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Autor: Stefan Schomberg 26.07.2014 - 18:00 | 0

Samsung Galaxy Tab S 8.4 Testbericht

Testüberblick Samsung Galaxy Tab S 8.4

Tops und Flops
  • Tops
  • grandioses Super-AMOLED-Display (+0.5%)
  • ultraflach und handlich
  • schnell
  • gute Vollausstattung
  • Flops
  • gelegentliche Hakler

Samsung Galaxy Tab S 8.4 Test: Kurzes Stocken auf superscharfem Display

Galaxy Tab S heißt die neue Tablet-Spitzenklasse von Samsung. Aber kann das neue Galaxy Tab S im Test die Ansprüche an ein Top-Tablet auch erfüllen? Wir haben das kleinere Modell des Galaxy Tab S mit 8,4 Zoll großem, superscharfen Display intensiv getestet.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Dünner trotz besserer Ausstattung und noch dazu schicker - das waren offenbar die Anforderungen an die neue S-Klasse bei den Tablets, die Samsung seinen Entwicklern gestellt. Dünner hat schon mal funktioniert. Das neue Modell misst sagenhafte 6,6 Millimeter in der Dicke, das ist schon rekordverdächtig. Gleichzeitig wirkt es dabei aber nicht zerbrechlich, wie es seinerzeit mit dem ersten Galaxy Tab 10.1 der Fall war, das sich unter leichtem Druck verbiegen ließ. Stattdessen hält man mit dem Samsung Galaxy Tab S 8.4 ein stabiles Brett in der Hand, das mit 298 Gramm nicht mal übermäßig schwer ist - gute Arbeit! An der strukturellen Stabilität dürfte der umlaufende Rahmen in Metalloptik einen beachtlichen Anteil haben, beim Design dürfte der hingegen eher die Gemüter spalten. Denn bei unserem weißen Testexemplar ist der gold- oder bronzefarben angehaucht. Das mögen die einen als schick empfinden, für andere könnte das einen ziemlich biederen Eindruck hinterlassen.

Samsung Galaxy Tab S 8.4 | (c) Areamobile

Im Test: Samsung Galaxy Tab S 8.4 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy Tab S 8.4 | (c) Areamobile

Ultraflach und edel

Samsung Galaxy Tab S 8.4 | (c) Areamobile

Die Rückseite ist rutschig | (c) Areamobile

 

Beim restlichen Design des Galaxy Tab S 8.4 ist Samsung wieder konservativer vorgegangen. Die Front wird von der typischen Tastenbelegung unter dem Display geprägt: Ein Hardware-Button in der Mitte, je eine Sensortaste links und rechts daneben - das ist schon lange das Markenzeichen von Samsung. Der Rahmen neben dem Display fällt für ein Tablet sehr schmal aus und verleiht dem Gerät ein modernes und hochwertiges Äußeres. Auf der Rückseite dominiert die Golfball-Oberfläche, die mit dem Galaxy S5 Einzug gehalten hat. Ihr größtes Problem: In den hellen Farbgebungen ist sie zu hart und glatt und wirkt nicht übermäßig hochwertig. Das ist auch schon beim Galaxy S5 so: Die schwarze Variante fühlt sich hingegen eher gummiert an und bietet entsprechend viel mehr Grip. Auffällig sind neben dem Kameramodul samt LED-Blitz auf der Rückseite noch zwei runde Druckknöpfe, mit deren Hilfe neues Zubehör wie Schutzhüllen am Gerät befestigt werden können. Das hält bombenfest, einfach so abfallen sollte da nichts.

Display-Größe und -Qualität

Das Highlight und einer der wesentlichen Unterschiede zur Pro-Serie ist bei den neuen Geräten der Galaxy-Tab-S-Serie das Display. Denn Samsung verwendet hier nach dem Galaxy Tab 7.7 vor 3 Jahren erstmals wieder ein Super-AMOLED-Display. Doch statt der damaligen 1.280 x 800 Pixel quetscht der Hersteller nun sagenhafte 2.560 x 1.600 Bildpunkte auf 8,4 Zoll - das ist so scharf, dass es fast in den Augen weh tut. Zumindest für ein Tablet - bei Smartphones ist eine Schärfe von 359 Pixel pro Zoll inzwischen Standard in der Oberklasse. Damit gehören die Screens der S-Klasse derzeit zu den besten Displays überhaupt - schrieb DisplayMate in einem Vorabtest.

