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Autor: Stefan Schomberg 22.10.2016 - 09:00 | 0

Lenovo Yoga Book Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Schickes Design
  • Tolle Halo-Tastatur
  • Geniale Stylus-Funktionen (+0.5%)
  • Flops
  • Kameras wenig brauchbar

Lenovo Yoga Book Test: Dies ist das Tablet des Jahres

Touchscreen, digitale Tastatur und Stylus-Digitizer: Das Lenovo Yoga Book ist ein Klasse-Tablet - für uns sogar das spannendste Gerät in diesem Jahr. Was der Android-Tausendsassa kann und was nicht, erfahrt ihr in diesem Testbericht.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Das Lenovo Yoga Book besteht wie ein Laptop aus einem Display und per Scharnier verbunden einem unteren Teil, der normalerweise eine mechanische Tastatur sowie die Technik beinhaltet. Da es sich aber nicht um einen Laptop handelt, ist das hier etwas anders. Denn hier verteilt sich die Technik auf beide Bereiche und die Tastatur ist nicht mechanisch, sondern eher virtuell konzipiert, im ausgeschalteten Zustand ist sie kaum zu sehen. Das erlaubt eine äußerst flache Bauform beider Geräte-Teile, sie sind je kaum viel dicker als 4 Millimeter und zusammengeklappt ist der Tablet/Laptop-Zwitter nicht mal 10 Millimeter dick. Da kann so manches Smartphone nicht mithalten, Laptops sowieso nicht. Hinzu kommt das Design, das gut und gerne mit den edelsten Ultrabooks der Szene mithalten kann. Dabei besticht es nicht wegen seiner Extravaganz, sondern durch seine Simplizität. Das Yoga Book ist außen Graubraun und innen, wenn man es aufklappt sowie im ausgeschalteten Zustand auch - ein echtes Fashion-Gerät sieht sicherlich anders aus.

Nutzungsszenarien: Lenovo Yoga Book | (c) Lenovo

Nutzungsszenarien: Lenovo Yoga Book | (c) Lenovo

Aber so wirkt das Yoga Book im Test einfach elegant ohne viel Schnickschnack. Lediglich das typische vielgliedrige Yoga-Scharnier, das ein vollständiges Umklappen des Displays bis auf die Rückseite erlaubt, um aus dem Netbook ein typisches Tablet zu machen, fällt hier aus dem Rahmen und verpasst dem Gerät etwas Einzigartiges. Beim Gehäuse entscheidet sich der Hersteller für eine Mischung aus Aluminium und Magnesium, das kennt man in ähnlicher Form etwa schon von den Surface-Geräten von Microsoft. Wegen des wenig aufgeregten Farbtones sieht man das aber nur bei genauem Hinsehen - oder man erfühlt es. Dabei ist das Gerät in der Hand nicht nur angenehm kühl, sondern auch überraschend leicht. Gerade einmal 688 Gramm bringt es auf die Waage, das ist nicht viel schwerer als ähnlich große Tablets, aber deutlich leichter als normale Laptops.

Lenovo Yoga Book | (c) Areamobile

Mit SIM-Karteneinschub und Mini-HDMI | (c) Areamobile

Der untere Teil des Laptop-artigen Lenovo Joga Book im Test ist wohl das eigentliche Highlight des Gerätes. Highlight passt im doppelten Wortsinn, denn einerseits bietet dieser Teil Funktionen, die sonst kein anderer Hersteller bietet und außerdem trägt eine dieser Funktionen den Namen Halo-Keyboard. Halo bedeutet soviel wie Heiligenschein und dürfte eine Anspielung darauf sein, dass die virtuelle Tastatur wie angedeutet nur bei Bedarf eingeblendet wird und dann eben leuchtet. Das geschieht auf einem Digitizer von Wacom - dort ist im Normalfall nur eine leicht gummierte dunkelbraune Fläche zu sehen, auf der ansonsten je nach Lichteinfall die Beschriftung einer Volltastatur zu erahnen ist. Ansonsten kann die Fläche dazu benutzt werden, um mittels des beigelegten Stylus zu schreiben oder zu malen. Das klappt zusätzlich natürlich auch direkt auf dem Touchscreen.

