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Autor: Rene Melzer | 10.09.2012 - 17:50 | (45)

Google Nexus 7 Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • sehr handlich und leicht
  • schönes, scharfes Display
  • sehr flüssiges Original-Betriebssystem von Google
  • starker Prozessor
  • tolles Preis-Leistungs-Verhältnis (+3.0%)
  • Flops
  • blecherner Lautsprecher
  • kurze Akkulaufzeit
  • wenig Anschlüsse

Google Nexus 7 Test: Kleiner Kraftzwerg mit Ausdauer-Schwäche

Seit Kurzem ist das Google-Tablet Nexus 7 auch in Deutschland erhältlich und lockt mit einem Kampfpreis die Kunden. Wir haben das Nexus 7 im Test einer genauen Prüfung unterzogen, um herauszufinden, ob sich die Anschaffung des günstigen Gerätes lohnt. So viel vorweg: Es gab sowohl positive Überraschungen als auch Enttäuschungen.

Während Google bei Smartphones schon seit mehreren Jahren regelmäßig Referenzgeräte vorstellt, hielt sich das Unternehmen im Tablet-Bereich bisher zurück. Das Nexus 7 ist das erste Modell, mit dem Google auch hier seine Ideen und Vorstellungen in die Praxis umgesetzt hat - übrigens mit Hilfe des Computerherstellers Asus.

Dabei kam es dem Internet-Dienstleister weniger auf modernste Technologie an als auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Google verkauft das Nexus 7 ab 199 Euro. Das ist im Tablet-Bereich bereits sehr günstig, doch es gibt asiatische Hersteller, die noch billigere Tablets anbieten, wie etwa das Cat Nova, das auch als Weltbild-Tablet im Handel ist. Ist das Google-Tablet also seinen Preis wert? Und wie schlägt sich die von Google ausgewählte Hardware im Alltag? Auf diese Fragen versuchen wir in diesem Test des Nexus 7 Antworten zu geben.

Nexus 7: Design, Verarbeitung, Lieferumfang

Um auf den Preis von 199 Euro für das Nexus 7 zu kommen, musste Google ein strenges Sparprogramm durchziehen, unter anderem auch beim Zubehör. Im Lieferkarton befindet sich neben dem Tablet nicht mehr als ein USB-Kabel und ein Ladegerät. Selbst den Gutschein über 20 Euro für Musik, Bücher, Filme oder Apps aus Google Play, den das Unternehmen jedem Käufer eines Nexus 7 dazulegt, sucht man vergebens. Das Guthaben kommt erst nach Aktivierung des Gerätes per E-Mail.

Google Nexus 7 Unboxing | (c) Areamobile

Google Nexus 7: Magerer Lieferumfang | (c) Areamobile

Beim Gehäuse des Nexus 7 wurde ebenfalls gespart. Statt Aluminium wie beim iPad von Apple oder dem Transformer Pad Infinity von Asus gibt es nur Kunststoff auf der Rückseite und der Materialmix mit Metallrahmen und Glas-Vorderseite lässt das Tablet nicht wie aus einem Guss erscheinen. Der verwendete Kunststoff ist aber stabil und wirkt sehr robust, ebenso die Glasfront. Die Spaltmaße sind bei unserem Testgerät klein und gleichmäßig, nichts klapperte und nichts lässt sich verbiegen. Dazu kommt, dass die Rückseite durch ihre strukturierte, lederartige Oberfläche sehr griffig ist. Das 7-Zoll-Format macht das Nexus 7 darüber hinaus sehr handlich und mit seinen 340 Gramm ist das Tablet ein echtes Leichtgewicht. Zu den dünnsten Vertretern seiner Art zählt das Nexus 7 aber nicht.

Google Nexus 7 Unboxing | (c) Areamobile

Google Nexus 7: Keine Taste durchbricht die monolithische Frontseite | (c) Areamobile

Google Nexus 7 vs iPad 3 Samsung Galaxy Note10.1 | (c) Aremobile

Google Nexus 7: Nicht schlanker als das iPad 3 oder Samsung Galaxy Note10.1 | (c) Aremobile

Google Nexus 7 Test | (c) Areamobile

Google Nexus 7: Kein Aluminium, dafür griffigen Kunststoff | (c) Areamobile

 

