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Autor: Stefan Schomberg 13.05.2011 - 17:29 | 91

Motorola Xoom Testbericht

Testüberblick Motorola Xoom

  1. Design, Verarbeitung und Display, Kamera, Musik, Multimedia und Video
  2. Bedienung, Internet, Gaming, Honeycomb und Fazit
  3. 91 Lesermeinungen
Tops und Flops
  • Tops
  • Super Ausstattung
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Browsen wie am PC möglich
  • Schicke Tablet-Oberfläche
  • Flops
  • Schwer und dick
  • Manchmal leichte Ruckler trotz Dualcore
  • Speicherkartenunterstützung erst später

Motorola Xoom Test: Der iPad-Meister

Ein knappes Jahr hat das iPad von Apple den Tablet-Markt dominiert, mit dem Motorola Xoom ist jetzt der erste echte Konkurrent in den Handel gekommen. Es ist das erste Gerät mit der speziellen Android-Version 3.0 Honeycomb, die Google extra für die großen Displays von Tablets entwickelt hat. Wie stark das Flachbrett tatsächlich ist, zeigen wir in unserem Test zum Motorola Xoom.

Design, Verarbeitung und Display

Wer den Markt aufrollen will, muss sich mit dem Besten messen lassen. Im Tablet-Segment ist es das iPad 2 von Apple. Wie beim Boxen werden erste Erkenntnisse schon beim Wiegen gewonnen: Trotz ähnlicher Display-Diagonale ist das Motorola-Tablet mit 730 Gramm über 100 Gramm schwerer, außerdem ist es mit 12,9 Millimetern mehr als 4 Millimeter dicker als das Apple-Gerät. Etwas mehr Training hätte dem Xoom gut getan – weniger Speck hätte es viel handlicher gemacht.

Im Test: Motorola Xoom

Im Test: Motorola Xoom

Das Xoom ist wegen des 16:9-Formats schmaler als das iPad...

Das Xoom ist wegen des 16:9-Formats schmaler als das iPad...

...aber wegen des Metallgehäuses genau so schick | (c) Areamobil

...und mit seinem Metallgehäuse fast genauso elegant | (c) Areamobile

 

Mit seinem hohen Gewicht hält man das Xoom bei der Benutzung nur selten in der Hand - das ist beim Android-Tablet noch ermüdender, als beim Apple-Pendant. Die meiste Zeit wird man es vielmehr auf den Tisch oder auf den Schoß legen, weil das einfach bequemer ist. In diesem Zusammenhang ist es unverständlich, warum der Hersteller den Einschalt-Knopf auf der Rückseite platziert - will man das Xoom benutzen, muss man es immer erst anheben.

Dafür macht Motorola bei Verarbeitung und Materialwahl alles richtig. Die Rückseite besteht überwiegend aus Aluminium, nur das obere Fünftel wird von einem schwarzen Kunststoff-Streifen bedeckt, in den Antennen, Kamera und Lautsprecher integriert sind. Spaltmaße sind kaum erkennbar, außerdem sitzt alles fest an seinem vorgesehenen Platz. Einziges Manko: Die Lautstärkewippe auf der linken Tablet-Seite ist zu klein geraten und daher etwas fummelig zu bedienen.

Der Einschaltknopf auf der Rückseite ist unpraktisch

Der Einschaltknopf auf der Rückseite ist unpraktisch

Mehr Anschlüsse, mehr Technik und daher dicker: Das Xoom (oben)

Mehr Anschlüsse, mehr Technik und daher dicker: Das Xoom (oben)

Das Xoom (rechts) kann man drehen, wie man will | (c) Areamobile

Das Xoom (rechts) kann man drehen, wie man will | (c) Areamobile

 

Das Display im 16:9-Format macht insgesamt einen sehr guten Eindruck. Es ist 10,1 Zoll groß und hat die scharfe Auflösung von 1280x800 Pixel - das entspricht etwa 150 Pixel pro Zoll, mehr als 10 Prozent schärfer als beim iPad 2. Die Helligkeit reicht im Inneren von Gebäuden völlig aus, Schwierigkeiten gibt es aber im Freien. Wegen starker Spiegelungen auf dem Display kann man es trotz maximaler Hintergrundbeleuchtung nur noch sehr schlecht ablesen.

Kamera, Musik, Multimedia und Video

Das Xoom hat zwei Kameras – auf der Rückseite mit 5 Megapixel und Dual-LED für Fotos und Videos bis 720p, auf der Vorderseite mit 2 Megapixel für Videochats. Über den Sinn einer Hauptkamera in einem fast Dachziegel-großen Gerät lässt sich streiten – die wenigsten werden das Brett als Digicam-Ersatz benutzen. Neben der Größe des Tablets ist daran aber auch die Qualität der Optik schuld, denn trotz Autofokus kann die Bildschärfe nicht überzeugen und Fotos sehen immer etwas verwaschen aus. Das gilt auch für Videos, die aber mit einer hohe Bildwiederholungsrate von knapp 30 Frames flüssig und auf Wunsch auch im Zeitraffer in den Speicher gebannt werden. Der Sound klingt sehr klar und realistisch.

