Lieferumfang und Verpackung, die erste Kategorie unseres Tests und schon räumt das SonyEricsson P800 voll ab. Der Lieferumfang ist sehr reichhaltig und lässt wohl kaum einen Wunsch offen. Neben des Smartphones befindet sich folgendes Zubehör im Lieferumfang: das Standard-Ladegerät CST-13, der Standard-Akku BST-15 (Li-Ploymer, 3,6V bei 1000 mAh), eine Docking-Station mit festen verbautem DCU-11 USB-Kabel und Stromanschluss, drei zusätzliche Stylus-Pens, ein Stereo-Headset mit Freisprecheinrichtung, eine Austauschabdeckung falls man das Tastatur-Pad nicht benutzt, Smartphone-Tasche, Trageschlaufe, zwei CD´s mit der PC Suite, Modem-Treibern, Datei-Manager und weiteren Multimedia-Inhalten sowie ein 16 MB MemoryStick Duo (der kleine) und ein MemoryStick-Adapter. Eine Anleitung sowie Zubehör- und SAR-Informationen liegen ebenfalls bei.
Die Größe der Verpackung erinnert sehr stark an die des Ericsson R380. SonyEricsson-typisch ist auch diese Verpackung in grün und weiß gehalten, allerdings diesmal mit einer Umverpackung, auf der das P800 abgebildet ist und weitere Informationen zu lesen sind, eine Art Appetitmacher.
Das P800 ist absolutes Neuland für SonyEricsson, dennoch wirkt es ausgereift und vollendet. Es vereint vertraute Elemente verschiedener Sony- und Ericsson-Handys. So ist der links oben sitzende Jog-Dail ein Klassiker der Sony-Handys. Dagegen spiegelt die Hörermuschel den optischen Einfluss des T68i wider und das "Klick-Klick-Klick" der Netzeinbuchung ist eine alte bekannte Eigenschaft der Ericsson-Handys. Nach dem Motto "das kenne ich, das finde ich gut" werden sich die meisten Käufer auch schnell mit dem P800 anfreunden. Ähnlich dem T68i sind auch Status-LED´s links und rechts der Hörermuschel zu finden, allerdings im Vergleich zum T68i seitenverkehrt.
Ansonsten ist das Design etwas gewagt und unter den Early-Adoptern (Erstkäufer) heiß diskutiert. Das P800 verfügt über ein 320x208 Pixel großes TFT-Display, dass durch Zuklappen der Tastatur auf 144x208 Pixel verkleinert werden kann. Aus dieser Tatsache ergibt sich schon, dass der Einsatz der Tastatur optional ist. SonyEricsson möchte die Entscheidung der Verwendung dem Kunden überlassen und liefert eine alternative Schutzabdeckung mit, damit die Klapp-Tastatur auch abgenommen werden kann. In diesem Fall hätte das P800 eher den Charakter eines reinen Organizers à la iPAQ und Co.. Der Spagat zwischen Handy und Organizer ist äußerst gut gelungen. Der Stylus (Stift um auf dem Display zu schreiben) ist designerisch auf der rechten Seite des P800 integriert worden. Direkt hinter dem Stylus ist der Einschub für den Memory-Stick verborgen. Weiterhin befinden sich auf der rechten Seite die Cam-Taste zur Bedienung der integrierten CommuniCam und eine Browser-Taste, um einen schnellen Zugriff auf den internen P800-Internet-Browser zu erhalten. Auf der linken Seite befinden sich ein Stereo-Kopfhörer-Headset-Eingang, der IrDA-Port und die An- / Aus-Schalter. Bei den meisten Handys eher uninteressant: die Rückseite. Nicht so beim P800, denn hier gibt es noch drei interessante Dinge: ein externe Antennenanschluss, ein Lautsprecher und die CommuniCam. Leider ist letzte nicht vor Staub und anderen Einflüssen geschützt. Die Kameralinse ist "offen für alles". Hier wäre ein kleiner Schieber sinnvoll gewesen.
