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Autor: Stefan Schomberg 10.11.2013 - 15:30 | 25

Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Hervorragendes Display
  • Zukunftssicher durch starke Hardware
  • Grandiose Stiftbedienung (+0.5%)
  • Telefonmodul (+0.2%)
  • Schickes Design und guter Formfaktor
  • Flops
  • Miese Firmware - immer noch leichte Ruckler (-1.0%)

Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition Test: Der König ist tot, es lebe der König!

Vor etwa einem Jahr hat die Note-Reihe von Samsung Verstärkung durch ein Tablet erhalten: Das Samsung Galaxy Note 10.1. Jetzt ist der Nachfolger da, den der Hersteller überraschend auf der IFA in Berlin vorgestellt hatte. Er trägt den Namenszusatz 2014 Edition und verfügt neben einem stärkeren Prozessor vor allem über ein wesentlich höher auflösendes Display und die Kunstleder-Rückseite des Smartlets Galaxy Note 3. Reicht das, um der starken Konkurrenz Paroli bieten zu können?

Design, Verarbeitung und Display

Über den Namen kann man streiten. Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition - das ist nicht nur lang und sperrig, das klingt auch wie eine kaum überarbeitete Version des ersten Note-Tablets, ja vielleicht wie eine Variante mit neuer Farbgebung. Dabei ist die Weiterentwicklung nahezu an allen Stellen zu sehen. Das fängt schon beim Design an. Das neue Gerät folgt der Designsprache des Note 3 - im Klartext bedeutet das, dass die 2014-Edition mit Kunstleder-Rückseite und Rahmen in Chrom-glänzender Aluoptik in den Auslagen der Händler liegt. Die Rückseite finden wir richtig schick, mit den (falschen) Steppnähten am Rand des vermeintlichen Leders entwickelt das Gerät einen ganz eigenen Charme, zumal sich das Kunstleder auch noch ausreichend weich, also fast wie echtes Leder anfühlt. Ganz so weich wie beim Note 3 ist das aber nicht und die weiße Version soll sich noch weniger nach Leder anfühlen. Dafür ist der Rahmen um das Display deutlich schmaler geworden, die Stereolautsprecher, die zuvor direkt auf den Nutzer abgestrahlt haben, sind jetzt an die Seiten gewandert. Der geringe Abstand zwischen Display- und Gehäuserand sieht eleganter aus, kann aber dazu führen, dass man versehentlich auf das Display tapst - eine spezielle Erkennung wie beim neuen iPad, die diese Randberührung ignoriert, gibt es nicht. Mit etwas Aufmerksamkeit beim Anfassen geht es aber noch.

Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition Unboxing | (c) Areamobile

Im Test: Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition

Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition Unboxing | (c) Areamobile

Schicker Rahmen in Chrom-Optik

Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition Unboxing | (c) Areamobile

Rückseite mit Kunstleder und Kamera | (c) Areamobile

 

Außerdem ist das Gerät noch einmal dünner und leichter geworden, es misst jetzt 7,9 Millimeter und wiegt noch 535 Gramm. An das iPad Air kommt man damit zwar nicht ganz heran, allzu groß ist der Unterschied aber nicht. Ebenfalls neu ist die Einführung des mechanischen Homebuttons, der Vorgänger kam noch ausschließlich mit Onscreen-Tasten. Das hatte durchaus Vorteile - verwendet man das neue Modell im Hochformat, drückt man schnell ungewollt mit dem Handballen unter dem Daumen auf die Sensortasten und geht damit unbeabsichtigt einen Schritt zurück oder öffnet Menüs. Der Stylus ist von der unteren rechten Ecke nach oben rechts gewandert, um unteren Ende des Gerätes findet man außerdem jetzt keinen breiten proprietären Samsung-Anschluss mehr, sondern einen herkömmlichen Micro-USB-Anschluss - diesen Schritt begrüßen wir im Rahmen der Wiederverwendbarkeit normaler Handy-Ladegeräte besonders, auch wenn eine Akkuaufladung damit etwas länger dauert. Der IR-Sender auf der oberen Geräteseite ist jetzt etwas filigraner und der Anschluss für Kopfhörer wandert von der Mitte nach links. Insgesamt wirkt das neue Galaxy Note 10.1 gefälliger und hochwertiger als die Version aus dem letzten Jahr, zumal die Verarbeitung makellos ist.

Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition Unboxing | (c) Areamobile

Messerscharfe Darstellung | (c) Areamobile

Den größten Unterschied bei der Technik sieht man zweifelsfrei beim Display. Im Vorjahresmodell kam noch ein herkömmliches LCD, dessen niedrige Auflösung mit nur 1.280 x 800 Pixel einer der größten Schwachpunkte war. Im Rahmen immer stärkerer Tablet-Konkurrenz wie den neuen Surface-Modellen von Microsoft, dem Nexus 10 von Google oder dem neuen iPad Air von Apple hat Samsung daher beim Touchscreen die größten Veränderungen vorgenommen und dieses mal geklotzt, statt zu kleckern. 2.560 x 1.600 Pixel bietet das Display des 2014er Note-Tablets, dem Namen entsprechend verteilen sich diese Bildpunkte auf 10,1 Zoll Diagonale. Damit stellt man zwar keine neuen Rekorde auf, schlägt den Vorgänger aber um Welten und lässt sogar das iPad Air hinter sich. Aber nicht nur bei der hohen Auflösung und der daraus resultierenden grandiosen Bildschärfe von 299 Pixel pro Zoll macht Samsung alles richtig, sondern auch bei bei den restlichen Kriterien wie Farbwiedergabe, Blickwinkelstabilität und Helligkeit. Damit das Galaxy Note 10.1 2014 Edition hell leuchtet, verwendet Samsung dieses mal eine RGBW-Matrix, die zusätzlich zu den typischen Subpixel in Rot, Grün und Blau noch ein durchsichtiges Pixel hinzufügt, durch das zusätzliches Licht der Hintergrundbeleuchtung scheinen kann.

Kamera, Musik, Multimedia und Video

Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition Unboxing | (c) Areamobile

Kamerasucher | (c) Areamobile

8 Megapixel und LED-Blitz - das ist für ein Tablet ziemlich gut. Doch wie immer kommt es nicht nur auf die bloße Megapixel-Zahl an, so auch beim Note-Tablet der 2014-Edition. Denn für ein Tablet sind die Aufnahmen nicht schlecht, im Vergleich mit einer ordentlichen Smartphone-Kamera mit gleicher Auflösung - etwa im Samsung Galaxy S3 - kann die Optik des Tablets vor allem bei den Punkten Bildschärfe und Detail, aber auch teilweise Bilddynamik und Bildrauschen nicht ganz mithalten. Für Schnappschüsse ist die Hauptkamera daher gut geeignet - sofern man ein Tablet dafür denn überhaupt nutzt. Videos schneiden sehr ähnlich ab: Für ein Tablet ziemlich gut, aber selbst im Vergleich zu einem Smartphone kann die Kamera nicht mithalten. Spannender ist da schon fast die Frontkamera, die bietet mit 2 Megapixel für Videochats ausreichende Leistung.

Ein Headset liegt dem Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition wie den meisten Tablets nicht bei, die generelle Tonqualität des Players geht aber in Ordnung und lässt sich per Equalizer den eigenen Ansprüchen noch weiter anpassen. Die Lautsprecher sind etwas lauter und voluminöser als beim Vorgänger, aber nicht mehr direkt auf den Nutzer ausgerichtet, wodurch das Hörerlebnis insgesamt etwa auf gleichem Niveau bleibt. Um den Freunden ein paar Youtube-Videos zu zeigen reicht das aber allemal, bei den Tieftönen und der Brillanz schlägt sich das iPad Air aber besser.