Lenovo Yoga Book | (c) Lenovo

Flexibel wie Mister Fantastic von den Fantastic Four | (c) Lenovo

Noch genialer ist eine weitere Zusatzfunktion, bei der man mittels austauschbarer Stylus-Mine ein Stück Papier auf den Digitizer legen und dann mit Kugelschreiber-Stylus (drei solcher Minen sind im Lieferumfang enthalten) ganz normal auf dem Papier schreiben und die Inhalte gleichzeitig digitalisieren kann. Wie genau das funktioniert beschreiben wir euch im Kapitel Hardware und Bedienung.

Lenovo Yoga Book | (c) Lenovo

Das Scharnier des Yoga Book ist nicht nur praktisch, sondern auch schick | (c) Lenovo

Display-Größe und -Qualität

Lenovo Yoga Book Displaytests | (c) Areamobile

Lenovo Yoga Book CIE-Farbraum | (c) Areamobile

Beim Touchscreen setzt Lenovo beim Yoga Book im Test auf LCD-Technik. Der Screen bietet eine Diagonale von 10,1 Zoll und eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel, also etwas mehr als Full-HD. Das bietet auf dem Papier zwar nur 224 ppi, wegen der Display-Größe und der Form des Yoga Book, das etwa wie ein Laptop vor dem Nutzer auf dem Tisch steht, ist der Abstand zum Auge aber so hoch, dass man im Alltag keine einzelnen Pixel, sondern ein scharfes Bild sieht. Nur näher heran gehen darf man nicht, dann werden Kritiker natürlich Pixel erkennen können.

Der Screen wirkt anfangs etwas dunkel, Schuld daran dürfte aber eher der voreingestellte, dunkle Hintergrund von Lock- und Homescreen sein. Denn die gemessene maximale Helligkeit im manuellen Modus beträgt immerhin 375 cd/m² - das ist nicht übermäßig hell für ein LCD, allerdings auch nicht wirklich dunkel. Im Freien könnte es aber bei hellem Sonnenlicht schon etwas schwierig mit dem Ablesen werden. Bei den Kontrasten schlägt sich der Touchscreen des Yoga Book mit fast 1.100:1 hingegen sehr gut und auch bei der Darstellungsgenauigkeit bei Farben und Grautreppe macht dem Gerät so schnell niemand etwas vor. Das gilt auch für die Blickwinkelstabilität des Displays, bei dem auch bei steilen Winkeln kaum Farb- und nur normale Helligkeitsveränderung festzustellen ist.

Lenovo Yoga Book Displaytests | (c) Areamobile

Lenovo Yoga Book Grautreppe | (c) Areamobile

Lenovo Yoga Book Displaytests | (c) Areamobile

Lenovo Yoga Book Farbgenauigkeit | (c) Areamobile

Übrigens: Dank des komplett umklappbaren Scharniers lässt sich das Display in allen möglichen Arten aufstellen - komplett als Tablet, wie ein Laptop, in Dach-Form zum Videoschauen oder ganz flach auf dem Tisch. Die unterschiedlichen Positionen werden vom Gerät erkannt und oben rechts symbolisch angezeigt, der Display-Inhalt entsprechend gedreht.

System: Hardware, Software und Bedienung

Vom Lenovo Yoga Book im Test gibt es eine Version mit Android 6.0.1 und eine mit Windows 10 - wir haben die Android-Version getestet. Viel Unterschied macht das ohnehin nicht, zumindest nicht bei der Hardware. Denn die ist weitestgehend identisch. So steckt in den Geräten ein Atom-x5-Prozessor (Z8550) von Intel mit bis zu 2,4 GHz und 4 GB RAM, intern stehen 64 GB Speicher zur Verfügung, der sich per microSD-Karten um bis zu 128 GB erweitern lässt. Für unterwegs gibt es LTE und zur Bildübertragung sogar einen mini-HDMI-Anschluss.