Die Verarbeitung des Schweden ist in gewohnter Manier hervorragend. Geringe und konstante Spaltmaße zeugen von hochwertiger Verarbeitung. Lediglich die Batterie-Abdeckung weist an unserem Testgerät zwei kleine Grate auf, an denen man die Bruchstellen erkennt. Auf der Innenseite ist ein kleiner Abstandshalter aus Schaumstoff angebracht, so dass der Akku auch nicht hin und her klackert. Das Thema Staub wird noch einige P800-Benutzer verfolgen. denn nur all zu leicht kann vom Display aus der Staub in alle vier Richtungen in die Seiten des P800 eindringen. Hier empfiehlt es sich von Zeit zu Zeit vorsichtig einen Staubsauger anzusetzen, um dem entgegen zuwirken. Ein letztes Wort der Kritik: das störende Geräusch des Jog-Dial. Während relativ leise nach oben gescrollt werden kann, begleitet das Runterscrollen ein lautes "Tack-Tack-Tack".
Wenn man das P800 betrachtet, weiß man nicht genau wo man zuerst hinschauen soll: auf das farbenfrohe Display oder die etwas andere Tastatur. Fangen wir bei letzterer an. Die Klapp-Tastatur wird links und rechts von zwei kleinen Stegen getragen, so dass nicht die Tastaturfläche auf dem Display aufliegt, sondern lediglich darüber "schwebt". Der ca. 1,2 mm große Abstand zwischen Display und Tastatur wird durch die kleinen Pins überbrückt, die beim Drücken einer Taste ausfahren. Denn im Flip-Closed-Mode (Tastatur geschlossen) wird unter der echten Tastatur eine weitere auf dem Display simuliert, worüber die Drucksignale empfangen werden. Der Druckpunkt des Nummernpads ist erstaunlich gut, wenngleich wir kleine Unterschiede in verschiedenen Bereichen feststellen konnten. Die mittleren Tasten (2,5,8,0) lassen sich präziser drücken als die äußeren (1,4,7,*, 3,6,9,#). Auch ist das Feedback der mittleren Tasten knackiger als das der äußeren. Die oberen Tasten (Ok, ->, C, Menü) kommen hier leider etwas schlechter weg. Hier fehlt ein exakter Druckpunkt und ein gutes Feedback. Schade, denn sonst wäre die Tastatur nicht zu bemängeln.
Alternativ bedient man das P800 in seiner Organizer-Funktion (mit abgenommener Tastatur) über eine Display-Tastatur (Virtual Keyboard). Hier erübrigt eine Erörterung von Druckpunkt und Feedback, denn die Software-Tastatur wird hierbei über den Stylus bedient.
Interessanter dürfte das Display sein. Hierbei handelt es sich um ein berührungssensitives, nicht-reflektives 12-Bit-TFT--Farbdisplay. Die 12-Bit Farbtiefe bedeuten 4096 Farben. Sicher nicht das Maß aller Dinge, aber genug um schöne Farbe Bilder mit der CommuniCam zu schießen (im asiatischen Raum sind Handys mit 65.000 Farben mittlerweile Standard). Wie bereits oben erwähnt, kann das Display je nach Flip-Stellung in zwei verschiedenen Größen vorliegen. Die Frontbeleuchtung ist hell und sehr gleichmäßig. Hotspots konnten wir nicht feststellen.
Quelle: ClubSonyEricsson
Das White-Paper (Entwicklungs- und Ausstattungspapier für Programmier und Techniker) liest sich wie das "who is who" der Features. Doch gehen wir der Reihe nach vor:
Mobile Entertainment
[CommuniCam, Bilder, Audio, Video, Games]
Im Menüpunkt "CommuniCam" befinden sich alle Möglichkeiten zur Steuerung selbiger. Die Einstellungen folgender Werte können vorgenommen werden: Helligkeit, Kontrast, Hintergrundbeleuchtung, flimmerfrei (bei Fotografie von Monitoren, Einstellungen für 50 und 60 Hz), Beleuchtung und Auflösung. Bei der Auflösung kann zwischen 640x480, 320x240 und 160x120 Pixeln bei hoher, mittlerer und niedriger Qualität gewählt werden. Der erste Eindruck sagt, dass die Bilder der CommuniCam MCA-25 bessere Bilder macht, als die interne des P800. Eine genaue Auswertung der Bilder finden Sie in Kürze in unserem speziellen Kamera-Vergleichstest.