Eines der auffälligsten Merkmale des Nexus 7 ist sein monolithisches Aussehen. Es gibt gerade einmal zwei kleine Tasten, den Ein-/Aus-Schalter und die Lautstärke-Wippe, dazu jeweils ein Ausgang für das USB-Kabel und Kopfhörer sowie einen Spalt für den Lautsprecher hinten und eine Kamera für Video-Chats, die das Schwarz des Display-Rahmens auf der Vorderseite durchbricht. Dazu ist ein Docking-Anschluss in Form von vier messingfarbenen Punkten unauffällig in den Seitenrahmen integriert. Auf andere Bestandteile teurer Tablets wie einer zweiten, hochauflösenden Kamera, einen HDMI-Anschluss und einen Steckplatz für microSD- oder SIM-Karten muss der Käufer eines Nexus 7 jedoch verzichten.

Nexus 7: Prozessor, Hardware, Multimedia

Das Sparprogramm zieht sich auch durch die Innenausstattung des Nexus 7. Für den Einstiegspreis von 199 Euro bekommt man nur die Variante, die magere 8 Gigabyte internen Speicher bietet - wie schon gesagt nicht mit Speicherkarten erweiterbar. Das Modell mit 16 Gigabyte Speicher kostet 249 Euro.

Beim Display hat Google sich dagegen nicht lumpen lassen. Das bietet zwar nur eine Diagonale von 7 Zoll, weist dafür aber 1.280x800 Pixel auf - soviel stellt manch anderes Tablet auf einem 10,1-Zoll-Display dar. Die Pixeldichte von 216 ppi wird derzeit nur vom iPad 3 oder Highend-Tablets mit Full-HD-Display übertroffen, etwa dem Asus Transformer Pad Infinity oder dem Acer Iconia Tab A700. Sie erlaubt es, Texte sogar noch in der Website-Übersicht zu lesen - anstrengend, aber möglich. Dazu ist das Display des Nexus 7 leuchtstark, sehr farbneutral und bietet extreme Betrachtungswinkel. Überstrahlende Ränder oder eine ungleichmäßige Beleuchtung konnten wir im Test nicht entdecken.

Apple iPad 3 und Google Nexus 7 im Größenvergleich | (c) Areamobile

Google Nexus 7: Nur etwa halb so groß wie der 9,7-Zöller iPad 3 von Apple | (c) Areamobile

Google Nexus 7 und Samsung Galaxy Note 10.1 Display-Vergleich | (c) Areamobile

Google Nexus 7 im Vergleich mit dem 10,1-Zoll-Tablet Samsung Galaxy Note: Deutlich schärfer trotz gleicher Auflösung | (c) Areamobile

 

Google setzt beim Chipsatz für sein Nexus 7 auf bewährte Technik. Im Tablet steckt ein Tegra-3-Chipsatz mit vier Prozessorkernen, die eine Taktfrequenz von 1,3 Gigahertz haben. Der Chipsatz ist nicht neu, schon Anfang des Jahres kamen damit erste ausgestattete Tablets auf den Markt. Das ist in der Mobilfunk-Branche bereits eine Ewigkeit. Der Tegra 3 ist darum aber noch lange nicht schlecht. Er wird auch heute noch für Tablets verwendet, etwa dem gerade erst von Sony auf der IFA vorgestellten Xperia Tablet S. Alltagsaufgaben wie E-Mail, Internet und Videos meistert er problemlos. Dazu kooperiert Nvidia intensiv mit Spiele-Herstellern, so dass selbst grafikintensive Shooter auf dem Nexus 7 flüssig dargestellt werden, obwohl der Chipsatz nicht mehr ganz zu den Besten gehört, wie die Benchmarks zeigen.

Google Nexus 7 Test | (c) Areamobile

Google Nexus 7: Noch spielt der Tegra-3-Chipsatz in der oberen Liga mit, wie die Benchmarks zeigen (Antutu, Quadrant, Vellamo) | (c) Areamobile

Die integrierte 1,2 Megapixel-Kamera auf der Front überträgt bei Video-Chats die Bilder mit einer Auflösung von 1.280x960 Pixel. Die Bilder sind scharf und klar, auch wenn der Sensor nicht ganz so lichtempfindlich wie etwa beim iPhone 4S ist. Beim integrierten Lautsprecher muss der Nutzer dagegen deutliche Abstriche machen. Er ist zwar laut, klingt aber blechern. Sowohl bei den Höhen als auch bei den Tiefen gibt es deutlich hörbare Grenzen - hin und wieder übersteuert er hörbar. Der Kopfhörer-Ausgang schlägt sich dagegen deutlich besser. Zwar reizt auch er bei den Höhen nicht das gesamte hörbare Spektrum aus, bietet aber deutlich mehr Reserven als der Lautsprecher. Im Bassbereich liegt er gleichauf mit dem iPad 3.

