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Autor: Stefan Schomberg 07.01.2016 - 12:22 | 1

Google Pixel C Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • tolles Design
  • hervorragendes Display
  • unglaublich schneller Chipsatz
  • guter Akku
  • Flops
  • kein erweiterbarer Speicher
  • keine Mobilfunkunterstützung

Google Pixel C Test: Das beste Google-Tablet, das kaum jemand kaufen wird

Seit einigen Jahren bastelt Google nicht nur Software, sondern lässt auch Smartphones und Tablets in seinem Namen bauen. Häufig krankten diese Tablets an niedriger Akkulaufzeit, zu billigem Plastik und unterdurchschnittlichem Display. Das soll beim neuen und erstmals selbst hergestellten Pixel C anders sein, hier steckt ein hochauflösendes Display im schicken Alugehäuse und einer der stärksten mobilen Prozessoren soll zusammen mit dem neuesten Android-OS für Begeisterungsstürme sorgen. Ob das klappt?

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Das Google Nexus 7 (2013) besteht aus Kunststoff, von manchen abschätzig Plastik und billig genannt. Mit den meisten anderen Google-Geräten steht es bislang auch nicht anders. Verständliche Kritik, aber diesen Wind will Google den Kritikern des neuen Google Pixel C im Test offensichtlich von vorn herein aus den Segeln nehmen und verpasst dem Android-Tablet einen schicken Unibody aus eloxiertem Aluminium. Der hochwertige Werkstoff zieht sich entsprechend von der beinahe schmucklosen Rückseite nahtlos zu den Seiten, die dann das Display-Glas einrahmen und dort am Rand eine winzige Schliffkante vorweisen. Die sieht man allerdings nur, wenn man ganz genau hinschaut. Dann - und nur dann - kann man aber auch winzige Makel in der scheinbar perfekten Verarbeitung erkennen, denn eben jenes Display-Glas war bei unserem Testgerät nicht ganz lückenlos in den Rahmen aus Metall eingesetzt. Bei sehr genauem Hinsehen kann man hier minimale Ungenauigkeiten feststellen. Aber darüber zu meckern, wäre schon sehr pedantisch. Insgesamt wirkt das Tablet mit seinem silber-matten Farbton äußert hochwertig und edel.

Google Pixel C im Vergleich mit Apple iPad Air 2 | (c) Areamobile

Google Pixel C (links) und Apple iPad Air 2 | (c) Areamobile

Das liegt vor allem an der stringenten Einfachheit des Designs, das nicht ohne Grund starke Anleihen bei den Spitzen-Chromebooks des Unternehmens nimmt. Auf der Rückseite gibt es nicht einmal einen Google-Schriftzug, selbst die sonst bei Tablets oft sichtbaren Aufdrucke mit Hinweisen zum Recycling oder sonstigen Bestimmungen fehlen. Stattdessen ist er stark reduziert auf die Fußseite des Gerätes gewandert und stört dort nicht. Neben der in die obere rechte Ecke gepressten Kameralinse befindet sich eine LED-Leiste in Blau, Rot, Gelb und Grün - ebenfalls wie bei den Chromebooks. Im Standby zeigt sie beim Anheben des Tablets den Akkustand an. In diesem Zusammenhang erscheint der Namenswechsel durchaus logisch - waren früher auch die Tablets Nexus-Geräte, wählt Google nun bewusst den Namen der bisherigen Top-Chromebooks und macht so einen Neuanfang bei den eigenen Tablets.

Google Pixel C Unboxing | (c) Areamobile

Im Test: Google Pixel C

Google Pixel C Unboxing | (c) Areamobile

Schicker Unibody aus Alu, Typ-C-USB | (c) Areamobile

 
Google Pixel C Unboxing | (c) Areamobile

Schmucklose, aber edle Rückseite

Google Pixel C Unboxing | (c) Areamobile

Einer der Stereolautsprecher | (c) Areamobile

 