Positiv ist allerdings die Geschwindigkeit der Kamera zu vermerken. Diese ist sehr hoch, so dass man wirklich das Bild erhält, in dem Moment wo der Auslöser betätigt wird. Um das Foto-Telefonbuch des Schweden zu füllen, reicht die Cam alle Male aus. Im Menüpunkt Bilder werden alle verfügbaren Bilder angezeigt, so dass man schnell eine Überblick gewinnt. Über das Menü kann man "Bilder senden" auswählen und sich zwischen Bluetooth, Infrarot, PC-Mail und MMS wählen. Mehr kann man nicht verlangen. Hier stehen einem alle Wege der Kommunikation offen.
Wer gern etwas Musik hören möchte, kann der internen Musik-Player des P800 starten. Es werden alle gängigen Soundformate wie MP3, WAV, MIDI, AMR, AU abgespielt. Bis auf mp3´s können alle Soundfiles auch als Klingelton und SMS-Signal verwendet werden. Es ist schade, dass mp3’s nicht als Klingelton abgespielt werden können, aber vielleicht wird diese Funktion mit dem nächsten Software-Update mitgeliefert. Über den eingebauten Lautsprecher können die Musikstücke in akzeptabler Lautstärke auch ohne Kopfhörer gehört werden. Wer seine Mitmenschen nicht mit lauter Musik belästigen möchte, kann die mitgelieferten Stereo-Kopfhörer anschließen. Die Qualität ist dabei sogar um einiges besser als bei der Lautsprecher-Variante.
Die Video-Wiedergabe ist ein nettes Feature, um andere zu beeindrucken. Der interne Video-Player gibt Videos im 3GP und mp4-Format bei einer Bitrate von bis zu 150kbit/s wieder. Mit 15 Bildern pro Sekunde (FPS = Frames per Second) läuft ein Video nicht sonderlich flüssig. Das vorinstallierte Promotion-Video von SonyEricsson ruckelt leider auch etwas. Weiterhin ist der Video-Spaß durch den zu geringen Speicher begrenzt. Um einen kompletten Spielfilm abzuspielen, müßte schon ein 1 GB-MemoryStick Duo zur Verfügung stehen. Ein Vollbild-Modus ist leider nicht möglich. Hier werden aber mit Sicherheit Software-Lösungen von Third-Party-Herstellern nachgereicht.
Wer noch nicht genug hat vom mobilen Entertainment, kann sich mit den zwei mitgelieferten Spielen (Zusatzsoftware auf der Multimedia-CD) beschäftigen. Die beiden Spiele MIIB und Stunt-Run sind kleine Killerapplikationen, denn erstmal sind Echtzeit-3D-Spiele auf einem Mobiltelefon verfügbar. Die Grafik ist erstaunlich gut und erinnert sehr stark an die ersten 3D-Shooter mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Das haben sich auch die Entwickler von Yipton gedacht und eine P800-Version des Shooter-Klassikers DOOM herausgebracht. Die Grafik und die Geschwindigkeit sind sehr beeindruckend. Für Zartbeseitete steht daneben auch noch ein Schachprogramm mit ebenfalls sehr schöner Grafik zur Verfügung. Es können sowohl menschliche als auch CPU-Gegner antreten.
Hier erwarten den Käufer gewohnte Eigenschaften eines Handys. Ein Novum ist allerdings die Eingabemöglichkeit von Text auf drei verschiedene Arten. Im Flip-Closed-Mode können die Buchstaben "normal" über die Tastatur eingetippt werden. Hier ist leider negativ zu vermerken, dass kein T9-Wörterbuch zur Verfügung steht. Die zweite Möglichkeit ist im Flip-Open-Mode die Virtuelle QWERTZ-Tastatur einblenden zu lassen. Die Eingabe von Text ist damit sehr schnell. Die dritte Möglichkeit ist das Graffiti-Writing mit Hilfe des Stylus. Hierbei wird das Display in zwei Hälften geteilt: die obere Hälfte erkennt handschriftlich geschriebene Zahlen, die untere Hälfte erkennt Buchstaben. Die Erkennung ist sehr präzise und intuitiv können die meisten Buchstaben und Zahlen ohne Hilfe der Beschreibung geschrieben werden. Lediglich einige Sonderzeichen dürften zur Konsultierung der Hilfe Anlass bieten.
