst. Es handelt sich hier um einen Qualcomm Snapdragon S4 Pro, nicht etwa um den neueren und schnelleren Snapdragon 800. Bei der GPU handelt es sich um eine Adreno 320, der Arbeitsspeicher liegt bei 2 Gigabyte. Trotz nicht ganz aktuellem Snapdragon hat das von Asus gebaute Tablet mehr als genug Leistung, um im rauen Alltag zu bestehen. Das neue Nexus 7 läuft absolut flüssig und erledigte im Test alle Aufgaben ohne Murren. Übermäßig lange Ladezeiten gibt es ebenso wenig wie merkliche Ruckler beim Browsen, Scrollen oder anderen Dingen.

Vergleicht man die reinen Benchmark-Ergebnisse, gibt sich ein zwiespältiges Bild. So schneidet das Nexus 7 etwa im Test von Vellamo Metal deutlich schlechter ab als das HTC One mit dem Snapdragon 600, hängt dafür aber das Sony Xperia Z Ultra, das von einem Snapdragon 800 angetrieben wird, sowohl hier als auch im Antutu-Benchmark ab. Vergleichsweise schlecht ist die Leistung im HTML5-Test von Vellamo, und auch die Performance im JavaScript-Benchmark von Sunspider könnte besser sein. Man sieht insgesamt aber einmal mehr, dass diese Benchmark-Tests nur eine begrenzte Aussagekraft besitzen und zudem nicht immer die gefühlte Leistung im Alltag widerspiegeln.

Google Nexus 7 (2013) Unboxing | (c) Areamobile

Benchmark-Ergebnisse

Google Nexus 7 (2013) Unboxing | (c) Areamobile

Quadrant-Test | (c) Areamobile

 

Dual-Band-WLAN und LTE

Was die Schnittstellen angeht, ist Google erst einmal sparsam gewesen. Außer einem Micro-USB-Port findet sich nichts weiter an dem Gehäuse, wie erwähnt fehlt auch ein Speicherkarten-Slot. Immerhin steckt noch ein NFC-Modul sowie Bluetooth 4.0 und Dual-Band-WLAN 802.11 a/b/g/n in dem Android-Tablet. Wer die Mobilfunk-Version des Google Nexus 7 in der zweiten Generation wählt, darf sich jedoch über LTE-Unterstützung freuen. Telefonieren kann man mit dem Tablets übrigens nicht, SMS lassen sich aber immerhin verschicken.

Beim Betriebssystem des Google Nexus 7 2 im Test handelt es sich um Android in der Version 4.3 Jelly Bean. Wie es sich für ein Nexus-Modell gehört, kommt auch hier das nackte Vanilla-Android zum Einatz. Wer Optik und Bedienung verändern möchte, kann zu einem der zahlreichen Launcher aus dem Google Play Store greifen. Der Name Nexus steht zudem für eine gute und schnelle Versorgung mit Android-Updates.

Akkulaufzeit

Die Akku-Leistung des Google Nexus 7 2 ist, nimmt man die nackten Zahlen, mit 3.950 mAh schlechter als beim Vorgänger, der immerhin eine Kapazität von 4.325 mAh ins Feld führen konnte - und dabei trotzdem keine besonders lange Ausdauer hin bekam. Das neue Nexus 7 schneidet in diesem Punkt besser ab, es sind gut und gerne zwei Tage aktive Nutzung drin. Im reinen Video-Betrieb machte das Google Nexus 7 2013 nach rund acht Stunden schlapp - das sind locker vier Filme. Die Standby-Zeit dürfte bei rund einer Woche liegen. Praktisch: Asus hat dem Google Nexus 7 2013 den kabellosen Qi-Standard mit auf den Weg gegeben. Wer also ein solches drahtloses Ladegerät hat, etwa für sein Nexus 4 oder ein Nokia Lumia 920, kann die Ladeschale auch für das Android-Tablet verwenden. Es dauert allerdings ein wenig länger, bis der Akku auf diese Weise wieder voll wird, am USB-Ladegerät geht das schneller. Dafür sorgt die Qi-Technologie für weniger mechanische Belastungen am USB-Anschluss.