Nexus 7: System, Bedienung

Auf dem Nexus 7 läuft Android 4.1 Jelly Bean, die neueste Version des Google-Betriebssystems für Smartphones und Tablets. Sie unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht sehr vom Vorgänger Android 4.0 Ice Cream Sandwich. Google hat Android 4.1 jedoch deutlich flüssiger gemacht. Das neue System lief auf unserem Nexus 7 im Test genauso butterweich wie vom Entwickler auf der Vorstellung versprochen. Scrollen, Wischen, zwischen den Programmen wechseln - all das geht extrem schnell und macht auf dem kleinen Tablet viel Spaß. Hin und wieder konnten wir aber dennoch minimale Ruckler erkennen, etwa beim schnellen Bildlauf im Browser oder in der E-Mail-App.

Google Nexus 7 Unboxing | (c) Areamobile

Google Nexus 7: Mit Android 4.1 Jelly Bean als Betriebssystem | (c) Areamobile

Nexus 7: Widgets mit veränderbarer Größe | (c) Jelly Bean

Nexus 7: Widgets mit veränderbarer Größe | (c) Jelly Bean

 

Neben dem Geschwindigkeitszuwachs gibt es auch neue Funktionen. So können unter anderem Widgets auf dem Homescreen in ihrer Größe verändert werden und mit dem Fingertipp auf eine Benachrichtigung landet man gleich in der passenden App. Ebenfalls neu hinzugekommen ist der Dienst Google Now. Das ist eine Art Assistent, der anhand des Nutzerverhaltens etwa Sportergebnisse anzeigt, interessante Orte in der Umgebung, Fahrtzeiten oder Haltestellen. Dafür sammelt Google sowohl Suchergebnisse und Standortdaten als auch Verkehrsinformationen und Kalendereinträge. Noch ist Google Now allerdings nicht ganz ausgereift und in Deutschland nicht voll nutzbar, uns wurde im Testzeitraum auf dem Nexus 7 nur das Wetter und Hotels aus der Umgebung angezeigt. Dazu gibt es eine überarbeitete Sprachsuche mit deutlich besserer Erkennungsleistung und der Chrome-Browser ist vorinstalliert.

Google Nexus 7 Test | (c) Areamobile

Google Nexus 7: Interaktive Notifications | (c) Areamobile

Nexus 7: Google Now | (c) Areamobile

Nexus 7: Google Now ist mit einem Fingerstrich vom unteren Bildschirmrand immer aufrufbar | (c) Areamobile

Nexus 7: Google Now | (c) Areamobile

Nexus 7: Google Now zeigt bisher zumindest in Deutschland noch nicht viel an | (c) Areamobile

 

Der Multimedia-Standard Flash wird auf dem Nexus 7 nicht mehr von Haus aus unterstützt. Zum einen hat Adobe die Entwicklung eingestellt, zum anderen kann das Plugin in Chrome auf dem Tablet nicht eingebunden werden.

Wlan, GPS, NFC

Google setzt beim Nexus 7 stark auf drahtlose Schnittstellen. Allerdings wurde auch hier gespart. So unterstützt das Tablet zwar Wlan n, aber lediglich im Frequenzband von 2,4 Gigahertz, nicht jedoch das schnellere und weniger volle 5-Gigahertz-Band. Dafür ist die Verbindungsreichweite sehr gut. Der GPS-Empfänger des Nexus 7 überraschte uns im Test. Selbst ohne Internetverbindung war der Standort des Tablets in etwa einer Minute lokalisiert. Allerdings wanderte die Positionsanzeige danach noch ein paar Minuten in der Gegend herum, bevor sie endgültig stehen blieb.