Die Email-Funktionalität funktionierte in unserem Test problemlos. Wir haben sowohl D1 als auch O2 getestet und konnten auf Anhieb Emails senden und empfangen. Schön ist die Synchronisation der Outlook-Email. Hierbei werden die neuesten emails in das P800 übertragen und können problemlos von unterwegs bearbeitet werden. Natürlich kann man einstellen bis zu welcher Größe, ob Anlagen und wieviele Emails maximal mit übertragen werden sollen.
SonyEricsson bietet seinen Kunden einen sehr komfortablen Service an: den Telefon-Konfigurator. Der Benutzer kann hier seinen Netzbetreiber, sein Mobiltelefon und den gewünschten Konfigurationstyp wählen und sich bequem alle nötigen Angaben "aus der Ferne" einstellen lassen. Konfiguriert werden WAP (mit GPRS), Email und MMS-Einstellungen. Das beste daran: der Service ist kostenlos. Einige Provider bieten den gleichen Service an, verlangen allerdings Geld dafür.
Hier findet man alle Funktionen wieder, die man von einem normalen PDA kennt. Der Kalender bietet eine Übersicht über das Tages, Wochen- und Monatsgeschehen. Leider fehlt die von T68i bekannte Funktion, einen Kontakt mit einem Termin zu verknüpfen, um z.B. an einen Anruf erinnert werden und dabei gleich die Rufnummer zu sehen. Ein sinnvolles Features was wohl leider vergessen wurde.
Die Aufgaben kommen nur in der Grundausstattung. Für verschiedene Aufgaben können Prioritäten von 1-9 vergeben werden. Zur Texteingabe steht wieder die virtuelle Tastatur, das Graffiti oder der Jotter zur Verfügung. Der Jotter ist eine Art Notizzettel- und Zeichenblock, um schnelle Eingaben zu erledigen. Auch hier ist eine Verknüpfung mit den Kontakten leider nicht möglich.
Die Kontaktverwaltung bietet umfangreiche Kontaktinformationen und -felder an und lässt wirklich kaum Wünsche offen. Es können mehrere Telefonnummern (geschäftlich, privat, mobil), Firmen- und Privatadresse, mehrere Email- und Internet-Adressen, Faxnummern sowie eine persönliche Rufton-Melodie zuordnet werden. Leider fehlt das Feld "Geburtstag", was schon mehrfach von einigen Usern im TT-Forum gefordert wurde. Wir hoffen auf ein Software-Update.
Im Vergleich zum T68i schlägt das P800 eine andere Methode zum verwalten der Sprachwahl ein. Während das T68i die Typen "mobil, privat, geschäflich" unterscheidet und jeweils nur einen Anrufernamen benötigt, möchte das P800 den kompletten Sprachbefehl gesprochen haben, z.B. "Herr Müller mobil" und nicht "Herr Müller" und anschließend "mobil". Aber das ist Geschmackssache. Die Anwahl einer Rufnummer geht so jedenfalls deutlich schneller. Die Qualität der Sprachwahl ist exzellent und die Befehle werden auch bei Nebengeräuschen, etwa einem "normallauten" Autoradio sehr gut interpretiert.
Wie schon erwähnt, stehen dem Benutzer mehrere Steuerungsmöglichkeiten des Smartphones zur Verfügung: die Tastatur (Flip-Closed), das Jog-Dail, die virtuelle QWERTZ-Tastatur sowie die Handschrifterkennung (Handwriting Recognition). Die Tastastur bietet einen sehr guten Display-Schutz, da im Flip-Closed-Mode gute 50% des Displays geschützt sind. Weitere Infos dazu finden Sie im oberen Teil. Zum Tippen von Telefonnummern ist die Tastatur einwandfrei. Wer allerdings gern mal eine SMS tippt, wird sich über das fehlende T9-Wörterbuch vielleicht etwas ärgern. Abhilfe bietet hier die virtuelle QWERTZ-Tastatur, die eine schnelle Wort- bzw. Texteingabe ermöglicht.
Die Handschrifterkennung dürfte vielen Benutzern nicht schwer fallen, da die meisten Zeichen intuitiv "gezeichnet" werden. Lediglich PALM-Umsteiger haben sicher noch das eigens angelernte PALM-Alphabet im Hinterkopf und bringen sicher das eine oder andere Zeichen durcheinander.
