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Autor: Stefan Schomberg 10.08.2012 - 13:17 | 24

Samsung Galaxy Note 10.1 Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Sehr schnell
  • gute und teils inovative Stiftbedienung (+2.0%)
  • Flops
  • Display-Auflösung zu niedrig
  • teuer

Samsung Galaxy Note 10.1 Test: Das Tablet für Arbeit und Vergnügen

Diese Woche überraschte Samsung mit der Vorstellung des Galaxy Note 10.1. Im Gegensatz zur normalen Vorgehensweise können deutsche Nutzer das Stift-Tablet als erste in den Händen halten - der Rest der Welt wird das Android-Gerät erst am 15. August zu Gesicht bekommen. Areamobile hat das Galaxy Note 10.1 bereits ausprobiert und erklärt im Test, was es so einzigartig macht.

Samsung Galaxy Note 10.1 Test: Design, Verarbeitung und Display

Samsung hat beim Galaxy Note 10.1 im Test noch einmal kräftig am Design geschraubt - mit dem Anfang des Jahres in Barcelona gezeigten Gerät hat das neue Modell nur noch wenig gemein. Eher schon mit dem Galaxy Tab 10.1N. So sind neben dem Display die beiden Lautsprecher gut zu sehen und die Rückseite besteht erneut aus glattem Kunststoff. Das macht aber nichts, denn die Verarbeitung ist wie meistens bei Samsung hochwertig und auch der Kunststoff wirkt nicht billig. Außerdem ist das Galaxy Note 10.1 im Test mit knapp 600 Gramm durchaus handlich für ein Tablet dieser Größe. Kritik verdient nur das Display. Es überzeugt zwar mit Helligkeit und Farbwiedergabe, allerdings ist die Auflösung in Anbetracht des hohen Preises mit 1.280x800 Pixel zu niedrig - inzwischen sind selbst Smartphones damit ausgestattet. Wie das Gerät im Detail abschneidet kann man in unserem ausführlichen Test-Bericht nachlesen.

Kamera, Musik, Multimedia und Video des Note 10.1 im Test

Die Kamera hat Samsung beim Galaxy Note 10.1 im Test auch noch einmal überarbeitet - ursprünglich war eine Optik mit 3 Megapixel Auflösung geplant, jetzt sind es 5 Megapixel geworden. Damit kann man durchaus akzeptable Fotos knipsen, auch wenn das Bildrauschen zu stark ausfällt. Auch die Frontkamera verrichtet gute Dienste und liefert ein für 1,9 Megapixel scharfes Bild. Lediglich die Videoqualität der Hauptkamera lässt wegen der zu niedrigen Auflösung etwas zu wünschen übrig.

Bei Musik- und Videowiedergabe gibt sich das Samsung Galaxy Note 10.1 im Test keine Blöße. Selbst mit dem mitgelieferten Headset kann man schon qualitativ ausreichend Musik genießen und mit zahlreichen Soundoptionen an den eigenen Geschmack anpassen. Videos machen auf dem großen Display auch richtig Spaß, zur Not reicht auch der kräftige Lautsprecher, um einen kurzen Film zu schauen. Mehr Informationen liefert der Abschnitt Multimedia im ausführlichen Test-Bericht.

System: Hardware und Bedienung, Connectivity und Synchronisation

Quad-Core, 2 Gigabyte RAM und Android 4.0 Ice Cream Sandwich - was sollte man sich da noch wünschen? Höchstens mehr Anschlussmöglichkeiten, denn die bietet Samsung beim Galaxy Note 10.1 im Test nur über zahlreiches Zubehör, nicht aber am Gerät selbst an. Und das geht ins Geld. Ansonsten überzeugt das Samsung Galaxy Note 10.1 im Test mit flotter Bedienung und natürlich mit dem in das Gehäuse integrierten Stylus. Der reagiert sensibel auf Druck, so sind auch feine Zeichnungen möglich - etwa mit dem vorinstallierten Photoshop Touch. Aber mit S Note hat das Galaxy Note 10.1 im Test noch mehr zu bieten. So kann es mathematische Formeln berechnen, automatisch geometrische Formen begradigen oder Handschrift erkennen und in Druckschrift umwandeln. Außerdem bietet das Samsung Galaxy Note 10.1 für einige Apps sogar die Möglichkeit, zwei Programme parallel nebeneinander laufen zu lassen - so viel Multitasking kann sonst kein Android-Gerät. Was das Tablet sonst noch so an Besonderheiten drauf hat, schildern wir im ersten Teil und im zweiten Teil des Kapitels zu Hardware und Bedienung im ausführlichen Test-Bericht.