Google Nexus 7 Test | (c) Areamobile

Google Nexus 7: Dank NFC müssen zwei Geräte einfach aneinandergehalten werden und man kann unter anderem Websites weiterreichen | (c) Areamobile

Neuestes Feature bei Smartphones und Tablets ist NFC-Funk. Er überträgt Signale nur über eine Distanz von wenigen Zentimetern und wird daher unter anderem als sicheres System für Bezahlvorgänge eingesetzt, etwa den Kauf von Bahn-Fahrkarten oder die Buchung von Flug-Tickets. Noch fehlt es in Deutschland jedoch an einer breiten Palette von Diensten für NFC. Ist die Schnittstelle eingeschaltet, können aber unter anderem Internetadressen, Fotos, Routen oder Apps aus Google Play mit anderen geteilt werden, in dem man die Geräte einfach aneinander hält. Google nennt die Funktion Beam. Sie ermöglicht auch das einfache Verbinden von Bluetooth-Headsets oder Freisprecheinrichtungen, die NFC unterstützen.

Nexus 7: Akku, Laufzeit

Der Akku hat eine Kapazität von 4.325 mAh und ermöglicht nach Angaben von Google eine Laufzeit von 9 Stunden beim Abspielen von Videos und 10 Stunden beim Surfen im Internet. Die Standby-Zeit soll 300 Stunden (12,5 Tage) betragen. In unserem Test des Nexus 7 ließen sich diese Werte nicht ganz nachvollziehen. Nach spätestens zwei Tagen mussten wir das Tablet ans Ladegerät anschließen, selbst wenn es nur abends zu Hause für zwei oder drei Stunden genutzt wird. Vor allem der Standby-Modus ist nach unserer Erfahrung weit weniger effizient als Google angibt. Möglicherweise wegen geöffneter Apps, die im Hintergrund regelmäßig ihre Server kontaktieren.

Google Nexus 7 Test | (c) Areamobile

Google Nexus 7: Kein besonders ausdauernder Akku | (c) Areamobile

Google Nexus 7 Test | (c) Areamobile

Google Nexus 7: Die stärksten Verbraucher im Test | (c) Areamobile

 

Dem Kunden ist der Grund egal - es ist schon etwas frustrierend, wenn man das Tablet mit 50 Prozent Restakku weglegt und am nächsten Tag nach Hause kommt, nur um festzustellen, dass es erstmal aufgeladen werden muss. Hinzu kommt, dass das Nexus 7 keinen Geschwindigkeitsrekord beim Wiederauffüllen des Akkus aufstellt. Mit mindestens vier Stunden am Kabel sollte man schon rechnen. Übrigens: Das Aufladen ist beim Nexus 7 auch über den USB-Anschluss eines Computers möglich, dauert dort aber noch länger.

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http://www.areamobile.de/tablet/google-nexus-7-test

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Vergleich: Nexus 7 vs. iPad 3 vs. Galaxy Note 10.1 (19 Bilder)

Google Nexus 7 (unten) vs iPad 3 (links) und Samsung Galaxy Note 10.1 (rechts) | (c) AremobileGoogle Nexus 7 (links) vs iPad 3 (mitte) und Samsung Galaxy Note 10.1 (rechts) | (c) AremobileGoogle Nexus 7 (links) vs iPad 3 (mitte) und Samsung Galaxy Note 10.1 (rechts) | (c) AremobileGoogle Nexus 7 (oben) vs iPad 3 (Mitte) und Samsung Galaxy Note 10.1 (unten) | (c) Aremobile
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Fazit

Das Nexus 7 ist ein Tablet mit einer sehr sparsamen Ausstattung. Doch das Display ist schön scharf, Wlan, GPS, Bluetooth und NFC machen es vielseitig, das System ist schnell sowie mit den über 600.000 Apps aus Google Play fast beliebig personalisierbar und der Prozessor hat genügend Leistungsreserven, um selbst anspruchsvolle Spiele flüssig anzutreiben. Dazu ist es handlich und robust genug, um als täglicher Begleiter überall hin mitgenommen zu werden. Lediglich die magere Speicherausstattung und die vergleichsweise kurze Laufzeit des Akkus trüben den guten Gesamteindruck. Dennoch ist das Nexus 7 seinen Preis von 200 bis 250 Euro wert - auch wenn Premium-Funktionen wie eine rückseitige Kamera, eine eigene Mobilfunkanbindung oder zusätzliche Steckplätze und Ausgänge fehlen.

Artikel bewerten:
Testwertung Google Nexus 7
 
Handlichkeit und Design 98%
Verarbeitung 98%
Akkuausdauer 21%
Messaging 87%
Ausstattung / Leistung 52%
Kamera 33%
Tops & Flops
Erklärung zu den Tops & Flops

Die Gesamtwertung wird durch die Tops & Flops beeinflusst. "tolles Preis-Leistungs-Verhältnis" (+3.0%) wirkt sich positiv auf die Bewertung aus.

