Das Motorola V525 verfügt über eine in diesem Preissegement sehr umfangreiche Ausstattung. Die integrierte Digitalkamera liefert Bilder in VGA-Auflösung (640x480 Pixel) und die Qualität von Vorschau und Ergebnis sind ziemlich beeindruckend. Allmählich nähert sich Motorola der Ausstattung asiatischer Mobiltelefone an: ohne die Kameravorschau zu verlassen, ist mit dem Navkey möglich, sowohl die Helligkeit in sechs Stufen zu regulieren als auch digital in das Bild hineinzuzoomen. So kann dank optischer Interpolation der Bildinhalt bis zu 4x vergrößert werden, was sich objektiv kaum auf die Qualität niederschlägt. Die Berechnung des Ergebnisses einer Aufnahme erfolgt quasi in Echtzeit.
Selbst aufgenommene Bilder können anschließend für das Bildtelefonbuch verwendet werden, was uns zum nächsten ausgezeichneten Punkt des Telefons geleitet. Das V525 verfügt über einen internen Speicher von 5 MB. Dies ist für ein durchschnittliches Kamerahandy auf dem deutschen Markt immer noch recht beachtlich. Dank eines dynamischen Telefonbuches, welches die Anzahl der speicherbaren Kontakte vom freien Speicher abhängig macht, können auf dem Gerät bis zu etwa 1000 Telefonnummern abgelegt werden. Zusammen mit der Kapazität einer gängigen SIM-Karte sind so bis zu 1250 Rufnummern speicherbar.
Die Sprachwahl von Kontakten ist sowohl über das Telefon wie auch über das mitgelieferte Headset möglich und lässt sich einfach und intuitiv über die Bearbeiten-Aktion auf einer Rufnummer konfigurieren. Die Sprachwahl wird dann über eine Taste an der rechten Seite des Telefons aktiviert.
Die Menüführung des V525 ist gut und übersichtlich strukturiert, wie man es von anderen von Vodafone gebrandeten Handys bereits gewohnt ist. Sie erfolgt über eine Vier-Wege-Navigation und ist in mehrstufige Oberflächen unterteilt. Im Hauptmenü findet der Benutzer eine 9-Icon-Gesamtansicht, wobei die Punkte nicht unbedingt nach Prioritätsgrad geordnet sind. Die Auswahlmarke steht beim Betreten des Hauptmenüs auf dem zentralen Element Kamera, und so ist jeder andere Menüpunkt mit zwei Klicks zu erreichen.
Die Logos haben sich gegenüber anderen Vodafone-Geräten nicht verändert; wer schonmal ein Sagem myX-6 in der Hand hatte, wird sich schnell heimisch fühlen. Die nicht veränderbare Farbwahl erscheint uns allerdings nach wie vor als sehr gewöhnungsbedürftig. Auch die Icons lassen sich nicht ändern, werden aber etwas größer, wenn sie sich unter der aktiven Auswahl befinden.
Über Vier-Wege-Navigation freut man sich nur im Hauptmenü, die Untermenüs müssen sequentiell durchschritten werden. Einzige Ausnahme ist das Untermenü "Mein Telefon", das ebenfalls Gebrauch von allen vier Himmelsrichtungen macht. Für die meisten Kunden, die das Telefon nicht nur zur Sprachkommunikation nutzen, ist dieses sicherlich auch eines der wichtigsten, denn dort findet man Spiele, Sounds und Bilder.
Man gewöhnt sich schnell an die Bedienung und nach mehrmaliger Benutzung sind die wichtigsten Anwendungen leicht zu finden. Mitunter kommen die Antworten des V525 der Eingabe nur schleppend hinterher, was Abzüge bei der Bedienung bedeutet..
Als Menüpunkte findet man Vodafone-Standardkost:
»wenn manns mit den heutigen smartphones vergleicht... welche vortschritte die technik doch gemacht hat! :)
Das war mein erstes Handy mit Farbdisplay :-)