Samsung Galaxy Note 10.1 Test: Telefonfunktionen und Akkulaufzeit

Telefonate lassen sich mit dem Samsung Galaxy Note 10.1 im Test nicht nur per VoIP durchführen, sondern auch über das eingebaute Telefonmodul. Damit klingen Gesprächspartner zwar etwas zu matschig, sind aber dennoch ausreichend gut zu verstehen. Immerhin liefert Samsung ein Kabel-Headset mit. Ansonsten kann man auf Bluetooth oder den eingebauten Lautsprecher ausweichen. Der Akku leistet wie in fast allen Tablets bislang hervorragende Arbeit. Wer das Gerät häufiger als ein mal in der Woche laden muss, der hat entweder ein defektes Modell bekommen oder ist ein echter Heavy-User.

Samsung Galaxy Note 10.1 Test: Fazit

Das Samsung Galaxy Note 10.1 macht als erstes Android-Tablet einen Schritt weg vom reinen Spielzeug und hin zum Arbeitsutensil. Der Stylus lässt sich dank cleverer Software weit besser nutzen als bei anderen Endverbraucherlösungen, der Spaß bleibt dabei nicht einmal auf der Strecke. Dennoch gibt es einige Kritikpunkte - diese führen wir im ausführlicheren Fazit des Test-Berichts an.

Testwertung Samsung Galaxy Note 10.1
 
Handlichkeit und Design 82%
Verarbeitung 95%
Akkuausdauer 100%
Ausstattung / Leistung 78%
Kamera 73%
Internet 87%
Musik 89%
Software und Bedienung 98%
Gaming und Video 86%
Tops & Flops
Erklärung zu den Tops & Flops

Die Gesamtwertung wird durch die Tops & Flops beeinflusst. "gute und teils inovative Stiftbedienung" (+2.0%) wirkt sich positiv auf die Bewertung aus.

+2.0%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
90%
Zeitwertung
(Stand 21.05.2018)
82%

Unsere Wertung im Detail

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Gesamteindruck 17% Empfehlung nein
Bewertet am 22.09.2014

Alle 4 Meinungen zusammengefasst
Bewertung Samsung Galaxy Note 10.1
Weiterempfohlen von
75% 
75%
ganz ok

Gesamtdurchschnitt
berechnet aus 4 Bewertungen von Areamobile Lesern.

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 15.08.12 14:42 pixelflicker (GURU)

    Achso, das meinst du. Wäre sicher eine Idee, aber ich glaube kaum, dass Samsung das anbietet, da kann man ja schon froh sein, wenn die Software ansonsten durchdacht ist. Bei Heise habe ich gelesen, dass es wieder so ist, wie so oft bei Samsung, bei den Details hapert es ein bisschen. Aber jedenfalls sind sie schon weiter als die Anderen, was sehr schade ist, denn eigentlich war ja htc der Hersteller, der mit dem Stift im Android-Bereich gestartet ist.

  2. 14.08.12 21:43 chief (Professional Handy Master)

    @Pixelflcker
    "So weit ich weiß, kann man bei Android generell nicht die Bedienelemente vertauschen. Aber auch bei Windows, MacOS oder iOS wäre mir das neu. Meinst du, das würde etwas bringen?"

    Es geht mir nicht um die "Grund" Bedienelemente, sondern um die speziellen die bei der Stifteingabe gebraucht/genutz werden.

    http://www.youtube.com/watch?v=pD9w2H4bAoM -> Gorkis Video

    Ab 2:39

    Das fängt schon damit an das der Stift rechts im Gehäuse sitzt und diese Übersicht auf der rechten Seite eingeblendet wird.

    Oder bei Minute 3:12

    Um solche dinge geht es mir.