Blickwinkel Samsung Galaxy Tab S 8.4 | (c) areamobile

Blickwinkel Samsung Galaxy Tab S 8.4

Display Samsung Galaxy Tab S 8.4 | (c) areamobile

RGB-verteilung Grautreppe

Display Samsung Galaxy Tab S 8.4 | (c) areamobile

CIE-Farbraum | (c) areamobile

 

Das können wir generell bestätigen, auch wenn die Messwerte des Galaxy Tab S 8.4 im Test das nicht in allen Bereichen widerspiegeln. Der Gesamteindruck ist dafür aber einfach sehr gut. Denn das Zusammenspiel aus enorm hoher Bildschärfe und der AMOLED-Technik mit ihren intensiven Farben und dem satten Schwarz passt einfach. Die Helligkeit beträgt in der manuellen Einstellung zwar nur 311 Candela pro Quadratmeter und fällt damit zu niedrig aus. Im Automatikmodus (Samsung verwendet wie im S5 ein adaptives Display, das Farbe und Helligkeit selbständig an die Umgebungsbedingungen anpasst) wird die Leuchtkraft aber noch einmal deutlich höher geschraubt. AMOLED-typisch werden Farben über das gesamte Spektrum leicht verfälscht dargestellt. Im Alltag sieht man das bei einer leicht gelblichen Darstellung von Weiß, generell ist aber der Blauanteil zu stark ausgeprägt, Rot zu niedrig. Die Blickwinkel sind wie von AMOLED gewohnt hervorragend. Mit zunehmendem Blickwinkel erkennt man aber auch hier eine kleine Abschattung und bei Weiß wird aus dem gelblichen Farbton ein leicht bläulicher.

Display Samsung Galaxy Tab S 8.4 | (c) areamobile

Farbmessung | (c) areamobile

Display Samsung Galaxy Tab S 8.4 | (c) areamobile

Grautreppe | (c) areamobile

System: Hardware, Software und Bedienung

Was macht ein Highend-Gerät aus? Natürlich beste Technik! Beim Display darf man da ohne zu zögern von sprechen, beim Prozessor eigentlich nicht. Denn zum Einsatz kommt ein Exynos 5420, der bereits letztes Jahr in einigen Geräten des Herstellers zu finden war. Dort kam er nicht ganz an die Leistungsfähigkeit des Snapdragon 800 von Qualcomm heran, aktuell ist sogar schon der leicht aufgewertete Snapdragon 801 im Dienst und erste Geräte mit dem Snapdragon 805, der noch einmal einen spürbaren Leistungssprung machen dürfte, wurden auch bereits vorgestellt. Zum alten Eisen gehört der Octa-Core-Chip im Samsung Galaxy Tab S 8.4 aber auch noch nicht. Er erreicht eine Taktfrequenz von 4 x 1,7 Ghz und 4 x 1,2 Ghz und bietet eine stramme Grafikbeschleunigung durch eine Mali T628 MP6, außerdem wird er von 3 GB RAM unterstützt. Das alles sollte ein Garant für ein flüssiges Nutzererlebnis und Leistung im Überfluss sein. Sollte? Ja, denn wie eigentlich fast immer macht Samsung sich selbst mit seiner eigene Nutzeroberfläche einen Strich durch die Rechnung - die frisst offenbar zu viel Leistung.

Samsung Galaxy Tab S 8.4 | (c) Areamobile

Homescreen

Samsung Galaxy Tab S 8.4 | (c) Areamobile

MyMagazine

Samsung Galaxy Tab S 8.4 | (c) Areamobile

Haumptmenü | (c) Areamobile

 

