Die Empfangsqualität des C60 ist wie der Rest des Geräts im mittleren Bereich anzusiedeln. In Räumen mit sehr dicken Wänden ist ein telefonieren zwar noch gut möglich, jedoch der Empfang von den Besten in dieser Wertungsklasse ist eindeutig besser. Die Sprachqualität wird vor allem von einem starken Hintergrundrauschen trübt. Auch kommen die Anrufer ein wenig verzerrt im Lautsprecher an.
Die Akkuausdauer hat im Vergleich zum Vorgängermodel ebenfalls abgenommen. Die alte StandBy-Zeit lag bei 60-300 Stunden und man konnte 90-360 Minuten telefonieren. Das C60 schafft jedoch nur noch 60-250 Stunden bzw. 100-300 Minuten. Dies soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass dies vergleichsweise gute Werte sind und für ein Handy dieser Klasse völlig ausreichen sollten.
Als erstes sollte angemerkt werden, dass das Siemens C60 im Vergleich zu seinem Vorgängermodell stark nachgelassen hat und es sich deshalb nur noch um ein Handy des Low-Budget-Segmentes handelt. Das Design wirkt billiger und es hat weniger Klingeltöne als sein Vorgänger. Auch bei der Größe ist Siemens nicht unbedingt handlicher geworden. Es wirkt wie schnell und lieblos auf den Markt geworfen.
Positiv für ein Handy der Prepaidklasse ist das Farbdisplay, der MMS-Versand, und die Möglichkeit eine Kamera anzuschließen. Wer etwas Geld übrig hat, sollte sich die optionale Aufsteckkamera von Siemens unbedingt kaufen, denn so sticht das C60 immerhin als Prepaid-Fotohandy heraus. ()
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