    Es ist jetzt nicht der Weltuntergang das der Stift rechts im Gehäuse sitzt (kann von Samsung schlecht ne Linkshändervariante fordern)
    aber es wäre schön wenn man diese Leiste und folgendes Links anstatt rechts einblenden kann.

    Ich kann recht gut mit rechts sachen erledigen (bügeln, basketball spielen, die maus am compurter bedienen) aber sobald ein Stift, Pinsel oder Stift ähnliches Werkzeug ansteht geht es nur mit Links.

    Mein iPhone und Xperia bediene ich mit beiden Händen, überwiegend aber mit links. Daher stört es auch etwas das der Powerknopf des Xperia oben links sitzt.

    Ich hatte aber mal ein Gerät in der Hand, dass konnte man für Linkshänder umstellen. Weiß aber nicht mehr von welchem Hersteller und welches OS darauf lief.

  3. 14.08.12 09:50 pixelflicker (GURU)

    So weit ich weiß, kann man bei Android generell nicht die Bedienelemente vertauschen. Aber auch bei Windows, MacOS oder iOS wäre mir das neu. Meinst du, das würde etwas bringen?

    Laut Gorkis Video schaltet sich der Touchscreen ab, wenn man mit dem Stift in dessen nähe kommt.

  4. 13.08.12 17:53 chief (Professional Handy Master)

    @thahoodz
    "das note kann halt nicht dualscreen,"
    Das war klar.

    Ging mir auch eher um so dinge wie, das es beim Zeichen linien oder andere Formen auf Wunsch gerade oder einfach hübsch macht.
    Oder auch die Handschrift Erkennung.

    Schaltet der Touchscreen dann auch ab wenn der Stift das Display berührt.

    Denn bei aller Begeisterung für das Note 10.1 und auch frisch gewecktem Interesse auf das "normale" Note, habe ich das wichtigste vergessen.

    Ist das Zeug auch Linkshänder tauglich? Mir ist es später in den Sinn gekommen das es von Vorteil wäre wenn man es umstellen kann , sodass die Bedien Elemente vertauscht sind.

    Bin nämlich einer :D

  5. 13.08.12 15:11 thahoodz (Advanced Member)

    ich sags mal so am anfang haben alle gesagt das galaxy note mit 5,3 zoll sei zu gross und niemand wollte es haben, als es dann draussen war haben millionen zugeschlagen. für alles findet sich eine käuferschicht wie gross das bleibt abzuwarten.

    @chief zu deiner frage, das note kann halt nicht dualscreen, aber kopieren, oder ausschneiden, das geht alles. ich finde das note halt praktischer wenn man mal in der stadt rumschlendert und was kreatives machen möchte, bei einer schaffenspause im park mit einem eis. bei einem tablet benötigt man immer noch ein tasche zum tragen und eigentlich finde ich ein tablet auch überflüssig, ausser jene mit tastaturdock.

    wer schreibt denn gern längere texte auf einem grossem touchscreen? heisst man surft und spielt und checkt emails, dafür benötige zumindest ich kein tablet. für mich immer noch wichtiger ein gescheites nootebook, pc und smartphone wie mein note.

  6. 13.08.12 10:53 pixelflicker (GURU)

    Nur weil mir ein 10 Zoll Tablet zu groß ist, ist das ein Zeichen dafür, dass sich das Note nicht verkauft? Mir wäre auch das iPad zu groß, das heißt aber noch gar nichts, schließlich verkauft es sich ja sehr gut, obwohl es mir zu groß ist. Wenn ein 7 Zoll Note kommen sollte, dann wäre das allerdings etwas, das ich mir durchaus überlegen würde. Denn wenn Tablet, dann muss es richtig Mobil sein, ich habe ja schließlich jetzt ein Notebook, das nicht nur kaum schwerer als ein 10" Tablet ist, sondern auch kaum größer, warum sollte ich da so einen klopper kaufen? Ich sage nur, dass ein Tablet für mich keinen Sinn macht, so lange es nicht mehr kann als ein Notebook und auf die bisherigen Geräte trifft das eben nicht zu, das Note bietet jedoch einen echten Mehrwert in meinen Augen. Ist es verkehrt das zu sagen?

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