+3.0%
Internet 68%
Musik 68%
PIM und Sozialnetzwerke 94%
Software und Bedienung 99%
Programme 87%
Navigation 78%
Gaming und Video 75%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
77%
Zeitwertung
(Stand 21.04.2014)
76%

Unsere Wertung im Detail


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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 17.09.12 17:15 froestel
    Ach ja und wegen Flash...

    Also mit Firefox und Flash hab ich eigentlich bis jetzt keine Probleme auf meinem Nexus 7... ;-)

  2. 17.09.12 17:01 froestel
    LOL also bis jetzt waren die Test hier eigentlich immer ganz in Ordnung aber der hier ist völlig daneben...

    Also diesen bemängelten Akkuverbrauch kann ich auch nicht nachvollziehen...
    Nach dem ich es das erste mal volgeladen hatte hab ich mich schon gewundert das und dachte da kann was nicht stimmen so wenig strom kann das gar nicht brauchen...

    Zumal der Akku ja relativ klein ist bei dem großen Display, einer 4 Kern CPU und ich habe wlan fast immer an da ich das Gerät mit meinem mobilen Wlan Router nutze.
    Daher auch gleich der nächste Punkt.
    Wozu einen SIM Slot? ich habe mein Wlan Router immer dabei oder auch mein Handy mit welchem ich per Thethering Internet zur Verfügung stellen kann, ansonsten würde das zusätzliche Handy Modul auch wieder für mehr Stromverbrauch sorgen und das wäre dann auch wieder eine schlechte Bewertung wert oder...??

    Ok microSD fehlt dachte ich auch erst aber inzwischen stört mich das eigentlich nicht( ich habe die 16GB Version) ist völlig ausreichend für Navi, Musik, Ebooks... u.s.w. und wenn man mehr brauch kann man auch einen USB Stick anstecken...

    Was meint ihr eigentlich mit wenig Anschlüssen??
    HDMI? ok ist nicht da aber brauch man das wirklich so dringend?
    Das wäre ein Anschluß und was noch??
    Kopfhörerbuchse ist da und ansonsten hab ich USB und BT mehr braucht man doch nicht??

    Also bei mir würde der Akku mind. 80% bekommen, für das Fehlen von microSD und HDMI Ausstattung mind. 70%, Musik 90% ich hatte noch keinen MP3 Player der länger läuft nur die größe ist für nen MP3 Player etwas groß... ;-)
    Als Navi 95%, OSM und Google Maps auf dem Display ist einfach geil...
    Der Rest geht so weit in Ordnung...

    Außerdem sind solche Aussagen Zitat:
    "Der Multimedia-Standard Flash wird auf dem Nexus 7 nicht mehr von Haus aus unterstützt."
    Schlicht weg falsch!
    Das Flash nicht unterstützt wird liegt nicht am Nexus7 sondern an Adobe weil die das neue Android 4.1 nicht unterstützen wollen. Dafür kann ja das Gerät ja nun nichts. Und wenn Google die 4.0 drauf gemacht hätte damit Flash geht dann würdet ihr das veraltete Betriebsystem bemängeln??

    Wenn ich mein Pad heute mit 50% Akku hinlege und es morgen wieder nehme hat es vielleicht noch so 45% Akku. wer ständig alle möglichen Stromfresse angeschaltet läst egal ob er sie brauch oder nicht der darf sich auch nicht beklagen wenn der Akku nicht hält, es ist halt wie mit vielen anderen Dingen auch man sollte immer auch den Kopf zum nachdenken benutzen...!!!

  3. 11.09.12 19:58 DDD (Advanced Handy Profi)

    Die Wertung finde ich auch etwas Komisch. Gerade die Internet und Gaming Wertung finde ich etwas schwach. Ich kann mir nicht vorstellen das es im Gaming Bereich so schlecht bzw. Mittelmäßig sein soll.

    Aber genauso wenig verstehe ich die Leute die damit kommen und meinen AM wäre so Apple Affin. Das IPad 3 hat zwar nur einen Flop Punkt aber dafür mit 82% jetzt auch nicht die Überwertung bekommen. Da passen Top und Flop Punkte auch nicht zusammen. Ich sag mal wenn ich hier die Bewertungen so sehe von den Android Tablets und dem IPad hätte das Nexus vielleicht 79-80% verdient. Mehr aber auch nicht. Wenn man dem Nexus 85% gegeben hätte würden die Bewertungen nicht zu den anderen Tablets passen

  4. 11.09.12 19:25 SCHMANKii (Newcomer)

    Ich kann die Negativpunkte auch in keinster Weise nachvollziehen.

