Ursprünglich war nur eine Kamera mit 3 Megapixel Auflösung geplant, im Zuge der Überarbeitung spendiert Samsung dem Galaxy Note 10.1 aber einen Bildbanner mit 5 Megapixel und LED-Blitz. Videos werden allerdings nur mit 1.280x720 Pixel aufgenommen – das schafft die Frontoptik mit 1,9 Megapixel auch. Tatsächlich geht die Bildqualität bei beiden Kameras durchaus in Ordnung, auch wenn bei der Hauptkamera starkes Bildrauschen auffällt. Dafür stimmen Farben und Bildschärfe für die gebotene Pixelzahl. Auch die Frontkamera liefert gute Qualität ab – in Videochats sind kaum Artefakte zu erkennen. Videos mit der Hauptkamera gehen in Ordnung, kommen aber wegen der vergleichsweise geringen 720p-Aufnahmen und dem etwas blechernen Sound qualitativ nicht an 1.080p-Aufnahmen von Galaxy S3 & Co. heran.
Ein Speicherwunder ist das Galaxy Note 10.1 in der kleinsten Version mit eingebauten 16 Gigabyte noch nicht. Doch das lässt sich mit microSDHC-Karten bis 64 Gigabyte ändern. Zusätzlich erhalten Käufer des Gerätes 50 Gigabyte Online-Speicher von Dropbox – insgesamt sollte das für etliche Stunden Musik reichen. Mit dem mitgelieferten Headset kommt die sogar schon recht gut zur Geltung, denn das Galaxy Note 10.1 bietet über seine SoundAlive-Technik allerhand Einstellungsmöglichkeiten und klingt richtig gut. Mit Austauschkopfhörern kann der Musikgenuss natürlich weiter maximiert werden. Dann wummern auch Actionfilme kraftvoll – auch über die Lautsprecher ausreichend kräftig. So machen auch Videos Spaß, die etwas niedrige Auflösung dürfte dabei kaum jemand bemerken. Notfalls kann man Videos immer noch in Full-HD-Auflösung auf einem geeigneten Fernseher abspielen – über HDMI benötigt man dafür aber einen speziellen Adapter, der nicht im Lieferumfang enthalten ist. Ansonsten funktioniert das auch kabellos, allerdings setzt das ein Smart-TV mit Allshare-Funktion voraus – oder man kauft das Allshare-Dongle und macht seinen Fernseher damit mit dem Tablet kompatibel.