Eine weitere Möglichkeit ist das von Sony-Handys bekannte Jog-Dail, das eine schnelle und leichte Navigation ermöglicht. Das P800-Jog-Dail wurde erfreulicherweise noch etwas erweitert: neben dem üblichen "Hoch" und "Runter" kann man das Rädchen auch nach oben, unten und rein drücken. Diese Navigation in fünf Richtungen ermöglicht eine komplette Einhand-Bedienung im geschlossenen Zustand (Flip-Closed). Im Flip-Open-Modus steht das Jog-Dail weiterhin zur Verfügung und sorgt für so eine rasante Zweihand-Bedienung: Stylus + Jog-Dail.
Ein Punkt zu dem man (leider) nicht viel sagen kann, außer das hier ebenfalls Bestnoten erreicht werden. Die übertragende Sprache klingt sehr natürlich und kommt gut an die Qualität eines Festnetzanschlusses heran. Der Empfang ist einwandfrei. Auch in schwach versorgten Gebieten werden locker zwei Empfangsbalken (von fünf möglichen) erreicht. Der Zellenwechsel auf der Autobahn wird ohne Probleme gemeistert. Es gab keinerlei Verbindungsabbrüche.
Wie bereits eingangs in der "Quich-Info" erwähnt, sind die Standby- und Gesprächszeiten mit Vorsicht zu genießen. Laut Herstellerangaben werden bis zu 13 Stunden Sprechzeit und bis zu 400 Stunden Standby erreicht. Diese Angaben sind natürlich ideale Laborbedingungen und unterscheiden sich vielfältig von der Realität. Wer ein Smartphone besitzt will die verfügbaren Leistungen natürlich auch verwenden. Durch permanente Nutzung von Bluetooth und Infrarot wird die Akku-Leistung entscheidend verringert. Wer viele SMS schreibt, wird ebenfalls bestätigen können, dass damit die Akku-Leitung abnimmt. Die Personalisierungsmöglichkeiten des P800 ziehen ebenfalls Energie ab: animierte Hintergrundbilder und Logos. Weiterhin kann man den internen mp3-Player nutzen und sich damit schnell stromabhängig machen.
Summa summarum ist es einmal mehr äußerst beeindruckend, was SonyEricsson auf die Beine gestellt hat. Im Telefon-Treff-Forum wurden seit Wochen heisse Diskussionen über das P800 geführt und die ersten Telefone für bis zu 1000,00 € aus Griechenland, der Schweiz und Schweden importiert. Wohl kaum ein Handy hat es geschafft, die potentiellen Kunden im Vorfeld so zu begeistern, wie das P800. Ich denke, dass sich das Warten gelohnt hat.
Das SonyEricsson P800 ist momentan das umfangreichste und interessanteste Mobiltelefon, Verzeihung, Smartphone, dass auf dem europäischen Markt erhältlich ist. Kein anderes Gerät vereint soviele Funktionen in sich wie das P800. Noch ein paar Worte zum Punkt Connectivity: Ein Smartphone das 100% erhält? Wie kann das begründet werden?
Ganz einfach: anhand unserer internen Testkriterien konnten wir alle Punkte positiv bejahen. Momentan ist eine nicht sehr erfreuliche Entwicklung bei den Mobilfunkausrüstern zu erkennen. Es werden zwar Features wie Bluetooth und Infrarot in aktuelle Handys eingebaut, allerdings werden diese softwareseitig in ihrem Funktionsumfang begrenzt, so dass diese lediglich als Modem-Connector dienen. Das P800 hat keinerlei Beschränkungen und nutzt die volle Bandbreite aus. Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis und wird mit der besten Wertung belohnt.
Wer sich nicht an der Größe des P800 stört und Wert auf umfangreiche Funktionen legt, ist mit diesem Smartphone bestens bedient. Allein die Tatsache, dass Symbian OS als Betriebssytem verwendet wird, ist schon ein Kaufgrund. Momentan programmieren Entwickler aller Coleur neue Applikationen und bauen das Softwareangebot laufend aus. Nur ein Schweizer Taschenmesser wird wohl nicht integriert werden. Die AreaMobile-Redaktion ist begeistert und vergibt das AreaMobile-Prädikat "Kaufempfehlung der Redaktion".
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