Das ist eigentlich zu hart, denn das Samsung Galaxy Tab S 8.4 rennt zu 99 Prozent flüssig und direkt, nur hin und wieder kommt es zu einer kurzen Gedenk-Zehntelsekunde. Das passiert etwa, wenn man auf den Homescreens scrollt und zu den großflächigen Darstellung von MyMagazin oder in den Office-Bereich wechselt. Außerdem kann es vorkommen, dass der Bildschirminhalt im Einstellungsmenü nicht auf einen Schlag und flüssig eingeblendet wird, sondern im Zehntelsekunden-Abstand nacheinander und mit einer springenden Zoom-Bewegung. Das wäre eigentlich nicht weiter schlimm, zumal das sicherlich problemlos mit einem vernünftigen Performance-Update ausgebügelt werden könnte. Allerdings ist das bei fast allen Samsung-Modellen so, zumindest bei fast allen Topmodellen des Herstellers - dabei müsste man doch eigentlich davon ausgehen können, dass Samsung gerade bei teuren Geräten besonders darauf achtet, dass so etwas nicht passiert. Denn es schmälert einfach den Eindruck von Hochwertigkeit und Qualität. Ein Käufer, der viel Geld für ein technisches Gerät ausgibt, wünscht sich, dass es möglichst perfekt ist. Das mag nicht immer der Fall sein, aber wenn die immer gleichen Probleme bei einem Hersteller auftreten, dann darf man ihm Vorsatz oder zumindest Schludrigkeit vorwerfen. Bislang scheinen die Kunden das Samsung aber nicht weiter anzukreiden.

Technisch gibt es ja auch wie fast immer überhaupt nichts zu meckern. Neben dem starken Display und dem (eigentlich) immer noch mehr als ausreichenden Prozessor fährt der Hersteller schließlich wieder schwere Geschütze auf. Neben WLAN mit ac-Standard, HSPA, LTE, GPS samt Glonass und sogar einem Infrarotsender, mit dem man heimische Hifi-Geräte steuern kann, bietet das Tablet auch wieder den den Fingerabdrucksensor, der bereits vom Galaxy S5 bekannt ist. Mehr geht derzeit kaum und die meisten Konkurrenten bieten entsprechend weniger. Über den Sinn lässt sich dabei natürlich vortrefflich streiten. Die grundlegende Erkennung des Fingerabdrucksensors funktioniert etwa recht gut, ist aber trotz allem unpraktischer als bei Apple gelöst. Denn bei Samsung muss man das Gerät aufwecken, um anschließend den Sensor einzusetzen. Bei Apple passiert beides im gleichem Atemzug und stellt so keinen zusätzlichen Schritt dar.

Samsung Galaxy Tab S 8.4 | (c) Areamobile

Office-Bereich

Samsung Galaxy Tab S 8.4 | (c) Areamobile

Einstellungsmenü | (c) Areamobile

 

Bei der Software des Galaxy Tab S 8.4 hat sich Samsung ebenfalls mächtig ins Zeug gelegt. So gibt es etwa wie bei allen aktuellen Samsung-Tablets auch bei der Galaxy-Tab-S-Serie wieder 50 GB Dropbox-Speicher für zwei Jahre gratis - immerhin, schließlich ist der interne Speicher vorerst auf 16 GB begrenzt, eine größere Version soll angeblich auch in Deutschland kommen, allerdings erst später. Bis dahin muss die Erweiterungsfähigkeit per microSD-Karte um bis zu 128 GB reichen. Ein anderes Software-Highlight ist Sidesync 3.0. Per Wifi-Direct kann man damit etwa sein Galaxy S5 auf dem Display des Galaxy Tab S darstellen. Dazu wird das Gerät komplett auf dem Display des Tablets dargestellt, anschließend kann man auf Daten des Telefons zugreifen und sogar auf dem Tablet über das Galaxy S5 telefonieren - was bei der LTE-Variante des Galaxy Tab S natürlich auch eigenständig funktioniert. Sogar Spiele lassen sich so auf dem Tablet spielen, während sie auf dem Galaxy S5 laufen. Allerdings ist das wegen der niedrigen Auflösung im Vollformat und wegen der falschen Ausrichtung des Inhaltes nur bedingt sinnvoll. Praktisch: Dateien lassen sich so unter den Geräten auch verschieben.

Ebenfalls praktisch: Dank der Multiwindow-Funktion lassen sich zwei Apps gleichzeitig nebeneinander darstellen - echtes Multitasking also. Das kann man schnell über eine Art Schnellzugriff einrichten, den man mit einer Wischgeste vom rechten Display-Rand aktiviert. Das sind durchaus sinnvolle Erweiterungen zu Android 4.4.2, das auf dem Samsung Galaxy Tab S 8.4 im Test vorinstalliert ist.