Motorola Xoom Originalaufnahme - Die Aufnahmen sind etwas verwaschen

Die Aufnahmen sind etwas verwaschen

Der Blitz ist sehr hell bis zu einer Distanz von etwa 2 Meter

Der Blitz ist sehr hell bis zu einer Distanz von etwa 2 Meter

Mit der Frontkamera kann man Videochats in guter Qualität führen | (c) Areamobile

Mit der Frontkamera kann man Videochats in guter Qualität führen | (c) Areamobile

 

Häufigere Verwendung dürfte die Frontkamera finden, die etwa bei der vorinstallierten Google-Talk-App zum Einsatz kommt. Damit lassen sich auch von unterwegs Bildtelefonate führen. Die Bildqualität geht dabei voll in Ordnung, hier machen sich 2 Megapixel bemerkbar, die Motorola seinem Tablet spendiert. Die Xoom-Frontkamera ist im Vergleich mit iPad 2 oder Nexus S viel schärfer. Während man in geschlossenen Räumen Telefonate problemlos über das eingebaute Mikrofon und den Lautsprecher führen kann, sollte man draußen aber zur besseren Verständigung ein Headset benutzen.

Bei Filmen und Videos spielt das Xoom seine Stärken voll aus, egal, ob man ganze Filme schaut oder Youtube über den futuristischen Player mit seiner dreidimensionalen Videowand. Das liegt nicht nur am guten Display, sondern auch an den Lautsprechern. Sie sind ähnlich voluminös und laut, wie beim iPad. Darüber kann man auch mal Musik hören – mit seinen 32 Gigabyte intern-Speicher bietet das Xoom genug Platz dafür.

Schick und butterweich - Die Albenansicht

Schick und butterweich - Die Albenansicht

Schicke Effekte machen auf das Ende der Liste aufmerksam

Schicke Effekte machen auf das Ende der Liste aufmerksam

Das Xoom bietet mehrere Sortierungen | (c) Areamobile

Das Xoom bietet mehrere Sortierungen | (c) Areamobile

 

SD-Karten will Motorola erst später unterstützen. Der Einschub für die Speicherkarten ist bereits vorhanden, er befindet sich direkt unter dem SIM-Karten-Einschub. Die Nutzung des Zusatzspeichers wird derzeit allerdings noch durch fehlende Software verhindert. Später soll das Tablet Karten bis zu 32 Gigabyte schlucken, dann wird aus dem Tablet ein Multimedia-PC, der Musik und Videos über einen HDMI-Ausgang ohne Qualitätsverlust an geeignete Stereoanlagen oder Fernseher schicken kann. Der Sound des Players ist dabei sehr gut, allerdings vermisst man Einstellungsmöglichkeiten wie Klang-Presets oder einen Equalizer. Auch die Präsentation ist gelungen, dreidimensionale Alben-Cover lassen sich butterweich mit dem Finger durchblättern. Eine direkte Anbindung an den Shop von Amazon oder an andere Quellen zum Kauf von Musik fehlt aber leider.

Detailseiten zum Testbericht
  1. Design, Verarbeitung und Display, Kamera, Musik, Multimedia und Video
  2. Bedienung, Internet, Gaming, Honeycomb und Fazit
 
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Bewertet am 04.06.2011

Alle 12 Meinungen zusammengefasst
Bewertung Motorola Xoom
Weiterempfohlen von
92% 
93%
sehr gut

Gesamtdurchschnitt
berechnet aus 12 Bewertungen von Areamobile Lesern.

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 17.05.11 01:34 Dexter_M (Member)

    "iPad hat auch in der 2er Version nur GPS, wenns die UMTS-Version ist, oder hat sich das geändert?"
    -->laut aussage eines bekannten, der sich das 2er gekauft hat ist das immernoch so

  2. 16.05.11 23:25 pixelflicker (GURU)

    Naja, Standard ist es nicht, das iPad hat auch in der 2er Version nur GPS, wenns die UMTS-Version ist, oder hat sich das geändert?

  3. 16.05.11 13:43 ullumulu (Expert Handy Profi)

    Finde trotzdem, das diese Info irgendwo stehen sollte

  4. 16.05.11 13:25 bocadillo (GURU)

    @niko

    Warum...weil es Standard ist.

  5. 16.05.11 13:17 niko2010 (Member)

    Weshalb wird denn mit keinem Wort das GPS Modul im Xoom erwähnt?
    Dadurch lässt sich das Xoom wunderbar als Navi nutzen.

  6. 15.05.11 16:43 ullumulu (Expert Handy Profi)

    entschuldige meine falsche wortwahl...im prinzip ist es unerheblich wieviele bilder das auge aufnehmen kann,wenn das hirn ein flüssiges bild ab 24 bilder/s zusammensetzt...und alles darüber hinaus quasi in eine art zeitraffer wahrnimmt.

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