Wurde weiter oben noch die nicht zu 100 Prozent perfekte Verarbeitung bei der Einfassung des Display-Glases in das Metallgehäuse erwähnt, so kann von Ungenauigkeit beim Rest keine Rede sein. Selbst die beiden Tasten - die Lautstärkewippe auf der linken Seite und der Power-Knopf oben links - sind hervorragend eingepasst und weisen sowohl einen optimalen Druckpunkt, als auch einen äußerst knackigen Tastenhub auf. Besser geht es kaum. Das ganze Google Pixel C im Test wirkt einfach robust und wertig - das schlägt sich allerdings auch auf das Gewicht nieder, das mit 521 Gramm zwar nicht unbedingt übermäßig über die Stränge schlägt, aber eben auch gut 70 Gramm über dem Gewicht der Konkurrenz von Apple (iPad Air 2) liegt. Auch bei der Bautiefe kommt das Pixel C im Test nicht ganz an das Cupertino-Tablet heran, liegt aber mit 7 Millimeter Bautiefe nicht weit darüber. Zumindest bei Design und Ersteindruck kann man insgesamt auf jeden Fall von "hervorragend" sprechen, auch wenn das kantige Design vielleicht nicht jedem gefällt.

Display-Größe und -Qualität

Beim Display liegt das Google Pixel C im Test dann aber wieder zumindest auf dem Papier knapp vor der Apple-Konkurrenz. Der Screen ist nämlich mit 10,2 Zoll nicht nur etwas größer, sondern dank 2.560 x 1.800 Bildpunkten auch etwas schärfer als der des iPad Air 2. Die Bildschärfe beträgt 307 Pixel pro Zoll (PPI), beim Apple-Tablet sind es nur 264 PPI - wobei niemand behaupten wird, dass das iPad-Display unscharf ist.

Google Pixel C Displaytest | (c) Areamobile

Gute Farbraumabdeckung | (c) Areamobile

Auf den ersten Blick ist das Display des Pixel C richtig klasse: scharf, hell und kontrastreich. Die Blickwinkelstabilität ist eine Wucht und die Darstellungsebene liegt direkt unter dem Display-Glas - so muss ein hochwertiges Display aussehen. Leider sind auch die Spiegelungen des Bildschirmglases ziemlich ausgeprägt und bei genauerem Hinsehen im Test fällt ein leichtes Raster auf weißem Hintergrund auf, das den tollen Ersteindruck minimal schmälert. Den meisten Betrachtern wird das allerdings nicht einmal auffallen.

Google Pixel C Displaytest | (c) Areamobile

Kaum Abweichung zum Optimum bei Farben | (c) Areamobile

Eine andere Sache irritierte uns zu Beginn unseres Tests: Das Google Pixel C schien bisweilen zu ruckeln, etwa beim Scrollen im Browser. Tatsächlich - und darum wird das auch hier unter Display aufgeführt - sind das aber keine Ruckler, sondern schlechte Reaktionen des Touchscreens. Immer wieder kam es vor, dass zu zaghafte Berührungen gar nicht erkannt wurden. Beim Scrollen wurden kurze Schnippbewegungen mit sehr trockenen Fingern auch einfach mal falsch interpretiert, so dass hin und wieder nicht ein kleines Stück nach unten, sondern ordentlich nach oben gescrollt wurde. Gelegentlich konnte der Touchscreen mit Eingaben mit trockenen Fingern wenig anfangen. Das zeigte sich besondern bei Apps, die Berührungen auf dem Screen erkennen und darstellen können. Wischte ich dann über den Screen, wurde der Finger immer wieder mal für Sekundenbruchteile nicht mehr erkannt - seltsam.

Ein anderes im Test erlebtes Phänomen: Hielt ich den Finger auf dem Touchscreen und bewegte ihn gleichmäßig über den Bildschirm, etwa um im Browser langsam zu scrollen oder die Homescreens zu wechseln, geschah das auch immer nur sprunghaft. Die Lösung ist so einfach wie unvermutet: Ein Neustart des Gerätes behob diese Probleme gänzlich - da hatte Android offensichtlich Schluckauf. Warum wir das so ausführlich erwähnen? Wir können nicht ausschließen, dass es sich dabei um einen generellen Fehler des Pixel C handelt - auch wenn wir nicht davon ausgehen.

Google Pixel C Displaytest | (c) Areamobile

Niedrige Abweichung bei Graustufen | (c) Areamobile

Wie auch immer: Nicht nur der erste Eindruck ist sehr gut, auch die Messwerte des Displays sind richtig klasse. Ein Kontrast von satten 1.454:1 und eine Helligkeit von stolzen 455 cd/m² sind richtig gut, bei der Darstellungsgenauigkeit ist das nicht anders. Hier beträgt die Delta-E-Abweichung bei der Grautreppenmessung 5 und bei Farben 2,4 Delta-E - sehr beeindruckend, auch wenn es einige wenige Displays noch besser machen. Das Google Nexus 5X oder das iPad Pro sind etwa solche Kandidaten.