System: Hardware und Bedienung

Die Technik im Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition stellt die derzeitige Speerspitze bei der Hardware für mobile Endgeräte dar. Der Prozessor stammt in der LTE-Version des Tablets von Qualcomm, die vier Kerne des Snapdragon S800 takten mit jeweils 2,3 Gigahertz und als Grafikeinheit kommt eine Adreno 330 zum Einsatz. Die Version ohne mobilen Internet-Zugang setzt auf Samsungs eigenen Octa-Core-Prozessor Exynos 5420 mit Mali-T628 Grafikbeschleunigung. Beide Varianten können auf stolze 3 Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen und sollten mit solch potenter Hardware eigentlich absolut ruckelfrei laufen - denkste, Puppe! Verschiedene Berichte deuten darauf hin, dass gerade die Version mit Exynos-Chipsatz immer wieder ins Stocken kommt, aber auch die Version mit Qualcomm-Chipsatz ist davor nicht gefeit - ein Hinweis darauf, dass Samsung hier nicht genug Sorgfalt bei der Anpassung seiner Oberfläche walten ließ? An der Hardware dürfte es schließlich nicht liegen.

Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition Unboxing | (c) Areamobile

Immer auf dem Laufenden

Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition Unboxing | (c) Areamobile

Air Command erleichtert die Stiftbedienung | (c) Areamobile

 

Und so muss sich der Nutzer mit einem Tablet auseinandersetzen, dass zwar technisch auf dem neuesten Stand und auch nicht wirklich langsam ist, aber doch bei genauem Hinsehen gelegentlich leicht ruckelt. Das ist kein neues Phänomen, in der jüngeren Vergangenheit kam es immer öfter vor, dass Hersteller ein Gerät auf den Markt bringen, das nicht nur Software-Fehler aufweist, die später per Update behoben wurden, sondern eben durch solche Updates auch leistungsfähiger wurde. Bei einem Gerät jenseits der 500-Euro-Marke sollte man allerdings erwarten dürfen, als Käufer nicht als Beta-Tester missbraucht zu werden! Ein erstes Firmware-Update auf die Buildnummer JSS15J.P600XXUAMJ2 brachte zwar schon Besserung, perfekt läuft das Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition aber immer noch nicht.

Schlecht aber auch nicht. Vor allem bei den Möglichkeiten des Stylus hat Samsung kräftig nachgelegt. Wie beim Smartlet Galaxy Note 3 geht jetzt die Integration des Schreib- und Malstiftes weit über bloße Handschrifterkennung hinaus. Die funktioniert zwar immer noch genau so gut, aber darüber hinaus sind einige der bereits bekannten Funktionen dramatisch erweitert worden und neue hinzu gekommen. So startet sich jetzt etwa beim Herausziehen des Stylus automatisch das Air Command genannte Halbkreismenü und zeigt dem Nutzer sofort fünf Möglichkeiten auf, ihn sinnvoll zu nutzen. Bekannte Anwendungen wie Action Memo wurden dabei so geschickt erweitert, dass aus dem bloßen Notizzettel jetzt ein interaktiver Assistent wird. So können handschriftlich notierte Telefonnummern markiert, angerufen und in die Kontaktliste integriert werden, Adressen zu Kontakten hinzugefügt oder auf Google Maps angezeigt werden oder Internet-Seiten im Browser geöffnet werden. Andere Features, etwa die überarbeitete Suche, mit der sich neben handschriftlichen Inhalten auch Systemeinstellungen einfach und schnell finden lassen, sind hingegen in dieser Form neu.

Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition Unboxing | (c) Areamobile

Zeichnen oder Schreiben - kein Problem mit dem 2014er Note 10.1

Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition Unboxing | (c) Areamobile

Die Grundfunktionen werden natürlich auch nicht vernachlässigt | (c) Areamobile

 

Erweiterungen gibt es auch bei anderen bereits bekannten Funktionen. Per Multi Window, Samsungs Interpretation von echtem Multitasking, kann man jetzt auch zwei mal die gleiche App starten und Inhalte wie Text per Drag&Drop von einem Fenster ins andere ziehen. Außerdem kann man App-Konstellationen nun auch abspeichern. Und das sind nur einige der vielen neuen Funktionen, die mit dem Galaxy Note 3 eingeführt wurden und die jetzt auch die 2014er-Edition des Note 10.1 ihrem Vorgänger voraus hat. Mehr Informationen zu diesem Punkt gibt es im Test des Samsunf Galaxy Note 3.