    Die Akkuausdauer war bei mir anfangs auch nicht das Gelbe vom Ei, aber bei mir lag es an Google Now, das zog ordentlich am Akku. Wenn man das etwas personalisiert und so einstellt, wie man es braucht, hält der Akku deutlich länger (eig. könnte man es fast gänzlich deaktivieren, da es ja, wie im Test angeführt, in Deutschland noch nicht vollständig funktioniert).

    Bei der Ausstattung kann ich auch nicht zustimmen.
    Es stimmt, dass kaum Anschlüsse vorhanden sind, allerdings kann man diese zum Einen mit etwaigen Adaptern ausmerzen, zum Anderen (und das ist für mich auch der ausschlaggebende Punkt) darf das bei diesem Preis auch sein.
    Ich lasse einen VW Golf auch nicht gegen einen Porsche antreten und beschwere mich dann, dass der Golf im Vergleich zum Porsche eine schlechte Beschleunigung usw. hat. Das ist Schwachsinn.

    Es fehlt zwar eine Kamera an der Rückseite, allerdings habe ich die bei Tablets noch nie verstanden. Wer rennt mit so einem Teil in der Gegend rum und macht Fotos, von denen er auch noch gute Qualität erwartet?

    Das fehlende UMTS-Modul ist freilich auch dem Preis geschuldet, allerdings kommt es hier auch auf die Nutzung des Tablets an. Wenn man es wirklich mobil nutzen will, dann kann man auch Tethering an seinem Smartphone einschalten und zahlt somit nur einen Vertrag anstatt zwei. Das Datenvolumen geht zwar so schnell in die Knie, allerdings auch nicht schneller, als würde man beim Smartphone die Aufgaben erledigen, die man jetzt am Nexus 7 vollführt.

    Warum das Internet nur 68% erreicht ist mir auch nicht schlüssig.
    Der vorinstallierte Browser Chrome dürfte nicht allen zusagen, allerdings gibt es einige Alternativen (bswp. Dolphin, Opera oder Firefox, bei dem dann auch Flash funktioniert, wenn man sich die .apk holt. Es gibt sogar eine App oder ein Add-On, ich weiß es gerade nicht mehr, bei dem man die Seite, auf der Flash-Inhalte im Chrome-Fenster angezeigt werden, direkt mit Firefox sharen kann und somit das Video oder was auch immer ansehen kann).
    Sonst ist das Surferlebnis wirklich gut, die Seiten laden flott und alles läuft recht flüssig.

    Zum 'negativen' Punkt 'Musik' mit 68% kann ich nichts sagen, da ich das nicht einschätzen kann.

    Navigation ist wieder so eine Sache, wurde hier schon angesprochen.

    Die Gaming-Wertung stößt bei mir ebenfalls wieder auf Unverständnis.
    Alle Spiele, die ich bis jetzt ausprobiert habe, liefen flüssig.
    Die Steuerung, die meiner Meinung nach sowieso immer etwas komisch ist, da einem die Hardware-Buttons fehlen, liegt nicht am Nexus 7, das ist ja überall so.


    Abschließend kann ich nur sagen, dass sich AreaMobile bei diesem Test, der auch noch weniger ausführlich ist als die meisten anderen (trotz einem so heiß erwarteten und somit wichtigem Gerät) nicht mit Ruhm bekleckert hat.
    Normalerweise finde ich die Tests hier doch recht schlüssig, informativ und auch wahrheitsentsprechend. Dies trifft aber hier nicht zu, da das Nexus 7 für einen Preis von maximal 249€ keine Wertung von 77% verdient hat.

  5. 11.09.12 18:56 natelnutzer (Advanced Member)

    @Paul: Der Test des Akkus scheint mir auch etwas seltsam. Ansonsten hat areamobile schlicht einmal definiert, wie sie die einzelnen Aspekte eines Gerätes gewichtet.

    Wie schon geschrieben: Jeder hat unterschiedliche Präferenzen. Entsprechend ergeben sich auch unterschiedliche Ansichten über die Geräte.

    Über die Wertung hier kann man diskutieren, aber vielleicht etwas sachlicher.