System: Hardware, Software und Bedienung

Google setzt nicht zum ersten mal auf Nvidia als Partner für seine Produkte. Schon im Nexus 7 steckte ein Tegra 3, im Nexus 9 ein Tegra K1. Genau wie bei diesen beiden Produkten zum jeweiligen Zeitpunkt überzeugt auch der Tegra X1 jetzt mit bäriger Leistung. In Benchmarks setzt das Google Pixel C im Test neue Bestmarken für Android-Geräte. Satte 93.300 Punkte in Antutu und 39.900 Punkte in 3DMark sprechen eine deutliche Sprache, die 97 Bilder pro Sekunde (oder Frames per Second bzw. FPS) bei GFXBench ebenfalls. Es gibt derzeit nur ein Gerät, das in Benchmarks noch schneller ist: Das Apple iPad Pro. Da die Geräte aber teilweise mit unterschiedlichen Betriebssystemen laufen, sind die bloßen Werte kaum miteinander vergleichbar.

Google Pixel C im Benchmark | (c) Areamobile

Google Pixel C im Benchmark | (c) Areamobile

Google Pixel C im Benchmark | (c) Areamobile

Google Pixel C im Benchmark | (c) Areamobile

 

Daher ist ein Vergleich mit anderen Android-Modellen mit dem aktuellen Topchip von Konkurrent Qualcomm sinnvoller. Ein Sony Xperia Z4 Tablet, das sicherlich nicht gerade als schwaches Gerät bezeichnet werden kann, schaffte bei Antutu aktuell etwas über 73.000 Punkte, bei 3DMark waren es 23.600 Punkte und im GFX-Test 56 Bilder pro Sekunde. Das ist schon ein ganz schöner Unterschied. An Power fehlt es dem Tablet also definitiv nicht und das merkt man auch im Alltag. Abgesehen von dem anfänglichen Fehler, der sich durch einen Neustart des Systems beheben ließ (siehe Abschnitt Display) gibt es keine Ruckler oder Hakler, das Pixel C im Test läuft einfach immer flüssig und schnell. Selbst mit etlichen Tabs im Browser oder vielen Apps im Hintergrund verhält sich das Gerät fluffig.

Google Pixel C Unboxing | (c) Areamobile

Hauptmenü | (c) Areamobile

Google Pixel C im Vergleich mit Apple iPad Air 2 | (c) Areamobile

Google Pixel C im Vergleich mit Apple iPad Air 2 | (c) Areamobile

 

Der wahre Grund für die heftige Leistung des Chips ist übrigens nicht die pro-Kern-Leistung der Tegra-X1-CPUs, die im Google Pixel C im Test statt aus acht Kernen in big.LITTLE-Architektur (4 x Cortex-A57 und 4 x Cortex-A53) nur aus die vier A57 Kerne bestehen, sondern die Grafikeinheit. Das sieht man gut, wenn reine CPU-Benchmarks wie Geekbench 3 laufen. Hier liegt nämlich die Rechenleistung eines einzelnen Kerns, aber auch die Gesamtleistung nicht viel über dem Niveau eines Snapdragon 810. Die wahre Power wird also von der Grafikeinheit geliefert, die der vom PC bekannt Maxwell-Baureihe entspringt. Sie verfügt über 256 Shader-Einheiten (was gern mit Kernen gleichgesetzt wird), beherrscht theoretisch DirectX 12, OpenGL 4.5 und OpenGL ES 3.1 und ist kurz gesagt einfach sauschnell. Im Vorgänger Tegra K1 steckte noch eine Kepler-Architektur mit 192 Shadern. Sie schaffte etwa 385 Gflops, die neue Maxwell-Einheit knapp über 1.000 Gflops und ist zudem fast um die Hälfte sparsamer beim Energieverbrauch. Dass es da im Betrieb des Google Pixel C keine Ruckler gibt, sollte niemanden weiter verwundern.