Lenovo Yoga Book | (c) Areamobile

Homescreen | (c) Areamobile

Damit lässt sich im Alltag ganz gut leben, der Prozessor ist stark genug, um die Reaktion des Yoga Book im Test direkt und ohne Verzögerung zu gewährleisten und Animationen normalerweise ohne Ruckler abzuspulen. Normalerweise. Denn im Browser zeigte das Gerät ein seltsames Verhalten, bei dem Internet-Seiten im Querformat, also etwa dann, wenn das Gerät wie ein Laptop auf dem Tisch steht, deutliche Hakler beim Scrollen aufweisen, im Hochformat hingegen nicht. Während dies ein Software-Problem sein dürfte, das hoffentlich mit einem der nächsten Updates behoben wird, zeigen aber auch Benchmarks, dass der Intel-Chipsatz zwar keine Luftnummer ist, aber auch nicht an Highend-Chips der Konkurrenz herankommt.

Lenovo Yoga Book | (c) Areamobile

App Drawer | (c) Areamobile

An der Produktivität ändert das aber nichts und auch anspruchsvolle Spiele wie etwa Need for Speed No Limits laufen flüssig. Hier dürfte - wie immer bei Tablets - eher die Form sowie die Größe des Gerätes ein limitierender Faktor sein, auch das Gewicht ist auf Dauer je nach Spiel eher hinderlich. Praktisch sind hingegen die wenigen Anpassungen der Nutzeroberfläche von Android, die Lenovo vorgenommen hat. Dazu gehört der Umstand, dass aktive Programme ähnlich wie beim PC unten am Bildschirmrand per Symbol angezeigt werden. So kann man schnell und unkompliziert zwischen Apps hin- und herwechseln. Außerdem gibt es einen Fenstermodus für Programme. Dabei werden Apps auf etwas weniger als einem Drittel des Displays geöffnet, sodass man bequem drei Apps gleichzeitig offen haben kann. Will man eine davon im Vollbild aufrufen, muss man das Fenster entweder einfach am oberen Rahmen der App Doppeltippen oder die App mit dem Finger an den oberen Display-Rand ziehen. Das wird mit der Darstellung eines weißen Rahmens um das ganze Display quittiert, wenn man die App loslässt wird sie ins Vollbild vergrößert - ähnlich wie unter Windows am PC. Die Fenstergröße lässt sich allerdings ansonsten nicht verändern und der Fenstermodus klappt längst nicht bei allen Apps - nicht mal beim Chrome-Browser oder bei Google Docs.

Halo-Keyboard: Besser als Bildschirmtastaturen

Aber kommen wir zum eigentlich Highlight, nämlich der Halo-Tastatur und dem Stylus samt Digitizer. Die Beleuchtung der Halo-Tastatur taucht nur auf, wenn man das kleine Stift-Symbol oben rechts auf der braunen Unterlage, dem unteren Teil des Yoga Bokk, drückt und kurz hält. Dann vibriert das Gerät kurz und die Tastatur kommt zum Vorschein und es kann auch schon losgehen. Das Keyboard bietet F-Tasten, Umschalttasten zur Mediensteuerung, Pfeiltasten, Umlaute - also all das, was man auch bei einem Laptop erwarten würde. Auch ein Trackpad ist dabei, mit dem ein Mauszeiger bewegt werden kann, um feine Auswahlen zu treffen. Größter Wermutstropfen dabei: Das Trackpad versteht keine typischen Gesten - Zoomen ist damit etwa nicht möglich und auch die typische Geste zum Scrollen - also zwei nebeneinander liegende Finger nach oben oder unten ziehen - wird nicht unterstützt. Stattdessen muss man den Finger erst kurz auf dem Pad liegen lassen und anschließend nach unten oder oben ziehen. Das ist zumindest gewöhnungsbedürftig. Bei der Windows-Version funktioniert es hingegen wie gewohnt.