Zusätzlich zu den typischen Verbindungsarten wie GPS, WLAN, Bluetooth und LTE versteht sich das Tablet auch auf herkömmliche GSM-Telefonie und verfügt über einen IR-Sender, über den Geräte wie der heimische Fernseher gesteuert werden können.

Telefonfunktionen und Akkulaufzeit

Der Kraftspender des Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition leistet 8.220 mAh. Samsung nennt damit 9 Stunden für Internet über Wlan oder LTE, 11 Stunden für Videowiedergabe und kaum erreichbare 217 Stunden - vorher dürften Dauernutzer verhungert sein. Wirklich nachvollziehbar sind solche Werte meist nicht, Hersteller tricksen hier gern mit abgedunkelten Displays. Im Akkutest von Areamobile kommt das 2014er Note 10.1 dann folgerichtig auch nur auf 5 Stunden und 24 Minuten - kein schlechter Wert, aber auch kein herausragend guter und hinter dem iPad Air angesiedelt. Bei mäßiger Nutzung kommt man damit fast eine Woche weit, Dauernutzer saugen den Akku - etwa bei aufwändigen Spielen - schon nach wenigen Stunden leer.

Wenn es um das Telefonieren per Tablet geht, denkt man zuerst an Skype und Co. Beim 2014er Note 10.1 klappt das mit eingelegter SIM-Karte aber auch per herkömmlichem GSM-Modul. Gespräche finden dann ohne Zusatzausstattung wie Bluetooth-Headset direkt über Mikrofon und Lautsprecher statt - und das funktionierte im Test äußerst zufriedenstellen. Beide Gesprächspartner lobten die gute Verständlichkeit und die ebenfalls sehr gute Lautstärke. wer nicht zu viel Wert auf Privatspähre legt, kann also mit dem Note 10.1 in der 2014 Edition auch problemlos telefonieren - ein echter Tausendsasser.

Fazit

Das Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition hat aktuell hauptsächlich zwei Fehler: Einen unnötig sperrigen Namen und nicht ausreichend angepasste Firmware, die immer noch für leichte Ruckler sorgt, auch wenn erste Updates schon Besserung gebracht haben. Mit der Spitzen-Hardware, die in der schicken Flunder steckt, ist das aber nicht nachvollziehbar und Samsung sollte dringend seine Qualitätsprüfung nachschulen!

Für den Kunden gibt es derzeit nur zwei Möglichkeiten: Abwarten oder sich mit der Tatsache abfinden, dass die Geschwindigkeit erst nach und nach Normallevel erreicht - was wegen der starken Hardware nur absolute Flüssigkeit bedeuten kann. Tatsächlich ist die aktuelle Bediengeschwindigkeit für sich betrachtet nach den bisherigen Updates auch kein echtes Ärgernis mehr und stellt eher einen untergeordneten Störfaktor dar, der erfahrungsgemäß bald ganz ausgeräumt wird. Und davon abgesehen hat das Samsung-Tablet auch schon jetzt eine ganze Menge zu bieten. Das fängt beim Display an, das derzeit nicht nur wegen der hohen Auflösung zu den besten Screens auf dem Markt gehört, und geht bei der grandiosen Stiftbedienung weiter, die im Vergleich zum Vorgänger einen gewaltigen Schritt nach vorn gemacht hat. Damit bietet Samsung dem Nutzer ein Gesamtpaket, das es in dieser Form bei der Konkurrenz nicht gibt. Das hat seinen Preis, den wir aber für gerechtfertigt erachten - in der Basisversion ist aber selbst das iPad Air günstiger.

Im direkten Vergleich mit dem derzeitig einzigen echten Konkurrenten, dem iPad Air, sehen wir einen leichten Vorteil für das Samsung-Tablet, auch wenn unsere Prozentwertung das nicht so knapp widerspiegelt. Wer die Stifteingabefunktion des Samsung-Gerätes und die höhere Nutzungsfreiheit von Android nicht braucht, ist mit dem iPad Air sehr gut bedient. Dort bieten sich Vorteile wie ein umfangreicherer App Store für speziell auf Tablets angepasste Apps und eine optimal auf die Hardware abgestimmte Software, die auch mit - zumindest auf dem Papier - schwächerer Hardware flüssiges Nutzererlebnis gewährleistet. Der Rest wird eher zu Samsung greifen, denn Punkte wie erweiterbarer Speicher, höhere Display-Auflösung, Telefonmodul und besonders in der Topversion wesentlich niedrigerer Preis sind gewichtige Argumente für das Android-Tablet.