Google Pixel C im Benchmark | (c) Areamobile

Google Pixel C im Benchmark | (c) Areamobile

Dieses Grafikmonster mit seinen nicht viel weniger potenten CPU-Kernen kann zudem noch auf 3 GB LPDDR4-RAM zurückgreifen - das ist eine ordentliche Menge und erklärt, warum selbst viele aktive Hintergrund-Apps das Tablet nicht zum Stocken bringen. Ein schnelleres Tablet ist derzeit kaum zu finden, mit dem Google Pixel C im Test kauft man daher bei der reinen Power auch Zukunftssicherheit. Beim internen Speicher gilt das leider nicht, denn der lässt sich nicht erweitern und ist entsprechend je nach Version auf 32 oder 64 GB Größe beschränkt - das ist auch gleichzeitig der größte Kritikpunkt am Google-Tablet. Bei der herausragenden Ausstattung des Gerätes hätte es wenigstens noch eine 128-GB-Version geben müssen oder - viel besser - endlich eine Erweiterbarkeit. Denn bei der gebotenen Leistung kann man das Gerät durchaus für einfachen Aufgaben als PC-Ersatz verwenden. Google liefert für diesen Zweck eine separate Bluetooth-Tastatur, auf die wir hier gesondert eingehen. Größter Kritikpunkt am Keyboard: Der hohe Preis von 169 Euro in der UVP des Herstellers.

Google Pixel C Unboxing | (c) Areamobile

Homescreen | (c) Areamobile

Google Pixel C Unboxing | (c) Areamobile

Taskswitcher | (c) Areamobile

 

Google verwendet die aktuellste Version seines Betriebssystems Android, nämlich Android 6.0.2 Marshmallow. Mit Version 6.0 kommen auch neue Funktionen wie Voice Interactions, erweiterte Rechteverwaltung, Doze und App-Standby - was genau das ist haben wir hier für euch zusammengefasst. Neu ist bei Version 6.0.2 neben Detailänderungen vor allem die Anordnung der drei Android-On-Screen-Tasten. Sie waren zuvor mittig angeordnet, jetzt findet man "Home" und "Zurück" unten links, Hintergrund-Apps können über den Button unten rechts aufgerufen werden. Die erwartete Splitcreen-Darstellung, mit der echtes Multitasking möglich ist und die schon auf Geräten wie dem Samsung Galaxy Note 3 vor über einem Jahr möglich war, verzichtet Google. Noch - es soll mit dem nächsten Update folgen. Bei der restlichen Technik wirkt Google teilweise etwas lustlos: Zwar gibt es WLAN ac, Bluetooth 4.1 und GPS, aber NFC und - noch viel schlimmer - ein Mobilfunkmodem fehlen allerdings genauso wie ein Fingerabdrucksensor. Gerade letzteren benötigen sicherlich nicht alle Nutzer, aber durch Möglichkeiten wie das Bezahlen im Play Store per Finger-ID wirkt es etwas seltsam, dass Google das bei seinem Spitzenmodell ignoriert. Das Fehlen von LTE sehen wir als zweiten echten Minuspunkt. Die Stereolautsprecher haben auch nicht gerade das Prädikat "sehr gut" verdient. Das träfe zwar auf die enorme Lautstärke zu, aber nicht auf den Klang, der zu schnell schrill wird.

Übrigens: Die gelegentlich von anderer Seite geschilderten WLAN-Probleme konnten wir bei unserem Testgerät nicht nachvollziehen. Sowohl die Signalstärke, als auch die Beständigkeit des Signals wies bei uns keine Auffälligkeiten auf. Entsprechend war bei uns die Download-Gerschwindigkeit nicht beeinträchtigt. Bei mehreren Versuchen zeigt sich das Google Pixel C sogar teilweise schneller als Vergleichsgeräte.

Multimedia: Kamera und Musik

Wie immer gilt für uns: Anders als bei einem Smartphone ist beim Tablet die Frontkamera die wichtigere Kamera. Allerdings muss die Auflösung der Frontkamera nicht zwingend allzu hoch sein, denn mehr Megapixel bedeuten bei Videotelefonie schließlich auch mehr Bedarf nach Leistung und mehr Datenverbrauch. An Leistung mangelt es dem Google Pixel C aber ohnehin nicht und mangels Datenmodul ist Internet-Telefonie sowieso nur im WLAN möglich - da hätte Google seinem Vorzeigebrett durchaus auch mehr als nur 2 Megapixel für die Frontcam spendieren können. So bekommt die kleine Kamera nur wieder das Prädikat "reicht für Internet-Telefonie", aber selbst Selfies machen damit keinen echten Spaß. Denn dazu rauscht es zu schnell, und die Bildschärfe ist zwangsläufig auch nicht gerade überragend.

