Beginnen wir mit dem Empfang. Hier konnten keinerlei Schwächen festgestellt werden. Zwar schwankt der Empfang laut Anzeige im Display recht rasch hin und her, aber auf die Benutzung wirkt sich diese Schwankung nicht aus. Trotz integrierter Antenne kann der MDA II mit heutigen Oberklasse-Phones mithalten. Das Rückabdeckung ist aufgrund des Abstrahlverhaltens natürlich aus Plastik und läßt die Sende- und Empfangssignale einwandfrei passieren.
Nach all dem Lobeshymen ist nun auch ein Punkt mit Kritik an der Reihe. Die Sprachqualität ist leider nicht die beste. Verglichen mit der sehr guten Sprachqualität des P900 ist der MDA II deutlich im Nachteil. Bei normaler Stimmlage merkt der Angerufene sofort, dass der Anrufer von einem mobilen Gerät aus telefoniert. Ein leichtes, aber ständiges Hintergrundrauschen in Verbindung mit einem latenten Hall-Effekt erinnern an die Wiedergabeprobleme älterer Handys. Hinzukommt ein permanentes, hochfrequentes Piepen, was einen bei längeren Telefonaten in den Wahnsinn treiben kann. Will man in der Bewertung fair bleiben und das MDA II mit den High-End-Smartphones vergleichen, so schneidet der Handy-PDA deutlich schlechter ab. Im Vergleich mit ganz normalen Handys, wie z.B. aus dem Hause Siemens, positioniert sich der MDA II bei der Sprachqualität im Mittelfeld. top
Bereits im Punkt Ausstattung wurde kurz darauf hingewiesen, das ein sehr großes Display auch eine Schattenseite hat. Es wäre jetzt einfach, zu sagen, dass der Akku bei regelmäßiger Benutzung nach einen Tag ausgepowert ist und deswegen die Betriebszeit sehr gering ist. Jedoch sei nochmals darauf hingewiesen, dass es sich bei diesem Gerät um einen PDA handelt. Noch dazu um einen PDA mit 42 cm² großen, hochauflösendem, transflektiven TFT –Display mit 65.000 Farben.
Auch der 400 MHz X-Scale Prozessor und die 128MB RAM sind natürlich der Alptraum eines jeden Akkus. Da dieses Problem vorhergesehen wurde, kommt der MDA II ab Werk mit einem Leistungsstarken Li-Polymer-Akku in den Handel. Damit konnte HTC den vorzeitigen Akku-Burn-Out verhindern, aber mehr als zwei Tage Standby sind nicht zu garantieren.
Die Lösung hätte hier nicht über die Technik (von einer Brennstoffzelle mal abgesehen), sondern nur über das Zubehör kommen können. Ein zweiter Akku nebst der Möglichkeit diesen auch direkt in der Docking-Station aufzuladen, wäre hier angemessen gewesen. In Verbindung mit einer geeigneten Ledertasche, die den MDA II nebst Zweitakku und SD-Cards aufnimmt, wäre hier Abhilfe zu schaffen gewesen. Stromfressende Hardware sollte in einer Zeit, wo der Wettbewerb zunehmend auch über das Zubehör ausgetragen wird, keine Ausrede mehr sein. Einziger Trost: die Akkuanzeige des PDA ist sehr präzise. Man kann also mit absoluter, zeitlicher Gewissheit dem Blackout entgegensehen.
Einzige Lösung für den User. Disziplin! Jeden Abend gehört der MDA II in die Ladestation. Wer an einem festen Büroarbeitsplatz arbeitet, der sollte auch den Kauf eines zweiten Ladegerätes vornehmen. Dies ist schon deshalb sinnvoll, um den PC auf der Arbeit mit dem PC zu Hause und den MDA II immer synchron zu halten. Praktischerweise verfügt die Docking-Station über ein eigenes USB-Kabel, so dass eine permanente Verbindung am USB-Port des Computers der bequemste Weg sein dürfte. Stets mit dem Synchronisationskabel in der Tasche umherzulaufen, wäre dagegen nicht im Sinne des Erfinders. top
Um über den MDA II urteilen zu können, sollte jeder potentielle User zuerst zwei Grundsatzentscheidung treffen: „Bin ich bereit a) mit einem Smartphone mit Microsoft-Oberfläche und b) mit einem mobilen Endgerät der Maße 12,7x7,0cm herumzulaufen?“ Wenn der User diese beiden Fragen mit ja bestätigt, dann ist der MDA II alternativlos die richtige Lösung. Kein anderes Gerät bietet zu diesem Preis so viel Leistung. Einen zumindest brauchbaren Camcorder nebst Mobiltelefon und PDA bekommt man über dieses Gerät vereint. Der MDA II könnte hier den Durchbruch der reinen Touchscreen-Devices einläuten, sofern er sich erfolgreich verkauft.
Lange wurde in der Redaktion nachgedacht, ob nun eine Kaufempfehlung ausgesprochen werden soll oder nicht. Der MDA II ist den herkömmlichen Smartphones durch seine Hardware deutlich überlegen, aber das T-Mobile nur einen Akku und wenig Zubehör beigelegt hat, trübte das Gesamtbild. Ein zweiter Akku und eine gute Tragetasche werden als notwendige Voraussetzung angesehen. Der Preis für die nachzukaufenden Teile sollte mit in die Kalkulation einbezogen werden. T-Mobile sollte hier wirklich nachbessern.
Insgesamt scheint die Kaufempfehlung doch gerechtfertigt zu sein, da der MDA II einer der wenigen ausgereiften Alleskönner ist. Es gelten die gleichen Kriterien wie schon bei der Kaufempfehlung für das P900. Innovationsführer zu sein, hat halt seinen Preis ...
ich brauche dringend hilfe.habe vor mir ein mda von t-mobile liegen.mit dieser seite schon nach hilfe gesucht-gefunden-versucht damit zurecht zukommen,aber leider war mir diese hilfe nicht keine grosse hilfe,denn nichts hat sich getan.bin immer noch da wo ich angefangen habe.wäre für eine schnelle ausführliche hilfe sehr dankbar
internet geht nicht in mein MDA II Pocket Pc