Themen: Tablet, Galaxy-Tablet
Quelle: AM
Testwertung Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition
 
Handlichkeit und Design 89%
Verarbeitung 98%
Akkuausdauer 93%
Messaging 90%
Ausstattung / Leistung 84%
Kamera 81%
Tops & Flops
Erklärung zu den Tops & Flops

Die Gesamtwertung wird durch die Tops & Flops beeinflusst. "Grandiose Stiftbedienung" (+0.5%) und "Telefonmodul" (+0.2%) wirken sich positiv auf die Bewertung aus, für "Miese Firmware - immer noch leichte Ruckler" (-1.0%) werden Punkte abgezogen.

-0.3%
Internet 98%
Musik 86%
PIM und Sozialnetzwerke 92%
Software und Bedienung 93%
Programme 99%
Navigation 84%
Gaming und Video 86%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
90%
Zeitwertung
(Stand 26.09.2017)
87%

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Bewertet am 08.01.2014

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 13.11.13 14:06 pixelflicker (GURU)

    @Stefan Schomberg:
    Völlig Verständlich. Keiner wird euch einen Strick draus drehen, vor allem nicht, wenn man weiß, dass ihr daran arbeitet und Kritik auch Ernst nehmt (wenn sie nicht beleidigend ist, was - zumindest bei mir - nie meine Absicht war). Vielleicht ist das Problem auch einfach nur, dass ihr es mehr Kommunizieren müsstest. Ein "Wir arbeiten dran"-Thread im Forum wäre sicherlich etwas, was die Gemüter deutlich beruhigen würde.

    Was sicher auch interessant wäre, wäre eine Info wie die Werte zustande kommen. Sprich: Warum wird ein größeres Display besser bewertet als ein kleines?

  2. 12.11.13 19:20 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    Ich denke das Hauptproblem ist hier, dass es für den Leser meist nicht nachvollziehbar ist wie die Wertungen zustande kommen. Es würde helfen, wenn ihr mehr Messwerte habt bzw mehr Messwerte für den Leser zur Verfügung stellt. Die Wertung in % interessiert mich bspw gar nicht, aber ich kann dem Test auch kaum Informationen abseits der Wertung entnehmen und genau die ist natürlich subjektiv, das lässt sich als Mensch schwerlich vermeiden.

    Die Meinung des Testers ist nicht unwichtig, aber in einigen Bereichen müsste man sie zumindest nicht unbedingt heranziehen, wenn man Messwerte hat. Es fehlt dem Leser sozusagen an einem Gerüst auf dem er auch selbst urteilen könnte.

    Schlussendlich lässt es sich natürlich nicht vermeiden, dass einige mit der Wertung nicht einverstanden sind, aber man könnte zumindest (scheinbar) offensichtlichen Diskrepanzen aus dem Weg gehen.

  3. 12.11.13 15:00 Stefan Schomberg (Leitender Testredakteur)

    @fixelflicker
    Nu antworte ich doch schon wieder - aber ich hatte ja geschrieben, dass ich das ausgewählt tun werde ;)

    Ich verstehe das und darum schrieb ich ja auch, dass es nicht um die Kritik geht, sondern um die Art und Weise, wie sie einige Nutzer äußern.
    Wir haben heute erneut über das Testkonzept gesprochen und wollen einiges ändern. Das ist auch nötig und das wissen wir. Aber das beinhaltet eben viele kleine Schritte, Investitionen, programmiertechnische Umsetzung, Entwicklung etc. Und es geht gewöhnlich auch nicht schneller, nur weil immer die gleichen Vorwürfe kommen.