Originalaufnahme Google Pixel C | (c) Areamobile

Testfoto, aufgenommen der mit rückseitigen Kamera des Google Pixel C | (c) AM

Originalaufnahme Google Pixel C | (c) Areamobile

Testfoto, aufgenommen mit der Frontkamera des Google Pixel C | (c) AM

 

Die hinten angebrachte Kamera macht das besonders bei der Schärfe schon besser. Hier kann man ruhigen Gewissens davon sprechen, dass das Modul für Schnappschüsse absolut ausreicht. Und da es sich hier um ein Tablet handelt, geht es auch in Ordnung, dass der Fokus nicht gerade schnell ist und das Speichern des Bildes auch nicht. Noch ein Tipp: Da die rückseitige Kamera ganz oben rechts in die Ecke gequetscht ist und in direkter Nachbarschaft der Power-Knopf sitzt, kommt man bei dessen Bedienung beinahe zwangsläufig hin und wieder auf die Kameralinse und verschmiert diese. Dann ist Putzen angesagt.

Akku-Laufzeit

Google quetscht in das Pixel C im Test einen Akku mit 34,2 Wattstunden - das ist ordentlich. Auch hier hat das Unternehmen offensichtlich von seinen älteren Nexus-Tablets gelernt, die gerne auch mal etwas schwachbrüstig daherkamen. Entsprechend gibt es beim neuen Tablet nichts zu meckern, im Alltag kommt das Gerät problemlos über zwei Tage - wie immer je nach Nutzung. Im Standby hält der Akku angenehm lange durch - hier macht sich das fehlende Datenmodul positiv bemerkbar. Unseren Video-Dauertest bestreitet das Gerät zudem mit guten 7 Stunden und 20 Minuten, das Google Nexus 9 kam hier nur auf 5:35 Stunden. Gerade im Hinblick auf die hohe Helligkeit des Pixel C ist das bemerkenswert. Endlich ist der Akku mal keine Schwachstelle von Google-Tablets mehr.

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http://www.areamobile.de/tablet/google-pixel-c-test

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Google Pixel C Unboxing: Das Android-Tablet zieht mag(net)isch an (52 Bilder)

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Fazit

Toll, was Google mit dem Pixel C im Test auf die Beine stellt. Trotzdem wird das Gerät wohl kaum ein Massen- oder Kassenschlager. Warum? Weil das Tablet wieder nur online bei Google gekauft werden kann und es dafür nicht einmal großartig Werbung gibt. Wie bei den ersten Google-Phones hat Google offenbar wieder Angst vor der eigenen Courage - oder will man nur zeigen, dass man durchaus tolle Tablets bauen kann, ohne aber gleichzeitig seine eigenen Chromebooks zu kannibalisieren? Vielleicht ist das auch der Grund, warum im Pixel C leider nicht alles steckt, was technisch möglich wäre. Besonders der kleine, nicht erweiterbare interne Speicher und das Fehlen von LTE stört uns, NFC und ein Fingerabdrucksensor wären das Tüpfelchen auf dem i gewesen.

Was dennoch bleibt, ist ein tolles Tablet. Das Google Pixel C ist richtig schick und wirkt hochwertig, hat ein tolles Display und einen überragenden Prozessor, der das Surfbrett auch nicht gleich im Handumdrehen leer lutscht. Die passende Tastatur macht aus dem Pixel C einen fast vollwertigen Laptop-Ersatz. Wer keine überdimensionierten Dateimengen mit sich herum schleppen will, liegt mit dem Google-Tablet genau richtig.

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Testwertung Google Pixel C
 
Handlichkeit und Design 86%
Verarbeitung 96%
Akkuausdauer 99%
Messaging 25%
Ausstattung / Leistung 76%
Kamera 72%
Internet 86%
Musik 86%
PIM und Sozialnetzwerke 0%
Software und Bedienung 99%
Programme 0%
Navigation 80%
Gaming und Video 84%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
89%
Zeitwertung
(Stand 02.12.2016)
88%

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 10.01.16 11:08 Hut auf
    :>

    "Google Pixel C (links) und Apple iPad Air 2"
    unter dem ersten Bild

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