Lenovo Yoga Book | (c) Areamobile
Lenovo Yoga Book | (c) Areamobile

Lenovo Yoga Book | (c) Areamobile

Lenovo Yoga Book | (c) Areamobile

 

Dafür klappt das Schreiben auf der Halo-Tastatur überraschend gut. Nicht mit Zehnfingersystem natürlich und nicht, wenn man blind schreiben möchte. Denn Feedback geben die Tasten erst nach Betätigung, dann vibriert es kurz und ein Tipp-Geräusch erschallt. Beides lässt sich anpassen und auf Wunsch auch deaktivieren. Wie auch die typische Onscreen-Tastatur von Android greift die Halo-Tastatur auf automatische Wortkorrektur zurück und lernt mit der Zeit, was der Nutzer häufig schreibt. Als Folge verbessert sich die Schreibweise, die anfangs sicherlich hin und wieder daneben geht, kontinuierlich. Klingt alles irgendwie aber doch nur nach virtueller Onscreen-Tastatur - nur eben nicht auf dem Screen? Stimmt, aber nur teilweise. Denn allein die Tatsache, dass man eben nicht einen Teil des Touchscreens für die Tastatur braucht und ihn somit nicht verdeckt, ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Hinzu kommt, dass damit die Tastatur auch viel größer als auf dem Touchscreen sein kann - das ist wortwörtlich der größte Vorteil. Das sorgt insgesamt dafür, dass man normale Texte wie Mails wirklich gut Tippen kann. Längere Texte wird man aber auch hier nicht freiwillig schreiben wollen, eine physische Tastatur bietet da immer noch Vorteile.

Brücke zwischen den Welten: Mit dem Stylus auf Papier und digital schreiben

Aber das ist ja noch nicht alles, was das Lenovo Yoga Book im Test kann. Die leicht gummierte Fläche, die bei ausgeblendeter Halo-Tastatur entsteht, ist dann nämlich für den Stylus gedacht. Wer handschriftliche Notizen oder Zeichnungen anfertigen möchte, kann das mit dem mitgelieferten Stift tun. Dabei wird automatisch die App Note Saver gestartet, die anfangs in einem kleinen Fenster am unteren rechten Display-Rand auftaucht. Dort werden Stifteingaben auf dem unteren Digitizer direkt angezeigt. Wer die Umsetzung der Eingaben besser erkennen möchte, der kann das Fenster durch einfaches Antippen ins Vollbild holen. Dabei funktionieren Eingaben auf dem Touchscreen allerdings ausschließlich mit der Hand, während der Digitizer ausschließlich auf Eingaben mit dem Stylus reagiert. Wer mit dem Stylus auch auf dem Touchscreen schreiben können will, der muss die "Any-Pen"-Funktion in den Einstellungen des Tablets aktivieren. Hier funktionieren dann aber die 2.048 Druckstufen nicht, mit denen sich auf dem Digitizer je nach Druck beispielsweise unterschiedlich dicke Striche zeichnen lassen. Außerdem können wie gewohnt per Software verschiedene Farben und Stiftarten verwendet werden, auch Texteingaben per Tastatur oder das Einbinden von Fotos und Grafiken ist möglich.

Lenovo Yoga Book | (c) Areamobile
Lenovo Yoga Book | (c) Areamobile

Malen mit dem Yoga Book | (c) Areamobile

Kleines Anzeigefenster | (c) Areamobile

 

Das allein funktioniert sehr gut, doch das ist noch nicht alles. Dank der wechselbaren Mine des Stylus (es liegen drei Kugelschreiberminen im Lieferkarton bei) ist es sogar möglich, ein normales Stück Papier auf den Digitizer zu legen und mit dem Kugelschreiber-Stylus gleichzeitig eine physische Notiz auf Papier und die gleiche Eingabe als digitale Notiz festzuhalten. Übrigens liegt dem Lieferkarton auch ein spezieller Block bei. Sein einziger Vorteil im Vergleich zu "normalem" Papier ist allerdings nur die Passform und der magnetische Boden, der den Block halbwegs rutschfest auf dem Digitizer hält. Digitale Notizen können auch als PDF gespeichert werden. Das Schreiben klappte bei unserem Testmodell übrigens wirklich nur mit dem Stylus und den entsprechenden Kugelschreiberminen - mit einem ganz normalen Kugelschreiber wurden die Eingaben natürlich auf das Papier, nicht aber in digitale Form übertragen. Schade. Dafür funktioniert das mit dem Stylus auch, wenn das Gerät im Tabletmodus und das Display deaktiviert ist - das kann die Windos-Version nicht.