Multimedia: Kamera, Musik und Speicher

Samsung baut zwei Optiken in das Galaxy Tab S 8.4 im Test: Vorne ein kleines Modul mit 2,1 Megapixel für Videochats und Selfies und hinten ein Modul mit 8 Megapixel und LED-Blitz. Die Frontkamera ist durchaus zu gebrauchen und zeigt, dass nicht die Pixelzahl ausschlaggebend ist für ordentliche Bildqualität. Aufnahmen damit erscheinen ausreichend scharf, die Bilddynamik ist aber eher mau - für Selfies in gutem Licht reicht das aber alle male und mehr braucht man auch nicht. Bei der Hauptkamera bietet sich ein ähnliches Bild: Die Bildschärfe geht - zumindest für ein Tablet - voll in Ordnung. Problematischer ist da schon die Bilddynamik, generell werden Bilder gerne zu dunkel. Das lässt sich mit dem guten HDR-Modus zum Glück wieder ausgleichen. Videos sehen auch nicht übel aus, der Sound geht in Ordnung. Die Lautsprecher sind laut und klar, allerdings bieten sie zu wenig Bass - weniger als einige Konkurrenten, aber irgendwo muss sich die dünne Bauform ja bemerkbar machen.

Kamera Samsung Galaxy Tab S 8.4 | (c) areamobile

Kamera Samsung Galaxy Tab S 8.4 | (c) areamobile

Zum Thema Musik gibt es nur zwei wichtige Dinge zu sagen: Der interne Speicher der aktuellen Modelle beträgt nur 16 GB, Geräte mit mehr sollen angeblich später folgen. Per Speicherkarte gibt es aber bis zu 128 GB mehr - das dürfte reichen. Auffallend ist außerdem die Tatsache, dass Samsung dem Galaxy Tab S 8.4 ein ordentliches Headset beilegt - das machen sonst bei Tablets die wenigsten Hersteller. Wir finden das löblich, zumal das Headset beim Klang durchaus zu überzeugen weiß und mindestens für einen ordentlichen Einstieg in die Musikwelt mit dem Tablet sorgt.

Akku-Laufzeit

Der Akku des Samsung Galaxy Tab S 8.4 leistet 4.900 mAh - das reicht für ordentliche Laufzeiten. Im Schnitt dürfte niemand unter einen guten Tag kommen, bei Wenignutzung sind auch mehrere Tage bis zu einer Woche drin. In unserem Videotest kam das Gerät auf gute 6 Stunden und 36 Minuten - an Tablets schaffte bislang nur das Acer Iconia Tab A3 mehr. Insgesamt liefert das Gerät eine gute Leistung in diesem Kapitel ab.

Fazit

Das Samsung Galaxy Tab S 8.4 ist richtig gut. Es ist schick, flach, leicht und bietet ein überragendes Display. Dazu kommen ordentliche Kameras und ein umfangreiches restliches Ausstattungspaket - besser geht es kaum. Der Preis ist auch noch halbwegs im Rahmen: 399 Euro kostet die WLAN-Version, 499 Euro (jeweils UVP) das Modell mit LTE. Wenn jetzt Samsung noch das gelegentliche Hakeln in den Griff bekommt, ist das Galaxy Tab S 8.4 eine echte Alternative zum iPad Mini Retina von Apple.

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http://www.areamobile.de/tablet/samsung-galaxy-tab-s-84-test

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Galaxy Tab S: Das Zubehör für Samsungs Spitzen-Tablet (28 Bilder)

Zubehör für das Samsung Galaxy Tab S | (c) SamsungGalaxy Tab S 8.4 - Die faltbaren Book Cover von Samsung.  | (c) SamsungGalaxy Tab S 8.4 -  Öffnet man das Book Cover, entsperrt sich das Tablet automatisch. | (c) SamsungGalaxy Tab S 8.4 - Das Book Cover im Viewing-Mode, Touch-Mode und Typing-Mode. | (c) Samsung
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Testwertung Samsung Galaxy Tab S 8.4
 
Handlichkeit und Design 98%
Verarbeitung 90%
Akkuausdauer 77%
Messaging 60%
Ausstattung / Leistung 86%
Kamera 88%
Tops & Flops
Erklärung zu den Tops & Flops

Die Gesamtwertung wird durch die Tops & Flops beeinflusst. "grandioses Super-AMOLED-Display" (+0.5%) wirkt sich positiv auf die Bewertung aus.

+0.5%
Internet 97%
Musik 89%
PIM und Sozialnetzwerke 100%
Software und Bedienung 92%
Programme 0%
Navigation 83%
Gaming und Video 78%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
89%
Zeitwertung
(Stand 26.07.2016)
88%

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