Google Nexus 7 (2013) Unboxing | (c) Areamobile

Ladegerät...

Google Nexus 7 (2013) Unboxing | (c) Areamobile

...und USB-Kabel | (c) Areamobile

 

Fazit

Das Google Nexus 7 ist die konsequente Weiterentwicklung des Vorgängers, ohne das Tablet neu zu erfinden. Vor allem beim Display hat die Hersteller-Kombination Asus/Google mächtig aufgedreht, auch die Geschwindigkeit des Systems und der Speicherplatz wurde gesteigert. Die Kamera an der Rückseite ist neu, wenn auch nicht besonders gut, LTE-Unterstützung und Android 4.3 sind ebenfalls löblich. In Sachen Preis/Leistungs-Verhältnis ist das neue Google Nexus 7 ganz vorne mit dabei. Ab 229 Euro beginnt das Vergnügen für die Version mit 16 Gigabyte und Wlan only, LTE und 32 Gigabyte schlagen mit 349 Euro zu Buche - dafür gibt es kein besseres Angebot bei anderen Herstellern.

Testwertung Google Nexus 7 (2013)
 
Handlichkeit und Design 100%
Verarbeitung 98%
Akkuausdauer 61%
Messaging 91%
Ausstattung / Leistung 70%
Kamera 69%
Tops & Flops
Erklärung zu den Tops & Flops

Die Gesamtwertung wird durch die Tops & Flops beeinflusst. "Sehr gutes Preis/Leistungs-Verhältnis" (+1.0%) wirkt sich positiv auf die Bewertung aus.

+1.0%
Internet 88%
Musik 70%
PIM und Sozialnetzwerke 94%
Software und Bedienung 99%
Programme 99%
Navigation 79%
Gaming und Video 73%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
86%
Zeitwertung
(Stand 24.11.2017)
84%

Unsere Wertung im Detail

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Bewertung Google Nexus 7 (2013)
Weiterempfohlen von
50% 
76%
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berechnet aus 2 Bewertungen von Areamobile Lesern.

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 04.09.13 15:12 pixelflicker (GURU)

    @cores:
    Genau die selben Erfahrungen hab ich mit dem iPad3 gemacht. Ich kann da nicht sagen, es liefe sauberer als mein One.


    @Heisenberg:
    Ja, bei den Designvorgaben hat Google lange geschlafen. Aber nach den neuen Standards umgesetzte Apps finde ich schon ganz gelungen, da gibts einige Beispiele.

    Einen großen Nachteil hat halt Android - und wird es wohl auch immer haben - dadurch, dass die Designvorgaben bei Apple geprüft werden, werden viele Apps, meist die einfachen Hybrid-Apps an den Apple-Richtlinien ausgerichtet, damit man damit in den Store kommt. Bei Android wird dann das Layout einfach auch verwendet, obwohl es eigentlich gar nicht in Androids GUI passt. Aber dagegen kann man wohl nichts machen und muss sich denken: Besser als gar keine App. Meist können solche Apps aber auch nicht mehr als mobile Websites, was die Sache oft auch witzlos macht.

  2. 04.09.13 14:15 Heisenberg (Gast)

    Das große Plus bei den iOS-Apps sind wohl immer noch die Designvorgaben. Es gibt meiner Erfahrung nach einfach weniger häßlich Apps. Aber verallgemeinern kann man das auf keinen Fall.

    @Cores
    > Dass ein Androide, der mit Widgets und sonstigen Sachen auf dem Homescreen zugeknallt ist, die alle aktualisiert werden
    > müssen, hin und wieder mal einen kleinen Miniruckler macht ist doch logisch, wie gesagt diese Widgets werden auch
    > aktualisiert (zb Wetter, etc).