Was bringt das Ganze also? Natürlich könnte man auch einfach eine handschriftliche Notiz anfertigen und anschließend ein Foto davon machen. Das kann man später aber nicht mehr so einfach bearbeiten - mit dem Lenovo Yoga Book im Test geht das sehr wohl. Und wie erwähnt ist die Halo-Tastatur tatsächlich besser als eine normale Onscreen-Tastatur - ein weiterer Vorteil. Übrigens sind auch die Lautsprecher dank einer Zusammenarbeit mit Dolby recht brauchbar, zumindest für so ein dünnes Gerät. Sie strahlen ausreichend laut jeweils zu den Seiten ab.

Multimedia: Kamera

Lenovo Yoga Book | (c) Areamobile

Hauptkamera | (c) Areamobile

Lenovo spendiert dem Yoga Book im Test zwei Kameras - auch das ist ein Hinweis darauf, dass das Book als Tablet gesehen wird, Laptop hat meist nur eine. Die Hauptkamera mit 8 Megapixel sitzt dabei in der rechten oberen Ecke des Digitizers und kann entsprechend nur sinnvoll im Tablet-Modus eingesetzt werden. Die kleinere 2-Megapixel-Kamera ist mittig über dem Touchscreen positioniert und erlaubt so Videochats im Laptop-Modus. Aber auch das passt gut zu einem Tablet: Von der Kameraqualität sollte man nicht zu viel erwarten, Die Bildschärfe ist für Schnappschüsse akzeptabel, die Bilddynamik sollte man nicht vor zu große Probleme durch starke Helligkeitsunterschiede im Motiv stellen und Rauschen macht sich auch an allen Ecken und Enden breit. Schwamm drüber - für Fotos hat man sowieso ein Smartphone oder gleich eine echte Kamera.

Akku-Laufzeit

Der Akku des Lenovo Yoga Book im Test leistet 8.500 mAh und das reicht für wirklich gute Laufzeiten. Lange Zugfahrten, ein Uni-Tag oder Pressekonferrenzen? Kein Problem, das Yoga Book ist nur schwer an einem Tag leer zu bekommen. Das bestätigt auch unser Ausdauertest bei maximaler Helligkeit und Video-Streaming: 6:55 Stunden sind ein ziemlich guter Wert, vor allem bei so einem dünnen Gerät. Im normalen Betrieb hält das Gerät locker ein paar Tage durch.

Fazit

Das Lenovo Yoga Book ist klasse. Natürlich gibt es stärkere Tablets - mit Android und erst recht mit Windows. Aber keines davon ist so flexibel und vielfältig einsetzbar dank des wandelbaren Digitizers. Wer Mails checken, Browsen, gelegendlich auch mal etwas spielen und vor allem handschriftliche Notizen anfertigen will, der ist hier genau richtig. Noch dazu ist das Gerät richtig schick - was will man da mehr? Vielleicht einen niedrigeren Preis, doch selbst die aufgerufenen 499 Euro in der UVP des Herstellers  erscheinen wegen der Funktionsvielfalt gerechtfertigt. Mehr Leistung wäre noch schön gewesen, denn der Atom-Prozessor liefert zwar meist absolut ausreichende Power ab, macht aber nie den Eindruck, dass er noch viele Reserven für die Zukunft hat. Das ist wohl auch eines der unvermeidbaren Probleme, wenn man wie beim Yoga Book drei Jahre für die Entwicklung braucht.

Testwertung Lenovo Yoga Book
 
Handlichkeit und Design 71%
Verarbeitung 95%
Akkuausdauer 89%
Messaging 50%
Ausstattung / Leistung 85%
Kamera 56%
Tops & Flops
Erklärung zu den Tops & Flops

Die Gesamtwertung wird durch die Tops & Flops beeinflusst. "Geniale Stylus-Funktionen" (+0.5%) wirkt sich positiv auf die Bewertung aus.

+0.5%
Internet 86%
Musik 88%
PIM und Sozialnetzwerke 0%
Software und Bedienung 94%
Programme 0%
Navigation 90%
Gaming und Video 90%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
87%
Zeitwertung
(Stand 24.08.2017)
86%

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