    Okay, genug von mir ;)

    mfg

  4. 12.11.13 11:49 pixelflicker (GURU)

    @Heisenberg:
    > Aber andersherum kann ich auch nicht verstehen, wie man sich daran so hochziehen kann.
    Ich muss sagen, dass ich das schon ein Stück weit verstehe, weil solche Portale und deren Tests die Basis für viele sind, die Geräte zu kaufen. htc gehts nicht zuletzt aufgrund der Tatsache schlecht, dass das S4 immer als besser in allen Punkten dargestellt wird, was natürlich Unsinn ist. Mich ärgert das auch immer wieder.


    @Stefan Schomberg:
    > dass bei weitem nicht alles so läuft, wie ich und/oder die anderen Redakteure es gerne hätten.
    Du musst halt auch verstehen, dass es aus unserer Wate nicht nachvllziebar ist, warum sich nichts ändert. Ihr überarbeitet das Wertungssystem und trotzdem geht es wieder nur um Hardware und nach Kommentare dazu fragt ihr, geht dann aber nicht darauf ein. Genauso wie mit den Kamera- und Displaytests, die nicht verbessert werden. Ihr habt sicher eure Gründe dafür, aber ihr müsst auch verstehen, dass es von Außen aussieht, als würde sich nicht wirklich etwas tun und als würdet ihr euch nicht um das Feedback scheren.

  5. 11.11.13 16:33 Stefan Schomberg (Leitender Testredakteur)

    Persönlicher Kommentar, nicht zwingend oder nur bedingt Meinung der Redaktion

    Ich werde mich zum Inhalt des iPad Air-Tests oder hier zum Note 10.1 2014 Edition nicht großartig äußern, da das erfahrungsgemäß nichts bringt - ich habe schon oft zu erklären versucht, warum etwas in die Wertung einfließt oder warum etwas nicht einfließt. Und auch, dass bei weitem nicht alles so läuft, wie ich und/oder die anderen Redakteure es gerne hätten. Einige Nutzer wollen das nicht sehen, haben es übersehen oder es ist ihnen egal, warum etwas nicht optimal läuft. Stattdessen sehen sie es offenbar als ihr persönliches, unumstößliches Recht an, dass Firmen genau das machen, was sie von diesen Unternehmen verlangen. Damit liegen diese Nutzer falsch.

    Die Art und Weise, in der einige unserer Nutzer ihre "Meinung" vertreten, halte ich teilweise für persönlich angreifend und teilweise sogar beleidigend. Ich habe immer gesagt (und meine das auch so), dass ich Kritik definitiv gut heiße, aber Aussagen wie „X ist totaler Schwachsinn“ (die harmloseste Form mangelnder Diskussionskultur) bis hin zu „ihr seid doch gekauft“, „ihr habt mal wieder keine Ahnung“ oder direkter Beleidigungen inklusive (in zum Glück sehr seltenen Fällen und auch nicht in der letzten Zeit) Schimpfworten haben mit Kritik nichts zu tun. Ja, wenn man im Internet arbeitet, darf man nicht alles immer auf die Goldwaage legen und muss sich ein dickes Fell aneignen. Oder Nutzer ignorieren – ich für meinen Teil wollte eigentlich gerne einen Mittelweg gehen, habe mich soweit zeitlich möglich zu Fragen geäußert und gehofft, dass die Nutzer, denen an sachlicher Diskussion gelegen ist, die Pöbler erziehen – das hat nicht funktioniert.

    Kritik ist immer dann gut, wenn sie konstruktiv ist. Es gibt Mitglieder hier im Forum, die durch gezielte Kritik, konstante Hartnäckigkeit oder Verbesserungsvorschläge Änderung bewirkt haben – so wurde zB der neue Akkutest eingeführt oder die Handywertung vor einigen Monaten umfangreich aktualisiert. Wir hören also sehr wohl zu. Und wir erwägen aus gegebenem Anlass eine Umstellung unsere Testsystems. Wir werden voraussichtlich nicht auf Prozentwerte verzichten, dafür aber mehr Testwerte (wie zB gemessene Display-Helligkeit etc) in die Wertung mit einfließen lassen, wie von einigen gefordert. Zudem werden wir versuchen, die Hardware-Lastigkeit zugunsten der Nutzbarkeit zu verschieben – so der Plan. Ob das kommt, was genau kommt und wann das kommt (es wird sicherlich wieder dauern, so wie die baulichen Maßnahmen wg. transparenterer Kameratests) ist jetzt noch nicht klar.