    Für 200 Euro gibt es nichts besseres derzeit als das Nexus 7. Und für 500 Euro das iPad zu kaufen verlangt, dass man erstens iOS und zweitens ein 10 Zoll Gerät haben will.

    Daher ist ein Vergleich Nexus 7 und iPad nur bedingt möglich. Das wird dann auch eher ein Vergleich 7" vs 10" bzw iOS vs Android.

    Das könnte areamobile ja mal in einen Artikel packen.

  6. 11.09.12 18:24 Handynutzer Paul (Newcomer)

    @ Areamobile/Frank Kabodt

    Was ihr hier macht ist so was von un-profesionell. Der Test strotzt nur von Ungereimtheiten. Ausführliche Beispiele wurden schon genannt. Ich erlaube es mir mal und zitiere:

    "Laut c´t hat es mit die längste Akkulaufzeit überhaupt, auch im Vergleich zu den IPads.

    Auch engadget meint dass es auf einer Höhe mit aktuellen IPad 3 ist."

    >So ziemlich alle Tester , attestieren den Nexus 7 ein gut -sehr gut. Nur Areamobile findet es so extrem schlecht. Eine Bewertung von 20 Prozent findet man hier selten. Muss also arg schlimm sein.

    zitat:
    "Vor allem der Standby-Modus ist nach unserer Erfahrung weit weniger effizient als Google angibt.
    >Möglicherweise wegen geöffneter Apps, die im Hintergrund regelmäßig ihre Server kontaktieren."

    > Wie soll man das jetzt einstufen? Beim Nexus 7 waren Skype, Whatsapp, Instagram, DB Navigator, Internet inkl. Flasheinblendungen geöffnet -und beim Testbericht zum iPhone oder dem Note2 war zufällig alles geschlossen. Wie soll man da als Leser wissen unter welchen Testbedingungen Produkt XYZ getestet wurde. Waren bei den anderen Tests die exakt gleichen Apps geöffnet wie hier? All das "verfälscht" das Testergebniss.

    "Vor allem der Standby-Modus ist nach unserer Erfahrung weit weniger effizient als Google angibt.
    >Möglicherweise wegen geöffneter Apps, die im Hintergrund regelmäßig ihre Server kontaktieren"

    >Dazu gibt es nichts zu sagen. Da braucht man nicht alles drehn oder verbiegen wie es einem gerade in dem Kram passt -Herr Frank Kabodt.

    zitat:

    "Ich hatte bereits weiter vorn geschrieben, weshalb das Nexus 7 Punktabzüge erhält: fehlende Kamera, kein GPRS/UMTS, kein microSD, laut Tester schwacher Akku."

    >"Wenn ich mir (wieder nen Golf) kaufe, erwarte ich auch nicht Serienmäßig ein Head-Up Display."

    > Frank Kabodt sie gehen also zu einen Toyota Händler und schreien diesen an, weil XY kein 300PS Motor hat, das Navi fehlt und keine Alu-Felgen verbaut sind.

    Böser Mensch. Vielleicht sollte man sich in diesen Zusammenhang mal gedanken machen. Oder sehen sie das anders? Wenn ja ...Dann würden ihre Argumentationen keinerlei Sinn ergeben.

    Es wird mit aller Macht versucht das Nexus schlecht hinzustellen. Das kann man seit Wochen beobachten und sieh man hier im Test + sinnfreien Antworten.

    Wie Pixelflicker und andere andeuteten, es läuft hier nicht rechtens, so wie man es von erlichen und neutralen Tester erwarten würde. So wie von einer kompetenten Internet-Seite.

    Traurig wie unwissende Leute verar*** werden. Unter Flops "wenige Anschlüsse" heißt es für gute 90 Prozent der Leser das es schlecht wäre. Dafür ist ein iPad 2 mal so teuer, andere sogar 300%. Die Auto Beispiele sind gut.

    Herr Stefan Schomberg sollte die Tests in Zukunft lieber schreiben. Dieser hat wegen früheren Tests schon so auf dem Deckel bekommen, dass er mittlerweile haargenau überlegt wie was zu beurteilen ist. Dann hätte man mit Sicherheit keine wiedersprüchlichen Dinge im Test gefunden, die andere Mitarbeiter mit 120% Einsatz versuchen zu verwischen.

    Vergessen: Ein Quadcore Tablet gehört in die Mittelklasse. Aber bloß nix ändern, sonst geht die Strategie nicht auf ...

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