    Exakt. Das habe ich ja auch schon gefühlte 100x mal hier angebracht. Android ruckelt immer genau dann, wenn es Dinge tut, die iOS gar nicht kann. Der iOS-Homescreen ist nicht mehr als der Applauncher bei Android und da ruckelt auch nichts. Den Homescreen kann ich natürlich mit dutzenden Widgets, die alle Daten nachladen irgendwann zum Microruckeln bringen. Bei ersten iPhone war das eine super Sache, weil iOS schon da recht fluffig lief, mit wirklich wenig Rechenpower, aber inzwischen macht iOS einfach nichts mit der geballten Rechenkraft eines iPhone 5.

  3. 04.09.13 13:20 cores (Handy Profi)

    Das Nexus läuft bestimmt nicht schlechter als ein iPad, wie gesagt ich habe ein iPad 4, und selbst dieses ruckelt hin und wieder, besonders stark wenn man nach vom Homescreen nach rechts in die Suche wechselt. Wahnsinn, wie das ruckt, mich störts zwar nicht weiter aber ich hätte mir da deutlich mehr erwartet, nach all den Lobeshymnen der Apple-Fans, wie angeblich flüssig doch alles läuft. Ebenfalls stockt der Browseer doch auch bei einigen, größeren Webseiten ganz schön!

    Wenn man selbst bei meinem uralten Samsung im Menu rumwischt ruckelt da auch nix, hier werden immer Äpfel mit Birnen verglichen. Dass ein Androide, der mit Widgets und sonstigen Sachen auf dem Homescreen zugeknallt ist, die alle aktualisiert werden müssen, hin und wieder mal einen kleinen Miniruckler macht ist doch logisch, wie gesagt diese Widgets werden auch aktualisiert (zb Wetter, etc). Und eigentlich ruckelt auf dem N7 eines Kumpels selbst da nichts! Diese ganze angebliche Ruckelproblematik nervt langsam gewaltig und kann als reines Bashing abgetan werden, sorry!

  4. 04.09.13 12:02 pixelflicker (GURU)

    Das mit den Apps würde ich nicht so pauschal sehen. Wenn ich mir die Tastatur oder den Browser ansehe, dann hinkt iOS da durchaus gewaltig nach, weil es eben keine Apps gibt. Auch die Widgets wurden schon angesprochen.
    Man kann bei iOS schlicht viele Funktionen gar nicht per Apps installieren.

    Das das Nexus schlechter läuft als das iPad denke ich jetzt auch nicht wirklich. Da wurde das Vorgängermodell ja schon so gelobt, außerdem hat es eine deutlich höhere Auflösung zu stemmen.

  5. 04.09.13 06:16 sottil (Handy Profi)

    Und ausserdem gibt es für das iPad keine Widgets, die machen auf Tablets noch mehr Sinn als auf SmaPhos. Apps wie Poweramp oder MX Player gibt es nicht für's iPad und auch nichts gleichwertiges.

  6. 03.09.13 23:24 cores (Handy Profi)

    Ich habe ein iPad 4 und bin von den Apps eigentlich enttäuscht und sehe es gar umgekehrt wie du! Ich finde, gerade beim iPad gibt es immer mehr Mistapps und Abzocke! Das sehen im Übrigen auch viele iPad-User so, wenn man sich Bewertungen der Apps durchliest. Immer mehr wird versucht, den Kunden zu verarschen, in dem man eine kostenlose App anbietet, die entweder Werbung enthält, was mich nicht stört, oder aber der Funktionsumfang reduziert wird, auch dies stört mich erstmal nicht. Wenn man dann aber eine angebliche Vollversion verkauft, was mich bis jetzt auch nicht stört, und diese aber immer noch abgespeckt ist (!!!), da man diese erst durch schier endlose In-App-Käufe aufwerten muss, fängt für mich schon fast der Betrug an! Zudem fehlen bei den iPad-Apps immer noch zahlreiche iPhone Apps. Diese iPhone Apps sehen auf dem iPad mal richtig mies aus, das kann Android deutlich besser, da flexibler auf Displayauflösungen reagiert wird! Zudem gibt es bei Android nicht diese in-App-Abzocke, was beim iPad und iPhone so langsam richtig überhand annimmt!

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