    Ich behalte mir das Recht vor, zukünftig nur noch auf ausgewählte Nutzer und/oder Fragen zu antworten. Denn viele der Nutzer, die wie weiter oben beschrieben vorgehen und sich in dieser Art und Weise äußern, haben offensichtlich gar nicht die Absicht, etwas zu verändern. Sie lassen – so meine Auffassung – im Internet den Frust raus, der sich im echten Leben angesammelt hat. Dann reicht offenbar schon der kleinste Grund und diese Nutzer fühlen sich persönlich beleidigt, weil ein fremder Mensch ihrem heiß geliebten Neuerwerb in einer Kategorie 86,5 statt 87 Prozent gegeben hat. Dann ist Deutschland nicht nur ein Land mit 80 Mio. Bundestrainern, sondern auch mit 80 Mio. Handyexperten. Dann werden Texte auseinandergepflückt und häufig ohne Zusammenhang niedergemacht, als ob es die Verteidigung der Familienehre geht. Darauf werde ich nicht mehr eingehen, denn dafür ist mir die Zeit zu knapp und auch zu schade.

    Andererseits haben einige Nutzer mit ihren Aussagen auch recht, das möchte ich an dieser Stelle ganz klar zum Ausdruck bringen – unser Wertungssystem ist nicht perfekt und darum machen wir uns wie schon geschrieben jetzt wieder Gedanken dazu.

    Ich möchte abschließend nur auf einige Dinge hinweise, die bislang vernachlässigt wurden. Das Tablet-System wurde wie schon im Test des iPad geschrieben noch nicht aktualisiert. Es ist das gleiche System, das bereits seit etwa 3 Jahren verwendet wird. Eine Angleichung an das aktuelle Handywertungssystem soll in den nächsten Wochen erfolgen.

    Ebenfalls wie im Test des iPad Air erwähnt haben Aussagen wie „Akku nicht auswechselbar“ KEINERLEI Auswirkung auf die Prozentwertung, solange nicht eine positive Prozentzahl (bei Pro) oder eine negative Prozentzahl (bei Con) dahinter steht. Ich werde den nicht wechselbaren Akku trotzdem beim iPad entfernen.

    Die mangelnde Anpassung der Firmware durch Samsung wurde mit einem vollen ProzentPUNKT angeprangert. Das wiegt weit mehr, als wenn ich die 98 Prozent im Unterpunkt „Systemgeschwindigkeit“ auf einen Wert von 85 Prozent gesetzt hätte. Und einen Wert von unter 85 Prozent halte ich nicht für realistisch, sondern eher noch für zu negativ. Trotzdem werde ich das noch anpassen, weil es ohne gesonderte Erklärung nicht so einfach verständlich ist.

    Es testen mehrere Personen und ich habe vielleicht beim iPad-test im Vergleich zum Note-test nicht genau genug auf einzelne Werte geachtet. Ich werde da zukünftig mehr drauf achten.

    Der Akkutest des Note 10.1 2014 Edition wird wiederholt, um Ungereimtheiten (gleiche Laufzeit wie beim iPad) zu beseitigen.

    mfg

  6. 11.11.13 15:30 Heisenberg (Gast)

    Der Samsungbonus ist recht offensichtlich. Und auch schon bei anderen Tests wurde angemerkt, dass Dinge, die bei einem Geärte Top oder Flop waren, beim anderen gar nicht erwähnt wurden. Man hat nicht wirklich das Gefühl, die Redakteure bemühen sich um Objektivität.

    Aber andersherum kann ich auch nicht verstehen, wie man sich daran so hochziehen kann. Gerade, wenn man eh schon weiß, welches Gerät man kauft bzw. besser findet. Solche Top/Flop-Listen und Prozentwertungen bilden eh nie die komplexe Wirklichkeit ab. Also was solls.

    Wichtiger finde ich, dass der Text ordentlich und fair geschrieben ist. Aber da hat man ja auch schon einige Merkwürdigkeiten erlebt.

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